
gamescom 2026: DRAGON BALL XENOVERSE 3 angespielt
Nach zehn Jahren Pause kehrt die XENOVERSE-Reihe mit DRAGON BALL XENOVERSE 3 zurück. Auf der Gamescom 2026 konnten wir uns in einer rund 15-minütigen Einführung zunächst einen Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten zur Charaktergestaltung und das Kampfsystem verschaffen, bevor wir selbst Hand anlegen durften.
Das neue Abenteuer führt uns in das Jahr 1000. Mittelpunkt ist die Westliche Hauptstadt, die als zentraler Ort für Erkundung, Quests und gemeinsame Aktivitäten mit anderen Spielern dient.
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Dragon Ball Xenoverse 3
PS5
- Serie
- Dragon Ball
- Entwickler
- Dimps
- Publisher
- Bandai Namco Entertainment
- Modi
- Einzelspieler
Der eigene Charakter im Mittelpunkt
Wie schon bei den Vorgängern spielt die Erstellung des eigenen Kämpfers eine wichtige Rolle. In XENOVERSE 3 stehen sechs Völker zur Auswahl, darunter erstmals auch Cyborgs.
Zusätzlich dienen mehr als 130 Charaktere aus dem Dragon-Ball-Universum als Grundlage für verschiedene Kampfstile, Fähigkeiten und weitere Anpassungsmöglichkeiten.
Besonders interessant sind dabei die Kampfstile. Diese verändern nicht nur einzelne Angriffe, sondern bringen komplette Bewegungsabläufe inklusive Animationen, Abwehrverhalten und Kombos mit sich.
Dazu kommen weitere Systeme wie Fähigkeiten, Seelenhilfe und der sogenannte Seelenwechsel. Letzterer ermöglicht es zeitweise, die Kräfte bekannter Dragon-Ball-Charaktere zu übernehmen.

Schnell wieder mitten im Kampf
Anschließend durften wir selbst für etwa 15 Minuten in die Demo einsteigen. Das grundlegende Spielgefühl von XENOVERSE war dabei erstaunlich schnell wieder präsent.
Ki aufladen, auf Gegner zustürmen, Angriffe miteinander verbinden und im richtigen Moment ausweichen oder kontern – vieles ging bereits nach kurzer Eingewöhnung wieder gut von der Hand.
Gerade die Vielzahl an Tastenkombinationen war nach längerer Pause zunächst eine kleine Herausforderung. Mit etwas Spielzeit fanden wir aber wieder besser in die Abläufe hinein.

Das Ki will gut eingesetzt werden
Das überarbeitete Ki-System bringt dabei zusätzliche taktische Möglichkeiten ins Spiel. Die Ressource ist sowohl für offensive als auch defensive Aktionen wichtig und kann unter anderem durch bestimmte Abwehrmanöver wieder aufgefüllt werden.
Auch die erweckten Fähigkeiten sind stärker mit dem Ki-Vorrat verbunden. Wie lange diese eingesetzt werden können, hängt von der verfügbaren Ressource ab.
Dadurch entsteht ein ständiger Wechsel zwischen Ki-Aufladung, Angriffen und dem gezielten Einsatz besonders mächtiger Fähigkeiten. Wer seine Ressourcen unüberlegt verschwendet, könnte sich damit selbst wichtige Möglichkeiten nehmen.

Von Gegnergruppen bis zum Broly-Showdown
Unsere Demo führte uns zunächst durch mehrere kleinere Gegnergruppen, bevor schließlich Broly auf uns wartete.
Der ausgesprochen aggressive Gegner verlangte uns einiges ab und stellte gleichzeitig unter Beweis, dass das richtige Timing bei Angriffen und Ausweichmanövern entscheidend sein kann.
Am Ende konnten wir den Kampf für uns entscheiden. Nach der kurzen Spielzeit fühlte sich der Erfolg durchaus verdient an – auch wenn wir dabei ordentlich ins Schwitzen gekommen sind.
Bekannter Dragon-Ball-Look mit kleinen Baustellen
Optisch vermittelt XENOVERSE 3 bereits sehr deutlich den typischen Dragon-Ball-Stil. Die bekannten Figuren und Angriffe werden passend ins Spiel übertragen und auch die Kämpfe vermitteln die Geschwindigkeit, die man von der Reihe erwartet.
Bei den Umgebungen zeigte sich unsere Demo dagegen etwas weniger spektakulär. Die Arenen wirkten teilweise recht zweckmäßig.
Auch die Kamera hatte bei den schnellen Kämpfen gelegentlich Mühe, den Überblick zu behalten. Hier wäre bis zur Veröffentlichung noch etwas Feinarbeit wünschenswert.

Ein vielversprechender erster Eindruck
Unser erster Ausflug in DRAGON BALL XENOVERSE 3 hat jedenfalls Lust auf mehr gemacht. Das bekannte Kampfsystem findet schnell zurück ins Gedächtnis, während die erweiterten Möglichkeiten zur Gestaltung des eigenen Charakters interessante Kombinationen versprechen.
Vor allem das Zusammenspiel aus Kampfstilen, individuellen Fähigkeiten und Ressourcenmanagement könnte dem Kampfsystem zusätzliche Tiefe verleihen.
Bis zum geplanten Release 2027 gibt es allerdings noch einige Punkte, an denen weiter gearbeitet werden kann. Dazu zählen für uns insbesondere die Menüs, die Kamera und ein möglichst verständlicher Einstieg in die zahlreichen Systeme. Auch eine Ankündigung für die Nintendo Switch 2 gibt es bis dato noch nicht.
Auch bei der Charakterauswahl darf man gespannt sein, wie umfangreich das finale Aufgebot tatsächlich ausfallen wird.
Nach unserem Besuch auf der Gamescom 2026 bleibt deshalb vor allem eines: Wir sind gespannt auf die Rückkehr ins Jahr 1000 – Kame-hame-ha!