
gamescom 2026: Tomb Raider: Legacy of Atlantis angespielt
Auf der Gamescom 2026 konnten wir einen ausführlichen Blick auf Tomb Raider: Legacy of Atlantis werfen. In einer rund 45-minütigen Hands-Off-Präsentation zeigte uns ein Entwickler von Wildhawk Studios, wie das Remake des ersten Tomb Raider das bekannte Abenteuer in die Gegenwart holen möchte.
Passend zur cineastischen Ausrichtung des Spiels fand die Präsentation in einer kleinen Kinoatmosphäre statt. Auch die Gestaltung des B2B-Bereichs griff Laras Rückkehr zu ihren Ursprüngen auf.
Schon beim ersten Blick auf das gezeigte Material war zu spüren: Hier soll nicht einfach nur die Grafik des Originals verbessert werden. Lara Croft bleibt deutlich als die klassische Heldin erkennbar – inklusive ihres bekannten Outfits und der beiden Pistolen. Gleichzeitig soll sich ihr erstes Abenteuer spielerisch wesentlich moderner anfühlen.
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Tomb Raider: Legacy of Atlantis
NSW2
- Serie
- Tomb Raider
- Entwickler
- Crystal Dynamics
- Publisher
- Amazon Game Studios
- Konsole
- NSW2
- Modi
- Einzelspieler
- Freigabe
USK ab 16
Zwischen Nostalgie und Neuinterpretation
Die grundlegende Reise bleibt erhalten. Lara begibt sich auf die Suche nach den Geheimnissen von Atlantis und reist dafür unter anderem durch Peru, Griechenland und Ägypten, bevor sie schließlich Atlantis erreicht.
Gleichzeitig möchten die Entwickler die Geschichte nicht einfach unverändert übernehmen. Das Abenteuer soll um zusätzliche Zusammenhänge erweitert werden, die Laras erstes großes Abenteuer stärker mit ihrer späteren Entwicklung verbinden.
Auch beim Gameplay setzt Legacy of Atlantis auf eine Mischung aus Bekanntem und Neuem. Lara erkundet die Umgebungen, löst Rätsel, überwindet Hindernisse und muss sich immer wieder Gegnern stellen.
Das gezeigte Material machte dabei bereits einen sehr aufgeräumten Eindruck.
Rätsel mit mehr Möglichkeiten
Einen besonderen Schwerpunkt legte die Präsentation auf die Umgebungsrätsel. Bekannte Grundideen des Originals werden aufgegriffen, gleichzeitig sollen neue Mechaniken für zusätzliche Möglichkeiten sorgen.
Ein besonders interessantes Beispiel war ein Raum, in dem schwere Schwerter von der Decke herabstürzten. Was zunächst wie eine reine Gefahr wirkte, wurde im weiteren Verlauf selbst zum Bestandteil der Fortbewegung: Die Schwerter konnten für Sprünge genutzt werden.
Genau solche Situationen zeigen, wohin die Neuinterpretation gehen möchte. Elemente der Umgebung sollen nicht nur Hindernisse darstellen, sondern aktiv in die Lösung von Situationen einbezogen werden.
Auch Lara selbst hat dafür ein moderneres Bewegungsrepertoire erhalten. Klettern, Springen und das Überwinden größerer Distanzen gehören ebenso dazu wie der intuitive Einsatz ihres Enterhakens.
Erkundung trifft auf Action
Natürlich darf auch die Action nicht fehlen. Während der Präsentation bekamen wir unter anderem einen Kampf gegen einen Jaguar zu sehen. Lara griff dabei auf ihre bekannten Doppelpistolen zurück und verband ihre Schusswaffen mit ihrer Beweglichkeit.
Weitere Waffen sollen im Verlauf des Spiels hinzukommen und zusätzliche Möglichkeiten im Umgang mit Tieren, Söldnern und anderen Gefahren eröffnen.
Trotzdem entstand während der Präsentation nicht der Eindruck, dass sich alles um Kämpfe drehen wird. Vielmehr scheint das Zusammenspiel aus Erkundung, Plattforming, Rätseln und Action einen wichtigen Bestandteil des Abenteuers auszumachen.
Gerade die ruhigeren Abschnitte, in denen wir die Umgebung untersuchen und nach einem Weg oder einer Lösung suchen, scheinen dabei eine ebenso wichtige Rolle einzunehmen.
Auf dem Weg nach Atlantis
Natürlich durfte die Mystik des namensgebenden Atlantis in der Präsentation nicht fehlen. Die geheimnisvolle Stätten bilden einen wichtigen Teil von Laras Reise und verbinden historische Schauplätze mit antiken Mechanismen und mystischen Elementen.
Die gezeigten Umgebungen machten dabei einen technisch bereits weit fortgeschrittenen Eindruck. Gleichzeitig soll es genügend Möglichkeiten geben, abseits des offensichtlichen Weges verborgene Bereiche und Geheimnisse zu entdecken.
Damit möchte Legacy of Atlantis offenbar ein Abenteuer bieten, bei dem die Umgebung nicht nur als Kulisse dient. Stattdessen gilt es, ihre Eigenschaften zu verstehen und herauszufinden, wie Lara sie für ihren weiteren Weg nutzen kann.
Ein Remake für Fans und Neueinsteiger?
Unser rund 45-minütiger Einblick hinterließ insgesamt einen positiven Eindruck. Besonders interessant ist die Mischung aus klassischen Tomb-Raider-Elementen und einer deutlich moderneren Umsetzung als noch in Tomb Raider Anniversary.
Lara bleibt optisch und in ihrer grundlegenden Rolle klar die Heldin, die Fans seit Jahrzehnten kennen. Gleichzeitig wurden Bewegungen, Rätsel und die Inszenierung an moderne Action-Adventures angepasst.
Da es sich um eine Hands-Off-Präsentation handelte, konnten wir natürlich noch nicht selbst Hand anlegen und dadurch kein vollständiges Gefühl für die Steuerung entwickeln. Das gezeigte Material wirkte allerdings bereits sehr rund und poliert.

Tomb Raider: Legacy of Atlantis versteht sich dabei offensichtlich nicht als reine technische Restaurierung des Originals. Vielmehr soll Laras erstes großes Abenteuer neu interpretiert und gleichzeitig für ein modernes Publikum zugänglich gemacht werden.
Für Fans des ersten Tomb Raider dürfte es besonders spannend werden zu sehen, welche bekannten Momente zurückkehren und an welchen Stellen die Entwickler neue Ideen eingebaut haben.
Tomb Raider: Legacy of Atlantis soll am 12. Februar 2027 unter anderem für Nintendo Switch 2 sowie weitere Konsolen erscheinen. Nach unserem ersten Einblick darf Laras Rückkehr zu ihren Wurzeln jedenfalls mit Spannung erwartet werden.