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gamescom 2026: Warhammer Age of Sigmar: Deathmaster angespielt

gamescom 2026: Warhammer Age of Sigmar: Deathmaster angespielt

Ulrich

Warhammer einmal anders: Statt uns mit schwerer Rüstung und riesigen Waffen durch die Gegnerhorden zu prügeln, schlüpfen wir in Warhammer Age of Sigmar: Deathmaster in die Haut eines Skaven-Assassinen. Auf der gamescom 2026 konnten wir den ungewöhnlichen 2D-Stealth-Action-Plattformer selbst anspielen und der Titel könnte eine interessante Abwechslung im Warhammer-Universum werden.

Entwickelt wird das Spiel von Old Skull Games, als Publisher fungiert Dotemu, das unter anderem für Absolum und MARVEL Cosmic Invasion bekannt ist.

Warhammer Age of Sigmar: Deathmaster

NSW2

Genre
Action
Entwickler
Old Skull Games
Publisher
DotEmu
Konsole
NSW2PS5XSX
Modi
Einzelspieler
Freigabe
USK ab 16

Vom Gefangenen zum Deathmaster

Wir übernehmen die Rolle von Vihneek, einem Skaven-Assassinen des Clans Eshin. Zu Beginn unserer Reise ist von einem mächtigen Killer allerdings noch nicht viel zu sehen: Vihneek sitzt gefangen und ist praktisch wehrlos.

Entsprechend müssen wir uns zunächst vor allem verstecken und schleichen. Werden wir entdeckt, kann das in den frühen Abschnitten bereits unmittelbar tödlich enden. Statt blind in den Kampf zu laufen, beobachten wir also unsere Gegner, warten auf den richtigen Moment und bewegen uns möglichst unbemerkt durch die Level.

Das Spiel erinnert dabei durchaus an klassische Fantasy-Schurken: Angriffe aus dem Hinterhalt sind besonders effektiv, während offene Konfrontationen zunächst möglichst vermieden werden sollten.

Gematsu

Eine Ratte, die überall hinkommt

Eine der interessantesten Eigenschaften von Vihneek ist seine Beweglichkeit. Als Skaven kann er nicht nur über den Boden laufen, sondern sich auch an Wänden und sogar an Decken fortbewegen.

Das eröffnet bei der Levelerkundung zahlreiche Möglichkeiten. In unserer Demo stand außerdem ein Enterhaken zur Verfügung, mit dem wir schnell größere Distanzen überwinden konnten.

So entsteht ein Spielgefühl, das durchaus an Mark of the Ninja erinnert: Wir bewegen uns durch die Umgebung, suchen alternative Wege, beobachten Gegner und versuchen, unsere Fähigkeiten möglichst clever einzusetzen.

Vom Schleichen zum Assassinen

Im weiteren Verlauf entwickelt sich Vihneek vom wehrlosen Gefangenen zum immer gefährlicheren Assassinen. Wir finden Verbündete, schließen uns einem Clan an und versuchen schließlich, aus dem Gefängnis zu entkommen.

Dabei wächst natürlich auch unser Arsenal. Neben einem Dolchpaar und Shuriken kommen verschiedene Gadgets hinzu, mit denen wir Gegner manipulieren und die Umgebung zu unserem Vorteil nutzen können.

Später sollen auch offene Kämpfe und Bosskämpfe eine größere Rolle spielen. Der Weg vom hilflosen Gefangenen zum ultimativen „Deathmaster“ der Eshin-Clans ist damit gleichzeitig die spielerische Entwicklung unseres Charakters.

Die paranoide Unterwelt der Skaven

Die Handlung führt uns in die zerrütteten Tiefen des Gnaw und damit mitten hinein in die paranoide Unterwelt der Skaven.

Die einzelnen Clan-Territorien unterscheiden sich dabei nicht nur optisch. Jeder Bereich bringt eigene Regeln, Gefahren und Verhaltensweisen der Gegner mit sich. Dazu kommen instabile, von Warpstein und Korruption geprägte Umgebungen.

Das passt hervorragend zum Stealth-Konzept: Wir müssen nicht nur lernen, wie wir uns bewegen, sondern auch verstehen, wie die jeweilige Umgebung und ihre Bewohner funktionieren.

Warhammer mal ohne Massenschlacht

Gerade dieser Ansatz macht Deathmaster interessant. Das Warhammer-Franchise ist schließlich für große Schlachten, Strategiespiele und actionreiche Gefechte bekannt. Hier geht es dagegen um Schatten, Geduld und den perfekten Moment für den nächsten Angriff.

Die Entwickler selbst bezeichnen das Spiel als „Stealth Action Platformer“ und nach unserem Anspielen passt diese Beschreibung ziemlich gut.

Auch technisch hinterließ die PC-Version unserer Demo einen guten Eindruck. Die Steuerung wirkte sauber und die Kombination aus Plattforming, Schleichen und Assassinen-Gameplay funktionierte bereits erstaunlich rund.

Unser erster Eindruck

Warhammer: Age of Sigmar – Deathmaster ist definitiv einer der ungewöhnlicheren Warhammer-Titel.

Die Mischung aus Stealth, Plattforming und klassischem Assassinen-Gameplay funktioniert bereits in der Demo gut. Besonders die Bewegungsfreiheit an Wänden und Decken sowie die Möglichkeit, Gegner aus dem Hinterhalt auszuschalten, sorgen für ein eigenes Spielgefühl.

Wer mit Skaven etwas anfangen kann und sich schon immer gefragt hat, wie sich ein Warhammer-Assassine in einem 2D-Stealth-Spiel schlagen würde, sollte Deathmaster definitiv im Auge behalten.

Warhammer Age of Sigmar: Deathmaster soll 2027 für Nintendo Switch 2, PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC erscheinen.

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