
gamescom 2026: Persona 4 Revival angespielt
Persona 4 ist zurück und sieht besser aus als je zuvor. Mit Persona 4 Revival arbeitet Atlus an einem vollständigen Remake des ursprünglichen Persona 4 aus dem Jahr 2008. Dabei verfolgt Atlus einen ähnlichen Ansatz wie bereits bei Persona 3 Reload: Das Grundgerüst des beliebten JRPGs bleibt erhalten, wird technisch und spielerisch aber umfassend modernisiert. Auf der gamescom 2026 konnten wir den Titel selbst anspielen und einen ersten Blick auf die Neuauflage werfen.
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Persona 4 Revival
PS5
- Genre
- Rollenspiel
- Entwickler
- Atlus
- Publisher
- Sega
- Modi
- Einzelspieler
Willkommen zurück in Inaba
Die Geschichte verschlägt uns erneut in die japanische Kleinstadt Inaba. Hier erleben wir den Alltag unseres Protagonisten, besuchen die Schule, erkunden die Stadt und bauen Beziehungen zu anderen Charakteren auf.
Denn Persona 4 Revival ist weit mehr als ein klassisches Dungeon-RPG. Einen großen Teil des Erlebnisses machen die Story, die Charaktere und der Aufbau von Beziehungen aus.
Gleichzeitig müssen wir uns natürlich auch den übernatürlichen Gefahren stellen. In den Dungeons kommen Personas mit unterschiedlichen Fähigkeiten zum Einsatz. Wie gewohnt spielen dabei Stärken und Schwächen eine wichtige Rolle, sowohl bei unseren Charakteren als auch bei den Gegnern.

Die dunkle Seite des eigenen Ichs
Eines der zentralen Themen von Persona 4 ist die Akzeptanz der eigenen dunklen Seite.
Die Charaktere müssen sich mit Aspekten ihrer eigenen Persönlichkeit auseinandersetzen, die sie lieber verdrängen würden. Erst wenn diese akzeptiert werden, kann daraus die eigene Persona entstehen.
Auch in Revival funktioniert dieses zentrale Thema bereits in den von uns angespielten Abschnitten erstaunlich gut. Die Mischung aus persönlicher Geschichte, Mystery und klassischen JRPG-Elementen bleibt damit ein wesentlicher Bestandteil des Spiels.

Persona 4 mit moderner Kamera
Eine der auffälligsten Neuerungen ist die Präsentation. Während das ursprüngliche Persona 4 noch mit einer deutlich stärker eingeschränkten Kameraperspektive arbeitete, bietet Revival eine vollständig frei bewegliche 360-Grad-Kamera.
Dadurch wirken sowohl die Stadt als auch die Dungeons deutlich moderner und lebendiger und auch die Charakter- und Gegnermodelle wurden komplett neu umgesetzt.
Besonders während der Kämpfe können die Modelle überzeugen. Die Gegner präsentieren sich detailliert und gleichzeitig angenehm skurril, genau so, wie man es von der Persona-Reihe erwartet.

Unser Anspielen auf der gamescom
Wir konnten sowohl einen Story-Abschnitt als auch einen Dungeon spielen. Zusätzlich erhielten wir einen Einblick in die Overworld mit Schule und Stadt, von der aus wir unter anderem die Dungeons erreichen.
Gespielt wurde dabei auf dem PC. Wichtig: Bei unserer Anspielversion handelte es sich um einen Debug-Build. Trotzdem lief die Version bereits ausgesprochen sauber und vermittelte einen guten Eindruck davon, wohin die Reise geht.
Optisch setzt Atlus auf eine interessante Mischung: Die Präsentation wirkt teilweise sehr filmisch und comicartig, während die eigentliche Spielgrafik deutlich plastischer daherkommt. Gerade in den Kampfsequenzen kommt die neue Technik besonders gut zur Geltung.

Und was ist mit der Switch 2?
Hier müssen Nintendo-Fans momentan leider noch geduldig sein.
Persona 4 Revival wurde bislang offiziell für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC angekündigt und soll im Februar 2027 erscheinen. Zum Start ist das Spiel außerdem im Xbox Game Pass verfügbar.
Eine Nintendo-Switch-2-Version wurde bisher nicht angekündigt.
Allerdings gibt es durchaus Grund für Hoffnung: Persona 3 Reload ist inzwischen auch für die Switch 2 erhältlich. Ob Atlus diesen Weg auch mit Persona 4 Revival gehen wird, bleibt derzeit allerdings offen.
Unser erster Eindruck
Nach unserem Anspielen auf der gamescom macht Persona 4 Revival genau das, was man sich von einem modernen Remake wünschen darf: Das bekannte Persona-Erlebnis bleibt erhalten, während Technik, Präsentation und Komfort deutlich auf den aktuellen Stand gebracht werden.
Besonders die neue freie Kamera, die detaillierten Gegnermodelle und die modernisierte Präsentation fallen sofort auf. Gleichzeitig scheint Atlus darauf zu achten, den Charakter und die Atmosphäre des Originals nicht zu verlieren.
Persona-Fans dürfen sich also auf eine sehr vielversprechende Neuauflage freuen. Jetzt bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Wann dürfen wir Inaba auch auf der Switch 2 besuchen?