
Turok: Origins - auf der Gamescom 2026
Als Nintendo-Spieler wird man natürlich aufmerksam, wenn man den Namen Turok hört. Schließlich zählt die Reihe zu den kultigsten Spielen auf dem Nintendo 64. Der Shooter traf damals mit seinen Dinosauriern als Gegnern und dem Krieger Turok, der unter anderem mit Pfeil und Bogen auf die Jagd ging, genau den Nerv der Zeit. Ebenso legendär wie das Gameplay war allerdings auch der berüchtigte Nebel, der die Sichtweite aufgrund technischer Einschränkungen massiv einschränkte.
Nach einigen Fortsetzungen wurde es jedoch sehr ruhig um die Serie. Lediglich die gelungenen Remaster von Nightdive Studios erinnerten die Spieler in den vergangenen Jahren an die einst beliebte Marke. Nun bringt Saber Interactive Turok Origins in einem völlig neuen Gewand zurück.
Auf der Gamescom konnten wir bereits einen ersten Eindruck vom Spiel gewinnen. Eines können wir schon jetzt sagen: Die Zeiten des dichten Nebels sind endgültig vorbei.

Turok: Origins
NSW2
- Genre
- Action-Adventure
- Entwickler
- Saber Interactive Incorporated
- Publisher
- Saber Interactive Incorporated
- Konsole
- NSW2
Von Echsen und Menschen
2027 soll Turok Origins erscheinen und die Spieler in den Kampf gegen die Xenia schicken, eine reptilienartige Alien-Spezies, die von Dinosauriern und anderen gefährlichen Kreaturen unterstützt wird. Dabei verschlägt es euch in unterschiedlichste Regionen, darunter dichte Dschungel, mystische Ruinen und weitere abwechslungsreiche Biome.
Einen ersten Eindruck konnten wir bereits vom Dschungelgebiet gewinnen. Neben der atmosphärischen Umgebung bekamen wir auch einen der Bossgegner zu Gesicht: einen mechanisch aufgerüsteten Tyrannosaurus Rex, der selbst erfahrenen Jägern das Fürchten lehren dürfte. Schon jetzt hinterlässt dieser Kampf einen beeindruckenden Eindruck und macht Lust auf mehr.

Turok ist nicht allein
Die größte Neuerung zuerst: Turok Origins lässt sich erstmals online im Koop-Modus mit bis zu drei Spielern erleben. Das bringt eine völlig neue Komponente in die Serie. Dabei können die Spieler zwischen drei unterschiedlichen Klassen wählen: Cougar, dessen Fokus auf Waffen und offensiven Fähigkeiten liegt, Bison, der deutlich mehr einstecken kann als seine Mitstreiter, und Raven, der sich auf mystische beziehungsweise magische Fähigkeiten spezialisiert.
Jede Klasse verfügt über ihre eigene Ausrüstung und individuelle Fertigkeiten. Um die Art dieser Fähigkeiten besser einzuordnen: In unserer Anspielsession konnten wir neben Cougar auch Raven ausprobieren. Dieser besitzt unter anderem eine Fähigkeit, die eine Sphäre erzeugt, welche Gegner und deren Projektile verlangsamt. Darüber hinaus kann er Feuerbälle auf seine Feinde schleudern. Die Grundprinzipien aller drei Klassen ähneln sich zwar, dennoch setzt jede von ihnen eigene Schwerpunkte und spricht damit unterschiedliche Spielertypen an.
Wir hatten die Gelegenheit, Turok Origins sowohl im Docked- als auch im Handheld-Modus auf der Nintendo Switch 2 anzuspielen. Zwar zeigte ein Blick auf die Bildschirme der benachbarten Präsentationsstationen, dass die Grafik auf leistungsstärkeren Systemen noch etwas mehr zur Geltung kommt, doch auch auf Nintendos Konsole kann sich das Spiel bereits sehen lassen.
Im Handheld-Modus müssen zwar etwas größere Abstriche hingenommen werden als am Fernseher, dennoch präsentierte sich der Dschungel mit stimmungsvollen Wasser-, Licht- und Schatteneffekten. Auch bei den Effekten selbst wurde nicht gegeizt. Trotz zahlreicher Gegner und actionreicher Gefechte konnten wir keine nennenswerten Slowdowns feststellen.
Spieler erwartet ein actiongeladenes Shooter-Erlebnis, das sich angenehm steuern lässt und seine Finisher spektakulär in Szene setzt. Gespielt werden kann dabei sowohl aus der First-Person- als auch aus der Third-Person-Perspektive. Das hohe Tempo, der Spielfluss und das Trefferfeedback weckten bei uns immer wieder Erinnerungen an Doom (2016).




