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gamescom 2026: Metaphor: ReFantazio angespielt

gamescom 2026: Metaphor: ReFantazio angespielt

Ulrich

Auf der gamescom 2026 konnten wir Metaphor: ReFantazio erstmals auf der Nintendo Switch 2 anspielen. Das Rollenspiel von Studio Zero und ATLUS stammt von den Machern der Persona-Reihe und verbindet eine umfangreiche Fantasy-Geschichte mit rundenbasierten Kämpfen und actionreichen Elementen.

Ursprünglich erschien Metaphor: ReFantazio bereits im Oktober 2024 für PlayStation, Xbox und PC. Die Switch-2-Version wurde im Juni 2026 angekündigt und soll am 12. November 2026 erscheinen.

Metaphor: ReFantazio

NSW2

Entwickler
Studio Zero
Publisher
Sega
Modi
Einzelspieler
Freigabe
USK ab 16

Unternehmen

A

Atlus

Persona-Macher in einer Fantasy-Welt

Wer Persona 3 bis 5 kennt, dürfte sich schnell mit der Handschrift von Atlus vertraut fühlen. Thematisch geht Metaphor: ReFantazio allerdings einen etwas anderen Weg. Statt moderner Settings erwartet uns eine deutlich stärker klassisch-westlich geprägte Fantasy-Welt.

Wir begleiten den Protagonisten gemeinsam mit seiner Feen-Begleiterin Gallica auf der Reise, um den Fluch des Königsprinzen zu brechen. Gleichzeitig geht es um ein königliches Turnier, bei dem der nächste Herrscher bestimmt werden soll.

Wie bei Atlus üblich, spielt neben der eigentlichen Handlung auch die Interaktion mit den Charakteren eine wichtige Rolle.

Action trifft Rundenkampf

Beim Kampfsystem kombiniert Metaphor: ReFantazio rundenbasierte Strategie mit Echtzeit-Action. Besonders interessant ist dabei, dass nicht jeder Gegner zwingend einen klassischen Kampf auslösen muss.

Schwächere Gegner können beispielsweise direkt in der Spielwelt mit einem Angriff ausgeschaltet werden. Erst bei stärkeren Gegnern beziehungsweise wenn es sinnvoll erscheint, wechselt das Spiel in das rundenbasierte Kampfsystem.

Dazu kommt das Archetype-System, über das sich unterschiedliche Klassen und Fähigkeiten für die Charaktere anpassen lassen.

Mehr als nur durch Dungeons laufen

Einen interessanten Eindruck hinterließ außerdem das Pacing der Geschichte. Die Handlung entwickelt sich nicht ausschließlich zwischen den Dungeons weiter, sondern wird auch während der Erkundung vorangetrieben.

In den Dungeons können zudem zusätzliche Aufträge auf den Spieler warten. Dadurch gibt es neben dem eigentlichen Vorankommen weitere Gründe, die Gebiete genauer zu erkunden.

Gerade diese Mischung aus Erkundung, Story, Nebenaufgaben und Kämpfen vermittelt bereits in der Demo einen angenehm abwechslungsreichen Eindruck.

Technisch sauber auf Switch 2

Technisch machte die Switch-2-Version bei unserem Anspielen einen sehr guten Eindruck. Das Spiel lief sehr sauber und flüssig, während insbesondere die Partikeleffekte in der Spielwelt für schöne visuelle Akzente sorgen.

Natürlich handelt es sich bei der Switch-2-Version weitgehend um eine Portierung des bereits veröffentlichten Spiels. Exklusive zusätzliche Inhalte sind nach aktuellem Stand nicht vorgesehen. Dafür scheint ATLUS technisch eine solide Umsetzung auf Nintendos neuer Hardware abzuliefern.

Die physische Version erscheint als Game-Key-Card. Im Westen ist außerdem eine zeitlich limitierte SteelBook Edition geplant. Zusätzlich gibt es eine Digital-Deluxe-Edition mit digitalem Artbook, Soundtrack und DLC.

Unser erster Eindruck

Metaphor: ReFantazio macht auf der Nintendo Switch 2 einen sehr guten Eindruck. Das Fantasy-Setting hebt sich angenehm von den bekannteren Atlus-Universen ab, während das Kampfsystem durch die Kombination aus Echtzeit- und Rundenkämpfen für zusätzliche Dynamik sorgt.

Technisch lief unsere Demo sauber und auch optisch kann sich das Rollenspiel sehen lassen. Wer storylastige RPGs mit umfangreichen Charakterinteraktionen, taktischen Kämpfen und Fantasy-Setting mag, sollte Metaphor: ReFantazio definitiv im Auge behalten.

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