
gamescom 2026: Crazy Taxi: World Tour angespielt
„Hey! Hey! Come on over!“ Wer bei diesen Worten sofort einen Ohrwurm bekommt, dürfte mit Crazy Taxi: World Tour genau richtig liegen. Auf der gamescom 2026 konnten wir Segas neuen Ableger selbst anspielen und bereits nach wenigen Minuten war klar: Das verrückte Taxi-Feeling der frühen 2000er ist zurück.
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Crazy Taxi: World Tour
NSW2
- Genre
- Racer
- Serie
- Crazy Taxi
- Entwickler
- Sega
- Publisher
- Sega
- Modi
- EinzelspielerOnline-Multiplayer
- Freigabe
USK ab 12
Für Crazy Taxi: World Tour zeichnet sich Sega verantwortlich, während mit Kenji Kanno sogar der kreative Kopf hinter dem ursprünglichen Crazy Taxi wieder mit an Bord ist. Das merkt man dem Spiel durchaus an: Statt aus der Reihe eine völlig neue Richtung zu machen, setzt World Tour auf das, was die Serie einst so beliebt gemacht hat – hektisches Fahren, spektakuläre Manöver, verrückte Fahrgäste und jede Menge Chaos.
Taxi fahren? Viel zu langweilig!
Im Zentrum steht eine neue Story-Kampagne rund um Serien-Protagonist Axel, dessen Taxi von maskierten Dieben gestohlen wird. Die Verfolgungsjagd führt uns dabei rund um die Welt und bringt zahlreiche neue Karten und Missionen mit sich.
Diese haben es teilweise ordentlich in sich. So dürfen wir beispielsweise einen Balletttänzer während waghalsiger Drift-Manöver im Cabrio tanzen lassen. In einer anderen Mission wird ein „Flying Stuntman“ kurzerhand aus dem Fahrzeug katapultiert, damit dieser anschließend im Wingsuit für seine Follower durch die Lüfte segeln kann.
Wer lieber gegen andere Autofreaks antritt, darf sich ebenfalls austoben. Dabei treffen wir unter anderem auf Rennfahrer, die ihre geliebten Autos tatsächlich als ihre „Ehefrau“ bezeichnen.
Kurz gesagt: Normal kann Crazy Taxi auch 2027 noch nicht.

Arcade-Feeling trifft Open World
Neben der Story gibt es natürlich auch einen klassischen Arcade-Modus. Fahrgäste müssen möglichst schnell ans Ziel gebracht werden, während wir durch riskante Manöver, Drifts und Sprünge unseren Flow aufrechterhalten und versuchen, immer höhere Punktzahlen zu erreichen.
Neu in der Seriengeschichte sind außerdem verschiedene Mehrspielermodi. Multiplayer wurde von Fans schon lange gewünscht und dürfte gerade beim chaotischen Spielprinzip eine Menge Potenzial besitzen.

Der Soundtrack: Willkommen zurück in den frühen 2000ern
Auch musikalisch will Sega ganz bewusst an die Vergangenheit anknüpfen. Mit dabei sind unter anderem The Offspring und Bad Religion. Songs wie „All I Want“ sorgen damit für genau jene Punkrock-Energie, die schon das ursprüngliche Crazy Taxi ausgezeichnet hat.
Und genau dieser Mix funktioniert erstaunlich gut. Zusammen mit dem Geschwindigkeitsrausch und den verrückten Missionen entsteht sofort dieses typische Crazy Taxi-Gefühl.

Optisch kein Overkill – und das ist gut so
Grafisch versucht World Tour ebenfalls nicht mit fotorealistischer Technik um jeden Preis zu beeindrucken. Stattdessen orientiert sich der Look deutlich am Stil des Originals und wirkt dadurch bewusst verspielt und stilisiert.
Das passt hervorragend zum Spiel. Die Präsentation ist modern genug, ohne den Charme der Vorlage zu verlieren.
Unser erster Eindruck
Nach unserem Anspielen auf der gamescom können wir sagen: Crazy Taxi ist noch immer Crazy Taxi.
World Tour nimmt die verrückte Arcade-DNA des Originals, erweitert sie um eine offene Spielwelt, eine Story-Kampagne und erstmals Multiplayer und transportiert das Ganze in die Gegenwart.
Vor allem Fans der ersten Teile dürften sich schnell heimisch fühlen. Das Spiel vermittelt bereits jetzt genau jene Mischung aus Geschwindigkeit, Chaos und völlig absurden Situationen, die Crazy Taxi damals so besonders gemacht hat.
Unser gamescom-Fazit: Einsteigen, Gaspedal durchdrücken und bloß nicht darüber nachdenken, ob das gerade wirklich eine gute Idee war.
