
gamescom 2026: Elta: Defy All Gods angespielt
Auf der Opening Night Live der gamescom 2026 wurde der neue Science-Fantasy-Action-Plattformer von Afterburner Studios, den Machern von Dreamscaper, angekündigt: Elta: Defy All Gods.
Im Mittelpunkt steht Victus, ein Krieger-Mönch, der sich auf die Suche nach seinem verlorenen Gott Elta begibt. Sein Ziel: seiner Zivilisation einen Weg in die Zukunft zu ermöglichen. Auf dieser Reise erkunden wir mehrere korrumpierte Welten, kämpfen gegen zahlreiche Gegner und schalten immer neue Fähigkeiten frei. Wir konnten den Titel auf der gamescom bereits selbst anspielen.
Dienste von YouTube (Google) wurden nicht zugelassen.
Datenschutzerklärung von YouTube (Google) aufrufen.

Elta: Defy All Gods
PS5
- Genre
- Action-Adventure
- Entwickler
- Afterburner Studios
- Publisher
- Focus Entertainment
- Modi
- Einzelspieler
Metroid Prime trifft auf 3D-Brawler
Mechanisch erfindet der Titel das Rad sicherlich nicht neu. Vielmehr kombiniert Afterburner Studios bekannte Elemente aus unterschiedlichen Spielen zu einem durchaus stimmigen Gesamtpaket.
Eine der größten Inspirationen ist dabei laut Entwickler Metroid Prime und das merkt man beim Spielen tatsächlich. Allerdings wird hier nicht geschossen. Stattdessen bewegen wir uns als 3D-Brawler durch die abwechslungsreichen Welten und prügeln uns mit durchaus befriedigenden Nahkampfangriffen durch die Gegnerhorden.
Dabei gibt es unterschiedliche Gegnertypen, die jeweils etwas andere Vorgehensweisen erfordern. Gegner mit Schilden müssen beispielsweise zunächst entsprechend bearbeitet werden, bevor wir ihnen effektiv zusetzen können. Alternativ lässt sich teilweise auch der Greifhaken einsetzen, um Gegner buchstäblich aus ihrer Position zu reißen.
Das sind keine völlig neuen Mechaniken, funktionieren in der Kombination aber erstaunlich gut.

Bewegung macht richtig Spaß
Besonders gut gefallen hat uns das Movement. Victus kann unter anderem Wallruns, Doppelsprünge und Ausweichmanöver einsetzen.
Gerade das Ausweichen ist dabei mehr als nur eine defensive Möglichkeit. Wer im richtigen Moment ausweicht, erhält einen spielerischen Vorteil und kann direkt wieder in die Offensive gehen.
Für zusätzliche Bewegungsfreiheit sorgt ein kleiner Drachen-Begleiter. Mit ihm können wir unter anderem Gleitmechaniken nutzen und einen Greifhaken einsetzen, wodurch sich auch schwer erreichbare Bereiche erkunden lassen.
Das erinnert stellenweise an klassische 3D-Plattformer wie Banjo-Kazooie, geht spielerisch aber durchaus eigene Wege.

Ein Action-Metroidvania mit Plattforming
Das Ergebnis lässt sich am ehesten als 3D-Action-Metroidvania mit Brawler- und Plattformer-Elementen beschreiben.
Die Welten sind weitläufig aufgebaut und enthalten zahlreiche versteckte Bereiche und Geheimnisse. Um wirklich alles zu erreichen, benötigen wir unser sich im Spielverlauf weiterentwickelndes Traversal-Toolkit.
Auch Victus und Elta werden im Laufe des Abenteuers stärker. Neue Kampfkunst-Techniken und mächtige magische Fähigkeiten eröffnen nach und nach weitere Möglichkeitenx sowohl im Kampf als auch bei der Erkundung.

Optisch sehr eigenständig
Der größte Trumpf des Spiels ist für uns allerdings die grafische Gestaltung.
Während die einzelnen Gameplay-Mechaniken durchaus bekannt wirken, besitzt die Science-Fantasy-Welt einen sehr individuellen Look. Genau dadurch hebt sich der Titel von vielen anderen Action-Plattformern ab.
Auch der während der Präsentation gezeigte Bosskampf konnte überzeugen. Die Inszenierung war gelungen und vermittelte bereits einen ziemlich fertigen Eindruck.
Technisch lief die von uns getestete PC-Version zudem flüssig und machte insgesamt einen bereits sehr weit fortgeschrittenen Eindruck.

Kostenlose Demo im Oktober
Wer selbst ausprobieren möchte, ob die Mischung aus Brawler, Metroidvania und Plattformer funktioniert, muss nicht mehr allzu lange warten.
Eine kostenlose Demo erscheint am 1. Oktober 2026 für alle angekündigten Plattformen.
Der vollständige Release ist derzeit für Anfang 2027 geplant. Erscheinen soll das Spiel für PC via Steam, PlayStation 5 und Xbox Series X|S.
Eine Version für Nintendo Switch 2 ist aktuell nicht geplant.

Unser erster Eindruck
Der Titel erfindet das Genre nicht neu und das muss er auch gar nicht.
Die Kombination aus schnellem Brawler-Kampfsystem, flüssigem Movement, Erkundung und Plattforming funktioniert bereits in der angespielten Version erstaunlich gut. Vor allem die Mischung aus Metroid-Prime-Einflüssen und 3D-Brawler ergibt ein interessantes Gesamtpaket.
Der größte Pluspunkt ist für uns aber der ungewöhnliche grafische Stil. Hier hat Afterburner Studios eine eigene Identität gefunden, die neugierig auf mehr macht.