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gamescom 2026: RollerCoaster Tycoon Wonderworks angespielt

gamescom 2026: RollerCoaster Tycoon Wonderworks angespielt

Ulrich

RollerCoaster Tycoon ist zurück und will gleichzeitig zurück zu seinen Wurzeln. Auf der gamescom 2026 konnten wir RollerCoaster Tycoon Wonderworks selbst anspielen und einen ersten Eindruck davon gewinnen, was die neue Freizeitpark-Simulation von Entwickler Springloaded, bekannt für Let’s Build a Zoo, zu bieten hat.

Schon beim ersten Blick wird klar: Wonderworks möchte ganz bewusst das Gefühl der ersten beiden Teile der Serie einfangen. Die isometrische Perspektive, die nostalgisch gestalteten Menüs und Pixelgrafiken der einzelnen Attraktionen und Geschäfte erinnern sofort an die Old-School-Tage von RollerCoaster Tycoon. Gleichzeitig präsentiert sich der eigentliche Park in einer modernen, dreidimensionalen und deutlich verspielteren Optik.

Der eigene Freizeitpark als Spielplatz

Im Mittelpunkt steht natürlich wieder der Aufbau und Betrieb eines eigenen Freizeitparks. Dabei bleibt es nicht zwingend bei einer einzigen Attraktion: Wir bauen ein ganzes Unternehmen mit mehreren Parks auf und arbeiten uns über Missionen und Ziele nach oben.

Besonders komfortabel präsentieren sich die Baumöglichkeiten. Neben zahlreichen Attraktionen, Geschäften und Dekorationen steht auch Terraforming zur Verfügung, sodass wir das Gelände nach unseren Vorstellungen verändern können.

Das Highlight dürfte für viele Fans aber der neue Achterbahn-Baumodus sein. Die Fahrgeschäfte lassen sich praktisch komplett nach den eigenen Vorstellungen entwerfen. Dabei geht es nicht nur darum, eine möglichst spektakuläre Strecke zu bauen – die Achterbahnen basieren trotz des cartoonhaften Looks auf echter Physik.

Zwischen perfektem Park und totalem Chaos

Was RollerCoaster Tycoon schon immer ausgezeichnet hat, bleibt ebenfalls erhalten: Wir können unseren Park zum perfekten Familienparadies machen oder ordentlich Chaos veranstalten.

Besucher und Mitarbeiter lassen sich durchaus auf die eine oder andere Weise „ärgern“. Und wer es besonders weit treiben möchte, kann sogar dafür sorgen, dass Experimente im Park im schlimmsten Fall fatale Folgen haben. Der schwarze Humor und die bewusste Ironie passen dabei erstaunlich gut zum klassischen RollerCoaster Tycoon-Feeling.

Praktisch: Das Verhalten in einem Park hat keinen direkten Einfluss auf unsere anderen Parks. Wer also einmal etwas ausprobieren möchte, kann dies tun, ohne gleich das gesamte Unternehmen zu ruinieren.

Je größer das Unternehmen, desto wichtiger wird Micromanagement

Natürlich läuft ein Freizeitpark nicht von alleine. Attraktionen können kaputtgehen und müssen repariert werden, Besucher wollen zufrieden sein und die Mitarbeiter müssen ebenfalls im Auge behalten werden.

Während ein einzelner Park noch relativ entspannt zu managen ist, wird es mit mehreren Parks deutlich anspruchsvoller. Dann kommt es zunehmend auf gutes Micromanagement an, wenn überall gleichzeitig Probleme auftreten und wir trotzdem dafür sorgen müssen, dass unser Unternehmen profitabel bleibt.

Zum Early-Access-Start sollen mehr als 60 Fahrgeschäfte, Attraktionen und Shops sowie über 150 Dekorationsobjekte zur Verfügung stehen. Die ersten beiden Parks heißen Hollow Creek und Forest Frontiers. Während der Early-Access-Phase sollen weitere Inhalte folgen.

Erst PC, Konsolen später

RollerCoaster Tycoon Wonderworks soll zunächst im Winter 2026 im Early Access für PC via Steam erscheinen. Der Early Access ist derzeit auf ungefähr ein Jahr ausgelegt. Zum Preis werden aktuell 24,99 Euro bzw. US-Dollar genannt.

Für den späteren vollständigen Release sind auch Konsolen-Versionen geplant. Mindestens sechs zusätzliche Parks sollen zum 1.0-Release hinzukommen. Eine konkrete Bestätigung für Nintendo Switch oder Nintendo Switch 2 gibt es derzeit allerdings noch nicht.

Unser erster Eindruck

Nach unserem Anspielen auf der gamescom macht RollerCoaster Tycoon Wonderworks vor allem eines richtig: Es versucht nicht, die Vergangenheit einfach zu kopieren. Stattdessen nimmt es das klassische Konzept von RollerCoaster Tycoon 1 und 2, verpasst ihm moderne Komfortfunktionen und eine zeitgemäße 3D-Optik – ohne dabei den Fan-Service zu vergessen.

Gerade die Kombination aus nostalgischen Menüs, bekannten Spielprinzipien, umfangreichen Baumöglichkeiten und neuen Mechaniken könnte damit genau jene Spieler ansprechen, die seit den ersten Teilen der Serie dabei sind.

Unser Eindruck nach der gamescom: Wer das alte RollerCoaster-Tycoon-Gefühl vermisst hat, sollte Wonderworks definitiv im Auge behalten.

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