
The Legend of Zelda: Breath of the Wild
Seit Anfang des Monats gibt es einen News-Channel zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild.
Dieser hat nicht nur Werbezwecke: Nutzt man ihn regelmäßig, bekommt man Items geschenkt.
Nun ist es wieder so weit: Liest man sich die neuesten Tipps durch, bekommt man einen Bumerang der Stärke 8!
Habt ihr die Schatztruhe schon geöffnet?

The Legend of Zelda: Breath of the Wild
WIIU
- Genre
- Action-Adventure
- Serie
- The Legend of Zelda
- Entwickler
- Nintendo
- Publisher
- Nintendo
100 Jahre ist es her, dass Link in einen tiefen Heilschlaf versetzt wurde, so beginnt das neuste Abenteuer der The Legend of Zelda Reihe. Ganz so lange mussten wir zwar nun nicht warten, bis wir wieder in seine Rolle schlüpfen dürfen, allerdings kommt es zumindest gefühlt annähernd auf das Gleiche raus. Zuletzt konnten wir uns 2013 auf dem Nintendo 3DS inThe Legend of Zelda: A Link Between Worlds nach Hyrule begeben. Der letzte Ableger für eine Heimkonsole, sieht man von den HD-Remakes ab, hingegen erschien bereits 2011 mit The Legend of Zelda: SkyWard Sword. Dementsprechend groß war die Anspannung der Fans auf einen neuen Ableger für eine Heimkonsole. Zumal für die Wii U kein eigener Ableger der Serie erschien, auch wenn ein Video, welches in der Anfangszeit dieses Systems veröffentlicht wurde, etwas anderes erahnen lies. Und so erscheint The Legend of Zelda: Breath of the Wild, nun sowohl auf der Wii U als auch auf der jut veröffentlichten Nintendo Switch. Wie zu seiner Zeit The Legend of Zelda: Twilight Princess haben die Fans also die Möglichkeit den Titel auf beiden Systemen zu spielen. Wir haben uns auf der Nintendo Switch erneut nach Hyrule begeben um dem Bösen was das Land verdunkelt Einhalt zu gebieten.
Wir wollen diesen Test natürlich möglichst ohne Spoiler verfassen, weswegen wir an diese Stelle auch nicht weiter auf die Geschichte die der Titel erzählt eingehen.
Ein frischer Hauch weht durch Hyrule
Als Nintendo The Legend of Zelda: Breath of the Wild zum ersten mal zeigte war allen schnell klar, dass der Titel etwas besonderes werden würde. Nicht etwa wegen der Optik, oder dem was man sah, sondern der Tatsache, dass das Spiel als Open World Titel angelegt war. Während man zuletzt bei A Link between Worlds schon mit dem Konzept des linearen Ablaufs brach, war dieser mutige Schritt nur die logische Konsequenz daraus. Mutig nicht etwa weil es bisher keiner gewagt hätte Open World Spiele auf den Markt zu bringen - davon gibt es ja nun wirklich einige sehr gute. Nein, mutig weil es ein wirklich starker Bruch in der Spielmechanik einer Serie ist, deren Fangemeinde weltweit wohl ihres Gleichen sucht. Nintendo hat auf dem Gebiet dieser Art von Spiel nicht wirklich viel Erfahrung und umso mehr Respekt muss man ihnen zollen, dass sie dann dieses Konzept im Prinzip an einer ihrer wertvollsten Marken ausprobiert haben.
Während man in vorangegangen Teilen also von Dungeon zu Dungeon reiste und unterwegs immer mächtiger wurde, wirft euch The Legend of Zelda: Breath of the Wild buchstäblich mitten ins Königreich Hyrule und fordert euch auf herauszufinden wer ihr seid, woher ihr kommt und was vor sich geht.
Hier hat Nintendo eindeutig auf die vielen Stimmen gehört, die harsche Kritik an spielvereinfachenden und extrem störenden Nebencharakteren wie Navi und Phai aus vorangegangenen Teilen geübt haben.
Die Herausforderung des Spiels besteht also nicht nur darin es zu meistern sondern auch den Weg selbst zu finden. Und das kann jeder Spieler auf seine eigene Art und Weise tun.

Alles was ihr seht könnt ihr auch erforschen
Eine Welt lädt zur Erkundung ein
Die Spielwelt von Breath of the Wild ist schlichtweg gigantisch. Als die Entwickler sagten, dass das große Plateau, welches man in der Demo immer zu sehen bekam, nur ein kleiner Teil der Welt sei, haben sie wahrlich nicht übertrieben. Das Königreich Hyrule erstreckt sich über eine immense Fläche und ist in verschiedene Bereiche unterteilt. In jedem dieser Areale gibt es einen Turm den es zu erklimmen gilt. Habt ihr dies getan lichtet sich der “Nebel“ auf eurer Karte und ihr könnt die Landkarte zu diesem Bereich einsehen.
Ähnlich wie bei bekannten Kartendiensten erscheinen mehr Details je weiter ihr heranzoomt.
Sobald ein Turm aktiviert wurde, steht dieser fortan jederzeit als Teleportationspunkt bereit. Auch die Schreine die überall im Land verteilt sind, verfügen über solche Schnellreisepunkt sobald ihr sie gemeistert habt.
Wer allerdings stilvoll reisen möchte und die nötige Zeit hat, der kann sich in Breath of the Wild ebenfalls auf den Rücken eines Pferdes schwingen und auf dessen Rücken die wundervollen Landschaften genießen.
Ein kleines aber feines Technik-Gadget
Schon jeher war die Ausrüstung die unser hylianischer Freund mit sich trägt entscheidend für den weiteren Verlauf des Spiels. So waren bestimmte Gegenstände nötig um gewisse Bereich zu erreichen oder Feinde zu bekämpfen. Auch mit dieser Tradition wurde nun gebrochen.
Schon ziemlich früh im Spiel erhaltet ihr mit dem Shiekah-Stein eine Art Multifunktionswerkzeug. Mit diesem seid ihr bestens gerüstet um die verschiedensten Rätsel zu lösen. Zum einen hätten wir die Bomben. Diese gibt es in rund und in eckig. Auch wenn die Wirkung die gleiche ist, so ist die Einsatzmöglichkeit dennoch verschieden. Runde Bomben rollen logischerweise was im Kampf und bei Rätseln zum Einsatz kommt. Die eckige Variante bleibt liegen wo man sie platziert, was in manchen Situationen sehr von Vorteil ist. Es liegt an euch ob ihr die Bombe einfach nur ablegt, oder aber werft. So oder so wird der Sprengstoff durch Druck der Schultertaste ferngezündet. Somit kann sich Link in sichere Entfernung bringen oder aber Hinterhalte errichten.
Die geheimnisvolle Platte der Shiekah verfügt über weitere manipulative Module wie zum Beispiel Stasis, Magnetismus und Cryo. Später können die Fähigkeiten noch weiter ausgebaut werden. Durch den Einsatz dieses Universalitems entkoppelt Nintendo geschickt Waffen und andere Gegenstände aus den Voraussetzungen um einen Dungeon zu bestehen. Sicher ein Schwert, ein Schild und ein Bogen sind hierzu immer noch nötig. Aber welcher Narr würde feindliches Gebiet betreten ohne selbiges mit sich zu führen.
Link der Pferdeflüsterer
Um in den Besitz eines edlen Reittieres zu kommen, müsst ihr zunächst eine Herde Wildtiere finden und eines der Tiere zähmen. Hierzu muss man sich dem Tier behutsam nähern, aufspringen und dann versuchen es in Zaum zu halten. Dies wird nicht immer auf Anhieb gelingen und ist auch von Pferd zu Pferd unterschiedlich. Jedes der Tiere hat ein unterschiedliches Gemüt und ist dementsprechend empfänglicher für eine Dressur oder eben nicht. Temperamentvollere Pferde sind zwar schwerer zu zähmen, verfügen aber über eine höhere Ausdauer und Geschwindigkeit. Dementsprechend lohnt es sich durchaus etwas Zeit in die Abrichtung eines Pferds zu investieren.
Während ruhigere Pferde sehr fügig sind, müssen echte Rößer doch öfters mal durch tätschelnd beruhigend werden. Je stärker eure Bindung zu eurem Reittier ist um so präziser führt es eure Kommandos. Solltet ihr absteigen, ob freiwillig oder nicht, könnt ihr das Pferd durch Pfeifen wieder rufen. Dies funktioniert aber nur auf kurze Distanz.
Langfristig könnt ihr eure Pferde in Ställen, die in Hyrule verteilt sind, gegen eine kleine Gebühr registrieren. Dann erhalten sie Zaumzeug und ihr könnt ihnen Namen geben. Dies könnt ihr mit bis zu fünf Pferden machen. An den Ställen könnt ihr eure treuen Begleiter dann jederzeit abholen und abgeben.
Euer aktuelles Reittier wird auf der Minimap auch mit Hilfe eines Pferdekopf angezeigt.

Auch hoch zu Roß weiß unser Hylianer zu kämpfen
Soooo viel zu tun
Als Held ist man wahrlich viel beschäftigt. Natürlich bleibt die Hauptaufgabe Hyrule von dem Übel zu befreien welches es befallen hat, dennoch ist der Weg dorthin nicht so einfach. Und das nicht weil der Titel übermäßig schwer ist. Vielmehr findet ihr an allen Enden und Ecken zusätzliche Nebenmissionen in denen ihre den verschiedenen Bewohnern des Landes helfen könnt. In eurem Tagebuch, welches auch als Questlog dient, seht ihr unter anderem die Hauptaufgaben die es zu meistern gilt, die Nebenaufgaben die ihr erhalten habt und Aufgaben die auf Schreine bezogen sind.
Schreine findet ihr überall in ganz Hyrule verteilt. Diese beinhalten stets Herausforderungen in Form von kniffeligen Rätseln und Aufgaben die den Einsatz eurer Fähigkeiten abverlangt. Dabei gestalten sich einige von ihnen als durchaus kniffelig. Oftmals gelingt es nur durch gutes Timing und das Verständnis der Physik die Herausforderung erfolgreich zu beenden. Habt ihr den Schrein absolviert gibt es als Lohn ein Zeichen der Bewährung. Mit vier dieser wertvollen Auszeichnungen könnt ihr an Statuen der Göttin beten und als Dank entweder eure Ausdauer verbessern oder aber einen Herzcontainer erhalten.
Auch wenn Herzen und Ausdauer durch ihre Wichtigkeit natürlich in gewissen Maße schon wichtig für den Spielverlauf sind, so sind sie dennoch kein Zwang und von der Geschichte des Spiels vollkommen entkoppelt. Sie bieten allerdings eine riesige Anzahl von Minidungeons die zwar keine Gegner beinhalten aber dennoch herausfordernd sind.
Auch das beste Schwert wird leider stumpf
Wie zuvor schon erwähnt dienen die Waffen, sieht man von dem althergebrachten "Feuerpfeil steckt Fackel in Brand" ab, in Breath of the Wild wirklich fast ausschließlich der Bekämpfung eurer Widersacher.
Während man in vorangegangenen Teilen im Laufe des Abenteuers immer stärker Waffen fand und diese dann behielt, setzen die Entwickler nun auf ein gänzlich anderes Konzept. Waffen finden sich überall in Hyrule und können unterschiedliche Stärke haben. Ob nun die Mistgabel vom Bauernhof, die Holzfälleraxt aus dem Wald, das fallengelassene Energieschwert eines Gegners oder aber die Skeletthand eines Bokblins, die Anzahl und die Fundorte ist immens und facettenreich. Ebenso verhält es sich mit Schildern und Bögen.
Mit euren Nahkampfwaffen könnt ihr wie gewohnt einen normalen Angriff ausführen oder diesen Aufladen um noch mehr Wucht dahinter zu erzeugen. Je nachdem ob ihr einen wuchtigen Zweihänder oder eine Lanze führt ist diese Attacke unterschiedlich in Szene gesetzt und hat andere Auswirkungen. Hier sieht man, dass die Entwickler viel Zeit in dieses Element des Spiels gesteckt haben. Aber nicht nur zu Fuß könnt ihr kämpfen, auch hoch zu Ross könnt ihr eure Waffen gegen eure Feinde schwingen. So zeigt es sich, dass Link ein durchaus passabler Lanzenreiter ist.
Wer nun meint er könne ein riesiges Waffenarsenal aufbauen, der muss an dieser Stelle enttäuscht werden. Nicht nur die Anzahl der Itemslots begrenzt eure Freude am reichhaltigen Angebot, sondern auch die Haltbarkeit der Waffen. Denn anders als in allen bisherigen Teilen gehen die Waffen bei Nutzung kaputt. Je nachdem wie hart eure Angriffsziel und wie schwach eure Waffe ist, kann dies ziemlich schnell gehen. Während ein Eisenhammer ziemlich viele schwere Dinge wie zum Beispiel Felsbrocken zerschmettern kann, zerbricht eine filigrane Klinge oder etwas aus Holz daran sehr schnell ohne wirklich Schaden anzurichten. Dies ist zwar nachvollziehbar, aber dennoch stört es den Spielfluss etwas.
Es ist schon ziemlich nervig, wenn einem mitten im Kampfgeschehen das Schwert zerbricht. Man kann zwar relativ schnell und ohne einen Nachteil dadurch zu haben wechseln, aber dennoch ist es auf Dauer etwas lästig. So muss man immer darauf achten, dass man genügend Waffen mit sich führt um Ersatz parat zu haben. Besonders schade ist es, dass dies auch auf Bögen zutrifft. Bei einer gewissen Anzahl von verschossenen Pfeilen verweigert des Teil seinen Dienst und zersplittert in tausend Stücke. Hier wäre es sehr wünschenswert gewesen, wenn die Waffen, bei sachgemäßen Einsatz, etwas länger halten würden, oder es eine Reparaturoption gäbe. Immerhin erhaltet ihr eine Warnmeldung kurz bevor eure Waffe im wahrsten Sinne des Wortes zerbröselt. Bei Nahkampfwaffen empfiehlt es sich diese noch kurzerhand nach dem Gegner zu schleudern, da damit noch mal zusätzliche Schaden ausgeteilt werden kann.

Seine Gegner kann sich Link nicht immer aussuchen.
A la Cuisine
Das Link gerne mal herumstehende Pilze mitnimmt, wissen wir bereits seit dem Super Nintendo Ableger a Link to the Past. Allerdings ist das Sammeln von Pilzen und anderen essbaren Dingen in Breath of the Wild wesentlich mehr als nur ein kleiner netter Nebenquest. Vielmehr ist es ein essentieller Bestandteil des Spiel ohne den ihr ziemlich schnell ziemlich alt aussehen werdet.
Direkt zu Beginn könnt ihr einfache Lebensmittel wie Äpfel einsammeln oder durch das Erlegen von Wild Fleisch erbeuten. In seiner Grundform sind dieser Lebensmittel allerdings nicht sehr ergiebig was ihre Ausbeute an wiedergewonnen Herzen nach Verzehr angeht. Um dies zu ändern der Held also das Kochen lernen. Hierbei gibt es keine feste Richtlinien. Entweder probiert ihr einfach alles aus oder seit aufmerksam. So finden sich Rezepte in Tagebüchern, Plakaten oder in Geschichten von Bewohnern Hyrules wieder.
Je nachdem was ihr zusammen mischt kann entweder etwas undefinierbares herauskommen, was dementsprechend kaum einen Effekt hat oder aber ein deliziöses Mahl welches euch im hohen Maße heilen kann. Durch das Beimengen bestimmte Zutaten lassen sich außerdem auch Statuseffekte hervorrufen. So kann sich eure Ausdauer oder Tempo erhöhen, eure Resistenz gegen Schaden oder Effekte wie Hitze, Kälte oder Elektrizität steigen oder aber eure Fähigkeit sich leise fortzubewegen verbessern.
So interessant das Ganze auch zu Beginn sein mag, ist es auf Dauer schon etwas zeitintensiv ständig neue Gerichte zu kochen. Denn leider gibt es kein Kochbuch in dem ihr die Rezepte speichern könnt und, wenn ihr die richtigen Zutaten im Inventar habt, diese an einer geeigneten Feuerstelle kochen könnt. So müsst ihr pro Gericht ins Menü, die Zutaten einzeln auswählen und in die Hand nehmen, das Menü verlassen und die Zutaten in den Topf werfen. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich hier um etwas wirklich spielrelevantes handelt wäre etwas mehr Komfort wünschenswert gewesen.
Kleidung macht den Hylianer
Natürlich kann man als weltgewandter Hylianer nicht irgendetwas tragen. Neben eher typischen Gegenständen wie der Zora-Rüstung mit deren Hilfe ihr nicht nur schneller schwimmen könnt, sondern auch Wasserfälle aufwärts paddeln könnt, gibt es noch weitere Rüstungen mit unterschiedlichen Effekten und Buffs. Zusätzlich könnt ihr etwas später im Spielverlauf eure Kleidung auch unterschiedlich einfärben lassen.
Dies gestattet euch nicht nur die Farbgebung an eure Wünsche anzupassen, sondern auch etwas Individualität ins Spiel zu bringen. Damit eure Rüstung und Kleidung den wachsenden Herausforderungen im Verlauf eures Abenteuers stand halten kann, habt ihr ebenfalls die Möglichkeit diese bei der großen Fee mit Hilfe der passenden Zutaten aufwerten zu lassen. Da die Rüstung, anders als die Waffen, erhalten bleibt, macht dies durchaus Sinn.
Der technische Aspekt
Eine so gigantische Spielewelt wie Zelda verlangt nicht nur von den Entwickler, sondern auch von der Konsole einiges ab. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen, wie viel vom Potential der Nintendo Switch von Breath of the Wild abgerufen wird, und inwieweit die Tatsache, dass das Spiel auch identisch auf der Wii U erscheint hier mit reinspielt.
So wunderschön narrativ das Spiel auch aufgebaut ist und wie liebevoll es von Anfang bis Ende gestaltet ist, bleibt es zumindest im Bereich der Optik einiges hinter anderen aktuellen Open World Titeln zurück.
So sind die Texturen teilweise doch unscharf oder laden deutlich sichtbar nach. Auch wenn die Pop Ins im Gegensatz zu früheren Versionen deutlich reduziert wurden, sind sie dennoch vorhanden.
Spielt man den Titel im Handheldmodus, so läuft der Titel in 720p, sieht super scharf aus und es kommt kaum zu Slowdowns. Auf dem großen Bildschirm bei 900p sieht das leider etwas anders aus. Hier fällt vor allem das schlechte Anti-Aliasing auf, mit dem Nintendo generell in den letzten Generationen schon Probleme hatte. Auch kommt es auf dem großen Bildschirm teilweise zu extremen Einbrüchen der Framerate. Zwar kommt dies äußerst selten, wenn dann aber gravierend vor. Dies passiert teilweise an Stellen an denen man nur einen Gegner bekämpft und dann auch nicht unbedingt mal bei einem Bosskampf. Bleibt zu hoffen, dass hier eher unsauber gearbeitet wurde und die Konsole nicht schon an ihrem Limit angelangt ist.
Der gewählte Grafikstil mag nicht den Geschmack aller Spieler treffen, er passt aber absolut zum Spiel. Alles fügt sich absolut harmonisch zusammen und wurde mit extrem viel Liebe und Fokus auf Details in Szene gesetzt.
Auch akustisch ist der Titel, wie von Zeldaspielen gewohnt ein absolutes Meisterwerk. Die Klänge passen sich stets absolut harmonisch ans Geschehen an und transportieren die Emotionen sehr gut. An manchen Orten ist es einfach nur Stil und man hört lediglich die Natur. Dies ist nicht nur sehr beruhigend sondern trägt viel zur Authentizität der Spielwelt bei.
Die deutsche Sprachausgabe ist hervorragend gelungen. Hier wäre es wünschenswert gewesen wenn diese durchgängig gewesen wäre, zumindest bei Gesprächen mit anderen Hauptcharakteren. Es ist nicht so, dass man mit Mengen an Textboxen vollgemüllt wird, aber dennoch merkt man dann doch, wie angenehm Sprachausgabe ist - vor allem, wenn sie sich so gut in den Rest des Spiels einpasst.
Erweiterungspass - DLC 1 im Test
Erweiterungspass - DLC 2 im Test
Fazit
Mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist Nintendo einen mutigen Schritt mit einer Serie gegangen, die schon lange in ihren selbst gesetzten Grenzen gefangen war. Die Wandlung hin zum Open World Spiel ist auf jeden Fall gelungen und man kann den Entwicklern einfach nur zu diesem großartig in Szene gesetzten Spiel gratulieren. Wir haben uns das eine oder andere mal dabei ertappt, wie wir einfach nur auf den Bildschirm geschaut haben, ohne etwas zu tun, und den Anblick genossen haben. Die neue Freiheit die das Spiel bietet ist einfach nur überwältigend. Zum ersten Mal können Spieler Hyrule wirklich frei erkunden und selbst festlegen, in welchem Tempo und auf welche Art sie das Spiel zum Abschluss bringen wollen. Aber Vorsicht! Die Welt zieht euch dermaßen ihn seinen Bann und bietet euch so viele Möglichkeiten selbige zu erforschen, dass schnell einige Stunden ins Land gehen, obwohl man doch nur mal eben von A nach B reisen wollte. Über kleinere technische Mängel kann man bei einem so grandiosem Spiel problemlos hinwegsehen. The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist ein absolutes Meisterwerk und ein Meilenstein in der Geschichte des Franchise.
- riesige Spielwelt
- freie Entscheidungsgewalt
- viele Aufgaben & Schreine
- tolle Flora und Fauna
- ab und an Einbrüche der Framerate
- teils unsaubere Texturen
- kein Kochbuch
Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.






