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The Legend of Zelda: Skyward Sword

The Legend of Zelda: Skyward Sword

David

Rund zwei Wochen sind vergangen, seit die ersten von euch The Legend of Zelda: Skyward Sword in den Händen gehalten haben. In unserem Testbericht wurde das Spiel ingesamt hoch gelobt, aber auch mit einiger Kritik bedacht. Die Bestnote war für unseren Autor David nicht angebracht. Auf dem Bewertungsportal GameRankings.com, erhält Skyward Sword derzeit 93,5%. Das Spiel fällt damit hinter seinem Wii-Vorgänger zurück.

Was ist Eure Meinung nach zwei Wochen Skyward Sword? Verfasst einen Leser-Test in unserer Game List und teilt eure Gedanken mit der Redaktion und anderen Nintendo-Fans!

The Legend of Zelda: Skyward Sword

WII

Entwickler
Nintendo
Publisher
Nintendo
Konsole
WII
Spieler
1 lokal
Freigabe
USK ab 12

Legenden haben es gar nicht so einfach wie man meinen könnte. Schließlich haben sie einen Ruf den es zu wahren gilt. Doch je länger eine Geschichte gesponnen wird, umso größer wird nicht nur die Zahl ihrer Zuhörer, sondern auch die Erwartungen steigen stetig an. So soll sie schließlich dem Neueinsteiger ebenso Freude bereiten, wie demjenigen, der von Beginn an die ersten Abenteuer miterlebt hat.
Vor diesem Balanceakt stehen die Entwickler der Zeldaspiele nun schon seit einigen Jahren. Die Ergebnisse fallen zwar stets unterschiedlich, aber bisher nie wirklich schlecht aus.
Nachdem zum Beispiel die Cel Shading Optik von The Wind Waker bei Vielen auf absolutes Unverständnis stoß, bekam die Serie in Twiglight Princess eine erwachsenere Optik spendiert.
Natürlich gab es auch hier wieder ausreichend Kritik.
Aber kein Spiel kann es jedem Recht machen und Zelda muss das auch nicht. Denn der Segen und ebenso Fluch der Serie ist seine Einzigartigkeit. Zelda bewegt sich von der Spielmechanik immer im gleichen Rahmen, was den Produzenten zwar die Möglichkeit gibt, sich auf andere Dinge zu konzentrieren und sich zum Beispiel in der Liebe zu Detail widerspiegelt, aber auf der anderen Seite beschränkt sich die Serie dadurch auch immer ein Stück weit selbst. Innovation muss oder kann immer nur in Form von Spielinhalten geliefert werden, und nicht durch Änderung des Systems. So haben wir bisher zum Beispiel nie einen Link gesehen, der in Rollenspielmanier Stufen aufsteigt und Fähigkeiten verbessern kann. Dafür scheinen den Entwicklern aber im Gegenzug nie die Ideen für ausgefallene Items auszugehen.

Skward Sword ist nicht nur in der Hinsicht besonders, dass es wohl eines der letzten, wenn nicht sogar das letzte große Spiel für die Wii sein dürfte, es ist auch gleichzeitig der Titel zum 25-jährigen Geburtstag der Serie. Dementsprechend wird das Spiel entweder als Special Edition mit 25th Anniversary Orchester CD oder als Limited Edition mit der CD und einer goldenen Zelda-RemotePlus ausgeliefert.

Ob es den Produzenten auch diesmal wieder gelungen ist, innerhalb des immer vertraut erscheinenden Zelda-Systems ein spannendes Spiel hervorzuzaubern, wollen wir im folgenden Test beleuchten.

Spoilerfrei?

Einen Spieletest gänzlich ohne Informationen zu schreiben, ist nicht möglich. Da wir natürlich wissen wie sensibel dieses Thema für viele ist, wurde darauf geachtet die Review so spoilerfrei wie es nur geht zu verfassen.

Der Beginn einer Legende

Als hauseigener Held von Nintendo hat man es nicht leicht. Ständig kommen einem Personen oder Gegenstände abhanden, die man befreien oder wiederbeschaffen muss. Um das abgedroschene Rette die Prinzessin-Schema zu umschiffen, haben die Entwickler Zelda diesmal schlichtweg ihren Titel aberkannt. So muss der junge Recke Link, welcher ähnlich wie bei Twilight Princess zunächst in “ziviler“ Kleidung auftritt, eben diesmal nur seine Angebetete retten.
In Wirklichkeit liegt der Grund, warum Zelda keine Prinzessin ist,natürlich woanders. Skyward Sword spielt zeitlich vor den anderen Teilen und markiert den Beginn der Saga. Und zu jenem Zeitpunkt war sie eben noch keine Prinzessin.

Eine unvorstellbar böse Macht treibt die Erdwelt und und deren Bewohner an den Rand der Vernichtung. Bevor sich die Göttin mit einem letzten Aufgebot daran macht die Bedrohung zu bannen, hebt sie eine Landmasse in den Himmel und verschleiert diesen mit Wolken, um die verbleibenden Menschen zu retten.
Auf eben jener fliegenden Insel Namens Wolkenhort beginnt nun also die Geschichte von Link. Diesem steht ein großer Tag bevor. In der sogenannten Vogelreiter-Zeremonie soll er sein Können mit seinem Flugtier unter Beweis stellen. Dabei geht es nicht darum, in die Oberstufe der Ritterschule versetzt zu werden, sondern der Gewinner des Wettkampfes darf die Zeremonie zur Huldigung der Göttin zusammen mit der lieblichen Zelda vollführen.
Und obwohl Link kein besonders strebsamer Schüler ist, gewinnt er mit eurer Hilfe den Wettbewerb. Nachdem ihr zusammen mit eurer Liebsten das Ritual abgeschlossen habt, erhaltet ihr als Preis zusätzlich einen handgewebten Schal, welcher euch im späteren Spiel noch von Nutzen sein wird.
Sobald das Ritual vorbei ist, fordert euch Zelda auf einen Ausflug mit ihr zu unternehmen. Dazu schwingt ihr euch auf eure gefiederten Reittiere und braust durch die Lüfte.
Doch auf einmal werdet ihr von einem seltsamen Wirbelsturm erfasst und eure Begleiterin wird von diesem verschlungen.
Als wahrer Held, Verehrer und Anwärter auf den Rittertitel begebt ihr euch sogleich auf die Suche um sie zu retten.

Navi, bist du`s?

Bei eurem Abenteuer seid ihr allerdings nicht alleine. Leider...

Euch zur Seite steht eine Art Geist, der eurem Schwert innewohnt. Wer Navi schon aufdringlich fand, wird Phai verdammen. Es hat den Anschein, als wollten die Entwickler des Spiels die Fangemeinde ärgern oder aber Navi von der Bürde des unbeliebtesten Charakters in Zelda erlösen. Zum einen wirkt euer neues “Navigationssystem“ durch die stark stilisierte Optik deplatziert. Das wächserne Auftreten passt so gar nicht so den sonst sehr ausdrucksvoll gestalteten Gesichtern. Aber darüber kann man nach einer Weile hinwegsehen.
Weghören kann man allerdings nicht, nämlich dann wenn die gute Phai alle Nase lang ungefragt eine Analyse der Situation abgibt. Oftmals bekommt man gar keine Chance sich selbst mit der Situation zu beschäftigen, da die Gute direkt aus dem Schwert entfleucht und euch brühwarm erzählt, was genau denn nun zu tun ist. Diese Art von Superguide ist in Zeldaspielen absolut fehl am Platz. Zumal es, wie auch schon beim Remake von Ocarina of Time, Shiekah-Steine gibt, welche bei Bedarf weiterhelfen können.
Die Intention dahinter war sicherlich das Spiel zugänglich für jedermann zu machen, was im Prinzip auch nicht verkehrt ist. Aber eine Option die den Aufdringlichkeitsgrad von Phai reguliert um selbst entscheiden zu können, wie viel man aus eigener Kraft und Neugier herausfinden möchte, wäre sehr wünschenswert gewesen.

Vielfliegermeilen

Ein Punkt den viele Spieler seit geraumer Zeit kritisierten, war die Tatsache, dass es keine zusammenhängende Welt mehr bei Zelda gibt, sondern einzelne Orte mit Hilfe von Bahn, Boot und anderen Transportmitteln erreicht werden.

Auch Skyward Sword bringt hier nicht die erhoffte Änderung. So besucht ihr die einzelnen Areale, indem ihr mit eurem getreuen Vogel zu der entsprechenden Stelle fliegt.
Dies ist leider auch fast schon der einzige Zweck eures gefiederten Kumpanen.
Ihr könnt zwar frei um Wolkenhort herumfliegen, nur gibt es dort wenig zu entdecken. Lediglich Geschenke der Göttin, welche zuvor von euch von Erdwelt aus gen Himmel gesandt wurden, können dort aufgesammelt werden. Dies ist wirklich sehr schade, da aus diesem Konzept sicherlich mehr hätte gemacht werden können. Auch eine engere Bindung zu eurem, zumindest laut Aussage der anderen Bewohner des Wolkenhorts seltenen Exemplar von Vogel wäre nett gewesen.

Ausdauer, Ausrüsten und Aufträge

In seinem neusten und doch ersten Abenteuer ist unser grüngewandeter Held sportlich wie nie zuvor. So kann er zum Beispiel mit genug Schwung Wände ein Stück nach oben laufen um die Kante zu greifen. Des weiteren kann Link nun auch beim Klettern oder Hangeln kleine Sprünge nach oben bzw. zur Seite machen um das Vorankommen zu beschleunigen. Auch wenn das nicht zwingend notwendig ist, verleiht es dem Spiel doch zusätzliche Dynamik.

Durch die Steuerung mit der RemotePlus könnt ihr nun auch beim Schwingen an Lianen präziser festlegen, wohin und wie stark gependelt werden soll.

Vorsicht müsst ihr diesmal beim Gebrauch eurer Kräfte walten lassen. Eure Ausdauer wird in einem Kreisdiagramm angezeigt und je nach Aktion, egal ob Klettern, Kämpfen oder Sprinten braucht ihr diese unterschiedlich schnell auf. Sollte euch die Puste komplett ausgehen, braucht euer Held eine Verschnaufpause. Das kann vor allem im Kampf problematisch werden, da ihr für einen Moment schutzlos seid oder aber bei einer Kletterpartie, wobei ihr schlichtweg abstürzt.
Also achtet stets auf die Anzeige und gebt dem Spitzohr die Möglichkeit, sich zu regenerieren. Sollte eine Stelle gezielt viel Ausdauer abverlangen, so gibt es in der Nähe sicherlich eine grüne Knolle, welche unverzüglich die Ausdauer wieder komplett herstellt.

Als echter Abenteurer erhält Link im Laufe seiner Suche immer mehr Ausrüstungs-, und Nutzgegenstände. Um Spoiler zu vermeiden werden wir an dieser Stelle nicht genauer auf einzelne Items eingehen. Aber so viel sei gesagt, es befinden sich neue einzigartige und innovative Gegenstände darunter. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit diese Items aufzuwerten und zu modifizieren. So kann der altbekannte Holzschild zum Beispiel zusätzlich gehärtet werden um mehr Schaden abwehren zu können, bevor er zersplittert bzw. zur Reparatur muss. Um Gegenstände verbessern zu lassen, braucht ihr nicht nur das nötige Kleingeld, sondern auch immer ganz bestimmte Sammelgegenstände welche über die ganze Spielwelt verteilt sind. Auch wenn es davon mehr als genug gibt, ist es stellenweise nötig, dass man etwas gezielt besorgen muss um sein Item aufzuwerten. Auch Tränke lassen sich übrigens auf diese Weise verbessern.

Während in Sachen Herzcontainer alles beim Alten geblieben ist, hat sich in Bezug auf die Herzen für eure aktive Gesundheit eine Kleinigkeit geändert. Wo in früheren Teilen unter so ziemlich jedem Strauch und Krug eine kleine Erfrischung wartete, wachsen die Herzen in diesem Teil größtenteils auf eine Art Pflanze. In einigen Gebieten gibt es auch Hütten oder anderweitige Behausungen, in denen Stühle stehen. Sobald sich Link auf selbige setzt, regeneriert er seine Lebensenergie. An dieser Stelle zeigt sich einmal mehr die Liebe zum Detail: Bleibt ihr zu lange sitzen, döst Link weg und fällt dabei beinahe vom Stuhl.

Sollte euer Inventar zu voll sein, ist es möglich Gegenstände im Wolkenhort zwischenzulagern.
Wenn ihr eure soziale Ader ausleben wollt, könnt ihr jederzeit verschiedene Nebenaufgaben für die Dorfbewohner übernehmen. Diese beschränken sich allerdings meist auf Sammel-, Such- und Bringmissionen. So müsst ihr zum Beispiel innerhalb eines Zeitlimits eine Suppe beim Schwertmeister eurer Schule abgeben, oder nach vermissten Personen suchen.
Dass ihr, um in der Geschichte an sich voran zu schreiten, ohnehin ständig dies und jenes sammeln und suchen müsst, dämpft die Lust solche zusätzlichen Missionen zu erfüllen allerdings stark.

Dungeonmeister & Bösewichte

Neben der Spielwelt sind es vor allem die Dungeons die Zelda zu etwas besonderem machen. So ist die Mischung aus Rätsel und Gegner stets ausgewogen und das Design so angelegt, dass man zwar stellenweise etwas mehr denken muss aber nie gänzlich aufgeworfen ist. Der Einstieg gestaltet sich sehr simpel, so das Kenner der Serie erst in den späteren Abschnitten wirklich gefordert werden. Und mit „später“ sind in diesem Fall wirklich einige Spielstunden gemeint. Als würde Phia noch nicht reichen um das Ganze kindgerecht zu gestalten, wurde der Anspruch in den ersten Stunden deutlich nach unten geschraubt.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass es Kindern durchaus nicht schadet, wenn sie sich oder ihr Hirn etwas anstrengen müssen, oder etwas nicht auf Anhieb klappt.
Es sollte nicht Ziel sein, die Spiele immer weiter zu vereinfachen. Schließlich gibt es noch genug Spieler die die Herausforderung suchen und schätzen.

Speicherpunkte gibt es im übrigen auch mehr als genug. Von diesen aus könnt ihr entweder den Dungeon verlassen, oder, falls ihr euch im Freien befindet, nach Wolkenhort zurückkehren.

Ganondorf, wo bist du? Die Bösewichte in Skyward Sword kommen leider wie die Geschichte nur schleppend bis gar nicht in Fahrt. Innerhalb der ersten Stunden ist man eigentlich nur damit beschäftigt das zu machen, was die holde Phai einem sagt, ohne recht zu wissen was eigentlich Sache ist. Euer Gegenspieler zeigt sich nur selten und im Gegensatz zum König der Gerudos wirkt er eher rätselhaft als bedrohlich.

Zelda hat bisher immer eine dichtere, wenn nicht gar finstere Atmosphäre geschaffen und dafür, dass man so linear vorangetrieben wird erhält man definitiv zu wenige Informationen und Anreize.

Himmlische Technik

Die Macher von Zelda verstehen ihr Handwerk und das sieht man. Ob man den verwendeten Stil nun mag oder nicht, diese Tatsache lässt sich nicht leugnen. Die einzelnen Abschnitte sind in sich absolut stimmig und vermitteln dem Spieler glaubhaft die jeweilige Ortschaft, sei es nun ein Wald oder ein Vulkangebirge. Neben den Gegnern und Insekten die man fangen kann, hauchen Partikel- und Lichteffekte der Welt zusätzliches Leben ein. Selten hat eine Zelda-Welt so lebendig gewirkt. Auch wenn das Spiel diesmal nicht so realistisch dargestellt wird, sieht gerade das Wasser extrem wirklichkeitsnah aus.

Die Animationen der liebevoll gestalteten Charaktere sind butterweich und die Gesichter sind ausdrucksstark wie nie zuvor. Dies tröstet zumindest ein klein wenig über die fehlende Sprachausgabe hinweg.

Die musikalische Untermalung ist wie immer einfach nur genial. Sie untermalt jede Begebenheit perfekt und setzt sie zusätzlich in Szene. Auch altbekannte Tonfolgen wurden untergebracht und dürften so manchem Veteranen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Etwas verwundert hat allerdings die Melodie, die ertönt wenn Link sich auf seinem Vogel durch die Lüfte schwingt. Man wird das Gefühl nicht los, dass da jemand zu viel Star Trek geschaut hat.

Leider besitzt, wie schon erwähnt, auch der letzte Ableger der Serie keinerlei Sprachausgabe. Es gibt zwar die gewohnten Lautäußerungen wie Oh, Ah und hier und dort ein Lachen, aber ansonsten werdet ihr, abgesehen von Phais seltsamer Sprache, nur gutturale Laute hören. Ausnahme bietet der ein alter Bekannter, der zumindest ein Thank You über die Lippen bringt.
Anfänglich als Tradition betrachtet, entwickelt sich die fehlende Sprachausgabe nunmehr eher zum Running Gag.
Hätten die Entwickler diesmal das Spiel mit einer Sprachausgabe versehen, hätte es natürlich viele gegeben, die dann auf Links oder Zeldas Stimme schimpfen würden, aber das wird nie ausbleiben. Eine Sprachausgabe gehört mittlerweile einfach zur Komplettierung des audiovisuellen Erlebnisses und würde dem Spiel gut tun.

Eine der großen Änderungen an Skyward Sword ist die Steuerung mit MotionPlus. Diese ermöglicht es zum Beispiel eure Bewegungen 1:1 in Schwertbewegungen von Link umzusetzen. Dies funktioniert größtenteils auch sehr gut, wobei es auch bei diesem Titel immer noch Aussetzer in der Bewegungserkennung gibt. Jedoch ist die Präzision selten wirklich von Nöten und man kommt auch mit simplem Schlagen zum gewünschten Ergebnis. Spezielle Attacken werden ebenfalls durch Bewegung ausgelöst. Dies kann dazu führen, dass ein Kampf gegen mehrere Gegner in ziemlichem Gefuchtel mit der Remote ausartet. Zumindest so lange eure Ausdauer anhält. Diese sinkt beim Einsatz dieser besonderen Attacken nämlich rapide.

Eine oft gestellte Frage nach Spielen der Demo war, ob man die auf dem Bildschirm eingeblendete Tastenbelegung ausblenden kann. Dies ist zum Glück in zwei Stufen möglich.
Schade nur, dass Nintendo nicht konsequent genug war um diese Abstufungen zwischen Anfänger und Fortgeschrittenen auch in anderen Bereichen vom Spieler selbst wählen zu lassen.

9.0Wertung
Highlight

Fazit

Um keinen falschen Eindruck zu vermitteln, Skyward Sword ist definitiv ein sehr guter Wii-Titel, der jedem Fan und solchen die es noch werden wollen ans Herz gelegt sei.
Leider weist das Spiel auch einige Schwächen auf die gerade fortgeschrittene Spieler verärgern dürften. Zum einen wäre da Phai, die das Spiel nicht nur unnötig vereinfacht, sondern auch ständig den Spielfluss unterbricht. Man hätte meinen können Nintendo hat aus den Reaktionen auf Navi gelernt.
Auch die erhoffte komplett offene Spielwelt ist nicht vorhanden, stattdessen konzentriert sich das Geschehen auf einige wenige Handlungsschauplätze, durch die man im Lauf der Story ziemlich linear geführt wird . Dem Spiel gelingt es sehr lange nicht, den Spieler durch seine Geschichte zu fesseln. Man muss aber auch betonen, dass die Latte an welcher sich der Titel misst, sehr hoch liegt.
Ob einem die Optik des neusten Ablegers, welche am ehesten als Mischung aus Wind Waker und Twilight Princess beschrieben werden kann, gefällt, ist sicherlich Geschmackssache. Über den Soundtrack hingegen lässt sich nicht streiten, dieser ist wie gewohnt einfach überwältigend.
Die Atmosphäre ist typischerweise einzigartig und die erschaffene Welt ist in sich schlüssig und voller kleiner Details und Liebeserklärungen an die Serie.
Schade ist, dass der Einstieg so leicht ausfällt und das Spiel lange braucht, bis es in Fahrt kommt. Zusammen mit der dünnen Story dürften diese Faktoren gerade bei Veteranen zu Unmut führen.

Nichts desto trotz ist der neuste Ableger der Serie ein gelungenes Spiel, welches auf jeden Fall ein Pflichttitel für jede Sammlung ist.

Design
9.0
Sound
9.5
  • wunderschönes Ambiente
  • sehr lebendige Welt
  • kreative Items
  • typisches Zeldagefühl
  • Phai nervt
  • keine Sprachausgabe
  • für Kenner zu leichter Einstieg
  • keine zusammenhängende Spielwelt

Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.

Reactions

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