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The Legend of Zelda: A Link Between Worlds

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds

David



Während die Weihnachtswichtel so langsam wieder Richtung Nordpol ziehen, geht die Bescherung bei uns weiter.
Danke für die vielen Einsendungen und eure Meinungen zuA Link Between Worlds.
Den meisten Teilnehmern gefiel übrigens das Feature als Gemälde mit der Wand verschmelzen können am besten. Dicht gefolgt von der Option die Reihenfolge in der die Dungeons besucht werden selbst wählen zu können.


Folgende Teilnehmer können sich über ein Fanpaket freuen:

Christian F.
Sebastian T.
Niku M.

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit den Preisen.

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds

3DS

Entwickler
Nintendo
Publisher
Nintendo
Konsole
3DS
Spieler
1 lokal
Freigabe
USK ab 6

Nach den Remakes von The Windwaker für Wii U und Ocarina of Time für 3DS sowie auch einigen Veröffentlichungen auf den Virtual Consoles dürfen sich Fans der Serie mit The Legend of Zelda: A Link Between Worlds nun endlich über ein brandneues Abenteuer freuen.
Inhaltlich setzt es die Geschichte des Super Nintendo Klassikers, und einem der beliebtesten Zelda Spiele überhaupt, A Link to the Past, fort – dementsprechend sieht Hyrule auch genauso aus, wie wir es vor gut 21 Jahren verlassen haben. Ob es sich um einen würdigen Nachfolger und einen gelungenen Zelda-Ableger im Allgemeinen handelt, wollen wir euch in folgendem Test näher erläutern. Die Messlatte liegt für diesen Titel zumindest extrem hoch.
Um das Spiel sinnvoll bewerten zu können, werden einige Inhalte erzählt bzw. Elemente erwähnt.

Die Geschichte beginnt...

...damit, dass der junge Link, mal wieder zu spät, zu seiner Ausbildungsstelle in der Schmiede kommt. Dort vergisst der Hauptmann der Garde sein Schwert, als er seinen neuen Schild abholt. Zugunsten von Link, der dadurch seiner Strafpredigt entgeht, da er dem Besitzer nacheilen soll um ihm seine Klinge zu überliefern.
Im Schloss erfährt der junge Held, dass der Anführer der Garde im Kloster ist, um dem Priester und dessen Tochter Seres einen Besuch abzustatten. Dort angekommen wird Link Zeuge, wie der bisweilen unbekannte Bösewicht Yuga Seres und den Hauptmann in ein Gemälde verwandelt.
Euer Versuch, einzugreifen, scheitert kläglich.
Als Link wieder zu sich kommt befindet er sich in seinem Haus.
Ravio, ein fahrender Händler, hat euch dorthin gebracht, nachdem er euch bewusstlos in der Kirche fand. Da er zunächst davon ausging, dass das Haus leer steht, bittet er nun Link, bei ihm wohnen zu dürfen. Nachdem ihr dieser Bitte stattgebt, erhaltet ihr Ravios Armreif, der sich im weiteren Spielverlauf noch als sehr wertvoll erweisen soll.
Bei einer erneuten Auseinandersetzung mit Yuga will euch dieser ebenfalls in ein Gemälde verwandeln, allerdings scheint irgendwas schief zu laufen – so gelingt es euch, im Gegensatz zu allen anderen Opfern, wieder in die echte Welt zurückzukehren. Und nicht nur das: Fortan seid ihr in der Lage, zwischen dem echten Link und seiner Gemäldeform zu wechseln.
Dies eröffnet natürlich extrem viele Möglichkeiten in Sachen Gameplay, welche auch sehr sinnvoll ausgereizt werden. So kann Link in dieser Form beispielsweise Abgründe überwinden, indem ihr euch in die Wand transformiert und an der Mauer des Abhangs entlang lauft. Auch Gitterstäbe stellen für euch so kein Hindernis mehr da – einfach in die Wand schlüpfen und durch die Stäbe laufen. Die Fähigkeit wird aber noch für viele weitere Lösungen anderer Aufgaben und Rätsel eingesetzt – die sollt ihr allerdings schon selbst entdecken!
Aber Vorsicht! Der Einsatz dieser Fähigkeit verbraucht eure Ausdauer, die eine separate Anzeige hat, rapide. Ist sie aufgebraucht, werdet ihr einfach wieder in die normale Welt geschleudert; unabhängig davon, ob ihr dann in einen Abgrund oder in die Hände eurer Feinde fallt.
Auf jeden Fall bringt dieses neue Feature einiges an frischen Wind in das Spiel.
Neben der Hauptgeschichte könnt ihr euch auch wieder zahlreichen Nebenaufgaben widmen. Für gewöhnlich winkt euch dann eine Belohnung in Form von Gegenständen, Rubinen oder Herzcontainern. Von letzteren braucht Link wie gewohnt vier Stück, um ein weiteres Herz für seine Energieleiste zu bekommen.
Zudem gibt es auch wieder einige interessante Minispiele, die absolviert werden wollen: Neben Wettrennen und Kampfherausforderungen gibt es beispielsweise sogar auch eine Abwandlung von Baseball.
Im Laufe des Spiels erhält Link auch eine Hinweisbrille. Trägt er diese ein, kann er gegen Spielmünzen Hinweise von Hilfsgeistern erhalten – zumindest für Neueinsteiger ist dieses optional einsetzbare Item sicherlich von Nutzen. Weiterführend gibt es wie gewohnt auch wieder einen allwissenden Wahrsager, der besucht werden kann, sofern man sich seines nächsten Ziels nicht bewusst ist.
Auch die obligatorischen leeren Flaschen haben wieder ihren Weg in das Spiel gefunden, die natürlich nicht einfach so verkauft werden, sondern verdient oder gefunden werden müssen. In ihnen kann unser Held zum Beispiel Feen aufbewahren, die Link automatisch heilen, wenn er zu viel Schaden erlitten hat – eine Notfallabsicherung, die sich schon in den zahlreichen Zelda-Vorgängern bewährt hat.
Aber auch Tränke, die man sich von der alten Hexe unterhalb des Zora-Gebiets mixen lassen kann, sind sehr hilfreich. Je nachdem, was für einen Trank ihr haben wollt, müsst ihr auch einen entsprechenden Obolus entbehren und gegebenenfalls auch Zutaten mitbringen. Diese finden sich entweder auf der Karte oder werden von erlegten Monstern zurückgelassen. Natürlich handelt es sich dabei nur um ein kleines Gimmick, welches mit der Komplexität eines Spiels auf Monster Hunter-Niveau kaum vergleichen lässt.

Reisende soll man nicht aufhalten

Speichern könnt ihr sowohl in Hyrule als auch in der Parallelwelt Lorule an Wetterhähnen. Sobald Link einen dieser Speicherpunkte gefunden hat, dienen sie auch als Landepunkt für die einfache Art des Reisens: Nachdem ihr die Bekanntschaft mit einer jungen Hexe geschlossen habt, bringt euch deren Besen an jeden bereits aktivierten Wetterhahn.
Für den Übergang zwischen den beiden Welten ist es vonnöten, einen Dimensionsspalt zu finden; diese sind in beiden Welten an diversen Stellen zu finden. Um sie zu nutzen, muss Link einfach zur Gemäldeform wechseln und durch den Spalt laufen.
Um gewisse Orte in der jeweils anderen Welt zu erreichen, ist es zeitweise notwendig, öfters zwischen Hyrule und Lorule hin und her zu wechseln.
Wenn Link gerade nicht fliegt oder sich zwischen den Dimensionen befindet, bestreitet ihr euer Abenteuer selbstverständlich auf die gute, alte Weise – per Pedes oder zu Wasser. Um Schwimmen zu können, müsst ihr euch natürlich ganz im Stile der Serie erst einmal die Flossen verdienen.

Mieten statt kaufen

Neben der Standardausrüstung wie Schwert, Schild und Lampe benötigt unser Held viele verschiedene Gegenstände, um sein Abenteuer erfolgreich zu beenden. Der Einsatz selbiger verbraucht im Gegensatz zu früheren Teilen der Serie keine Einheiten mehr, sondern Ausdauer. So kann natürlich kein Vorrat erschöpft werden, zum Beispiel ist es aber auch nicht möglich, unbegrenzt viele Bomben zu legen oder Feuersäulen zu beschwören.
Neben Links neuer Fähigkeit, sich in zweidimensionale Gefilde zu begeben, stellt das Itemsystem die größte Neuerung in A Link Between Worlds dar. So begegnet ihr ziemlich früh im Spiel Ravio, dem Händler. Dieser nutzt eure Gutmütigkeit sofort aus und errichtet in eurem Domizil einen Laden. Im Gegensatz zu den anderen Händlern in Hyrule kann Link hier Items mieten und später auch kaufen. Während in den vorangegangenen Spielen der Ablauf durch die Gegenstände vorgegeben war, wird das übliche Konzept mit diesem neuen Feature über den Haufen geworfen.
Statt nach Gewohnheit Dungeon für Dungeon zu durchforsten und dort immer den Gegenstand zu finden, den man benötigt, um in den nächsten zu kommen, liegt die Wahl nun bei euch. Vor dem jeweiligen Labyrinth wird immer darauf hingewiesen, welches Item ihr zum Bestreiten des Tempels definitiv benötigen werdet. Dementsprechend könnt ihr euch bei Ravio jederzeit ausrüsten und daraufhin ins Abenteuer ziehen. Aber Achtung – hat Link die Gegenstände nur geliehen, so wandern diese nach einem Tod wieder zurück an ihren Eigentümer und müssen erneut besorgt werden, bevor ihr erneut losziehen könnt.
Wie auch vielen Bewohnern von Mietshäusern stellt sich irgendwann die Frage, wann die Mietkosten die Kosten für ein Eigenheim übersteigen. Dementsprechend erhaltet ihr im Laufe des Abenteuers auch die Option, Gegenstände dauerhaft zu erwerben. Während der erste Kauf noch ein Schnäppchen ist, wird man später gezwungen, tiefer in die Tasche greifen, um nach dem virtuellen Tod nicht wieder zurück in den Laden laufen zu müssen und alle Gegenstände gleichzeitig bei sich tragen zu können.
Zunächst wirkt diese Änderung im altgewohnten Zelda-System etwas fremd; durch die Möglichkeiten, die sich durch diesen kleinen Kunstgriff ergeben, ist dies aber schnell wieder vergessen – schließlich wird der Spieler nun nicht mehr stur von Verlies zu Verlies gedrängt, sondern kann selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge er seine Abenteuer bestreiten will.

Upgrades für hilfsbereite Helden

Neben der Vielzahl an Ausrüstungsgegenständen, die ihr leihen, erwerben und finden könnt, gibt es noch die Option, diese zu verbessern. In einer Höhle nahe dem See trefft ihr auf Mama Maimai, die ihre kleinen Racker – 100 Stück an der Zahl – verloren hat.
Nach eurem ersten Besuch bei ihr erhält Link die Möglichkeit, sich zonenbezogen auf der Karte anzeigen zu lassen, wie viele der kleinen Maimais noch in welchem Gebiet stecken. Bringt ihr jeweils zehn ihrer Schützlinge zurück, bietet sie euch an, einen der Gegenstände aufzuwerten.
Ein verbesserter Bogen verschießt zum Beispiel drei Pfeile auf einmal und der Enterhaken wird durch das Upgrade zur effektiven Distanzwaffe. Es lohnt sich also durchaus, die Augen und Ohren offen zu halten, um die kleinen Maimais in Not nicht zu übersehen.

Technik

Wie ein Zeldaspiel auszusehen hat, ist ganz klar Geschmackssache. Während einige Spieler zum Beispiel den Cel-Shading-Look von The Windwaker furchtbar finden, begrüßen andere die Abwechslung. Als die ersten Bilder zu A Link between Worlds veröffentlicht wurden, entbrannten erneut solche Diskussionen. Gerade die Spieler, die A Link to the Past gespielt haben, empfinden die gewohnte Welt von Hyrule im neuen Gewand als unecht oder plastisch.
Neutral betrachtet macht der Titel aber einen hervorragenden Eindruck. Hyrule und sein Gegenstück Lorule sind in gewohnter Manier liebevoll gestaltet und zum Leben erweckt worden. Durch den verwendeten Grafikstil ist zum Beispiel auch eine dynamische Beleuchtung möglich, was sich gerade in dunklen Nischen als besonderer Augenschmaus erweist. Der 3D-Effekt ist sehr gut gelungen und lässt das Spiel etwas erwachsener und realistischer erscheinen; zur Lösung von Rätseln wird er allerdings nicht benötigt, was auch am kürzlich erschienen 2DS liegen dürfte. Spieler, die den Look von A Link to the Past besser finden, sollten den Effekt auf jeden Fall ausschalten. So oder so ist der neuste Ableger optisch aber sehr gut gelungen.
So sehr man sich über die Grafik bei den verschiedenen Ablegern uneinig ist, so klar ist man sich darüber, dass die musikalische Untermalung in jedem Falle gelungen ist. Das erste neue 3DS-Abenteuer stellt hierbei auch keine Ausnahme dar. Die Melodien erweisen sich als perfekte Abmischungen aus altbekannten und neuen Tönen, welche die jeweiligen Szenen und Dungeons gekonnt akustisch zu untermalen wissen. Hier empfiehlt es sich, den Ton über ein gutes Paar Kopfhörer oder ein anderes externen Audiogerät ausgeben zu lassen, sofern dies möglich ist. Ein netter Effekt ist auch die Veränderung des Tons, der mit der Veränderung von Links Gestalt synchron „abflacht“, wenn ihr in die Gemäldeform wechselt.
Auch in Sachen Steuerung leisten sich die Entwickler keine Blöße. Link kann problemlos durch alle Situationen manövriert werden und durch Drag&Drop sowie die Schnellauswahlleiste lassen sich auch die Items im Handumdrehen auswählen und einsetzen.

10.0Wertung
Meisterwerk

Fazit

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds wird sowohl seiner Rolle als Nachfolger von A Link To The Past, als auch eigenständiges, neues Spiel vollkommen gerecht. Unabhängig davon, ob einem die Optik nun zusagt oder nicht, wurde der Titel technisch makellos umgesetzt. Die Akustik ist wie gewohnt ein Fest für die Ohren und dürfte bei vielen Spielern einige Erinnerungen wecken. Durch das neue Itemsystem wird die Welt von Zelda etwas offener und erlaubt es dem Spieler, bis zu gewissen Grenzen seinen Weg selbst zu finden. Die neue Fähigkeit, in die zweite Dimension zu wechseln, bringt den erforderlichen frischen Wind ins das altbekannte Spielprinzip.
Mit der erzählten Geschichte, den Nebenaufgaben und Spielereien die der Titel zu bieten hat, liefern die Entwickler ein absolut rundes Paket ab – sowohl Neulinge als auch Fans der Serie können bei Links neuem 3DS-Abenteuer bedenkenlos zugreifen.

Design
9.0
Sound
10.0
  • neues Itemsystem
  • offene Spielwelt
  • viel zu entdecken
  • gelungene Story
  • für Kenner etwas zu leicht
  • keine Rätsel die 3D nutzen

Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.

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