Spieletest: Kena: Bridge of Spirits NSW2

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Weitere Infos

Releasedate:
26. März 2026

USK 12 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport.

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
kreatives und intuitives Gameplay
fantastisches Animationsdesign
liebenswerte Begleiter
variabler Schwierigkeitsgrad
Negativ:
einzelne Kamera- und Steuerungsfehler
Unschärfen in Close-Ups
begrenzte Gegner-Vielfalt
moderater Skilltree

Die audio-visuelle Ästhetik

Was an diversen Stellen bereits angeklungen ist, soll hier einen eigenen Absatz gewidmet bekommen: Kena: Bridge of Spirits sieht einfach zum Verlieben schön aus. Egal ob das Intro, die Waldpassagen oder brachiale Kämpfe mit kreativen Kreaturen: der Spielgenuss ist überall zu finden. Die Jungs und Mädels von Ember Lab haben sich hier voll und ganz ihrer Profession gewidmet und ein grafisches Meisterwerk abgeliefert, das sich durch den Animationsstil oft wie ein lebendiger Film anfühlt. Dies passiert vor allem dadurch, dass ihr immer wieder kleine Animationssequenzen erspäht, in denen euch die Geschichte nähergebracht wird. Obwohl die Story mit weniger Tiefe aufwartet als es das Design der Charaktere vermuten lässt, haben wir im Test zu keiner Zeit den Spaß verloren.

Ihr überbringt Geisterpost an verlassene Häuser, bahnt euch den Weg zu verschütteten Orten und stellt die Ordnung im Bergdorf wieder her. Dabei werden folklore Melodien, die nicht selten einen orchestralen Charakter haben, in großer Vielfalt abgespielt. Wo es zur Sache geht, erwartet euch brachiales Ensemble-Getöse, wo es sinnlich anmutet, werden zarte Flötenklänge angestimmt. Insgesamt schafft es Kena: Bridge of Spirits mühelos, sich mit seinem Stil in euer Gedächtnis zu graben und euer Spielerherz zu berühren. Wenn hier keine Karma-Punkte an den Entwickler vergeben werden dürfen, wo dann?

Technische Belastbarkeit

Was uns während unseres Spieldurchlaufs auf der Nintendo Switch 2 ebenfalls positiv aufgefallen ist, ist die Begabung von Ember Labs, jede Cutscene wie eine Sequenz aus einem Pixar Film aussehen zu lassen und jede Figur, von denen wir in der Welt ein paar antreffen, mit einer großen Portion Liebe in die Unreal Engine 4 zu verpflanzen. Tatsächlich fällt bei genauem Hinsehen aber auch auf, dass Kena nicht immer über flüssige und vor allem schnelle Bewegungsanimationen verfügt, dass in der „freien“ Welt immer mal wieder unsichtbare Wände auf euch zur Begrenzung warten oder Kanten nicht unbedingt eure Freunde sein müssen.

Wer zu wild umherspringt, kann schon mal zwischen zwei Steinen feststecken oder verfrüht in einer Kletterpassage á la Uncharted das Zeitliche segnen. Insgesamt war die Anzahl an Fehlern und Bugs aber mehr als überschaubar, was umso mehr für die Würdigung dieses Erstlingswerkes des Indie-Studios spricht und zudem eine herausragende Portierung darstellt. Das merkt man auch daran, dass die Weitsicht in Kenas Abenteuer sehr gut ist, es bis auf wenige Schatten- und Lichtfehler eher weniger Textur-Probleme gibt und bis auf leichte Unschärfen in Nahaufnahmen nicht nur das Panorama, sondern auch Kena absolut überzeugen können. Hinzu kommt, dass die Ladezeiten, auch beim Neustart nach einem Tod, absolut kurz sind und sogar Schnellreisen über Schreine keine größere Kritik verdienen. Ebenfalls positiv überrascht haben uns die vielen Partikel-Effekte, die die Magie perfekt einfangen und auch das Ray-Tracing funktioniert angenehm gut.

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Fazit

Kena: Bridge of Spirits ist ein magische Bereicherung für die Nintendo Switch 2. Ember Labs Debütprojekt, das einst zuerst für Playstation erschien, überzeugt, bis auf kleinere Abstriche bei Story und Technik, auf ganzer Linie. Die Liebe zum Detail, die grandiose Inszenierung in Bild und Ton und die unverbrauchte Spielidee sind bis zum Abspann spürbar. Egal ob animationsliebende Spieler oder Soulslike-Veteranen, Kena ist vielseitig genug, diverse Spielertypen abzuholen und euch mit vielen süßen Rott-Begleitern glücklich zu machen.

Grafik
9
Sound
8.5
Gesamt
8.5

verfasst von „ Maik“

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Vielen Dank an die Firma Ember Lab für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 14.April.2026 - 01:31 Uhr