Spieletest: Fallout 4: Anniversary Edition NSW2

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Weitere Infos

Releasedate:
24. Februar 2026

USK 18 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
Tolle Atmosphäre
Große Freiheiten
Hoher Wiederspielwert
Negativ:
Veraltete Technik
Kleinere Bugs

Überleben nach dm Fallout

Das Gameplay von Fallout 4 entfaltet auf der Nintendo Switch 2 all jene Mechaniken, die das Spiel seit seiner ursprünglichen Veröffentlichung geprägt haben – ein Mix aus Shooter-Action, Rollenspielsystemen und dem für die Serie typischen Freiheitsgefühl. Im Kern bleibt das Commonwealth ein Ort, an dem man sich seinen Weg selbst bahnt: mal vorsichtig schleichend durch verstrahlte Ruinen, mal wild ballernd gegen Raiderbanden, mal taktisch überlegt mit dem ikonischen V.A.T.S.-System, das die Zeit verlangsamt und gezielte Treffer ermöglicht. Gerade dieses Zusammenspiel aus Echtzeitkampf und taktischer Präzision sorgt dafür, dass sich Begegnungen abwechslungsreich anfühlen, selbst wenn die Gegner nicht immer die hellsten Köpfe im Ödland sind.

Abseits der Kämpfe lebt das Gameplay von seiner Offenheit. Die Welt lädt zum Erkunden ein, und kaum ein Hügel, kaum ein verfallenes Gebäude bleibt ohne kleine Geschichten, versteckte Beute oder überraschende Begegnungen. Das Craftingsystem spielt dabei eine zentrale Rolle: Waffen lassen sich umfangreich modifizieren, Rüstungen verstärken und ganze Siedlungen aus Schrottteilen errichten. Gerade Letzteres ist ein zweischneidiges Schwert – für manche ein kreatives Paradies, für andere ein optionales Nebenprojekt, welches man eher ignoriert. Doch unabhängig vom persönlichen Geschmack fügt es dem Spiel eine zusätzliche Ebene hinzu, die das Gefühl verstärkt, wirklich Einfluss auf die Welt zu nehmen.

Auch die Progression folgt dem bekannten FalloutPrinzip: Mit jedem Levelaufstieg schaltet man neue Perks frei, die den eigenen Spielstil formen – sei es als schwer gepanzerter Frontkämpfer, als charismatischer Diplomat oder als schleichender Scharfschütze. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass sich jeder Durchlauf anders anfühlt und man immer wieder neue Kombinationen ausprobieren möchte. Die Switch2-Version übernimmt all diese Mechaniken unverändert, was bedeutet, dass sowohl die Stärken als auch die kleinen Schwächen des Systems erhalten bleiben. Die Gegner-KI ist nicht immer brillant, und manche Mechaniken wirken im Jahr 2026 etwas kantig, doch das Gesamtpaket bleibt erstaunlich zeitlos.

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Fazit

Fallout 4 funktioniert auf der Nintendo Switch 2 sowohl unterwegs als auch zuhause erstaunlich gut. Das ikonische Abenteuer in der postapokalyptischen Ödnis hat nichts von seinem Charme eingebüßt, und die Umsetzung bietet ein vollwertiges Fallout-Erlebnis, das sich trotz technischer Kompromisse stimmig anfühlt. Zwar merkt man dem Spiel sein Alter an, doch diese Schwächen treten hinter der Atmosphäre, der offenen Welt und dem typischen Fallout-Flair schnell zurück. Wirklich unverständlich bleibt nur das Fehlen von Maus und Gyroskopsteuerung. Hier wäre ein Patch wünschenswert. Abgesehen davon liefert die Anniversary Edition ein rundes Gesamtpaket, das zeigt, wie gut sich das Ödland auch 2026 noch anfühlt.

Grafik
8
Sound
9
Gesamt
8

verfasst von „Marcel“

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Vielen Dank an die Firma Bethesda für die Bereitstellung dens.des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 03.März.2026 - 09:32 Uhr