The Legend of Santa ist ein solider Mario-Klon im pixeligen Weihnachtsgewand, der fast komplett ohne eigene Ideen auskommt. Ob alleine oder mit 3 Mitspielern, Freunde von Jump n’Runs werden auch mit dem Weihnachtsmann ihre Freude haben. Getrübt wird der Gesamteindruck leider von den unfairen Bosskämpfen. Wer aber nach einem günstigen Plattformer für die Weihnachtszeit sucht, der wird mit Santas Legende bestimmt seinen Spaß haben.
Spieletest: The Legend of Santa NSW
Weitere Infos
Releasedate:28. Oktober 2024
. Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus
Anzahl der Spieler: 4
Leser-Meinungen: Noch keine
Specials: keine
Plus / Minus
- Positiv:
- Gute Spielbarkeit
- Hübsche Pixel-Optik
- Bis zu 4 Spieler gleichzeitig
- Kostenlose Zusatzwelten
- Negativ:
- Unfaire Bosskämpfe
- Keine eigenen Ideen
- Fehlerhafter deutscher Text
Das Weihnachtsfest ist nicht mehr fern! Um die Wartezeit bis zur Ankunft des Christkinds zu verkürzen und schon mal festliche Stimmung zu verbreiten, stellen wir euch an jedem Advent ein weihnachtliches Spiel aus dem Nintendo eShop vor. Zum heutigen 3. Advent reisen wir zum Nordpol und schlüpfen selbst in den roten Mantel des Weihnachtsmannes.
Weihnachten ist in Gefahr!
Es war kurz vor Heiligabend, als Santa noch für einen letzten Probeflug in seinen Schlitten stieg. Als er zu seiner Werkstatt zurückkehrte, wurde er jedoch von seinem eigenen Verteidigungssystem attackiert! Der fiese Südpol-Troll hat mit Hilfe seiner Pinguin-Armee die Kontrolle über Santas Hauptquartier am Nordpol übernommen. Weihnachten droht in diesem Jahr auszufallen! Es liegt nun am Santa persönlich, das Hauptquartier zurückzuerobern und das Fest zu retten.
Und dies tut er in Form eines klassischen 2D-Jump n’Runs, das bereits in den ersten Sekunden keinen Hehl daraus macht, ordentlich bei den alten Mario-Plattformern abzukupfern. Santa läuft von links nach rechts, beseitigt Gegner wie Pinguine oder Schneemänner durch Sprünge auf den Kopf, zerbricht Kisten indem er dagegen hüpft oder entlockt Geschenken verschiedene PowerUps.
Auch die Extrawaffen wecken Erinnerungen an Nintendos Vorzeige-Klempner: Sammelt ihr einen mit Kohlestücken gefüllten Stiefel ein, werft ihr die schwarzen Klumpen wie Feuerbälle. Zuckerstangen hingegen fliegen «hammermäßig» in einem hohen Bogen auf Gegner zu. Wird Santa von einem Gegner getroffen, verliert er seinen Mantel und läuft nur noch in Unterwäsche rum (Sir Arthur aus Ghost’s n’Goblins lässt grüßen). Ersatz findet er ebenfalls in den Paketen. Entspring dieser eine Zipfelmütze, spendiert diese sogar ein Extraleben. Weiter gibt es überall kleine Cookies einzusammeln, 100 davon bescheren ebenfalls einen zusätzlichen Versuch.

Santa on Tour
Die Mission führt den Weihnachtsmann durch 18 Levels in 4 verschiedenen Kapiteln (2 davon wurden als kostenloses Update hinzugefügt, weitere nicht ausgeschlossen). Jeder Abschnitt präsentiert sich dabei in Form einer Karte, die genau so gut aus Super Mario World stammen könnte. Thematisch wird hierbei Variation geboten: Während die erste Welt noch am Nordpol selber spielt, führt das Abenteuer später in gruslige Halloween-Wälder oder auf tropische Inseln.
Auch die Levels selber bieten durchaus Abwechslung. Neben bewährten Hüpfabschnitten, winken auch Stages mit Autoscrolling oder Abstecher unter Wasser. Am Ende einer Welt wartet jeweils ein Obermotz in einem Schloss auf Santa. Diese Kämpfe erweisen sich teils allerdings als recht frustrierend. Die Angriffsmuster des Obermotz sind komplett zufällig und erlauben kein wirklich taktisches Vorgehen. Da kann schon mal das eine oder andere Leben draufgehen. Sind diese komplett aufgebraucht, heißt es unweigerlich Game Over, was. Optisch präsentiert sich The Legend of Santa (nicht zu verwechseln mit «Zelda») in einem charmantem Pixellook, der sich ebenfalls die eine oder andere Inspiration von Super Mario World geholt hat. Die Sprites sind hübsch animiert und gefallen mit ihren Details. Musikalisch werdet ihr unter anderem von Weihnachtslieder im Chiptune-Format begleitet, die stets zur Umgebung passend arrangiert wurden.

Die Steuerung erweist sich grundsätzlich als präzise, generell ist die Kontrolle über Santa allerdings etwas «rutschiger» als beim großen Vorbild. Der Schwierigkeitsgrad ist, trotz einiger weniger unfairer Stellen, eher niedrig angesetzt und lässt auch jüngere Zocker mitspielen, wovon gerade der Multiplayer-Modus profitiert: Santa darf mit bis zu 3 Elfen gleichzeitig durch die Levels hüpfen. Der Umfang mit 25 Levels ist überschaubar, aber sorgt dennoch für ausreichend Spielzeit.

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Vielen Dank an die Firma Plowgamnes für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 21.Dezember.2025 - 14:57 Uhr












