Spieletest: Solarpunk NSW2

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Weitere Infos

Releasedate:
8. Juni 2026

USK 0 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-4

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
Gemütliches Gameplay
Schneller Progress und überschaubare Komplexität
Spaßiger Luftschiff-Flug
Negativ:
Steuerung kann „frickelig“ sein
Anfangs kann man etwas „orientierungslos“ sein
Fehlende Gyro- und Mausunterstützung

Mit Solarpunk wartet ein Survival-Crafting-Sandbox-Spiel auf euch, hinter dem das deutsche Entwicklerduo Cyberwave und der deutsche Indie Publisher rokaplay stehen. Das gibt natürlich einen gewissen Sympathiebonus, aber ob hier auch ein gutes Spiel abgeliefert wird, erfahrt ihr bei uns im Nintendo Switch 2 Test.

Crafting-Sandbox mit ein wenig Survival

Unter einem Survival-Crafting-Sandbox-Spiel erwarten wir normalerweise auch echte Survival-Erlebnisse, wie Kämpfe gegen Monster. Dieser Aspekt – also das Kämpfen – fehlt allerdings komplett. Der Survival-Faktor beschränkt sich hier auf die natürlichsten aller menschlichen Bedürfnisse: Essen und Trinken. Wenn wir verhungern oder verdursten, verlieren wir langsam an Lebensenergie und sterben natürlich auch irgendwann. Die einzige tatsächliche Bedrohung, mit der wir konfrontiert sind, sind Gewitter und insbesondere Blitze, die uns gleichermaßen schaden können.

Wer ein hartes Survival-Abenteuer erwartet, könnte also enttäuscht werden. Was dem Spiel an Survival-Faktor fehlt, macht es aber mit seinen Crafting-Sandbox-Elementen sehr wohl wieder wett!

Klassischer Abenteuer-Start

Der Start ist klassisch für ein Sandbox-Spiel. Ein kleines Tutorial führt einen Schritt für Schritt in die Grundlagen ein, ein craftbarer Survival Guide gibt dann detailliertere Auskunft über die weiteren Spielmechaniken. Wir können wirklich empfehlen, die darin enthaltenen Informationen zu lesen. Es sind nicht viele, aber ein paar Tipps und Tricks, die den Anfang leichter machen, sind dabei.

Danach geht es typisch weiter: Ressourcen sammeln, Ressourcen anbauen, Ressourcen farmen und die eigene Basis ausbauen. Spätestens, sobald man das Luftschiff gebaut hat, geht der Spaß richtig los. Weitere Inseln erkunden, mit einem Händler-Bot Technologien austauschen, weiter wachsen. Die eigene Entwicklung geht ziemlich schnell voran. Nach wenigen Stunden habt ihr euren ersten automatisierten Gemüseanbau aufgebaut. Kurz darauf den automatisierten Abbau von Erzen. Und so geht es ununterbrochen weiter.

Wer hier an klassische Genrevertreter wie Minecraft oder Satisfactory denkt: Ja, es gibt viele Ähnlichkeiten, aber Solarpunk ist bei weitem nicht so komplex und viel gemütlicher. So viel zu erkunden wie bei Minecraft gibt es allerdings nicht, denn das Insel-Archipel ist begrenzt und besteht nur aus knapp zehn Inseln. Riesige Fabriken à la Satisfactory könnt ihr darum alleine schon aus Platzgründen nicht bauen. Solarpunk lebt eher die Synergie mit der Natur und den begrenzten Ressourcen, die ein Insel-Archipel mit sich bringt. Und das macht sehr wohl Spaß!

Viel Sandbox zum Verlieben

Eine Stärke von Solarpunk ist das freie Bauen. Mit Bausteinen aus Fundamenten, Wänden, Türen, Fenstern und Dächern lassen sich Häuser und Terrassen oder was auch immer ihr euch vorstellen könnt, bauen. Anfangs aus Holz, später aus Glas und Ziegeln. Diverse Deko-Objekte ermöglichen es euch, Lebensbereiche und Parks nach euren Vorstellungen zu gestalten. Währenddessen baut ihr ein florierendes, automatisiertes Wirtschaftssystem auf, das euch mit Lebensmitteln und Ressourcen versorgt.

Was mit einer automatisierten Bewässerungsanlage beginnt, endet in einem automatisierten Gewächshaus. Anfangs durch einen Generator angetrieben, den ihr ständig mit Brennstoff versorgen müsst, nutzt ihr irgendwann Sonnen- und Windenergie, um eure Apparaturen zu versorgen.

Auch erntet ihr anfangs Holz und Gemüse noch selbst, später im Spiel übernehmen das Drohnen und Roboter für euch. Die Tierhaltung gehört natürlich auch dazu. Ihr lebt in Solarpunk aber in Symbiose mit den Tieren, weshalb ihr nur eure eigenen Erzeugnisse verzehrt, wobei Obst und Gemüse sind die Hauptnahrungsquelle darstellen.

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