Spieletest: Resident Evil 7 biohazard Gold Edition NSW2

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Weitere Infos

Releasedate:
27. Februar 2026

USK 18 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
Extrem dichte Horroratmosphäre
Konsequente Ressourcenknappheit
Intimes, fokussiertes Setting
Hervorragendes Sounddesign
Negativ:
Teilweise lineare Struktur im späteren Verlauf
Gegnerdesign weniger ikonisch als frühere Serienteile
Kampfsystem bewusst sperrig

Editionen und Zusatzinhalte

Die nun veröffentlichte Gold Edition bündelt neben dem Hauptspiel zusätzliche Episoden wie „Verbotenes Filmmaterial 1 & 2“, „Kein Held“ und „Ende von Zoe“. Diese Inhalte erweitern Perspektiven und Spielstile, ohne die Kernhandlung zu verfälschen. Ergänzt wird das Paket durch optionale Hilfsmittel und die sofortige Freischaltung eines höheren Schwierigkeitsgrads, der das ohnehin fordernde Spielerlebnis weiter verschärft.

Technik & Performance auf der Nintendo Switch 2

Noch 2022 war Resident Evil 7 auf der Nintendo Switch nur als Cloud-Version spielbar – mit den bekannten Nachteilen von Streaming-Latenz und schwankender Bildqualität. Auf der Nintendo Switch 2 läuft das Spiel nun endlich nativ. Das bedeutet: keine Serverabhängigkeit, keine Kompressionsartefakte, kein Input-Lag durch Netzwerkübertragung, neben den generell positiven Hardware-Pluspunkten

Der Horror funktioniert dadurch unmittelbarer und direkter. Im Handheld-Modus rendert das Spiel in 1080p und hält die Bildrate über weite Strecken sehr nah an 60 Bildern pro Sekunde. Gerade für ein Spiel, das stark auf Timing, präzise Bewegung und intensive Nahbegegnungen setzt, ist diese Stabilität entscheidend. Die RE Engine zeigt sich hervorragend skaliert: Lichtquellen, Schattenwurf und Materialeffekte behalten ihre atmosphärische Wirkung auch auf mobiler Hardware.

Im Docked-Betrieb wird das Bild auf bis zu 4K ausgegeben. Zwar merkt man dem 2017 erschienenen Titel stellenweise sein technisches Alter an – etwa bei einzelnen Texturen oder der Detaildichte mancher Umgebungsassets –, doch das Gesamtbild bleibt stimmig. Die dichte Beleuchtung und das starke Sounddesign tragen weiterhin entscheidend zur Immersion bei.

Der Pro Controller wird vollständig unterstützt, was besonders im TV-Modus für präzise Steuerung sorgt. Enttäuschend ist jedoch, dass der Maus-Modus der neuen Joy-Con 2 nicht implementiert wurde. Gerade bei einem Ego-Perspektiven-Spiel hätte diese Eingabeoption gut gepasst und zusätzliche Präzision ermöglicht.

Erhältlich ist Resident Evil 7 auf Switch 2 ausschließlich digital als umfangreiche Gold Edition für 39,99 €, inklusive aller erwähnten Zusatzinhalte. Die physische Fassung als Teil des 99,99 € Generations-Packs enthält lediglich eine Game Key Card. Technisch bleibt festzuhalten: Für einen fast zehn Jahre alten Titel wirkt diese Umsetzung erstaunlich frisch und läuft beeindruckend sauber.

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Fazit

Resident Evil 7 ist ein bewusster Gegenentwurf zu überinszenierter Action. Es lebt von Nähe, Reduktion und einer konstanten Grundspannung. Der Perspektivwechsel erweist sich nicht als Gimmick, sondern als tragendes Element eines konsequent gedachten Survival-Horror-Erlebnisses. Mit der First-Person-Perspektive und der dichten Atmosphäre zeigt Resident Evil 7 biohazard auch 9 Jahre nach der Erstveröffentlichung, dass sich der Titel auf der Nintendo Switch 2 absolut lohnt.

Grafik
8
Sound
9
Gesamt
8.5

verfasst von „ Maik“

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Vielen Dank an die Firma CAPCOM für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 23.Februar.2026 - 22:25 Uhr