Mouse: P.I. For Hire ist ein mausestarkes Fest. Der Kontrast zwischen dem charmanten 2D-Look der Spielfiguren und der dreckigen Noir-Welt von Mouseburg funktioniert hervorragend. Trotz kleinerer Schwächen beim Gegner-Balancing und dem linearen Level-Design fesselt das Spiel durch seinen immensen Wortwitz, das tolle Artdesign und die abwechslungsreichen Schauplätze. Wer Shooter und den Charme alter Cartoons liebt, kommt an Jack Pepper nicht vorbei. Hut ab, an das polnische Entwicklerstudio Fumi Games!
Spieletest: Mouse: P.I. For Hire NSW2
Weitere Infos
Releasedate:16. April 2026
Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus
Anzahl der Spieler: 1
Leser-Meinungen: Noch keine
Specials: keine
Plus / Minus
- Positiv:
- Toller Rubber-Hose-Artstyle
- schönen und flüssigen Animationen
- dichte Noir-Atmosphäre und genialer Wortwitz
- Abwechslungsreiches Level-Design
- Fähigkeiten und Power-Ups runden Gameplay ab
- Negativ:
- Gegner auf Dauer repetitiv
- Sehr lineare Schlauch-Level
- Spieler ist oft zu übermächtig
Ein bunter Blumenstrauß an Arsenal
Spielerisch bietet Jack Pepper ordentlich Wumms. Insgesamt 11 verschiedene Waffen stehen zur Verfügung. Neben Klassikern wie der Tommy-Gun oder der Schrotflinte gibt es abgedrehte Waffen wie den Lacklöser, der Terpentinkugeln verschießt und so den Gegnern das Fell von der Haut löst. Durch Upgrades erhalten Waffen zudem alternative Feuermodi.
Super ins Bild passen auch die Power-Ups, die den Cartoon-Flair spielerisch perfekt einfangen: Wenn Jack eine Dose Spinat futtert (eine herrliche Verbeugung vor Popeye), teilt er im Nahkampf massiv aus. Feurige Chilischoten machen ihn rasend schnell und noch stärker, während eine dampfende Tasse Kaffee (Cuphead lässt grüßen!) für den nötigen Schub und Fingerpistolen sorgt. Und wenn die Lebensenergie mal zur Neige geht? Dann heilt sich ein echter Maus-Detektiv natürlich stilecht mit einem guten Stück Käse.
Die Standardgegner sind leider etwas repetitiv. Obwohl sie taktisch agieren (Schützen oben, Schläger stürmen vor), können sie mit Jacks vielfältigen Fähigkeiten kaum mithalten. Die größere, spielerische Herausforderung sind jedoch die Bosskämpfe. Hier zieht der Schwierigkeitsgrad ordentlich an: Die Angriffsmuster sind komplex, und man muss wirklich das gesamte Arsenal nutzen, um als Sieger hervorzugehen.
Treibender Jazz und rauchige Stimmen
Nicht nur die Augen, auch die Ohren werden in Mouseburg verwöhnt. Ein wunderschöner, treibender Jazz-Soundtrack zieht sich durch das gesamte Spiel und fängt die verruchte, neblige 30er-Jahre-Atmosphäre ein. Gekrönt wird die Soundkulisse von einer stimmigen, englischen Synchronisation. Jack Pepper klingt genauso knurrig, zynisch und abgebrüht, wie man sich einen hartgesottenen Cartoon-Detektiv vorstellt. Die guten Sprecher tragen maßgeblich dazu bei, dass der absurde Käse-Wortwitz in den Dialogen auch wirklich zündet.
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Vielen Dank an die Firma PlaySide für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 30.April.2026 - 14:34 Uhr












