Spieletest: Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection NSW2

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Weitere Infos

Releasedate:
13. März 2026

USK 12 Online spielbar Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht unterstützt amiiibo

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
Motivierendes Kampfsystem
Enormer Umfang
Solides Crafting-System
Großartige Präsentation
Monster-Aufzucht
Negativ:
Rückschlag-Mechanik nicht immer transparent
Kleine Unfeinheiten in der Präsentation

Waffen, Monsternester und Stallungen

Die Waffen der Rider verursachen Hieb-, Stich- oder Schlagschaden. Jede dieser Schlagarten ist für ein gewissen Monsterart effektiv. So macht es Sinn, mehre Waffen unterschiedlicher Schlagarten ausgerüstet zu haben. Ihr könnt so jederzeit über „Waffen wechseln“ situativ reagieren, um den höchsten Schaden zu verursachen.

Bei großen Monstern können gezielt einzelne Körperteile angegriffen und nach und nach zerstört werden, wodurch sich der verursachte Schaden erhöht. Jedes dieser Körperteile reagiert besonders empfindlich auf eine der drei Waffenkategorien, weshalb es sinnvoll ist, eine Schnitt-, Hieb- und Stichwaffe mitzuhaben.

Wie in Monster Hunter üblich, gibt es auch in Monster Hunter Stories 3 eine Schmiede. Dort könnt ihr neue Waffen und Rüstungen herstellen bzw. verbessern. Dazu benötigt ihr wiederum gesammelte Materialien. Habt ihr etwas auf maximale Stufe verbessert, so gibt es eine passende Dekoration obendrauf zur jeweiligen Ausrüstung. Diese „Dekorüstungen“ verändern aber hauptsächlich nur das Aussehen eures Charakters und haben keinen zusätzlichen Nutzen mehr.

Hervorzuheben ist auch der Bogen, welcher besonders als durschlagende Waffe besticht. So könnt ihr mithilfe von Beschichtungen Statusveränderungen und Schwächungen auslösen. Sprich, ihr könnt normale Angriffe mit einer besonderen Wirkung versehen. Nach Angriffen füllt sich der Ladebalken eurer Waffe und bei gewonnenen Konfrontationen sogar noch schneller. Ihr müsst also strategisch klug entscheiden, wann der beste Moment ist, Status-Effekte einzusetzen.

Die Biome rund um Azuria sind weitläufig und sehr abwechslungsreich gestaltet. Ihr entdeckt bei euren Erkundungen der Wildnis immer wieder Höhleneingänge, die zu Monsternestern führen. Dort gibt es wiederum Eier zu sammeln, indem ihr zum Nest geht und dort A drückt. Es lohnt sich, nicht gleich das erstbeste Ei zu nehmen, da mehrere Sammelversuche die Chance auf ein besonders starkes Ovulum erhöhen. Dadurch steigert sich aber auch das Risiko, dass das Muttermonster zurückkehrt.

Habt ihr ein Ei aufgenommen, müsst ihr nur noch den Höhleneingang erreichen, um es zu sichern. Kommt es davor zum Kampf, verliert ihr es, wenn ihr scheitert. Mit geringer Wahrscheinlichkeit, aber doch, erscheinen „seltene Nester“, die besonders seltene Eier mit wertvollen Genen enthalten. Solltet ihr eines entdecken, lohnt sich ein Blick auf alle Fälle.

Nach dem Sammeln des Items müsst ihr nur noch eine Stallung aufsuchen. Dort könnt ihr bis zu zwölf Eier gleichzeitig ausbrüten. Sind die Monsties erstmal geschlüpft, geht’s um die Verwaltung. Davor verpasst ihr der Kreatur noch einen Spitznamen.

In den Ställen könnt ihr die Monster-Details einsehen, die Namen ändern, eure Favoriten festlegen und Monsties endgültig freilassen. Das Sammeln, die Aufzucht und das Freilassen eröffnen neue Möglichkeiten eure Verbündeten weiterzuentwickeln, erweitern die Kämpfe mit Charakteren und bietet ein motivierendes Progressionssystem. Dabei bleibt Monster Hunter Stories 3 leicht zugänglich und entfaltet mit zunehmender Spielzeit eine spürbare strategische Tiefe.

Invasive Monster

Nachts kann es vorkommen, dass ihr auf besonders mächtige Kreaturen stoßt - Invasive Monster übernehmen die Reviere bedrohter Arten. Somit findet ihr Eier gefährdete Rassen nur in Nestern von invasiven Monstern. Die zu bergen ist aber nicht ganz einfach. Invasive Typen durchstreifen ständig ihr Revier und sind sehr achtsam. Zu Beginn ist es ratsam der Kreatur auszuweichen, um versteckte Spuren/Hinweise zu finden. Im Kampf kann euch so euer Begleiter Rudy wertvolle Tipps geben.

Sidequests und Crafting

Obwohl es viel um Bindung, Aufzucht und Erkundung geht, nehmen die Kämpfe einen zentralen Teil im Gameplay ein. Es vergehen kaum Spielminuten, wo man nicht in irgendeiner Form in einen Kampf verwickelt wird – auch wenn es möglich ist, Monster zu umgehen. Dennoch gehört das Sammeln von Materialen, das Schmieden und Verbessern von Ausrüstungen um Alltag eines Riders.

Neben der packend und aufwendig inszenierten Story, sorgen, wie es in einem RPG üblich ist, zahlreiche Nebenquests für Abwechslung. Von klassischen Aufgaben, wie wir sie ähnlich aus anderen Rollenspielen kennen bis hin zur amüsanten Poogie-Suche (Schweinesuche) ist alles dabei. Auch gibt es zahlreiche Nebengeschichten, welche die Bindung zu Mitstreitern vertiefen. Dabei handelt es sich um separate Abenteuer mit anderen Rangern. Außerdem macht es richtig viel Spaß auf den Rücken eurer Monster durch die Lande zu streifen, die Lüfte unsicher zu machen oder im Wasser die Wellen zu reiten.

Nach dem Sieg über ein unbändiges Monster könnt ihr in der Wildnis ein Lager errichten. Dort habt ihr Zugriff auf Stallungen, könnt Gespräche mit anderen Rangers führen oder die Ranger-Kantine nutzen. In letzterer ist es möglich Mahlzeiten zuzubereiten, welche Effekte auf eure Truppe haben:

Fleisch erhöht den Angriff
Fisch steigert die Verteidigung
Gemüse verbessert die Felderkundung
Getreide beeinflusst die Charakterentwicklung.

Zusätzliche Zutaten verstärken diese Effekte. Neue Rezepte lassen sich über Quests oder am Melynx-Handelsplatz erwerben. Dort ist es möglich, Handelspunkte gegen verschiedene Objekte einzutauschen. Handelspunkte unterteilen sich in Gold, Silber und Bronze. Ihr erhaltet diese durch das Sammeln von Handelsobjekten, den Abschluss von Quests oder auf diversen anderen Wegen.

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