Mario Tennis Fever ist ein leidenschaftlicher Aufschlag für die Nintendo Switch 2. Das Spiel verbindet taktische Tiefe mit herrlichem Chaos und bietet so viele Charaktere wie nie zuvor. Ihr bekommt ein in energiegeladenes Gesamtpaket, das Tempo, Taktik und Spektakel auf beeindruckende Weise vereint. Die neuen Fever Schläger bringen frischen Wind in jedes Match und sorgen für Momente, in denen ihr jubelt, staunt und mitfiebert. Vor allem im Mehrspieler entfaltet das Spiel seine ganze Klasse und wird dank GameShare, Ranglisten Matches und kreativen Spezialmodi zum Partyspaß auf der Nintendo Switch 2. Die enorme Charaktervielfalt und die motivierenden Freischaltungen halten euch langfristig bei der Stange. Die Plaudereien der Plauderblume, ein Abenteuermodus mit mäßiger Substanz und kleinere technische Mängel in den Matches können nicht dafür sorgen, dass wir hier einen Netzfehler anzeigen müssen!
Spieletest: Mario Tennis Fever NSW2
Weitere Infos
Releasedate:12. Februar 2026
Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus
Anzahl der Spieler: 1-4
Leser-Meinungen: Noch keine
Specials: keine
Plus / Minus
- Positiv:
- Riesige Charakterauswahl mit 38 Figuren
- 30 abwechslungsreiche Fever Schläger
- Starker Multiplayer mit GameShare
- Motivierendes Ranglistensystem
- Negativ:
- Abenteuer Modus stellenweise langatmig
- Bewegungssteuerung mit Schwächen
- Vereinzelte Anzeige- und Wertungsfehler
Großartige Charaktervielfalt
Mit 38 spielbaren Figuren bietet Mario Tennis Fever die größte Auswahl der Seriengeschichte. Neben bekannten Gesichtern wie Mario, Luigi, Peach oder Bowser stehen auch Neuzugänge wie Gumba, die Piranha-Pflanze und Mopsie bereit.
Zahlreiche Baby Varianten erweitern das Feld zusätzlich. Die individuelle Spielweise jedes Charakters, kombiniert mit den Fever Schlägern, sorgt für starke Identifikation. Wir haben schnell unsere Favoriten gefunden und immer wieder neue Kombinationen ausprobiert, um das Maximum aus unseren Matches herauszuholen und uns zu amüsieren.
Freischaltbare Charaktere, Plätze und Schläger erhöhen die Langzeitmotivation deutlich. Denn ihr werdet regelmäßig belohnt und habt somit immer wieder ein neues Ziel vor Augen.
Der Mehrspieler als Herzstück
So gelungen die meisten Modi-Inhalte auch sind, das wahre Herz von Mario Tennis Fever schlägt im Multiplayer. Lokal tretet ihr im freien Spiel mit individuell anpassbaren Regeln gegeneinander an. Dank GameShare können bis zu vier Personen mit nur einem Exemplar gemeinsam spielen, auch über mehrere Konsolen hinweg. Diese faire Lösung hat uns im Test besonders gefallen.
Online erwarten euch Ranglisten Matches gegen Spieler weltweit sowie private Räume für lockere Partien. Das Ranglistensystem ist sauber umgesetzt und sorgt für motivierende Wettkämpfe. Die Partien liefen im Test größtenteils stabil, vereinzelte Anzeige und Wertungsfehler trübten das Bild jedoch leicht.
Der außerdem bestehende Realmodus integriert Bewegungssteuerung, bei der ihr die Joy-Con 2 Controller wie echte Tennisschläger schwingt. Die Idee ist charmant und sorgt für Partyspaß, allerdings zeigte sich die Steuerung nicht immer ganz präzise. Zudem dürft ihr auch im 1 vs. 1 oder im Doppel antreten.
Grafik und Technik
Auf der Nintendo Switch 2 präsentiert sich Mario Tennis Fever in knallbunter Optik mit detailreichen Arenen und ausdrucksstarken Charakteranimationen. Besonders die Fever Schläge beeindrucken mit dynamischen Effekten und flüssigen Bewegungsabläufen.
Die Performance überzeugte uns im Test größtenteils mit stabiler Bildrate von bis zu 60 fps, selbst wenn es auf dem Platz turbulent zuging, erhaltet ihr jenseits der 30. Gelegentliche Abstriche in der Plastizität von Objekten oder dem Detailgrad von Untergründen empfanden wir als ausbaufähig. Hinsichtlich Menüführung und Ladezeiten hat sich Mario Tennis Fever aber grundsätzlich nichts vorzuwerfen.
Auch das Hub-Design ist süß und liebevoll gemacht, der Kracher bleiben aber die Animationen der Spezialschläge und die vielseitigen Plätze. Denn wenn ihr auf Asche, Eis oder Waldboden spielt, wirkt sich das spürbar auf euer Spielerlebnis aus und das sieht man.
Das Sounderlebnis
Musikalisch untermalt ein stimmungsvoller Soundtrack die Matches, der sich dynamisch an das Geschehen anpasst und die Intensität der Ballwechsel unterstützt. Die Effekte der Fever Schläge klingen wuchtig und unterstreichen das Chaos auf dem Platz. Sonst sind die Soundeffekte eher funktional.

Die Plauderblume als Kommentator bringt Persönlichkeit ins Stadion. Mal sorgt sie für Schmunzler, mal hätten wir uns etwas Zurückhaltung gewünscht. Insgesamt trägt die Präsentation jedoch stark zur Atmosphäre bei.
Barrierefreiheit und Zugänglichkeit
Mario Tennis Fever bietet eine weitestgehend intuitive Steuerung mit klarer Tastenbelegung, die sowohl Einsteigern als auch Veteranen gerecht wird. Ihr könnt sie über das Menü einsehen, aber auch umbelegen. Gerade bei den Loops und Stoppbällen war es für uns eine gute Option, die Belegung auf die Schultertasten zu wechseln, damit die Schläge in Eile auch gut funktionieren. Dank teils frei konfigurierbarer Matchregeln könnt ihr darüber hinaus Bedingungen und Schwierigkeit, gerade der CPU-Gegner, gut anpassen.
Der Realmodus ermöglicht zudem einen niedrigschwelligen Zugang für Gelegenheitsspieler, auch wenn die Präzision der Bewegungssteuerung nicht immer vollständig überzeugt. Das Spielgefühl verhält sich hier ähnlich zu Tennis aus Nintendo Switch Sports. Insgesamt bleibt das Spiel also angenehm zugänglich.
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Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 21.Februar.2026 - 00:15 Uhr












