Spieletest: Curse of the Dead Gods NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
23. Februar 2021

USK 16 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
Hervorragendes Bestinarium
Ansprechendes Design & Vielfalt
Prozeduralität auf Topniveau
Tolles und intuitives Gameplay
Negativ:
Schwierigkeitsgrad ist enorm
Wiederholungsgefühl nach wenigen Stunden
teilweise Lags bei vielen Effekten & hoher Bewegungsgeschwindigkeit

Was auf dem PC begann

Cursed of the Dead Gods hatte bereits sehr erfolgreich sein Debüt auf dem PC. Nachdem das Spiel reifen konnte und divers gepatched wurde, steht nun der Release auf allen Konsolen an. Xbox, Playstation und auch die Nintendo Switch erleben ab sofort, was es heißt, das verfluchte Roguelike zu meistern. Ob das Spiel auch für uns eher Fluch oder Segen war, lest ihr in diesem Test.

Sich den Göttern entgegenstellen

In diesem Roguelike müsst ihr euch zahlreichen Prüfungen stellen, die im verfluchten Tempel stattfinden. Dieser Tempel, bestehend aus mehreren Etagen, beherbergt verschiedene, unbarmherzige tote Götter. Mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet versuchen sie euch das Leben schwer zu machen, sobald ihr genug Räume gesäubert und den Bosskampf mit ihnen erreicht habt.

Grundsätzlich müsst ihr sechs Räume des jeweiligen Dungeon-Raumes durchstreifen, bis ihr dem finalen Boss der Tempel-Stufe entgegentreten könnt. Für diese sechs Räume gibt es verschiedene Pfade, die ihr wählen könnt. Genau hier liegt eine nicht unwesentliche Komponente der Spielstrategie. Es gibt nämlich Räume, deren Säuberung mit Gold und zufälligen Waffen-Drops belohnt wird oder andere, die die Gesundheitsleiste auffüllen, wenn ihr in Kauf nehmt, mit zusätzlicher Verderbnis belastet zu werden.

Verderbnis ist eine besonders heikle Mechanik dieses Roguelike-Titels. Denn mit jeder Tür, die ihr durchquert, nimmt eure Verderbnis zu. Genauso, wenn ihr an Altaren entscheidet, ob ihr neue Relikte, verbesserte Waffen oder andere Effekte mit gesammeltem Gold oder mit Blut bezahlen wollt, wenn die Finanzen nicht reichen.

Schnellt lernt ihr, dass jede Entscheidung eine Konsequenz hat und Verzicht so manches Mal auch ein Gewinn sein kann. Denn manche Effekte oder Waffen sind zu geringwertig, als dass ihre hohen Kosten gerechtfertigt sind. Auch nicht jeder Raum der Heilung auf Kosten der Verderbnis lohnt sich. Denn letztlich kann er auch einer von sechs Räumen sein, den ihr gefahrenlos durchschreitet, auch wenn ihr dann keine Chance auf weiteres Gold oder Gear habt.

Ausrüstung

In Curse of the Dead Gods stehen euch eine Hauptwaffe (Y), eine Nebenfwaffe (X) und eine Schwere Waffe (B) zur Verfügung. Diese können mit komplett randomisierten Stärke-Werten und Effekten gefunden werden. Wenn ihr dann auf einen Raum mit Waffen-Upgrade-Schrein trefft, könnt ihr die Stärken und oft auch Nebeneffekte aufwerten. Mehr kritischer Trefferschaden, Blitzschaden, erhöhter Schaden im Dunklen oder anderes. Fitness, Geschicklichkeit & Wahrnehmung sind zusätzliche Bereiche, die ihr in den Runs ausbauen könnt. Bei Fitness wird die Bewegungs- und Angriffsgeschwindigkeit erhöht, bei Geschicklichkeit euer Schaden. Wenn eure Wahrnehmung gestärkt ist, ist der Schatzfund verbessert, sowohl in Qualität als auch Quantität. Andere passive Effekte, die ihr durch die Räume hinweg sammelt und bis zu sechs davon stapeln könnt, leisten euch zusätzliche Unterstützung. Dies können zum Beispiel reduzierte Goldopferkosten sein oder Heileffekte, wenn ihr Gegner in Stachelfallen stoßt oder Feuerspeiern zum Fraß vorwerft. Besonders glücklich könnt ihr euch schätzen, wenn ihr beim Raumwechsel mit reduzierten Verderbniskosten oder mit einem prozentualen Gesundheitsboost gefördert werdet.

Habt ihr es geschafft, den ersten Boss anzutreffen und mit dem richtigen Set an Gear und Perks zu besiegen, ist die Genugtuung überwältigend. Denn Curse of the Dead Gods ist unbarmherzig. Nur wer eine entsprechende Lernkurve durchläuft, kann sich verbessern und das Spiel meistern. Dazu gehört es auch, in den richtigen Momenten gegnerische Angriffe zu parieren oder durch gewisse Angriffskombinationen besondere Schadenseffekte auszulösen. Hierfür ist es unerlässlich, dass ihr die Angriffsmuster der Monster studiert, um ihnen das Fürchten lehren zu können. Nach Besiegen der jeweiligen Bosse werdet ihr neben der regulären Ingame-Währung der Kristall-Schädel und dem Gold auch zusätzlich mit Jade-Ringen und einem Blutjuwel belohnt. Diese Blutjuwelen sind die Barrieren, um mit entsprechender Zahl auf die nächste Tempelstufe zu kommen oder aber um dauerhafte Relikte freizuschalten.

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