Spieletest: Kirby Air Riders NSW2
Weitere Infos
Releasedate:20. November 2025
Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus
Anzahl der Spieler: 1-4
Leser-Meinungen: Noch keine
Specials: keine
Plus / Minus
- Positiv:
- Rasant, technisch sauber und extrem motivierend
- Drei starke Hauptmodi mit hohem Wiederspielwert
- Story-Modus mit hochwertiger Inszenierung
- Großartige Performance und flüssiges Online-Spiel
- Negativ:
- Manche Figuren- und Objektmodelle simpel
- Motion Sickness Gefahr
- Steuerung trotz weniger Tasten ungewohnt komplex
Mit Kirby Air Riders meldet sich die rosafarbene Kugel in einem Genre zurück, in dem sie schon auf dem GameCube Kultstatus erlangt hat. Dieses Mal erhält sie mit der Power der Nintendo Switch 2 jene Bühne, die ein rasant-chaotisches Fun-Racing-Action-Spiel verdient. Wir haben uns wochenlang in die Arenen, Städte und luftigen Höhen gestürzt, haben Warp-Sterne modifiziert, Rivalen verwirbelt und Power Ups gefressen, bis die Reifen geglüht haben. Was wir erlebt haben, lest ihr in unserer ausführlichen Review.
Spielsystem: Drei Modi, unzählige Möglichkeiten
Schon beim Start merken wir, wie Kirby Air Riders euch an die Hand nimmt und gleichzeitig sofort ins Getümmel wirft. Ihr wählt euren Rider, definiert eure Maschine und werdet sogleich in eine Mischung aus Arena-Action und Hochgeschwindigkeitsrennen katapultiert. Dabei hat jedes Fahrzeug deutlich spürbare Eigenschaften hinsichtlich Beschleunigung, Angriffskraft, Wendigkeit, Gewicht und anderen Werten. Die Kombination aus Rider und Maschine beeinflusst das Handling derart stark, dass man sofort beginnt, mit Setups zu experimentieren.
Besonders spannend ist die Vielfalt der Modi. Air Ride setzt auf rasante Rennen, die auf intensives Boost-Management und cleveres Driften ausgelegt sind. Schnell wird klar, wie befriedigend der Moment ist, in einer perfekten Kurve den Turbo aufzuladen und anschließend mit voller Kraft vorbeizuziehen. Ebenso packend gestaltet sich das Einsaugen von Gegnern, das euch Zugriff auf bekannte Kirby-Fähigkeiten wie Feuer, Schwert oder Stacheln gewährt.
City Trial bereichert das Gesamtpaket mit einer offenen Overworld, die euch nach Power Ups suchen lässt. Ihr baut Werte wie Angriff oder Turbo schrittweise aus, bevor ein Minispiel darüber entscheidet, ob ihr alles richtig gemacht habt. Von Weitsprüngen bis hin zu punktgenauen Landungen wird hier alles abgefragt.
In Top Ride erlebt ihr den Kirby-Rausch von oben. Die Strecken sind kurz, explosiv und mit Perks versehen, die euch brennende Flügel, Eisattacken oder Bomben liefern. Dieser Modus wirkt so herrlich chaotisch, dass er problemlos jede Party auflockert – und dank der Vogelperspektive bleibt er stets übersichtlich.
Road Trip: Story, Progression und Kirby-Flair
Der Road Trip bildet das erzählerische Rückgrat des Spiels. Über elf Etappen erlebt ihr eine charmante Geschichte über die Maschinen und Rider, die auf Planet Pop auftauchen. Jede Etappe wird von Zwischensequenzen begleitet, die uns durchweg gut gefallen haben, da sie vollständig vertont und überraschend hochwertig inszeniert sind.
Spielerisch erinnert der Aufbau an ein Rogue-lite. Ihr durchlauft rund zehn Stopps pro Etappe, aus denen ihr jeweils drei Herausforderungen auswählt. Mal rast ihr in klassischen Air Ride Rennen, mal sammelt ihr Snacks, mal geht ihr in City Trial auf Schatzsuche. Zwischendurch wählt ihr Power Ups, die eure Maschine spürbar verbessern. Zusammen mit den kleinen Perks, zufälligen Bosskämpfen und stetig steigenden Leveln sorgt das für einen hervorragenden Flow. Außerdem lernt ihr durch die Story die Vielfalt der Spielmodi von Kirby Air Riders wirklich gut kennen.
Wir beendeten den Road Trip nach rund zweieinhalb Stunden auf Level 232 und mit über 150 gesammelten Power Ups – eine Zahl, die zeigt, wie stark die Progression im Story-Modus trägt. Wer im übrigen alle Zwischensequenzen sehen und alle optionalen Abzweigungen der Story kennenlernen möchte, braucht mehrere Durchläufe, wodurch sich zusätzlicher Wiederspielwert einstellt.









