„Klauen von Awaji“ – der DLC zu Assassin’s Creed Shadows – ist eine solide Erweiterung zum Hauptspiel. Euch erwartet eine atmosphärische Fortsetzung, welche sich durch ihre gefährliche Spielewelt und einige gelungene Gameplay-Ideen vom Hauptspiel abhebt. Dennoch lehnt sich der Titel zu sehr an Altbekannten an, um große Überraschungen zu liefern. Wer die Story bereits komplettiert hat, auf den warten mit „Klauen von Awaji“ weitere Antworten. Diese sind zwar nett, aber sie schmälern das Spielerlebnis aus dem Hauptspiel nicht, wenn man sie nicht kennt.
Spieletest: Assassins Creed Shadows - Klauen von Awaji (DLC) NSW2
Weitere Infos
Releasedate:10. März 2026
Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus
Anzahl der Spieler: 1
Leser-Meinungen: Noch keine
Specials: keine
Plus / Minus
- Positiv:
- Schöne neue Insel Awaji
- Neue Gameplay-Elemente
- Höhere Spannung und aggressivere Gegner
- Dynamisches Gegnersystem
- Negativ:
- Story ohne wirklichen Mehrwert
- Nebenmissionen schwieriger zu entdecken
- Teils wenig Abwechslung
- DLC erst nach komplettem Abschluss spielbar
Assassin’s Creed: Shadows bekommt mit „Klauen von Awaji“ eine Erweiterung, die sich klar an der Hauptgeschichte orientiert. Für viele war das Finale unbefriedigend und der DLC soll nun eine direkte Fortführung sein. Wie er uns gefallen hat, erfahrt ihr hier in unserem Test.
Insel Awaji
Zu Beginn möchten wir gleich darauf hinweisen, dass der DLC erst zugänglich ist, nachdem man Assassin’s Creed: Shadows vollständig abgeschlossen hat, und zwar komplett. Dazu gehören sowohl die persönlichen Handlungsstränge von Yasuke und Naoe, wie auch die Quests rund um Juniiro.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen erneut Yasuke und Naoe, welche es nun auf die Insel Awaji verschlägt. Es geht wieder um eine Verschwörung, bei der neue Kontrahenten (3 Generäle) auf das Duo warten. Inhaltlich werden vor allem ein paar offene Fragen des Hauptspiels beantwortet, aber mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Die Geschichte bleibt dabei sehr linear und wenig überraschend. Ob der DLC nun einen befriedigenden Abschluss liefert ist natürlich Geschmackssache, aber man ist danach ein paar Erkenntnisse reicher.
Selbst das Gameplay bekam ein paar Anpassungen spendiert. Naoe darf nun mit dem Bo-Stab unterschiedliche Angriffsarten ausführen, wie schnelle Stöße oder fegende Bewegungen. Zusätzlich stehen neue Fähigkeiten für beide Hauptfiguren zur Verfügung. Auch gibt es neue Ausrüstungen und Verbesserungen für das Versteck, welche aber eher eine untergeordnete Rolle haben.
Die Insel Awaji selbst fügt sich optisch nahtlos in die bekannte Spielewelt aus der Hauptstory ein. Stimmungsvolle Landschaften, Berge, Sümpfe, Ruinen und felsige Küsten wollen entdeckt werden. Die Unterschiede zum Festland halten sich aber in Grenzen und mit Schnellreisepunkten wurde gespart. Wie bereits erwähnt, kontrollieren drei Generäle die Insel, deren Verhalten sich dynamisch an die Aktion eures Spiels anpassen. So verstärken sie Verteidigungen, legen Fallen oder reagieren auf Erkundungsmaßnahmen. In welcher Reihenfolge ihr diese ausschalten wollt liegt aber in eurem Ermessen.
Was ebenfalls auffällt ist, dass Wachen schneller reagieren, Angriffe häufiger und aggressiver erfolgen und das Gefühl, permanent verfolgt zu werden, erhöht die Spannung im Spiel enorm. Dennoch ist kritisch anzumerken, dass sich Auseinandersetzungen oftmals künstlich in die Länge ziehen und im Vergleich zum Hauptspiel nicht allzu viel Abwechslung bieten. Ein Highlight ist sicherlich der Kampf gegen den Shinobi-General, der durch seinen Fokus auf Stealth-Elemente glänzt und genau hier sich etwas vom Rest abhebt.
Die Missionen gestalten sich, je nach Charakter, unterschiedlich. Während Yasuke der Kämpfer ist, besticht Naoe vor allem durch lautlose Infiltrationen.
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Vielen Dank an die Firma Ubisoft für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 19.März.2026 - 18:36 Uhr












