Vorschau: Red Steel WII

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Ubisoft lud im Rahmen der Games Convention zu einer Präsentation von Red Steel. Wir waren für euch vor Ort und haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Es wurde direkt von der Entwicklerin darauf hingewiesen, dass die gezeigte E3-Version lediglich einen Einblick in das finale Produkt gewähren soll, und man sich im Bezug auf die Steuerung und die Grafik keine endgültige Meinung bilden kann. Gezeigt wurde das Level, das mit dem Schwertkampf endet, den sicher viele schon aus Videos kennen. Interessant war daher für uns der Beginn des Levels, bei dem der Spieler die grundlegende Steuerung erklärt bekommt. Insbesondere der Umgang mit dem Schwert wird geübt. Noch ist es sehr einfach den Gegner zu besiegen, da sich sowohl Angriffs- als auch die Abwehrbewegungen sehr simpel gestalten. Wenn das Spiel erscheint, sollen diese Aktionen allerdings wesentlich komplexer sein und den Bewegungen des Spielers genau folgen.

Der erste Kontakt

Kurz nach dieser Einführung wurde die Wii Remote an einen anwesenden Journalisten übergeben, der ab diesem Moment mehr oder weniger erfolgreich durch das Level navigierte. Auffällig bei vielen Wii-Titeln ist in diesem Zusammenhang, dass viele Spieler viel zu große Bewegungen mit dem Controller machen, so auch in diesem Fall: Durch die aufkommende Hektik unter Beschuss war der Spieler schnell tot, da er anfangs kaum traf. Es kommt übrigens ein interessantes Feature zum Einsatz: Wird der Spieler getroffen füllt sich eine rote Anzeige. Ist sie voll stirbt er und man muss den Abschnitt wiederholen. Geht man jedoch in Deckung, leert sich der Balken wieder. Wahrscheinlich soll somit ein flüssiges Gameplay entstehen, bei dem man durch langsames Vorgehen belohnt wird.
Eine Mehrspielermodus wird ebenfalls im Spiel enthalten sein, der es ermöglicht via Splittscreen gegen drei Freunde zu kämpfen.

Die Wii Remote machte bereits bei der vorliegenden E3-Version eine gute Figur, alle Bewegungen wurden schnell und korrekt erkannt. Sei es das einfache Zielen, oder das Nachladen, welches durch die Bewegung mit der Nunchuck-Einheit geschieht. Stellt euch einfach Arnold Schwarzenegger vor, wie er eine Pump-Gun nachlädt… voilà, ihr könnt Wii spielen. Türen werden durch ein kurzes Schütteln der ansteckbaren Zusatzeinheit geöffnet. Durch gute Leistungen erhält der Spieler die Möglichkeit durch Druck auf den A-Knopf die Zeit anzuhalten. Tut er dies, erscheinen weiße Vierecke an den Gegnern. Markiert man sie, kann der Feind entwaffnet werden. Es ist aber auch dann noch möglich zu entscheiden, ob der Gegner leben oder sterben soll.

Grafisch ist der Titel leicht über GameCube-Niveau, ohne aber besondere Akzente zu setzen. Die japanische Szenerie ist allerdings sehr stimmungsvoll umgesetzt. Nahezu die gesamte Umgebung reagiert realistisch auf Beschuss. Die Gegner KI wirkte bereits recht ausgereift – so wurde Deckung gesucht und alternative Wege genommen, um den Spieler unter Dauerfeuer zu nehmen

Red Steel hat gewiss das Potential zum Hit: Die Steuerung ist klar der Pluspunkt, realistischer hat es sich noch nicht angefühlt zu schießen und ein Schwert zu schwingen. Grafisch erhoffe ich mir persönlich noch eine leichte Steigerung, gehe aber nicht wirklich davon aus. Einer der Launchtitel, die man wahrscheinlich haben muss!

Voraussichtliche Verffentlichung: Wii-Launch
Hitprognose: 4 / 5

verfasst von „Shiek Katzenwald“

Letzte Aktualisierung: 25.8.06 11:24 Uhr