Spieletest: The Adventures of Elliot: The Millennium Tales NSW2

Screenshot Screenshot Screenshot

Weitere Infos

Releasedate:
18. Juni 2026

USK 12 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-2

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
Schnelles, actionreiches Gameplay mit vielseitigem Waffenarsenal
Tiefgreifende und einfühlsame Story über vier Epochen
Hoher Erkundungs- und Wiederspielwert
Vier Schwierigkeitsgrade und umfangreiche Komfortoptionen
Negativ:
Gelegentliche Mikroruckler im Handheld-Modus
Keine deutsche Sprachausgabe (nur Bildschirmtexte)

In The Adventures of Elliot: The Millennium Tales schlüpft ihr in die Rolle des namensgebenden Abenteurers Elliot und erkundet in einem HD-2D-Action-RPG die Welt von Philabieldia und reist dabei quer durch die Zeit. Wir durften Elliots Reise schon vor der Veröffentlichung auf der Nintendo Switch 2 testen und verraten euch, was euch erwartet.

Eine gefährliche Welt

Willkommen in Philabieldia. Die Biestlinge, die Monster des Spiels, beherrschen weite Teile des Landes. Die Menschheit hat sich in eine Ecke der Welt zurückgezogen, hinter hohe Mauern und magische Schutzzauber: Hier liegt das letzte Königreich der Menschen, das Königreich Huther. Und hier lebt auch Elliot, den der König auf eine Erkundungsmission in die gefährlichen Lande der Biestlinge schickt.

Die Macher von OCTOPATH TRAVELER und BRAVELY DEFAULT liefern ein Action-RPG im schicken HD-2D-Gewand ab – und brechen damit bewusst mit ihren bisherigen rundenbasierten Titeln, von RPGs wie Octopath Traveler bis zu Strategiespielen wie Triangle Strategy. Dass Team Asano Geschichten erzählen und wundervolle Welten erschaffen kann, steht außer Frage. Aber können sie auch Action?

Außerhalb der Mauern erwarten euch eine offene Spielwelt und actionreiche Echtzeitkämpfe. Die Oberwelt ist dabei abwechslungsreich gestaltet und führt euch durch eine ganze Reihe unterschiedlicher Biome, von saftigem Grasland über dichtes Waldland und frostiges Eisland bis hin zu tückischem Sumpfland und mehr. Und unterwegs hilft euch ein erstaunlich vielseitiges Arsenal. Insgesamt sieben Waffentypen (plus Schild) stehen euch zur Verfügung, jede davon spielt sich spürbar anders.

Im Nahkampf ist das Schwert der zuverlässige Allrounder mit einer ausgewogenen Mischung aus Stärke und Agilität. Der Speer reicht weiter und trifft hart, schränkt eure Beweglichkeit aber ein und macht euch anfälliger für Angriffe von der Seite. Mit dem Hammer stampft ihr Gegner buchstäblich in den Boden und nebenbei auch das eine oder andere Hindernis, das euch den Weg versperrt.

Für den Fernkampf greift ihr zu Bumerang oder Bogen. Den Bumerang bekommt ihr als eine der ersten Waffen direkt beim Krämer, den ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet: Als Fernkampf-Allrounder macht er gerade in Kombination mit dem Schwert richtig Spaß. Der Bogen schlägt härter zu, verlangt aber präziseres Zielen und, je nach Köchergröße, einen Blick auf euren Pfeilvorrat. Die Kettensichel wiederum glänzt gegen große Gegnergruppen: Schwingt sie über euren Kopf, um rundum Schaden auszuteilen oder zieht weiter entfernte Gegner zu euch heran und bezwingt sie mit einer anderen Waffe. Wer gerne mit Feuer spielt, wirft Bomben, die sich übrigens auch bestens eignen, um brüchige Wände und Felsen zu sprengen.

Defensiv hilft euch der Schild, der allerdings nur Angriffe von vorn abwehrt – wer im richtigen Moment blockt, verschafft sich im Kampf einen klaren Vorteil. Da sich jede Waffe aufladen lässt und so einen mächtigen Spezialangriff auslöst, ist das taktische Repertoire jederzeit gegeben.

Ein gemeinsames Abenteuer

Unterstützung erhaltet ihr auch von der Fee Faie, die euch mit hilfreicher Magie zur Seite steht. Sie kann Gegner und Objekte in Brand setzen, euch über kurze Distanzen teleportieren, euch per Windmagie schneller laufen lassen und noch einiges mehr. Faie lässt sich dabei wahlweise von euch selbst oder einem zweiten Mitspieler steuern – wer möchte, erlebt das Abenteuer also auch zu zweit im Couch-Coop.

Die Kämpfe sind schnell, die Mechaniken intuitiv, und die Steuerung größtenteils präzise: Kämpfen, Angriffsmuster Lernen, Ausweichen oder Blocken und Zurückschlagen. Dank einer Vielzahl unterschiedlicher Biestlinge bleibt der Kampf abwechslungsreich, wobei euch gerade die Bosskämpfe ordentlich fordern können.

Seite

1 2 [Fazit]