Spieletest: Tails of Iron NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
17. September 2021

USK 16 keine Onlinefunktion Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
handgezeichnete Grafik
viele Details
tolles Kampfsystem
ansprechende Atmosphäre
Negativ:
fehlende Charakterentwicklung
ähnlich, sich wiederholende Nebencharaktere

Mit Tails of Iron von den Odd Bug Studios erschien vor kurzem ein handgezeichnetes 2D-Action-Adventure für die Nintendo Switch. Es erwarten dich Rollenspielelemente, brutale Kämpfe und eine packende Story, welche vom legendären Doug Cockle erzählt wird. Dieser spricht unter anderem Geralt von Riva in der Witcher-Serie. Wie uns das Spiel gefallen hat, erfahrt ihr in unserem Test.

Ein düsteres Land

Tails of Iron spielt in einem düsteren Land, das vom Krieg geplagt wird. Du spielst den jungen Rattenprinz namens Redgi. König Rattus, sein Vater, hat vor Jahren den Erzfeind, den Frosch-Clan, aus dem Königreich vertrieben. Nun ist er aber alt und die Amphibien unter der Führung des alten Feindes Greenwart stürmen erneut Crimson Keep. Der Retter aus alten Zeiten wird getötet und seine Brüder gefangen genommen. Crimson Keep wird in Trümmern zurückgelassen. Es liegt nun an euch, als Redgi, die Froschgeneräle zu besiegen und das Königreich zu retten.

Dabei erkundet ihr eine charmante Spielewelt, in der ihr den ein oder anderen bunten Begleiter treffen werdet. Diese helfen euch auf eurem Abenteuer und ihr werdet jede Hilfe brauchen. Neben der Hauptstory gibt es zahlreiche Nebenquests, die einen spürbaren Effekt auf die Oberwelt haben. Nach und nach werdet ihr es schaffen euer Land neu aufzubauen. Der verwüstete Innenhof von Crimson Keep wird ein paar Quests später zur Heimat von „Arbeitsratten“ und auch die Musik zieht wieder ins Land ein – was eine deutliche Verbesserung zu den von Leichen übersäten Trümmerfeldern ist. Auch die Händler und Bürger von Long Tail Village kehren zurück und so blüht das Land nach und nach immer mehr auf. Jede Quest, die ihr absolviert, jede Entscheidung, die ihr trefft, hilft, die Welt zum Besseren zu gestalten. Das gibt nicht nur ein befriedigendes Gefühl, sondern es motiviert viel Zeit zu investieren, weil es eben die Welt tatsächlich beeinflusst.

Quests

Die Aufgaben im Spiel sind durchaus vielseitig. Oftmals handelt es sich zwar nur um reine Kamp-Quests, aber ansonsten müsst ihr auch Gegenstände finden oder Rettungsmissionen bestreiten. Gegenstände können helfen, euch den weiteren Verlauf zu erleichtern. So gibt es neue Essensrezepte, Blaupausen zum Schmieden tödlicher Waffen sowie Rüstungen und sogar ein gepanzertes Maulwurfsmobil.

Wie bereits erwähnt, macht den Großteil der Quests das Stürmen fremder Gebiete und das Besiegen aller anwesenden Feinde aus. Zwar kommen diese auf unterschiedlichste Weise ins Spiel, aber der Inhalt ist immer wieder ähnlich. So werden Frösche von Spähern in der Kanalisation gesehen, so dass sich Redgi hineinwagen muss, um alle zu töten. Oder ein lokaler Bauer hat einen Insektenbefall in seinem Keller, Frösche aus der Kanalisation ziehen gefährliche Wildtiere an usw. Also nicht gleich, aber stilistisch sehr ähnlich. Doch vor allem die individuellen Mechaniken jeder Art von Feinden machen die Missionen doch wieder speziell. Odd Bug Studios haben sich richtig Gedanken darüber gemacht, wie sie die Quests in die Geschichte der Welt integrieren können. Sie wirken daher nie deplatziert, fad oder einfach nur der Laune halber – um beispielsweise halt im Keller ein paar Viecher zu töten. Die Story ist packend und die Missionen zum Großteil fesselnd. Selbst die Belohnungen dafür sind meistens nützlich. Auch die Feinde sind sehr vielseitig angesiedelt. So besteht die Armee des Froschkönigs Greenwart aus Zombiefröschen bis hin zu gigantischen Engerlingen. Jeder Feind hat seine eigenen einzigartigen Fähigkeiten und Movesets. Dementsprechend müsst ihr den Gegner beobachten und lernen, um entsprechend reagieren zu können. Zum Glück gibt es eine ganze Reihe von Waffen, die euch dabei helfen: Schwerter, Äxte und Speere. Alle besitzen unterschiedliche Attribute, die aber bereits aus anderen RPGs bekannt sind. So haben Speere die längste Reichweite und sind sehr schnell. Schwerter haben mittlere Attribute in jeglicher Hinsicht und Äxte sind zwar sehr langsam, aber am härtesten.

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