Spieletest: DRAGON BALL: Sparking! ZERO NSW2

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Weitere Infos

Releasedate:
14. November 2025

USK 12 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-6

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
Über 180 Charaktere, teils freizuschalten
Verschiedene on/offline-Modi, inklusive Story, custom und Teamkämpfen
Bewegungssteuerung sorgt für immersive Momente
Enzyklopädie, Belohnungen und Freischaltungen
Negativ:
Mikrotransaktionen für Komplettierung und Outfits
Episodenwahl und Menüführung teilweise unübersichtlich
Kleinere Lags im Story-Modus vor Kampfaufbau
Einige Umgebungen wirken etwas flach und weniger plastisch

Schon beim ersten Start von Dragon Ball: Sparking! Zero auf der Nintendo Switch 2 hat uns eine Welle purer Nostalgie getroffen. Über drei Jahrzehnte Dragon Ball Geschichte, unzählige Videospiele und ungebrochene Fanbegeisterung führen uns zu diesem neuen Ableger, der sich viel vorgenommen hat. Wir haben den Switch-2-Port ausführlich getestet und verraten euch, warum dieser Fighting-Titel das Anlegen eures Kampfoutfits verdient.

Spielsystem und Umfang

Schon nach wenigen Minuten wird klar, wie gigantisch der Charakterpool ist. Mehr als 180 Kämpfer aus sämtlichen Serienablegern, Filmen und Specials stehen im Grundspiel bereit, jeder davon mit seinen ganz eigenen Angriffen, Transformationen und Moves. Während wir durch die Auswahl scrollen, begegnen wir ikonischen Gestalten in verschiedensten Formen, vom klassischen Son Goku über Goku Schwarz, bis hin zu Beerus oder den vielen Variationen von Majin Boo oder auch Fusionen wie Gotenks.

Besonders gefällt uns, wie flexibel die Modi ineinandergreifen. Ihr könnt euch im Story-Modus durch die großen Saga-Ereignisse kämpfen und erlebt diese aus gleich acht Charakterperspektiven. So bekommt ihr sowohl vertraute Momente präsentiert, als auch alternative Szenarien, die euch neue Begegnungen und freischaltbare Inhalte öffnen. Parallel dazu bieten die benutzerdefinierten Kämpfe einen Sandkasten für eigene Regeln, selbst erstellte Setups und Uploads in die globale Bibliothek.

Auch der Trainingsmodus wirkt erstaunlich umfangreich. Ihr dürft lokale, Online- oder CPU-Schlachten austragen, Teams zusammenstellen und euch so gezielt an bestimmte Kampfsituationen herantasten. Wir fanden besonders angenehm, dass schwere Kämpfe über die Option zur Schwierigkeitsreduktion leichter zugänglich werden und das Tutorial viele Hürden der komplexen Steuerung elegant abbaut.

Gameplay und Kampfmechaniken

Sobald der erste Kampf beginnt, wisst ihr: Das hier ist Budokai-Tenkaichi in moderner Form. Kämpfe laufen überwiegend in schneller 3D-Arena-Dynamik ab, in der Sprintangriffe, Konter-Momente und Ki-Management (teils automatisierbar) über Sieg oder Niederlage entscheiden. Bewährte Anime-Moves wie Strahlenangriffe, Ki-Schübe oder Spezialfähigkeiten lassen die Arena beben und wirken trotz portbedingter Einschränkungen beeindruckend.

Während unserer Tests wurde schnell deutlich, wie essenziell das Timing ist. Wer Ki nicht sauber aufbaut, macht sich in höheren Schwierigkeitsgraden schnell angreifbar. Gleichzeitig fühlt es sich ungeheuer befriedigend an, wenn ein perfekt platzierter Kamehameha-Konter das Blatt wendet. Auch Teamkämpfe verleihen dem Gameplay eine neue Intensität, da ihr bis zu drei Kämpfer aufeinander abstimmen könnt.

Ein echtes Highlight ist die optionale Bewegungssteuerung, die mit den Joy-Con 2 erstaunlich präzise funktioniert und das Nachahmen von mächtigen Angriffen erlaubt. Obwohl sie für längere Spielsessions etwas anstrengend ist, erzeugt sie ein immersives Gefühl, als würdet ihr selbst Ki aufladen und Attacken schleudern.

Story und Präsentation

Der Story-Modus deckt große Teile der Saga ab. Obwohl die Erzählweise hauptsächlich über Zwischensequenzen und Kampfsequenzen funktioniert, fühlt sich das Gesamtpaket wie eine kompakte, spielbare Serie an. Besonders gefallen haben uns die Perspektivwechsel, da sie bekannte Momente frisch erscheinen lassen.

Zwischensequenzen sind solide inszeniert, wenn auch nicht immer auf dem hohen Niveau der anderen Heimkonsolen. Trotzdem gelingt es dem Spiel, emotionale Dragon-Ball-Momente wirkungsvoll einzufangen, angefangen vom Schlagabtausch zwischen Goku und Freezer bis hin zu den apokalyptischen Auseinandersetzungen gegen Goku Schwarz.

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