Spieletest: Animal Crossing: New Horizons - Nintendo Switch 2 Edition NSW2

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Weitere Infos

Releasedate:
15. Januar 2026

USK 6 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-12

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
Inhalte, die über Jahre hinweg motivieren
Schier unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten
Sinnvolle Einbindung der Switch-2-Features
Günstiges Upgrade Pack für Besitzer der Switch-1-Version
Negativ:
Beschränkt auf eine Insel pro Konsole

Schon fast 6 Jahre sind vergangen, seitdem Animal Crossing: New Horizons für die Nintendo Switch erschienen war. (AC:NH im Test) Mitten in der Corona-Zeit ließ die Lebenssimulation die Spieler dem tristen Pandemie-Alltag entfliehen und bot Zuflucht auf einer digitalen Insel, die das Gefühl einer heilen Welt vermittelte. Seitdem ist viel passiert. New Horizons wurde zu einem Dauerbrenner und hat sich mit rund 50 Millionen verkaufter Exemplare zu einem der erfolgreichsten Nintendo-Titel überhaupt entwickelt. Und mit der Switch 2 hat auch schon die nächste Konsolengeneration Einzug gehalten. Da ist es naheliegend, dass Nintendo diese zwei Ereignisse zusammenbringt. Mit der Switch 2 Edition erhalten Neueinsteiger das Basisspiel mit allen Funktionen und Verbesserungen, welche die neue Konsole ermöglicht. Besitzer des Originalspiels können mittels Upgrade Pack ebenfalls davon profitieren.

Idyllisches Inselleben

Erinnern wir uns kurz zurück, wie damals alles Begann: Auf einer unbewohnten Insel startet ihr in ein neues Leben. Unterstützt von Tom Nook und Melinda beginnt ihr aus dem Material, das ihr auf dem Eiland vorfindet, Werkzeuge zu basteln, was euch wiederum das Sammeln und Gestalten weiterer Materialien und Gegenstände erlaubt. Stück für Stück erkundet ihr eure Insel, gestaltet sie nach euren Vorstellungen und schafft neue Entwicklungsmöglichkeiten. Aus Zelten werden Häuser, neue Bewohner ziehen her, Geschäfte eröffnen und versorgen euch mit Klamotten und diversen Gütern.

Das Ganze funktioniert nicht ohne finanzielle Mittel. Verkauft Früchte, Gegenstände und gesammelte Tierchen oder spekuliert auf die Entwicklung der Rübenpreise. Die erhaltenen Sternis wiederum könnt ihr unter anderem für die Erweiterung eures Eigenheims nutzen oder in Treppen oder Brücken für die Insel investieren. Für das Museum katalogisiert ihr einheimische Insekten, spendet gefangene Fische und buddelt nach Fossilien. Daneben interagiert ihr auch mit der wachsenden Bewohnerschaft, freundet euch mit den tierischen Charakteren an, erledigt Botengänge und überrascht sie mit Geschenken.

Tägliche Besucher bringen Abwechslung in euren Inselalltag. Teppichhändler, Musiker oder ein gestrandeter Pirat auf der Suche nach seinem Fernsprecher sorgen für weitere Beschäftigung. Dies tun auch die verschiedenen Jahreszeiten und Events. Erfreut euch an grusligen Halloween-Kürbissen, verteilt auf der verschneiten Insel Weihnachtsgeschenke oder sucht nach bunten Eiern für Ohs, der Hase.

„Eine schier unermessliche Gestaltungsfreiheit, bezaubernde Umgebungen und ein kluges wie forderndes Wirtschaftssystem machen das Spiel neben seiner herausragenden und herzerwärmenden sozialen Komponente zu einem beeindruckenden Simulationsspiel, das im Jahre 2020 an kaum einem Switch Spieler vorbei schippern darf, der nicht auch einmal erfahren möchte, wie behaglich und entspannend das Inselleben sein kann“ urteilte Maik in unserem damaligen Test. Eine Aussage, die auch sechs Jahre später ohne Abstriche zutrifft.

Weitere Updates und Zusatzpakete

Doch dies war nur der Anfang. Im Laufe der Jahre lieferte Nintendo stets neue, kostenlose Inhalte, erweiterte das Inselleben um diverse weitere Komponenten und Möglichkeiten. Bereits einen knappen Monat nach Release wurde unter anderem das Museum um eine Kunstgalerie erweitert. Bei einem zwielichtigen Händler konntet ihr fortan Kunstgegenstände erstehen, deren Echtheit jedoch stets Zweifel aufwarf.

Gerd, der Gärtner, bereicherte mit seinem Saatgut die Flora der Insel, währen die Fauna im Sommer-Update um Meeresbewohner erweitert wurden, die durch die neu geschaffene Schwimm- und Tauchmöglichkeit ebenfalls dem Museum gespendet werden konnten. Über ein Nickerchen im heimischen Bett konntet ihr Inseln anderer Spieler besuchen, im Museum eröffnete Kofi das Café Taubenschlag und der Käpten bot geführte Bootstouren zu unbewohnten Inseln an. Nahrungsmittel konnten fortan auch genutzt werden, um schmackhafte Rezepte zuzubereiten und auch die beliebten Gyroids feierten eine Rückkehr.

Mit Happy Home Paradise kam 2021 auch ein kostenpflichtiger Content hinzu, welcher für Abonnenten des Nintendo Switch Online Expansion Packs inbegriffen ist. Hier werdet ihr zum Raumgestalter und dürft im Auftrag von Inselbewohnern deren Haus nach ihren Wünschen gestalten. Dieser DLC sollte gemäß Nintendo zusammen mit dem gleichzeitig veröffentlichen Update 2.0 den Schlusspunkt der neuen einhalte für Animal Crossing: New Horizons bilden.

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