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The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom - Nintendo Switch 2 Edition

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom - Nintendo Switch 2 Edition

Tril

Auch die Nintendo Switch 2 Edition zu The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom - Nintendo Switch 2 Edition haben wir uns angeschaut, dass im direkten Vergleich zu Teil 1 deutlich weniger Jahre auf den Schultern hat. Warum jedoch auch Tears of the Kingdom ein absolutes Highlight ist, lest ihr in unserem Nintendo Switch 2 Testbericht.

Auch zu The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom gibt es zum Start der neuen Nintendo Konsole eine Nintendo Switch 2 Edition. Warum sich auch diese lohnt, gespielt zu werden, lest ihr in unserem Testbericht!

Ein „echter“ Nachfolger

Obwohl einige Titel der The Legend of Zelda Reihe durchaus als Nachfolger vorheriger Ableger betrachtet werden können, ist Tears of the Kingdom der erste Ableger, den man als echten „zweiten Teil“ betrachten kann.

Das Abenteuer knüpft unmittelbar an Breath of the Wild (2017) an: Link und Zelda erforschen die Katakomben unter Schloss Hyrule, bis sie auf eine mumifizierte Ganondorf-Form stoßen. Diese setzt ein Kataklysmus frei, bei dem das Schloss emporsteigt und über Hyrule schwebende Inseln entstehen – Zelda verschwindet, Link überlebt dank eines mysteriösen, magischen Arms. Die Spielwelt umfasst die bekannte Oberwelt sowie die neuen Himmelsinseln und die Tiefenunterwelt, voller Schluchten und uralter Zonai-Ruinen.

Link erhält einen „Zonai-Arm“ mit mehreren neuen Fähigkeiten: Ultra-Hand zum Greifen, Bewegen und Verbinden von Objekten; Ascend, um durch flache Decken aufzusteigen; Fuse, um Waffen mit Gegenständen zu verschmelzen; und Recall, um Bewegungen umzukehren. Diese Tools ermöglichen kreative Problemlösungen, Konstruktionsspielchen (z. B. Fahrzeuge) und Physikbasierte Rätsel – ganz im Stil einer „Physics‑Engine“ mit experimentellem Fokus. Die Zonai-Schreine fordern den gezielten Einsatz dieser Fähigkeiten, ähnlich wie die Shiekah-Schreine aus dem Vorgänger.

Die Struktur folgt dem Open‑World‑Prinzip: Haupt- und Nebenquests (inklusive vier regionaler Dungeons mit Elementarmechaniken), zahlreiche Schreine (insgesamt etwa 152), Korok‑Rätsel und begeisternde Zufallsentdeckungen in allen Arealen. Die Erkundung bleibt freiwillig und belohnend, ohne lineare Vorgaben – ein Spielerlebnis, bei dem das Experimentieren und Entdecken zentral stehen. Technisch gibt es gelegentliche Framerate-Dips, doch Grafikstil und Sound-Design sorgen für atmosphärische Tiefe, auch wenn die Steuerung teils komplex ausfällt.

Eines echten Nachfolgers würdig

Zum Launch der Nintendo Switch 2 hat Nintendo auch die The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom Nintendo Switch 2 Editionen veröffentlicht.

Nintendo verspricht uns Verbesserte Leistung in höherer Auflösung, Unterstützung für die ZELDA NOTES-App in der Nintendo Switch App und HDR-Unterstützung. Bedauerlicherweise enthüllt Nintendo keine präzisen technischen Spezifikationen. Die meisten Technikexperten prognostizieren aber übereinstimmend eine Auflösung von mindestens 1080p bei 60 FPS für beide Spiele. Die flüssigen 60 Bilder pro Sekunde sind unübersehbar und positiv bemerkbar. Die höhere Auflösung ist ebenfalls deutlich sichtbar, insbesondere im Handheld-Modus; ein eigener Test bestätigt dies.

Zunächst wirken Tears of the Kingdom auf der Switch 1 und der Switch 2 gleichermaßen überzeugend. Bei genauerem Hinsehen offenbart sich jedoch ein deutlicher Unterschied in der Auflösung zugunsten der Switch 2; Kanten und Texturen sind schärfer, und die Sichtweite größer. Auch die Schattengebung unterscheidet sich, wobei die Switch 2-Version kräftigere und prägnantere Schatten aufweist, was wohl auf die HDR-Unterstützung zurückzuführen ist, die für intensivere Farben und Kontraste sorgt – im Dock-Modus natürlich nur mit HDR-fähigem Fernseher. Besonders hervorzuheben sind die deutlich reduzierten Ladezeiten, die bereits beim Spielstart auffallen: Statt 30 Sekunden oder länger auf der Switch 1 warten zu müssen, geht es auf der Switch 2 nach maximal 15 Sekunden (inklusive Animationen) weiter. Der Übergang in den Untergrund erfolgt nun unmittelbar und ohne die gewohnte Wartezeit im „Tunnel“.

Neuer Spielstand, neues Abenteuer

Die Nintendo Switch 2 Version bietet einen exklusiven zweiten Speicherplatz. Dieser ermöglicht ein frisches Spielerlebnis auf der Switch 2, ohne den bisherigen Fortschritt zu beeinträchtigen. Wichtig: Dieser zweite Spielstand ist nicht mit der Switch 1 kompatibel. Der erste Spielstand hingegen bleibt dank Cloud-Speicher sowohl auf der Switch 1 als auch der Switch 2 verfügbar.

ZELDA NOTES

Innerhalb der Nintendo Switch App (ehemals Nintendo Switch Online App), habt ihr Zugriff auf die ZELDA NOTES Services. Die ZELDA NOTES kann man als eine Art Shieka-Stein für das Smartphone betrachten, der mit vielen hilfreichen Funktionen ausgestattet ist.

Insgesamt gibt es neun Funktionen: Entdecker-Navi, Erinnerungen, QR-Bautomatik, QR-Item-Box, Bilder-Studio, Mein Profil, Statistiken, Tagesbonus und amiibo.

Das Entdecker-Navi erinnert ein wenig an die Tears of the Kingdom Interactive Map von der Community Website Zelda Dungeon. Nur dass es sich hier um eine offizielle Karte handelt, die sich sogar mit der Konsole verbindet und wie ein echtes Navi, inklusive Sprachausgabe zur Navigation dient. Es steht uns dabei frei, die Karte dem Fortschritt entsprechend anzuzeigen (wie in-Game) oder aber direkt von Anfang an die gesamte Karte und auch unentdeckte Kategorien (Schreine, Türme, Ställe, Dörfer usw.) anzeigen zu lassen. Zusätzlich zeigt das Entdecker-Navi einen prozentualen Fortschritt an, wie viel bereits entdeckt wurde. Wer also einen 100 % Fortschritt erreichen und nicht jeden Stein in Hyrule von Hand umdrehen will, dem ist das Entdecker-Navi eine große Hilfe. Aber auch für Spieler, die auf der Suche nach den letzten Schreinen sind und diese einfach nicht finden, kann das Entdecker-Navi eine nützliche Hilfe sein, um nicht im Geschehen festzustecken.

Die Erinnerungen sind ergänzende Erzählungen, die beim Betreten oder Erreichen bestimmter Orte automatisch abgespielt werden, solange die ZELDA NOTES auf dem Handy offen und aktiv sind. Sie geben zusätzliches Hintergrundwissen und Informationen, die wir sonst so nicht im Spiel selbst erhalten. Wer das Entdecker-Navi benutzt, wird automatisch auch auf die ein oder andere Erinnerung stoßen.

Die QR-Bautomatik ist exklusiv für Tears of the Kingdom und erlaubt Baupläne mit anderen per QR-Code zu teilen. Aus dem Spiel heraus können Sonau-Baupläne an die App geschickt und dort dann als QR-Code weitergegeben werden. Nintendo hat auch daran gedacht, dass solche QR-Codes auch einfach per Messenger von Handy zu Handy geschickt werden. Für diesen Fall wurde die Funktion eingebaut, einen QR-Code nicht nur via Kamera aufzunehmen, sondern direkt aus einem Bild auszulesen.

Die QR-Item-Box ist das vermutlich hilfreichste Feature, neben dem Entdecker-Navi. Wir können in BotW und TotK pro Tag jeweils 10 Items in die Item-Box packen. Dies geschieht direkt aus dem Spiel heraus. In der QR-Item-Box haben wir nun die Möglichkeit, die Items zwischen den Spielen zu verschieben und sogar an andere Spieler zu senden. Beim Verschieben der Items zwischen den Spielen ist jedoch zu beachten, dass wir keine BotW spezifischen Items in TotK erhalten und umgekehrt. Stattdessen werden die Items beim Verschieben in ein ähnliches Item transformiert. So wurde aus unserem Gamma-Mitteblock-Hammerschwert (TotK) ein einfaches Zanshin-Langschwert (BotW). Oder aus einer Feuer-Echsalfos-Klinge (TotK) wurden 15 Rubine + Wächter-Schwert++ (BotW). Modifikatoren wie verbesserte Haltbarkeit gehen ebenfalls verloren. Im Gegensatz zur QR-Bautomatik, wo einfach ein Bauplan geteilt wird, teilen wir gleich unsere gesamte QR-Item-Box mit anderen Spielen. Mit der Folge, dass diese Items nicht nur in unsere Box hineinlegen, sondern auch herausnehmen dürfen. Beim Teilen der QR-Item-Box muss man sich also ganz genau überlegen, mit wem man seine Box teilt.

Das Bilder-Studio funktioniert in Kombination mit den Fotomodul-Bildern oder Screenshots, welche auf der Konsole gespeichert sind. Wir können das Bild zuschneiden, skalieren, mit Titellogos, Symbolen, Rahmen und QR-Codes zu Bautomatik-Bauplänen oder unserer QR-Item-Box versehen. Gerade in Verbindung mit Bautomatik-Bauplänen QR-Codes können wir uns gut vorstellen, dass dank des Bilder-Studio in Zukunft viele schöne Präsentationen von Sonau-Bauten inklusive des QR-Codes auf Social Media zu finden sein werden.

In Mein Profil finden wir Medaillen und persönliche Statistiken. Achievement-Jäger und Statistik-Narren werden hier ihre Freude haben.

Unter Statistiken (Daten weltweit) kann der persönliche Fortschritt, mit denen andere Spieler weltweit verglichen werden.

Der Tagesbonus ist ein Glücksrad-Feature, das alle 24 Stunden einen einmaligen Bonus gewährt. Nachdem wir den Tagesbonus in ZELDA NOTES freigeschaltet haben, können wir diesen in-Game zu einem beliebigen Zeitpunkt aktivieren.

Die amiibo Funktion ist nur etwas für exzessive amiibo Nutzer. Während ein amiibo normalerweise nur alle 24 Stunden aktiviert werden kann, können wir nach fünfmaligem Aktivieren desselben amiibo, diesen einmal zusätzlich aktivieren, also effektiv 6-mal, innerhalb von 5 Tagen.

Besonders zu erwähnen ist, dass die Verbindung zwischen App und Konsole über den Nintendo Account hergestellt wird. Zur Nutzung von ZELDA NOTES ist jedoch keine Nintendo Switch Online-Mitgliedschaft erforderlich.

Kaufoptionen

Die Vollversion von The Legned of Zelda: Tears of the Kingdom Nintendo Switch 2 Edition kann für 79,99 € UVP erworben werden.

Besitzer der Switch 1 Edition können hingegen für 9,99 € ein Upgrade Pack erwerben.

Seid ihr sogar Abonnenten des Nintendo Switch Online + Expansion Packs, erhaltet das Upgrade Pack als Teil des Abos komplett kostenlos!

9.5Wertung
Meisterwerk

Fazit

Einer der besten zweiten Teile in perfekter Aufmachung! Die Nintendo Switch 2 Edition von „The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom“ ist eine großartige Gelegenheit, Hyrule noch einmal zu erkunden. Die verbesserte Auflösung und Bildrate, insbesondere im Handheld-Modus mit dem überlegenen Switch 2 Display, sind beeindruckend. Neben der überzeugenden Framerate machen kurze Ladezeiten und das Wegfallen von Rucklern einen deutlichen Erlebnisunterschied. Wer Tears of the Kingdom noch nicht gespielt hat, sollte darum logischerweise die Nintendo Switch 2 Edition wählen.

Design
9.5
Sound
8.5
  • sehr kurze Ladezeiten
  • stabile Framerate und hohe Sichtweite
  • Zelda Notes Integration
  • Low-Poly-Modelle fallen stärker auf
  • weiterhin Pop-Ins von Objekten und Gras
  • Preissetzung mit 79,99 ambitioniert

Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.

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