
Kirby und das vergessene Land
Kirby hat schon so manches Abenteuer bestanden. Dass er nun nach 30 Jahren endlich in 3D ins Getümmel stürzt, war uns schon bei der Ankündigung eine große Freude. Was ihr vom Ausflug in Kirby und das vergessene Land erwarten dürft, lest ihr im aktuellen Kirby und das vergessene Land Spieletest für die Nintendo Switch.

Kirby und das vergessene Land
NSW
- Genre
- Action-Adventure
- Serie
- Kirby
- Entwickler
- Nintendo
- Publisher
- Nintendo
- Konsole
- NSW
- Spieler
- 1 lokal
- Freigabe
USK ab 6
Kirby, das kleine rosa-fluffige Wesen traut sich nun schon seit 30 Jahren gegen allerlei Widersacher, allen voran der Meta-Knight, den Saugmodus anzuwerfen. Ob er es auch 2022 schafft, uns in seinem allerersten 3D-Abenteuer in den Bann zu ziehen, verraten wir euch in diesem rosaroten Nintendofans-Test.
Ein Sturm zieht auf
Es sei vorab gesagt: Auch in Kirby und das vergessene Land müsst ihr mit keiner bahnbrechenden Story rechnen. Vielmehr geht es hier um das Gameplay und davon bekommt das neue Kirby-Abenteuer gleich eine große Portion.
Ihr beginnt eure Reise nach einem kurzen Einspieler, in dem Kirby wie immer quietschvergnügt auf seinem Stern unterwegs ist. Doch plötzlich zieht ein Sturm auf, indem sich die bekannten Bösewichte zeigen, die lieben Waddle Dee Freunde gefangen nehmen und Kirby die Übersicht verliert. So findet ihr euch wenig später am Strand eines farbenfrohen Dschungels, der sogleich durchschritten werden muss. Diese knappe Passage nutzt das Spiel direkt, um euch die überschaubaren, aber wichtigen Mechaniken näher zu bringen, um in Kirby und das vergessene Land erfolgreich zu sein. Ihr springt, saugt Gegner ein und macht euch sogleich ihre typbezogene Fähigkeit zu eigen. Wenn euch mal etwas nicht schmeckt, könnt ihr es auch direkt wieder ausspucken und so ein Schaden anrichtendes Geschoss aussenden. Zerstörbaren Objekten und Feinden wird so schnell das Fürchten gelehrt.
Ihr merkt aber auch beim Einzug in die Stadt, dass an ihr ordentlich der Zahn der Zeit genagt hat und sich so manche Veränderung, wie überwucherte Pflanzen, matschige Straßen oder zerstörte Oberflächen präsentieren. Kurz danach kommt ihr in eurem HUB-Bereich, der Waddle Dee Stadt an. Diese ist ordentlich in Mitleidenschaft gezogen worden und muss neu aufgebaut werden. Das geht natürlich nicht ohne tatkräftige Unterstützung der fleißigen Waddle Dees, weshalb ihr euch aufmacht, sie in den insgesamt 31 Leveln durch ganz unterschiedliche Herausforderungen zu befreien.
Die sechs Biome im vergessenen Land
Nachdem ihr euch aus der Waddle-Dee-Stadt per Express-Reisestern in das erste Biom Naturebenen aufgemacht habt, müsst ihr durch vier kunterbunte Level kommen, um am Ende dem ersten Boss, einem gigantischen Gorilla gegenüberzustehen. Bis es soweit ist, macht ihr euch aber erstmal mit den Spielprinzipien von Kirbys 3D-Abenteuer vertraut. Ihr könnt nun, nachdem ihr in der Waddle-Dee-Stadt wart, auch einen zweiten Spieler hinzuschalten, der die Rolle eines Waddle Dees einnimmt. Zum Mehrspieler und dem damit verbundenen Spielgefühl aber später mehr.
Ihr müsst auf eurem Weg allerlei Gegnern zeigen, wer hier auf die höchste Turbo-Saugstufe schalten kann. Schnell präsentieren sich euch Kirbys erste Fähigkeiten. Die Bombenfähigkeit, Feuerfähigkeit, der Bumerang oder auch die Schwertfähigkeit – ihr habt die Qual der Wahl und könnt nach Vorhandensein der Gegner die Fähigkeiten variieren und erst einmal ausprobieren, was gut zu eurem Spielstil passt. Wir haben schnell gemerkt, dass uns die Wirbelwind-, Feuer- und Bombenfähigkeit besonders zusagt.
In jeder Mission müsst ihr nun diverse Waddle Dees befreien, immer 11 an der Zahl, bei Bossen sind es vier. Dies tut ihr, indem ihr meist vier bis fünf davon aus mehr oder weniger klug platzierte Verstecken oder aus Geiselnahmen befreit. Weitere Waddle Dees sind durch geheime Aufgaben zu befreien. Zum Beispiel müsst ihr teilweise bestimmte Fähigkeiten einsetzen, die den Zugang zu den süßen Gefährten freischalten. In einem Level mussten wir mit der Eisfähigkeit ein Feuer löschen, sodass wir Zugang zu einem Eckraum erhielten, der einen gefangenen Waddle Dee preisgab. An anderer Stelle waren 5 verängstigte Küken einzusammeln und zu ihrer Entenmutter zurückzubringen, um einen Waddle Dee zu erhalten. Doch auch Interaktionen mit der Map sind mögliche Trigger für das Vervollständigen eurer Waddle Dee Reisegruppe.
So macht ihr euch Stück für Stück durch die Biome und entdeckt allerlei Zauberhaftes im vergessenen Land. Im zweiten Biom kämpft ihr euch durch die Ewigblau-Küste, die von vielen Insellandschaften und maritimen Leveln geprägt ist. Wenn Kirby ins Wasser springt und plötzlich mit Hilfe eines aufblasbaren Rettungsrings schwimmt ist der Cuteness-Overload fast am Limit. Im dritten Spielabschnitt werdet ihr in einen gigantischen Freizeitpark katapultiert, die Wundaria-Ruinen, ein wahres Farbparadies für unseren farbenfrohen Kuschelhelden. In Biom vier müsst ihr euch warm anziehen, denn es geht mit Kirby auf die Winterkuppe, ehe es Areal fünf mit der Origins-Wüste zu einer staubig-trockenen Angelegenheit für euch werden lässt. Seinen wortwörtlichen Siedepunkt erreicht das Spiel dann in Gebiet sechs, wo ihr in Rotharts Verbotene Lande voranschreitet und nicht nur kochend heißer Lava aus dem Weg gehen müsst, sondern auch knallharten Boss-Gegnern.
Im Interesse des Spoiler-freien Spielgenusses wollen wir euch hier nicht mehr zu Inhalten und Bossen des Spiels verraten, es sei aber natürlich soviel verraten, dass ihr einige altbekannte Antagonisten wiedersehen werdet, diese aber auch ein paar neue und kleinere Sub-Bosse um sich gescharrt haben. Viel lieber möchten wir noch ein wenig die Spielmechaniken vertiefen, die uns während unseres Testlaufes so viel Freude bereitet haben.
Wenn Kirby den Hals nicht vollkriegt
Ein ganz besonders Schmankerl in Kirby 3D-Erlebnis ist der Vollstopfmodus, bei dem Kirby wortwörtlich nicht den Hals vollbekommt. Ihr werdet nämlich neben den zahlreichen Fähigkeiten diesmal auch Objekte einsaugen können, die euch das Abenteuer noch vielseitiger gestalten. Sinn dahinter ist es, vermeintliche Unwägbarkeiten der Level zu eurem Vorteil auszunutzen. So haben wir bereits im ersten Areal Bekanntschaft mit einem Auto gemacht, das Kirby kurzerhand verschlang, um dann im Eiltempo über Straßen und durch Hausfassaden zu rasen. Anderenorts durften wir ein Straßenhütchen verspeisen, dass marode Wasserrohre aufstoßen oder Asphalt aufreißen kann. Wer hier also keine leckeren Torten-, Cola-, oder Popcorn-Items findet, die Kirbys Energie wiederherstellen, dem kann nicht geholfen werden!
An anderer Stelle verschluckte Kirby eine Lampe und erhellte einen gruseliges Fahrgeschäft in Wundaria oder wurde zum Flugobjekt über die Wasserlandschaften der Ewigblau-Küste. Beispiele dieser Art gibt es noch einige mehr, sodass das Gameplay bei Kirby und das vergessene Land ständig variiert und auch in vertikale Richtung gestaltet werden kann. Das gibt dem Spieler ein permanentes Gefühl der Aufregung und Dynamik und sorgt neben all der omnipräsenten Liebe beim Spieldesign für unentwegte Freude!
Collectibles mit Herz und Verstand
Auch bei den Sammelitems wurde im rosa-getränkten Plattformer nicht an klugen Ideen gespart. Neben den eh überall auffindbaren Heilitems wurden diverse Kapseln versteckt, die Kirby-gemäß eine Sammlung vervollständigen. Hier geht es um Sammelfiguren, die viele Charaktere, Plätze und Objekte auf Kirbys Abenteuer wiederspiegeln und damit wunderschöne Erinnerungsstücke darstellen. Man wünscht sich stellenweise diese auch im realen Leben erwerben zu können, so sehr kann der nerdige Sammelwahn durch Kirby angetriggert werden.
Darüber hinaus sind nach besonderen Kämpfen oder gelösten Rätseln Blaupausen zu finden, die eure Fähigkeiten im Waddle-Dee-Waffenladen in der Waddle-Dee-Stadt upgraden lassen. Auf diese Weise ist es euch möglich, besonders die Fähigkeiten, die ihr favorisiert, bis auf eine dritte Effektivitätsstufe zu bringen. Auf diese Weise werdet ihr euren Gegnern mit einer Härte entgegentreten können, die nahezu gänzlich im Widerspruch zur sensiblen Erscheinung von Kirby steht. Kostenfrei sind diese Upgrades aber nicht. Denn neben der Blaupause braucht ihr pro Erweiterung eine gewisse Anzahl an Münzen und seltene Steine. Diese lassen sich wiederum durch die Eingabe von Codes bei einem Waddle-Dee-Geschäft oder durch das Absolvieren von bestimmten Herausforderungen erhalten. Was es damit auf sich hat, sei im Folgenden erklärt.
Tutorials, die sich wie Challenges anfühlen
Um die kostbaren und für Fähigkeiten-Upgrades erforderlichen Steine zu erhalten, werdet ihr euch in Missionen auf die Straße der Schätze begeben müssen. Dies sind etwas futuristisch designte Spezialkapitel, die in einer teilweise sehr knappen Zeitbegrenzung absolviert werden müssen. Seid ihr vor Ablauf der Zeit erfolgreich, erreicht und erhaltet ihr einen seltenen Stein, der wie ein Mosaik-besetzter und funkelnder Reisestern von Kirby aussieht. In diesen Missionen sind alle Fähigkeiten und auch Vollstopf-Varianten verpackt, die ihr im Spiel kennenlernen könnt. In Schwierigkeitsniveaus von einem bis zu drei Sternen müsst ihr eure Geschicklichkeit und euer Fähigkeitenwissen unter Beweis stellen. Teilweise lassen sich einige Missionen erst spielen, sobald ihr das entsprechende Fähigkeitenupgrade angefertigt habt. Die Motivation zur Komplettierung der Einzellevel ist also spätestens hier gegeben, denn ohne die Blaupausen und Steine lassen sich die Speziallevel nicht spielen, die euch wiederrum neue seltene Steine einbringen, um die übrigen Fähigkeiten zu perfektionieren. All dies fühlt sich gleichzeitig wie ein sehr gekonnt etabliertes Tutorial an, in dem ihr eure Fähigkeiten gezielt trainieren könnt und gleichzeitig in den verschiedensten Level-Designs gefordert seid, sie zielgerichtet anzuwenden. Auch hier haben die Entwickler von HAL Laboratory ganze Arbeit geleistet.
Nun haben wir die wichtigsten Aspekte des Gameplays und der Mechaniken besprochen, eine essentielle fehlt aber noch, der Mehrspielermodus!
Multiplayer: Kirby fängt jeden ein!
Wo man hinguckt wird Kirby und das vergessene Land als die lang ersehnte Frischzellenkur des Franchise beschrieben. Das trifft schon zu 100% auf den Einspielermodus zu, aber im Teammodus kommt es zu einer kleinen, aber feinen Revolution. Es zeigt sich, was Nintendo viel zu lange stiefmütterlich behandelt hat: einen vernünftigen Zweispielermodus, der einen zweiten Spieler mit ins Spielgeschehen eintauchen lässt, statt ihn wie sonst nur zusehen oder Fleißarbeit machen zu lassen.
Nach der kurzen Aufwärmphase, zu Spielbeginn jedenfalls, erhält man die Möglichkeit einen zweiten Spieler dazu zu schalten. Dieser übernimmt die Kontrolle über einen hilfsbereiten Waddle Dee Assistenten und kann mit drei verschiedenen Attacken beim Kämpfen und Forschen mithelfen. Man merkt sofort, dass es sich dabei um eine Mitspielmöglichkeit für das kleine Geschwisterlein oder Kind handelt, denn der Assistent hat nur einen begrenzten Bewegungsradius und weniger Gameplayfeatures zur Verfügung. Bewegt sich das Helferlein zu weit weg, wird es augenblicklich zu Kirby zurückteleportiert. Verliert es all seine Energie, muss es den Controller nur für eine kurze Weile weglegen, bis sich die Energie regeneriert hat. Das ist toll für jüngere Mitspieler, alle anderen wünschten sich wahrscheinlich ein noch gleichberechtigteres Zusammenspiel. Ein unerwartetes Problem in unserem Test war die Tatsache, dass Gegner derart niedlich designt sind, dass es vor allem jüngeren Spielern Leid tun kann diese zu verletzen. Vor allem, wenn sie einen nicht eigeninitiativ angegriffen haben.
Was aber wirklich schade ist und gerade bei den Kleinen für echten Frust sorgt ist, dass sich der Waddle Dee nicht wie Kirby verwandeln kann. Man läuft als zweiter Spieler also durch zig Items unverwandelt hindurch und schaut sehnsüchtig zu dem Rosa Knautschkissen hinüber und wünscht sich auch Bomben oder Wirbelstürme werfen zu können. Auf der anderen Seite kam beim Testen das 6jährige Versuchskaninchen der Nintendofansredaktion mit der Steuerung von Kirby auf Dauer nicht so gut zurecht, denn die vielen Verwandlungen erfordern schon einiges an spielerischem Können, vor allem wenn es mal brenzlig wird. Dann doch lieber ordentlich mit dem Speer draufkloppen, Collectibles suchen und über den Cuteness-Overload freuen. Der wird nämlich im Zweispielermodus noch einmal hochgeschraubt, denn wenn einer von beiden den Reisestern früher erreicht, wartet derjenige auf seinen Kumpel, bis auch dieser aufspringt. Das ist einfach herzerwärmend. Wenn sich dann die beiden nach erfolgreichem Teamwork mitten im Spielgeschehen abklatschen (was Energie bringt), sitzt auch der härteste Emotionsverweigerer mit Freudentränchen und Sternen im Auge auf der Couch und freut sich mit seinem Mitspielder, vielleicht auch Sohnemann oder Töchterlein ein tolles Abenteuer zu erleben. Es entsteht ein echtes Teamgefühl und die Wohlfühlatmosphäre des Spiels wird nochmal intensiver. Die Tutorial-Einzellevel sind und bleiben allerdings 1-Player Erfarungen, was für Player 2 irgendwie schade ist.
Vollgepacktes Kraftpaket trifft die Töne
Natürlich müssen wir bei einem Glanztitel wie Kirbys erstem 3D-Abenteuer auch genau auf die Technik schauen, um bewerten zu können, ob der Titel auch hier in alle Richtungen vor Politur strahlt! Es zeigte sich schnell, dass die Eingaben in Kirby und das vergessene Land reibungslos und wunderbar funktionieren. Hitboxen sind in der Regel ideal platziert und der Spieler hat jederzeit das Gefühl, dass Misserfolge tatsächlich auf eigene Spielfehler zurückzuführen sind, jedoch nicht auf mangelhafte Technik. Bei der Grafik kann man Kirby ebenfalls keinen Vorwurf machen. Wir werden in 99% der Erlebnisse mit einer wunderbaren Optik beschenkt, die reichhaltig an kreativen und Biom-spezifischen Details ist. Lediglich bei der Weitsicht in Leveln ist uns vereinzelt aufgefallen, dass stark bewegende Objekte etwas in ihrer Bewegung laggten. Sonst haben wir einen durchweg einwandfreien Spieldurchlauf hinlegen können. Dass Kirby und das vergessene Land in allen Modi (Handheld, Table-Top, Docked) wunderbar spielbar ist, ließ sich auch nicht durch die Tatsache stören, dass es keine Touch-Eingaben ermöglicht. Fraglich wäre aber auch gewesen, ob sie für mehr als die Menü- und Levelauswahl gut gewesen wäre, ist gerade das Zweispielererlebnis ohne präzise Controller-Steuerungen undenkbar.
Auch das Sounddesign ist süßer als ein Chupa-Chups Lolli. Euch begegnen ständig quietschende Geräusche von Kirby, den Gegnern oder den nach Hilfe rufenden Waddle Dees. Soundeffekte von getätigten Schaltern, zerstörten Elementen oder der wechselhaften Umgebung sind hier an der Tagesordnung. Natürlich ist der übrige Sound orchestriert worden und findet so wortwörtlich nahezu ständig den richtigen Ton. Diesen zu treffen ist gar nicht mal so leicht, wenn wir in einem Abenteuer unterwegs sind, dessen Wert sich über das Gameplay statt einer tiefgründigen Story definiert.
Fazit
Kirby und das vergessene Land sorgt garantiert dafür, dass ihr euer erstes Kirby Abenteuer in 3D, auf das wir viel zu lange warten mussten, in Erinnerung behalten werdet. Denn liebenswerter war Kirby nie! Egal ob die zauberhaft-kreativen Levels in den verschiedenen Biomen oder die bemerkenswert-intuitiven Fähigkeiten, die sich auch noch upgraden lassen, Kirby erlaubt sich kaum einen Patzer. Wer den Zweispieler-Modus spielt, wird nur noch schwer von der Couch hochkommen, denn dieses Teamplay fliegt garantiert auf einem Reisestern mitten durch euer Herz!
- Vor liebe strotzende Biome
- Waddle Dee Dorf als HUB
- Kirby mit upgradebaren Fähigkeiten
- Fantastisches 1-2 Player Gameplay
- z.T. zu fixierte Kamera
- ungleiches Fähigkeitsbalancing
- Mikro-Ladehemmungen bei Weitsicht
Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmuste


