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Imp of the Sun

Imp of the Sun

Mateusz

+++ Gewinnspiel +++

Ein kleiner Überraschungshit, der zwischen AAA Titeln kaum sichtbar wäre, würde er den Kritikern nicht so positiv auffallen. Imp of the Sun erhielt im begeisterten Nintendofans.de Test sensationelle 9 Punkte und ist für Fans von kreativen Metroidvanias ein absolutes Muss.

Aber auch alle anderen dürfen einen Blick riskieren, denn Imp of the Sun begeistert mit wunderschönen Zeichnungen, einem peruanisch angehauchten Setting, großartigen Bossen und dem gewissen Hauch Melancholie.

Und weil ein Spiel ja allein kaum reicht, verlosen wir unter allen Teilnehmenden zusätzlich 5 mal den tollen Platformer Sockventure - wem Celeste oder Super Meat Boy gefiel, sollte hier nicht wegschauen!


Euer Interesse ist geweckt? Dann macht mit bei unserem Gewinnspiel auf Facebook und Instagram, denn ihr könnt zwei Codes für Imp of the Sun und fünf für Sockventure gewinnen. Alles was ihr dafür tun müsst ist uns zu sagen, aus welchem Element Imp besteht, unsere Seite und diesen Beitrag zu liken und Freunde zu verlinken. Wer darüber hinaus teilt und speichert, erhöht seine Chancen massiv!

Teilnahmebedingungen

Das Gewinnspiel läuft bis zum 15.04.2022 12:00 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in DACH und einem Mindestalter von 12 Jahren. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zum Meta-Konzern. Pro Plattform ist eine Teilnahme pro Person erlaubt. Mehrfachteilnahmen, Fakeprofile oder unvollständig erfüllte Gewinnspielbedingungen führen zum Ausschluss von der Gewinnziehung. Die Gewinne werden von den Publishern Fireshine Games & Versus Evil bereitgestellt. Es besteht kein Anspruch auf eine (alternative) Gewinnausschüttung. Nintendofans.de behält sich vor, das Gewinnspiel ohne Angabe von Gründen zu verändern oder vorzeitig zu beenden.

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Imp of the Sun

NSW

Entwickler
Sold Out
Publisher
Sold Out
Konsole
NSW
Spieler
1 lokal
Freigabe
USK ab 6

Die Essenz

Während alle damit beschäftigt sind das rosa Knuddelkissen Kirby (zu recht) zu feiern, sitzt ein Nintendofans Redakteur in seinem stillen Kämmerlein und testet ein Spiel, dass vermutlich an den meisten Gamern einfach so vorbeigeht. Immerhin sind AAA Titel kein alltägliches Geschäft im Hause Nintendo und Indiegames im eShop gibt es wie Sand am Meer. Ein gewaltiger Frevel so zu denken, denn Imp oft he Sun ist eine großartige Überraschung. Es macht ab der ersten Minute Spaß, überzeugt durch einen nicht-linearen Spielverlauf und fordert den Spieler einerseits, belohnt ihn aber auf der anderen Seite konstant mit neuen Errungenschaften. Dabei sind die meisten Ideen von den anderen Metroidvania-Klassenkameraden ausgeliehen, beginnend bei der 2D Spielwelt, aber Imp of the Sun ist die Essenz von „gut kopiert ist besser, als schlecht selbst gemacht“. Die einzige echte Besonderheit des Spiels sind das peruanisch angehauchte Setting, was sich in einem dazu passenden Score und der generellen Optik und Landschaft wiederspiegelt, sowie der Einsatz der Sonnenenergie.

Von Liebe unter Göttern

In der Geschichte geht es um gottgleiche Gestalten, Macht und das Gleichgewicht in der Welt – vor allem aber um das Gleichgewicht zwischen Sonne und Mond, Licht und Schatten. Die Götter des Mondes und der Sonne geraten, trotz einstiger Liebe zueinander, in einen Konflikt, der in einer ewigen Sonnenfinsternis gipfelt. Ihre Herrschaft am Himmel sichert sich die Mondgöttin mit Hilfe von vier monströsen Gehilfen. Die letzte Hoffnung der Erde ist ein Gesandter des Sonnengottes, eine lebendig gewordene Flamme, die aber zunächst nicht besonders mächtig daherkommt. Ein Dorfmädchen erzählt dem namengebenden Imp (Kobold) Nin, dass er sich aufmachen muss, gegen die vier Bosse zu kämpfen und ist ansonsten auch der Anlaufpunkt für basale Informationen über das Spiel und seine Welt. Die Story ist mit Sicherheit nicht der zentrale Bestandteil des Games, wird aber immer wieder mit kleinen Häppchen erweitert, vor allem, wenn man die Storyrelevanten Items findet. Auch die Endgegner erweisen sich teilweise als unerwartet tragische Gestalten, die niemals vorhatten Bösewichte zu sein.

Geh wohin du willst

Auf den ersten Blick wirkt die Optik und Spielmechanik von Imp of the Sun wie ein gemeiner Rip-Off der beiden Ori-Games. Melancholische Klänge, ein kleines, süßes, magisches Wesen und eine widerspenstige Naturlandschaft. Bei genauerem Hinsehen punktet Imp aber mit seiner Nicht-Linearität, dem zackigen, fordernden, aber durchweg fairen Gameplay und seiner eigenen, peruanisch anmutenden Welt. Es gibt vier große Bereiche in dem Spiel – den Dschungel, die Wüste, die unterirdischen Höhlen sowie die Berge. Alle haben ihre eigene Mechanik und unterscheiden sich somit nicht nur optisch, sondern ganz gravierend im Gameplay. Ein sehr wichtiges Feature ist das Licht, bzw. Feuer. Die nach und nach freigespielten Kräfte von Nin, verbrauchen Sonnenenergie, die selbstverständlich begrenzt ist. Sie regeneriert sich aber, je nachdem wie die Lichtverhältnisse sind, mal schneller und mal langsamer. Beispielsweise lädt sich die Energie in der Wüste sehr zügig, in den unterirdischen Höhlen aber gar nicht auf. An solchen Orten ist man darauf angewiesen Flammen zu finden, an denen man seine Sonnenenergie aufladen kann. Ein überlebenswichtiges Feature, da man damit auch seine Lebensenergie regenerieren kann. Außerdem erlernt man, nach dem Kampf mit Bossen, neue Techniken und findet außerdem Items zur Verbesserung der Kampffähigkeiten. Aus dieser Finesse ergibt sich, ähnlich einem Megaman-Spiel, trotz der nicht-linearen Struktur eine sinnvolle Reihenfolge. Den Untergrund zu erkunden ist beispielsweise viel einfacher, wenn man selber Licht erzeugen kann, wohingegen die Wüstenwelt von Anfang an gut zu bewältigen ist, der Boss aber viel einfacher wird, wenn man die Fähigkeit besitzt, welche in den Bergen zu erlenen ist. Das Herausfordernde und Angenehme dabei ist, dass das Spiel einen damit allein lässt. Man folgt seinem eigenen Gefühl und erkundet die Welten, die glücklicherweise nicht ganz so groß sind, wie in anderen Genrevertretern, sodass Backtracking nie zu Frust führt. Auch bei den Kämpfen gilt es weitestgehend auszuprobieren, was gut funktioniert. Am Anfang wundert man sich warum man andauernd Energie verliert, nur um dann selbst herauszufinden, wie die Combos funktionieren und plötzlich berühren die Gegner vom ersten bis zum letzten Schlag nicht ein mal mehr den Boden. Dabei unterstützen die genretypischen Spezialattacken, wie Doppelsprung, Bodenslide, Airsprint und der Walljump beim Kämpfen ungemein. Zum Schluss hin kommt man sich mitunter ganz schön überpowert vor, besonders dann, wenn man beim smypathischen Sensenmann-Helferlein alle möglichen Heraufstufungen in Kraft, Sonnenergie und Lebenspunkte getätigt hat. Das alles trägt aber auf hervorragende Weise zum sensationell smoothen Flow des Spiels bei. Man steckt nie lange fest und kommt sich dennoch nicht unterfordert vor: eine Glanzleistung im Balancing.

Fast perfekt

Musikalisch wird einem hier zwar einiges geboten, aber es kommt nicht ganz an die wundervollen Klänge der Ori Spiele ran. Dennoch sind einige Kompositionen sehr gelungen und motivieren zusätzlich. Die peruanischen Instrumente intensivieren die Immersion ins Spielgeschehen und machen einem den Aufstieg in die Berge beispielweise zu einer echten Heldenreise. Schade ist aber, dass genau in diesem Level einige Bugs im Sounddesign vorkommen. Gerade noch treibt uns das Orchester zu Höchstleistungen an, kommt aber plötzlich ins Stottern, fällt dann ganz aus und beginnt von vorn. Das stört leider mehr als es sollte, weil das märchenhafte Feeling abrupt unterbrochen wird. Bei der Grafik gibt es ähnlich unnötige Einbußen. Während die generelle Optik und das Gegnerdesign über jeden Zweifel erhaben sind, können einen die Hintergründe teilweise ratlos machen. Als Beispiel: Bewegt man sich in der Anfangswelt, kommt man aus dem Staunen kaum raus, denn die grünen Hügel im Hintergrund gestalten sich einfach malerisch und fügen sich perfekt in das Geschehen auf der vorderen Ebene ein. In den Pyramiden aber sieht es teilweise aus, als wäre der Porträtmodus unseres Smartphones kaputt. Die vordere und allerhinterste Ebene strahlen weiter im HD-Comic-Look, aber die erste Hintergrundebene ist verwaschen und unnötig pixelig. Was sich die Macher dabei gedacht haben, bleibt ein Rätsel. Ansonsten sind die Klänge und Grafiken aber überdurchschnittlich gut und vor allem die Endbosse machen wirklich was her. Diese sind teilweise größer als der Bildschirm und erfordern einiges an Taktik. Möchte man das Spiel einfach durchspielen, ohne die optionalen Sammelitems, ist es mit seinen vier Stunden Spielzeit nicht gerade üppig. Ein vom Spiel vorgegebenes Achievement belohnt sogar das noch schnellere Durchspielen. Hier bekommt man tatsächlich, was man bezahlt, was aber vor allem in Zeiten gigantischer Piles-of-Shame kein Nachteil sein muss.

Fortsetzung folgt…

Interessant sind für 100% Gamer die optionalen Quests. Während es von Anfang an auf der Hand liegt, dass unsere befreundete Dorfbewohnerin gerne alle gelisteten Sammelitems haben würde, könnte man einige zusätzliche Aufgaben vollends übersehen. So kann man an einem entlegenen Winkel der Map einen sehr interessanten Cameo Auftritt einer anderen bekannten Figur der Entwickler bewundern, der gleichzeitig mit zusätzlichen Suchaufgaben verbunden wird. Außerdem gibt es geheime Schlüssel, deren Bedeutung zur Zeit des Tests noch unbekannt ist. Wer also alle Geheimnisse entdecken möchte, muss wohl einiges an Zeit investieren, denn trotz großer Mühen ist es uns im Test nicht gelungen, alle Unlockables zu entdecken. Somit bekommt man einiges an Extracontent geboten für die 20 eShop-Euro.

9.0Wertung
Highlight

Fazit

Imp of the Sun ist ein ganz großartiger Genrebeitrag zu den Metroidvanias. Das Gameplay ist fordernd, absolut fair und glänzt durch den Einsatz der Lichtenergie, die von anderen Spielen abhebt. Der Spieler wird in seinem Entdeckerdrang bestärkt und lernt auf eigene Faust, wie er am besten durch die vier wunderschönen und grundlegend unterschiedlichen Welten kommt. Abzüge in der B-Note gibt es nur durch kleinere technische Mängel und einem eher kompakten Spielumfang.

Design
8.5
Sound
9.0
  • Wunderschöne immersive Spielwelt
  • Intelligentes Leveldesign
  • Nicht-lineares und forderndes Gameplay
  • Stellenweise Soundbugs
  • Hintergründe teilweise verwaschen
  • Spiel ist zu kurz

Vielen Dank an die Firma Sold Out und Fireshine Games für die Bereitstellung des Testmusters.

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