
Bravely Default II
Bravely Default II Gewinnspiel *Werbung*
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Wir verlosen 3 Retail-Exemplare von Bravely Default II.
In unserem Test auf www.nintendofans.de gab es für das JRPG 9 von 10 Punkten. Nintendo und SquareEnix haben saubere Arbeit geleistet. Den größten Einfluss auf den Dauerspaß haben aber definitiv die verschiedenen Job-Klassen, denn diese sorgen für ein ordentliches Maß an Replay-Value. Im Folgenden wollen wir euch einige Klassen genauer vorstellen!
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+ Freiberufler
Der Standard. Der Alleskönner lernt defensive, sowie offensive Techniken.
+ Beschützer
Beschützt Party-Mitglieder mit seiner schweren Rüstung
+ Weißmagier
Ohne die Heilzauber der Weißmagier wird das ohnehin schon schwere Spiel zur Zerreißprobe. Man sollte nicht darauf verzichten.
+ Schwarzmagier
Die magischen Attacken der Schwarzmagier teilen ordentlich Schaden aus.
+ Mönch
Ohne Waffen in der Hand, teilt der Mönch kräftige Hiebe aus.
+ Dieb
Wie der Name vermuten lässt lernt man das Stehlen, ist aber auch flink und wendig im Kampf.
+ Barde
Supportet die Party mit seinen Gesangseinlagen und kann so Fähigkeiten verstärken.
+ Beastmaster
Erinnert ein bisschen an Pokmon er zähmt Bestien und setzt sie im Kampf ein.
+ Dragoner
Mit seinem Speer und der Sprungattacke ein wahrer Killer in Optik und Gameplay.
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Wenn ihr eins der drei Spiele gewinnen wollt, müsst ihr uns nur bis zum 12.05.2021 um 23:59 in den Kommentaren sagen, welche Jobklasse ihr wählen werdet und warum (Alternativ auf Instagram oder Facebook). Teilt das Gewinnspiel gern mit einer Person und schreibt, welche Jobklasse zu ihr passen würde! Wer unsere Social Media Seiten & den Beitrag liked/ teilt erhöht seine Chancen.
Per Teilnahme wird folgenden Bedingungen zugestimmt:
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook bzw. Instagram.
Die Gewinne werden von Nintendo gestellt und nur innerhalb Deutschlands verschickt.
Teilnahme ab 18J. möglich oder mit Einverständnis der Eltern.
Die Gewinner werden per Zufall ausgelost und in einem Beitrag/einer Story mit ihrem Nutzernamen genannt (DSGVO).
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ein Anspruch der Ausschüttung in anderer Form ist ausgeschlossen.

Bravely Default II
NSW
- Genre
- Rollenspiel
- Entwickler
- Square Enix
- Publisher
- Square Enix
- Konsole
- NSW
- Spieler
- 1 lokal
- Freigabe
USK ab 12
Evolution
Bravely Default erschien zu seiner Zeit auf dem Nintendo 3DS als Underdog, nur bei echten Kennern in der Sammlung aufzufinden. Es mauserte sich aber vom Geheimtipp zum Must-Have der Konsole. Die interessant und wendungsreich erzählte Geschichte, die süßen Charaktermodelle, die fantastische Soundkulisse und das Kampf- und Jobsystem haben sehr viel richtig gemacht, um so JRPG Fans der alten Schule ebenso abzuholen, wie jüngere Rollenspielfans. Man merkte dem Spiel zwar die Handheld Limitation deutlich an, aber das war ein zu verkraftendes und damals völlig alltägliches Übel. Der zweite Teil Bravely Second optimierte das Spielerleben und erzählte die Geschichte aus dem ersten Teil zu Ende. Bei einem so runden Ende, haben einige vielleicht gar nicht mehr mit weiteren Teilen gerechnet. Und dann erschien der Ankündigungstrailer für Bravely Default II. Es scheint ein Markenzeichen von Square Enix zu sein, dem Spieler mit verwirrenden Nummerierungen den Kopf zu verdrehen, denn eigentlich handelt es sich hier um einen dritten und eigenständigen Teil der Serie. Aber als JRPG Fan ist man solche Späße schon längst gewöhnt und nimmt sich das Spiel selbst mal genau unter die Lupe. Erfreulicherweise, gab es hierfür zu dem Trailer eine Demo, die erste spielerische Eindrücke ermöglichte. Man sah auf den ersten Blick die großartig gezeichneten Städte, man hörte die wunderschöne Musik und auch die Charaktere konnten Interesse wecken, aber die hakeligen Animationen während der Gespräche und das wenig erklärte Gameplay hinterließen den Eindruck, dass man ein Mittelklassespiel zum Vollpreis serviert bekommen sollte. Wie steht es nun um die aktuell vorliegende Vollversion des Spiels?
Zauberhaft
Das Spiel kommt mit der Post, man packt es aus, versucht unvoreingenommen heranzugehen, sich von den Erfahrungen aus den Demos nicht allzu sehr verunsichern zu lassen und schaltet es ein. Die Erleichterung ist groß, wenn man merkt, dass Square Enix auf die Kritik der Fans eingegangen ist und eine noch zauberhaftere Welt erschaffen hat, die es schafft, den Spieler sofort für zwei bis fünf Stunden an den Bildschirm zu fesseln, ohne dass man dabei merken würde, wie die Zeit verfliegt. Dabei bedient sich das Spiel erzählerisch und visuell frei bei den Klassenbesten des Genres und wirkt dabei dennoch erstaunlich eigenständig. Das Intro beispielsweise erinnert sehr an Zelda – Link’s Awakening mit dem Schiffbruch erleidenden und von seiner Erinnerung befreiten Protagonisten. Bei den Charakteranimationen, den Städten, sowie musikalisch werden sofort Erinnerungen an Final Fantasy IX wach und beim Spiel zwischen der zweiten und dritten Dimension glaubt man eine weiterentwickelte Version von Octopath Traveller vor sich zu haben. Aber gerade deshalb oder trotzdem entfaltet das Spiel einen Sog, der einem die Charaktere direkt ans Herz wachsen lässt und die mysteriöse Geschichte rund um die elementaren Kristalle, trotz altbekannter Versatzstücke, sehr interessant präsentiert. Und das obwohl das Spiel teilweise recht textlastig daherkommt. Zum Glück wurden die Animationen während der Gespräche auf Vordermann gebracht im Vergleich zur ersten Demo und so ist es das reinste Vergnügen bei den Interaktionen zuzuschauen. Während es bei vielen JRPGs gerade in den ersten Stunden auf Grund des Handlungsaufbaus und Tutorials oftmals zäh werden kann, legt Bravely Default II ein sehr angenehmes Tempo vor und findet immer die richtige Balance zwischen Story, Tutorials und Action. So lässt einen das Spiel zunächst eine Stadt und die engsten, darum liegenden Gegenden erkunden und vermittelt einem ein sehr authentisches Abenteuerfeeling. Vor allem, wenn man merkt, dass es gefährlich werden kann sich zu weit raus zu wagen. Und genau hier entfaltet das Spiel seine ganze Dominanz gegenüber den Handheldvorgängern. Wo es vorher nur darum ging von a nach b zu belangen, könnt ihr euch im aktuellen Ableger der Reihe frei bewegen und könnt auf der Map so allerlei entdecken. Interessant ist dabei, dass manche Gegenden erst durch bestimmte Sidequests interessant werden und sonst keine größere Rolle spielen. Dadurch entsteht oft das Gefühl tatsächlich einem großen Geheimnis auf der Spur zu sein. Aber dazu später mehr.
Ohne Taktik keine Chance
Neben dem niedlichen Chibi-Look, der an Puppen erinnernden Charaktere, ist es vor allem das Kampfsystem, was die Bravely Reihe so besonders macht. Während der Kämpfe haut man nämlich nicht nur stupide auf Gegner ein oder bewirft sie mit magischen Fähigkeiten – man muss taktisch vorgehen. Denn zusätzlich zu den üblichen Befehlen kann man hier zwischen bravely und default wählen. Mit ersterer Option „leiht“ man sich einen oder zwei Züge aus der kommenden Runde und kann somit mehrfach angreifen. Bis zu vier mal in einer Runde, wenn sich einige bravely Punkte angesammelt haben. Mit dem default Befehl geht man eine Runde in Abwehrstellung und erhält dafür einen zusätzlichen bravely Punkt, um dann mit voller Härte in der nächsten Runde zuschlagen zu können. Wer aber immer nur an Angriff denkt und seine bravely Punkte alle auf einmal ausgibt, kann sich schwer verkalkulieren. Denn der Charakter muss so lange aussetzen, bis sein Zugkonto wieder bei null ist. Dabei ist er den Gegnern schutzlos ausgeliefert. Durch solche Fehleinschätzungen seitens des Spielers kann es selbst in Standardkämpfen zu brenzligen Situationen kommen. Generell sind die Kämpfe recht anspruchsvoll und könnten Anfänger zunächst abschrecken. Aber auch hier sorgen die Entwickler vor und stellen einem vor allem im Anfangsteil immer einen helfenden NPC zur Seite, der die Party begleitet und mit Rat und Tat zur Hand geht. So sehr man sich in den Storyabschnitten auf gute Dialoge und eine solide Charakterentwicklung konzentriert hat, so sehr fordern einen die teilweise recht langen und verwinkelten Dungeons. Der Weg zu einer Schatztruhe kann mit unter steinig und lang und auf dem Hin- und Rückweg mit Monstern gepflastert sein. Wenn man dann aber den wirklich toll dargestellten Bösewichten entgegentreten darf, wird man mit einem harten Kampf, aber auch einer ordentlichen Portion stolz belohnt. Zudem hinterlassen Endgegner dieser Art besondere Artefakte, die euch neue Job-Klassen ermöglichen. Das Jobsystem macht das Spiel erst so richtig spannend. Denn jeder Charakter kann einen Haupt- und einen Nebenjob wählen, was zu vielen verschiedenen und interessanten Kombinationen führt. Ein zaubernder Nahkampfmönch oder eine heilende Schwarzmagierin können ein wahrer Segen für das Team sein. Zudem beeinflussen die Jobs die Optik der Charaktere, die mit gekauften Gegenständen noch weiter verändert werden kann. In diesem Punkt steckt wirklich sehr viel Hingabe der Produzenten und es ist eine wahre Freude die liebgewonnenen Figuren bei der Entwicklung und optischen Veränderungen zu beobachten. Die technische Performance unterstützt dieses Gefühl maßgeblich. Die Städte ähneln malerischen Kunstwerken und die Landschaften und Hintergründe wissen zu gefallen. Die Figuren selbst hätten ein wenig detailreicher animiert werden dürfen, aber das ist meckern auf ganz hohem Niveau. Die Zauber und Kampfanimationen kommen wuchtig und ohne Einbußen bei der Framerate daher. Auch im Handheld Modus kann sich das Spiel weiterhin sehr gut sehen lassen, sodass eine perfekte Brücke zwischen dem mobilen Gamingansatz der Vorgänger und der neuen Generation geschlagen wird. Bravely Default II kann sich grafisch natürlich nicht mit Genreschwergewichten wie dem Final Fantasy VII Remake messen, aber das möchte es auch gar nicht – die Zielgruppe sind eindeutig in der Vergangenheit schwelgende JRPG Fans der alten Schule, die es einem sogar übel nehmen könnten, wenn man zu dick auffährt.
Eine Welt mit Tiefe
Wer in der Hauptstory nicht weiterkommt oder schlichtweg ermüdet aus einem der fordernden Dungeons flieht, wird sich früher oder später den Sidequests widmen. Hier überrascht das Spiel mit einer wahren Tiefe, die einem in manch anderem Genrevertreter fehlt. Hier entwickeln sich recht bald interessante Nebengeschichten, in denen uns bekannte oder fremde Figuren näher gebracht werden. Zudem gehen die Aufgaben teilweise weit über die üblichen Hol- und Bringdienste hinaus und können dafür sorgen, dass man nach einiger Zeit auf die Uhr guckt und sich fragt, wann es denn so spät geworden ist. Das liegt vor allem daran, dass man einige Gegenden nie gesehen hätte ohne die Sidequests. Und auch die Hauptstory bietet wie gewohnt interessante Gegenspieler, die nach ihrer Niederlage nicht spurlos verschwinden, sondern weiterhin mitmischen. Alles in allem entsteht sehr schnell eine sehr dichte Atmosphäre, die befeuert von einigen Twists (mehr wird nicht verraten!) immer wieder zu Gänsehautmomenten führen wird. Dabei ist die musikalische Untermalung wesentlich beteiligt, denn jeder Charakter, sowie jeder Endgegner hat sein eigenes Thema und während der Spezialattacken verändert sich die Musik auch individuell zur jeweiligen Figur. Es wird wirklich nie langweilig und der Soundtrack wird sich bestimmt auch auf CD sehr gut machen.
Fazit
Wer auch nur ansatzweise was mit JRPG im niedlichen Chibilook anfangen kann, muss dieses Spiel haben. Alle anderen sollten es trotzdem in Erwägung ziehen, denn es ist ein Spiel mit grandioser Optik, tollem Kampfsystem und einer wunderbaren Story, dass für ca. 40 Stunden zu begeistern weiß.
- Wunderschöne Chibi-Optik<p>
- Emotionaler Soundtrack<p>
- Pfiffiges Kampf- und Jobsystem
- teilweise sehr anspruchsvoll<p>
- Charaktermodelle könnten mehr Details vertragen
Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.



