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Starlink : Battle for Atlas

Starlink : Battle for Atlas

David

In unserer Review konnte Starlink : Battle for Atlas von Ubisoft durchaus überzeugen. Im April wird das Spiel nun ein großes Update erhalten. Dieses beinhaltet das komplette StarFox Team als neue Piloten. Jeder von ihnen verfügt über einzigartige Fähigkeiten sowie einen eigenen Skilltree. Zudem gibt es neue Missionen rund um die Gehilfen und Schergen von Starwolf. Zudem soll das Update Raumschiff-Rennen und Fraktions-Missionen beinhalten. Detail hierzu sollen folgen.

Starlink : Battle for Atlas

NSW

Entwickler
Ubisoft
Publisher
Ubisoft
Konsole
NSW
Spieler
1–2 lokal
Freigabe
USK ab 6

Während andere Hersteller ihre Toys-to-Life Produkte eingestellt beziehungsweise auf unbestimmte Zeit pausiert haben, nutzt Ubisoft die Gunst der Stunde um sich mit einem eigenen Produkt in diesem Segment zu platzieren. Starlink Battle for Atlas soll ebenfalls die Brücke zwischen konventionellem und virtuellem Spielzeug schlagen. Angesiedelt ist das Ganze im Weltall und für Käufer der Switch-Fassung gibt es sogar ein Gastspiel des berühmten Fox McCloud obendrauf. Wir haben uns für euch in die Schlacht gestürzt um das Atlas-Sternensystem vor der vergessenen Legion zu schützen.

Involviert wider Willen

Euer Abenteuer beginnt an Bord der Equinox, einem Expeditionsraumschiff der Erde. An Bord eine mutig Crew rund um den Anführer St. Grand. Dieser hatte in der Arktis die außerirdische Lebensform Judge gefunden. Er half diesem nicht materiellen Wesen zu überleben in dem er sie in eine Art Roboter als humanoides Gefäß verfrachtete. Im Zuge dessen stößt er auch auf die immense Energiequelle namens Nova. Selbiges nutzt Mason Rana,seines Zeichens Pilot und Wissenschaftler, um das Starlink System zu erschaffen. Dieses erlaubt es Materie über große Distanzen zu bewegen. Die Technik kommt unter anderem zum Einsatz um zum Beispiel die Waffen der Raumschiffe auch außerhalb des Docks nahtlos wechseln zu können.
St. Grand möchte Judge nach Hause bringen und so machen sich er, Rana und eine Gruppe mutiger Piloten mit der Equinox auf den Weg. Allerdings ist er nicht der einzige der sich der Macht des Nova bewusst ist. Und so wird das Schiff schon kurz nach der Ankunft im Atlas-System von einer als Legion bekannten Macht angegriffen und St.Grand wird von deren Anführer Grax entführt. Schnell ist klar, dass die Legion aufgehalten werden muss, nicht nur um St.Grands Willen.

Starfox meldet sich zum Dienst

Exklusiv für die Nintendo Switch Fassung hat Fox McCloud mit seiner ganzen Crew einen Auftritt in Ubisofts Weltraum Abenteuer. Das Starfox-Team verfolgt gerade Wolf als sie mitten in die Auseinandersetzung geraten. Kurzerhand entschließt sich Fox der gerechten Sache anzuschließen.
Toll hierbei ist, dass ihr nicht nur mit Fox und seinem Arwing spielen könnt, ihr erhaltet auch zusätzliche Missionen die es sonst auf keiner anderen Plattform gibt. Als Heldenfähigkeit, kann er seine Crew rufen um gemeinsam gegen den Feind vorzurücken.

Der Kampf gegen die Legion

Wie alle Kriege läuft auch dieser über Gebietsansprüche und harte Währung. Und so versucht die Legion die sieben Planeten des Atlas-Systems unter ihre Kontrolle zu bringen. Dazu setzen sie erst so genannten Springer Stöcke. Diese bringen fiese kleine Kreaturen hervor welche die Bewohner drangsalieren. Danach folgen die Extraktoren welche das wertvolle Elektrum abbauen. Diese Alien-Raffinerien werden meist durch starke Gegner geschützt. Die größten Gegner die auf den Planeten finden könnt sind sogenannte Primes. Diese furchteinflößenden Kreaturen werden vom Weltall aus auf die Planeten entsendet um Extraktoren zu setzen und Feinde auszumerzen. Dabei bildet sich eine Hierarchie. Zerstört ihr Truppen und deren Extraktoren, schwächt ihr den Prime. Auch ist es wichtig eure eigene Präsenz auf den Planeten auszubauen um Hilfe von den Einheimischen zu erhalten.
Aber nicht nur die Legion macht euch zu schaffen. Auch sogenannte Outlaws wollen ihr Stück vom Kuchen und machen Gebietsansprüche geltend. Ergo müsst ihr euch auch mit diesen herumschlagen. Teilweise könnt ihr es aber auch ausnutzen, dass diese beiden Fraktionen sich gegenseitig an den Kragen gehen.
Auf den Planeten befinden sich auch Türme der sogenannten Hüter einer weiteren Fraktion die mit in die Geschichte spielt. Diese Türme enthalten wertvolle Mods und Informationen. Um in diese zu kommen müsst ihr ein, auf dem kombinierten Einsatz eurer Waffen basierendes, Rätsel lösen.
Der Wechsel von Planet zu Planet funktioniert hierbei nahtlos. Wer schon mal No Mans Sky gespielt hat kennt dieses Prinzip. Es gibt zwar eine Schnellreisefunktion und einen Hyperantrieb, aber der Weltraum ist komplett vorhanden und auch spielbar. Dort gibt es nicht nur das eine oder andere zu entdecken, sondern natürlich auch Verstecke von Outlaws. Diese lassen auch keine Möglichkeit aus, euch mit speziellen Vorrichtungen beim Hyperraumsprung abzufangen und anzugreifen. Eine ehrlich gesagt ziemlich nervige Angelegenheit.
Wie ihr seht geht es darum eure Ansprüche im System zu festigen und die Bewohner gegen die Legion zu vereinen. Dazu müsst ihr sie verteidigen und ihnen Helfen.

Materialschlacht

Euren Kampf bestreitet ihr ausschließlich mit Raumschiffen. Hierbei steht euch auf jeden Fall das Arwing und die Zenith zur Verfügung, da diese im Starterpack enthalten sind. Als Piloten bekommt ihr Fox McCloud so wie Mason Rana direkt mitgeliefert. Außerdem erhaltet ihr je eine Feuer und eine Eis-Elementarwaffe.
Jedes Raumschiff, jede Waffe und jeder Pilot hat seine Eigenheiten die in gewissen Situationen von Vorteil sind. So kann Fox wie erwähnt seine Teammitglieder rufen, Mason hingegen verfügt über einen eindrucksvollen Orbitalschlag. Die Raumschiffe selbst halten nicht nur unterschiedlich viel aus, sie verfügen auch über unterschiedliche Energiestrukturen und unterscheiden sich auch im Handling. Die Waffen sind bis auf die kinetischen jeweils einem Element zugeordnet. Teilweise lassen sich die Effekte der Waffen kombinieren. So kann man zum Beispiel mit der Kombination einer Wirbelwaffe und einer Flammenwaffe einen mächtige flächendeckenden Feuersturm anrichten. Ansonsten greift das altbekannte System, dass Gegner die selbst sehr hitzig sind weniger angetan sind von Feuerwaffen und umgekehrt. Hier wird das Rad nicht neu erfunden, aber dennoch funktioniert es sehr gut. Gerade weil die Waffen nahtlose gewechselt werden können. Entweder am Modell selbst, oder im Menü durch wenige Knopfdrücke.

Das Spiel ist sicherlich an einigen Stellen einfacher, wenn ihr zusätzliche Modelle (egal ob digital oder physisch) erwerbt. Dennoch könnt ihr das Spiel nicht schneller oder gar überhaupt beenden wenn ihr zusätzliches Geld investiert. Die Waffen und deren Kombinationen machen viele Kämpfe einfacher, da einige Gegner eben auf bestimmte Waffen empfindlicher oder eben gar nicht reagieren. Auch lassen sich einige Truhen und Rätsel nur mit bestimmten Waffen lösen. Bei den Rätseln ist es aber zumeist so, dass in der Nähe dann Kanister stehen , die genau das fehlende Element enthalten und welche durch Beschuss zur Explosion gebracht werden können.
Allerdings ist es sicherlich von Vorteil, mehrere Schiffe zu besitzen. Denn im Prinzip ist ein Schiff wie ein Leben. Sprich wenn euer Schiff zu stark beschädigt wurde, muss es in die Werkstatt und ihr könnt nicht fortfahren. Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten: ihr kehrt zurück in den Orbit oder zum letzten Speicherpunkt oder aber ihr habt noch weitere Jäger aus denen ihr wählen könnt. Dann könnt ihr mit diesem mit Hilfe der Starlink Technologie direkt an Ort und Stelle weiter kämpfen.
Stärkt die Starlink-Initiative Ein wichtiger Aspekt des Spiels ist es die Starlink-Initiative aufzubauen und zu stärken. Hierzu müsst ihr die verschiedenen Planeten bereisen, die Legion dort zurückdrängen und den Bewohnern helfen etwas aufzubauen und dies zu verteidigen. Dann schließen sie sich eurer Sache an. Neben Silos, Gefängnissen und anderen Komplexen die ihr entweder von Outlaws oder der Legion befreien müsst gibt es vier Gebäudearten die essentiell für euren Fortschritt sind. Als das wären das Observatorium, die Raffinerie, die Werkstatt und das Arsenal. Während diese zu Beginn des Spiels noch auf den Planeten verteilt sind, können diese Strukturen von euch später selbst an speziellen Punkten errichten. Das sind übrigens auch die Plätze an denen die Legion gerne Springer-Stöcke setzt.
Observatorien helfen euch, wie der Name schon vermuten lässt den Planeten zu erfassen und erhöhen eure Sicht. Raffinerien versorgen euch in regelmäßigen Abständen mit Elektrum, der Währung im Weltall. Je höher die Ausbaustufe, um so größer sind die Abgaben die ihr erhaltet. Es ist also zu empfehlen hier zu investieren, da es sich lohnt und später auch wichtig ist. In Werkstätten könnt ihr nicht nur eure Schiffe wieder auf Vordermann bringen, sondern auch Mods erwerben. Auch bekommt ihr von diesen Manufakturen regelmäßig Mods zugesandt. Zu guter Letzt gibt es noch die Arsenale. Diese sind sehr wichtig in der Verteidigung des Planeten. Schließlich könnt ihr nicht immer auf allen Planeten gleichzeitig sein. Zum einen sind diese Gebäude je nach Ausbaustufe mit Kanonen bestückt, zum anderen senden eure Verbündeten von dort aus Truppen ins Umland um zum Beispiel eure Raffinerien zu schützen. Generell nehmen all diese Gebäude gerne Kerne und andere Technologien an. Entweder gegen Upgrades, nützliche Mods oder harte Währung. Zudem gibt es immer wieder Aufträge die es zu erledigen gilt um ebenfalls Belohnungen einzustreichen.

Neue Technologien und Fertigkeiten

Wie bereist erwähnt erhaltet ihr von Werkstätten Mods, aber auch als Belohnung, Beute und Schätze könnt ihr an solche Technologien gelangen. Diese gibt es für euer Schiff zum Beispiel zur Verstärkung von Schilden, mehr Energie oder Manövrierfähigkeit. Andere Mods hingegen sind für eure Waffensysteme unter anderem für eine höhere Schussfrequenz, niedrigeren Energiebedarf oder Elementarschaden. Diese Mods gibt es sowohl für euer Schiff als auch dessen Waffen in sehr großer Vielfalt. Wie in Spielen mittlerweile üblich gibt es verschiedene Stufen der Seltenheit. Während graue Mods gewöhnlich sind, gelten grüne Mods als ungewöhnlich, blaue Mods als selten, violette Mods als episch und orangene Mods als legendär. Im Upgrade Bereich der Equinox könnt ihr euer Können bezüglich Mods weiter entwickeln um aus drei gleichen Mods einen Mod der nächst höheren Stufe zu fertigen. Schlussendlich könnt ihr durch Mod-Synthese mit Elektrum und Nova auch eure eigenen Modifikatoren erschaffen.

Aber nicht nur euer Ausrüstung könnt ihr im Laufe der Kampagne mit Hilfe der Pilotenfertigkeiten aufleveln. Sobald ihr ein Aufsteigt erhaltet ihr einen Fertigkeitspunkt, den ihr im jeweiligen Talentbaum für Fähigkeiten ausgeben könnt. So kann Fox zum Beispiel lernen mehr Schaden auszuteilen wenn die Systeme seines Schiffs im kritischen Bereich sind oder aber seine Fähigkeiten als Teamleader führen dazu, dass befreundete Schiffe in der Nähe mehr Schaden verursachen. Das System ist nicht sonderlich komplex, aber es macht dennoch Spaß zu sehen, dass auch die Piloten dazu lernen und besser werden.
Auf der Equinox könnt ihr weitere Upgrades für euer Team, die Schiffe und die Waffen erwerben. So können zum Beispiel zusätzliche Mod-Slots für Waffen oder speziellen Teamfähigkeiten erworben werden.

Toys-to-Life

Während andere Systeme dieser Art für gewöhnlich mit Figuren und/oder Fahrzeugen auskamen, setzt Ubisoft auf kombinierbare Modelle. Diese setzten sich immer aus einem Raumschiff, dessen Flügel, einem Piloten und Bordwaffen zusammen. Diese lassen sich nach belieben kombinieren. Während man auf anderen Systemen mit Hilfe einer Halterung diese Komponenten mit dem Controller verbindet, bietet die Switch-Fassung eine komplette Aufnahme für die beiden JoyCon. Dementsprechend braucht ihr die beiden kleinen Controller lediglich in diese Halterung zu stecken schon kann es losgehen. Zunächst wird der gewünscht Pilot in die Halterun eingeschoben, danach wird das Raumschiff mit den gewünschten Flügeln oben auf gesetzt. Zuletzt könnt ihr zwei Waffen an eurem Kampfschiff anbringen. Das klingt zwar ziemlich sperrig ist aber ihm eigentlich Spielbetrieb, zumindest in Sachen Gewicht, kaum relevant. Wie bereits weiter oben erwähnt, könnt ihr die Modelle nach dem Scan auch virtuell nutzen. Dementsprechend werden die meisten langfristig wohl auf diese Halterung verzichten. Eine nette Idee ist es dennoch.
Aber kommen wir zu den Modellen selbst. Die finalen Modelle von Starlink Battle for Atlas sind tatsächlich gut geworden. Vor allem die Raumschiffe sind sehr robust und machen einen guten Eindruck. Am ehesten erinnern die Modelle an Spielzeug wie Transformers und Konsorten Die Bemalung der Piloten könnte etwas detaillierter sein, aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Viele Teile sind verschraubt und nicht verklebt, was ihnen zusätzliche Stabilität gewährleistet. Gerade wenn die Teile doch mal außerhalb des Videospiels zum Raumkampf im heimischen Wohnzimmer genutzt werden ist dies von Vorteil. Vor allem das Modell des Arwing dürfte die Herzen von StarFox-Fans höher schlagen lassen. Auch hier wurde ordentlich gearbeitet und die beweglichen Innenflügel verleihen dem Modell nochmal ein extra Detail. Unterm Strich kann man sich hier also weder über die Verarbeitung noch über das Design der Modelle beschweren. Ob man das ganze zusätzlich Plastik allerdings braucht, steht auf einem anderen Blatt Papier und ist jedem im Endeffekt selbst überlassen. Nachdem ihr ein Modell, einen Piloten oder eine Waffe gescannt habt, könnt ihr bis zu sieben Tage virtuell auf ihn zugreifen. Danach müsst ihr das Teil erneut scannen.

Ankes Meinung zum Spiel

Starlink – Battle For Atlas ist ein gutes Spiel für alle Weltraum-Fans. Das erste was mir auffiel war, dass es mich stark an „No Man´s Sky“ erinnert. Was aber keinesfalls schlecht ist. Aber Starlink hat einfach einiges schöner gemacht.
Man hat zahlreiche Möglichkeiten sein Raumschiff zu verändern zum Beispiel durch Waffen, dies ermöglicht euch in jedem Kampf Vorteile, wenn ihr die Schwächen eurer Gegner kennt.
Zudem macht es einfach super viel Spaß durch die schönen Landschaften der verschiedenen Planeten zu fliegen und neue Kreaturen durch einscannen zu erforschen.
Auch die Cutscenes in denen man immer wieder mit den lustigen Charakteren des Spiels zutun hat, gefallen mir richtig gut und sie bieten einen guten Leitfaden zur Story.
Jedoch haben mich auch einige Sachen in „Starlink – Battle For Atlas“ gestört. In einigen Kampfszenen im Weltraum fand ich es ziemlich schwer zu lenken und zudem noch den Gegner richtig zu treffen. Das hat mir den Spielspaß an den Punkten leider ein wenig genommen. Was mich noch etwas stört, was aber jammern auf hohem Niveau ist, ist die Sache mit dem „Toys to Life“. Natürlich ist es ein schöner Zusatz, aber ein teurer. Und ob es sich dann so lohnt kann ich leider nicht sagen. Ich würde es mir allerdings nicht extra für das Spiel kaufen, da es auch so genug Spaß macht.
Trotz all dem ist „Starlink – Battle For Atlas“ ein tolles Weltraum-Abenteuer für alle Altersklassen.

Technik

Als wir die erste Version von Starlink Battle for Atlas auf der Switch gesehen haben, waren wir zugegebenermaßen nicht sonderlich angetan. Alles wirkte grobkörnig und unfertig. Das finale Produkt hebt sich hiervon deutlich ab. Natürlich muss man im Gegensatz zu anderen Plattformen auch bei diesem Weltraumepos deutliche Abstriche in Sachen Optik machen. Das Spiel ist niedriger aufgelöst, hat weniger Details und die Texturen sind nicht ganz sauber. Dennoch ist es wirklich erstaunlich wie gut ein so umfangreiches Spiel auf der Switch aussieht. Natürlich kommt der leicht surreale Stil des Titels der technisch schwächeren Switch sehr entgegen. Dafür läuft das Spiel bis auf wenige Ausnahmen absolut stabil und ruckelfrei. Die einzelnen Planeten und deren Flora und Fauna ist wirklich abwechslungsreich und auch hier sieht man viele Parallelen zum bereits erwähnten No Mans Sky.
In Sachen Akustik steht die Fassung für den Nintendo den anderen Versionen in nichts nach. Die deutsche Lokalisierung ist ebenfalls absolut gelungen. Die Steuerung ist eingängig und geht leicht von der Hand. Auch wenn es bei Kämpfen im Weltraum wesentlich hektischer zugeht. Besonders zu erwähnen sei hier noch der Splitscreen-Koop der es euch erlaubt mit einem Freund zusammen in die Schlacht um Atlas zu ziehen.

8.5Wertung

Fazit

Ja, die Fassung für die Switch sieht nicht so gut aus wie auf anderen Systemen. Dafür bietet sie mit dem Starfox Crossover nicht nur einen exklusiven Charakter mit eigenem Schiff, sondern einen zusätzlichen kompletten Missionsstrang. Inhaltlich hat die Fassung auf dem Nintendo Hybriden somit deutlich die Nase vorne. Spielerisch liefert Ubisoft mit dem Weltraumepos handwerklich solide Kost ab. Das Spiel bietet euch viele Möglichkeiten sich auch neben der Hauptgeschichte zu entfalten und weiter zu entwickeln. Das gefürchtete Pay to Win oder Pay to Proceed trifft hier trotz der Modelle nur im geringen und somit erträglichen Maße zu. Unter dem Strich ist Starlink Battle for Atlas ein durchaus gelungenes Open World Weltraum Abenteuer für Groß und Klein.

Design
8.0
Sound
9.0
Online Multiplayer
8.0
  • Starfox + passende Missionen
  • großer Umfang
  • leicht zugänglich
  • tolles Setting
  • gegen Ende repetitiv
  • kostenpflichte Inhalte erleichtern einige Dinge
  • Modelle eher für Sammler

Vielen Dank an die Firma Ubisoft für die Bereitstellung des Testmusters.

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