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Shantae and the Pirate`s Curse

Shantae and the Pirate`s Curse

Benjamin A.

Shantae ist nicht nur ein Mädchenname, sondern in der Gaming-Welt auch Sinnbild für die orientalische Hochzeit aus klassischenPlattforming- und Adventure-Elementen al The Legend of Zelda oder Metroid.

Dass es sich hierbei um eine glückliche Ehe handelt, bezeugt ihr langjähriges Bestehen und die durchwegs positiven Kritiken. Kein Wunder also, dass Rising Star Games nun auch ein Cartridge-Release für die dritte Episode Shantae and the Pirate's Curse ermöglicht hat. Da das Game Boy Color Original bei uns nur als Virtual Console-Titel erschien, ist es somit der erste Shantae-Teil, der in physikalischer Form auf dem europäischen Markt erhältlich ist.

Doch nicht nur in dieser Hinsicht unterscheidet sich Teil Drei von seinen Vorgängern: Shantae hat ihre Verwandlungskräfte verloren und muss sich mit ihrer Erzfeindin Risky Boots zusammentun, um eine noch viel größere Bedrohung zu verhindern...

Doch ist die neue Retail-Fassung nur ein in Plastik verpackter Aufguss des eShop-Titels? Oder gibt es tatsächliche Gameplay-Verbesserungen? Wir haben uns das in unserem Shantae and the Pirate's Curse (Retail 3DS)-Review näher angesehen!

...der war doch vorher noch nicht da, oder?

... war dieser Automat früher auch schon da?

Shantae and the Pirate`s Curse

WES

Entwickler
WayForward
Publisher
WayForward
Konsole
WES3ES3DS
Spieler
1 lokal
Freigabe
USK ab 6

Shantae ist nicht nur ein Mädchenname sondern in der Gaming-Welt auch Sinnbild für die orientalische Hochzeit aus klassischem Plattforming und Adventure-Elementen alá The Legend of Zelda oder Metroid.

Dass es sich hierbei um eine glückliche Ehe handelt, bezeugt ihr langjähriges Bestehen und die durchwegs positiven Kritiken: Schon 2002 erschien die erste Episode für amerikanische Game Boy Colors, später auch weltweit für die 3DS Virtual Console. Das DSiWare-Sequel 2011 wurde sowohl auf der Ursprungskonsole als auch auf iOS und Steam als Indie-Hit gefeiert.

Letztes Jahr eschien dann die dritte Episode u.a. für 3DS und Wii U, welche in Zusammenarbeit mit Mega Man Zero-Entwickler Inti Creates entstand. Dank Rising Star Games erscheint diese nun auch als erstes Shantae-Spiel in physikalischer Form auf dem europäischen Markt. Doch noch etwas ist Ganz und Gar anders…

Postum Risky’s Revenge

Da wir den Grundplot der Shantae-Serie schon in unserem Shantae Review erläutert haben, gehen wir nicht nochmal darauf ein, allerdings hatten die Ereignisse in Shantae: Risky’s Revenge erhebliche Auswirkungen auf das Gameplay dieses Titels, weshalb wir diese nochmal resümieren möchten…

Theoretisch wird der Spielspaß ohne dieses Wissen nicht getrübt, man muss dann aber auch akzeptieren, dass sich Shantae, Risky und Rottytops ab und an auf Ereignisse beziehen, die im DSiWare-Prequel stattfanden.

Wer sich Risky’s Revenge nicht spoilern lassen möchte, sollte den Text unter der nächsten Überschrift überspringen und vor der 3DS-Episode definitiv auch den Vorgänger spielen. Wer keine 12€ für die DSiWare-Fassung berappen möchte, kann sich den Titel auch via iOS um 2,99€ kaufen (mit Controller-Support und Bonus-Outfit). Oder man besorgt sich gleich den Director’s Cut auf Wii U, Steam und anderen Konsolen mit Gameplay-Verbesserungen und „Magic-Modus“ um 9,99€.

Spoiled Pirate Rats!

Nun zu den Spoilern: Wie wir uns erinnern, wollte sich Risky an Shantae rächen und entwendete hierzu eine magische Lampe, die es ihr erlauben würde einen Dschinn zu kontrollieren. Da sie ein Halb-Dschinn war konnte diese Lampe natürlich schreckliche Auswirkungen auf sie haben. Gott sei Dank wurde die Macht aber auf drei magische Siegel aufgeteilt, sodass die Piratenbraut die lilahaarige Heldin nicht gleich kontrollieren konnte. Ziel des Spiels war es nun diese Relikte vor Risky in den einzelnen Tempeln aufzusuchen.

Doch Risky wäre nicht Risky, wenn sie Shantae nicht zu guter Letzt noch austricksen würde: Sie entführte ihren Onkel Mimic, indem sie Rottytops – eigentlich eine gute Freundin unserer Heldin - und ihre Zombiebrüder dazu brachte, die Halb-Dschinnie eiskalt zu verraten. Rotty schien diesen Deal in letzter Minute doch noch zu bereuen, das Vertrauen wurde aber definitiv enttäuscht.

Nun war Risky bereit für ihre Rache. Sie wusste, dass Shantae als Halb-Dschinn nicht komplett kontrolliert werden könne… aber ihre magische Hälfte schon! Sie saugte ihr die Zauberkräfte aus und erschuf Nega-Shantae. Die haarpeitschende Heldin konnte ihre böse Kopie zwar auch ohne Tierverwandlungskräfte bezwingen, doch ihre Magie war damit für immer verloren… so dachte man zumindest.

Shantae kämpft mit ihren Haaren gegen den Ammo Baron

Der Ammo Baron attackiert Scuttle Town!

Back to the Pirate’s Curse

Zu Beginn des Spiels erwacht Shantae aus einem schrecklichen Alptraum. Eine böse Macht scheint aus einem einsamen Piratengrab auferstehen zu wollen. Doch es bleibt keine Zeit für Freud’sche Traumanalyse: Scuttle Town ist wieder mal das Ziel eines hinterhältigen Angriffs! Shantae ist zwar kein Wächter-Dschinn mehr, aber sie ist noch lange nicht bereit ihre Beschützerrolle abzulegen! Sie flechtet sich ihren Pferdeschwanz und nutzt ihre lange Haarpracht zum Angriff gegen die herannahende Armee des Ammo Baron.

Wie in früheren Shantae-Spielen beginnt die Action gleich mitten im Geschehen: Ohne Tutorial muss man rennen, springen und mittels Haarpeitsche Gegner bezwingen. Bolo erklärt lediglich, wie man Items wie etwa den Pike Ball auf dem Touchscreen einsetzt. Auch sonst werden euch langatmige Tutorials oder Hinweise erspart: Das durchdachte, visuelle Gegner- und Leveldesign erledigt diese Aufgabe mit Bravour. "Show, don't Tell!" Neu ist jedoch eine kleine Zahl über den Köpfen der Spielfiguren, die dem Spieler mitteilt, wie viel Schaden Shantae oder ihre Gegner nehmen.

A Message straight from my hair to his derriere!

Leider war dieses Mal aber der Ammo Baron im Recht: Der tollpatschige Bürgermeister hat Scuttle Town an ihn verkauft. Bis dies geklärt ist, hat Shantae erst Mal Hausarrest… als wäre das nicht schon ärgerlich genug, wartet dort bereits ein weiterer Hinterhalt von Risky Boots auf sie!

Doch die vollständig unbewaffnete Piratenbraut ist selbst überrascht, als sie erfährt, dass es nicht Shantae war, die ihre geliebten Tinkerbats entführt hat. Es fällt ihr allerdings wie Schuppen von den Augen, als ein Tinkerbat auftaucht und sich in einen bösen Cacklebat (der dieses Mal wirklich wie eine Fledermaus aussieht) verwandelt: Der Pirate Master steht kurz vor der Auferstehung!

Dieses böse Wesen war einst Risky’s Kapitän, welcher ganz Sequin Land zerstören wollte. Da dies Risky so gar nicht in den Kram passt - immerhin möchte sie selbiges ja beherrschen - muss sie sich wohl oder übel mit dem notorischen Gutmensch Shantae zusammen tun, da sie sich selbst nicht der bösen Magie ihres ehemaligen Bosses stellen kann. Die zwei Segeln somit von Insel zu Insel, um die Quellen seiner dunklen Macht zu zerstören. Im letzten und sechsten Dungeon soll ihm dann die letzte Macht geraubt werden...

We’re now RET-2-GO!

Um Shantae‘s Verlust an Zauberkräften zu kompensieren, darf die haarpeitschende Menschenfrau Risky’s Waffen, die sie nach und nach findet, behalten. Beispiele wären unter anderem ihre Pistole, die mittels A-Knopf einen Schuss abfeuert, oder ihr Hut, der mittels R-Taste zum Gleiten verwendet werden kann. Mit jeder Waffe werden wie in Metroid auch neue Gebiete erkundbar, wodurch auch einige Backtracking-Aufgaben auf euch warten. So springt und kämpft ihr euch von Dungeon zu Dungeon, indem jeweils kleine Geschicklichkeitsaufgaben und am Ende dann jeweils ein Bossgegner warten.

Die äußerst cool inszenierten Obermotze stellen – nachdem man erst mal eine Strategie hat – zwar keine große Herausforderung dar (insbesondere wenn man genug Tränke im Schlepptau hat), dafür gibt es aber bei Rätseln oft mal die Eine oder Andere Kopfnuss: Gleich zu Beginn des Spiels ist es essenziell, einen versteckten Weg zu finden, der alá Wario Land 4 nur kleine Unterschiede in der Wandstruktur als Hinweis hinterlässt: Ein Design-Element, auf dass ihr fortan immer achten müsst.

Wait! This is the fun part where I get an item!

Neben den Hauptwaffen gibt es auch jede Menge anderer sammelbarer Items: Viel öfter als zuvor lassen Gegner Gegenstände fallen, die via Touchscreen zu Angriff, Verteidigung oder Heilung eingesetzt werden können. Da die Gegner aber auch dementsprechend zäh sind, werden diese Gegenstände auch genauso schnell wieder verbraucht. Zudem gibt es in jedem Level versteckte Heart Squids und Cacklebats. Habt ihr 4 Tintenfische gefunden, können die knuffigen Babys vom entsprechenden Händler zu einem Herz zermatscht werden. Die Cacklebats hingegen hinterlassen nach ihrer Vernichtung dunkle Energie, die durch die Lampe aus Risky’s Revenge - die euch die Piratin netterweise überließ – wieder eingesaugt werden kann. Abseits der Sammelaufgaben kann man die Saugkraft auch nutzen, um Juwelen, Herzen und… diverse Gerüche einzusaugen

Shantae wundert sich über eine Riesenechse, die sie noch nie in der Wildnis gesehen hat

Wie man dieser Riesenechse wohl den köstlichen Schinken schmackhaft machen kann, der ein paar Etagen tiefer dem Spring Break Mädchen als Mittagssnack dient?

Wer damit noch nicht zu Frieden ist kann im Item-Laden nicht nur Touchscreen-Items, sondern auch Upgrades und zusätzliche Kampfmoves erwerben, welche aber nicht zum Durchspielen benötigt werden. Insgesamt darf man hier übrigens mit 8-10 Stunden rechnen. Da im Gegensatz zum Vorgänger auch bessere Fortbewegungs-Möglichkeiten existieren und das Backtracking auf ein sinnvolles Niveau gekürzt wurde, werden diese Spielstunden auch viel abwechslungsreicher und inhaltsintensiver genutzt.

Außerdem wird der Wiederspielwert wieder durch Metroid-artige Belohnungen erhöht: So gibt es zusätzliche Boni, wenn man das Spiel zu 100%, in Bestzeit, mit minimalen Items oder zu 100% mit Bestzeit durchspielt.

Where are the free-willed, yet responsible, sporty co-ed girls?

Wie alle WayForward-Titel bieten auch hier die Designs wieder jede Menge Humor und Fanservice. In The Pirate’s Curse ging das nun sogar so weit, dass die PEGI eine Wertung “12+“ vorgeschlagen hat (bei der USK beließ man die Wertung weiterhin bei „ab 6“). Wen wundert’s: Shantae wird in ihrer Badewanne in einen Hinterhalt gelockt, sie muss in einem Stealth-Minigame als „Weltraumprinzessin“ verkleidet einen Mini-Dungeon durchqueren und man fragt sich dann doch, ob es nicht ein gewolltes Innuendo ist, dass sich die kurvenreiche Harpie nach einem siegreichen Kampf in das Item „Monstermilch“ auflösen kann…

Man mag diese Art von Fanservice lieben oder nicht, unumstritten ist aber das Detail, das die Entwickler in die Charakterhandlung legten. Die Dialoge sprühen vor Humor und charmanter Persönlichkeiten, und jeder des Shantae-Originalcasts durchfährt einige Entwicklungen während des Spiels.

Shantae genießt nach dem Stress mit dem Ammo Baron ein entspannendes Bad.

Shantae genießt nach dem Stress mit dem Ammo Baron ein entspannendes Bad. Moment... hatte sie überhaupt eine Badewanne?

Shantae-Fans dürfen sich auch auf kleine, für die Handlung belanglose Anspielungen auf frühere Episoden freuen. Apropos: Die Dialoge sind zum Ersten Mal auf einer Nintendokonsole komplett auf Deutsch verfügbar. Der einzigartige Charme des englischen Dialogs konnte im Deutschen aber nicht so Recht zünden. Die Dialoge sind meistens sauber, aber es gab dennoch an einigen Stellen derbe Schnitzer.

Die Retail-Fassung hat hierbei etwas sauberer gearbeitet als der eShop-Download: Bis heute steht hier trotz Update im Item-Shop "Kaufe in Masse und retten!", während die physikalische Fassung dies in "Kaufe in Massen für schlechte Zeiten!" änderte. Dennoch sind hier für die bisher ausschließlich englische Serie doch ein paar Übersetzungen, die langjährigen Spielern komisch vorkommen dürften.

So bleiben ein paar Wortspiele auf der Strecke und Gegenstände wie "Heart Container" werden mit der für Zelda-Fans befremdlichen Abwandlung "Herzhalter" übersetzt. Wir haben hier unser System ganz einfach auf englisch gestellt, um Shantae weiterhin im unübertrefflichen, englischen Wortwitz zu genießen.

I can’t see any better, but I feel super smart!

In jedem Gegnerdesign, jedem Hintergrund und den Animationen spürt man WayForwards Liebe fürs Detail. So hat fast jedes Monster seine eigene Sterbe-Animation bekommen und der Spinnenboss wirkt mit seinen vielen Beinen so lebendig, dass ein Arachnophobe am Liebsten kreischend aus dem Zimmer rennen möchte. Apropos: Das Vieh spuckt auch Feuer…

Auch der 3D-Effekt trägt wesentlich zu dieser Immersion bei: Vorder- und Hintergründe werden einzeln gelayered (und auch die Spinnenbeine... *schauder*), wobei Endgegner während des Kampfes bzw. Charakterbilder in Dialogen als Ganzes umgeschichtet werden. So wirken letztere zwar weniger scharf als in der Wii U-Fassung, ploppen dadurch aber mehr aus dem Bildschirm raus… insbesondere bei den üppig ausgestatteten Protagonistinnen. Noch ein Pro-Argument für die 3DS-Version ist die fehlende Hochskalierung: Da das Spiel für 3DS gestaltet wurde, sind die Pixelgrafiken im Gegensatz zur Wii U gestochen scharf und versprühen eher kunstvollen Retro-Charme als den Eindruck einer veralteten Technik.

Auch Komponist Jake Kaufman ist wieder mit von der Partie und untermalt das Geschehen mit seinem orientalisch angehauchten, leicht Retro-artigen Technosound. Dies hört sich für außenstehende vielleicht schräg an, passt aber wie die Faust aufs Auge zu dem actionlastigen Gameplay.

Physical Release - Super Shantae Nab!!

Während große Teile des Spiels mit der eShop-Fassung ident sind, sind uns doch einige Unterschiede aufgefallen. Neben der verbesserten Übersetzung ist beispielsweise das Logo im 3DS-Menü anders: Hier sieht man eine Shantae, die der Illustration des japanischen Covers entnommen wurde, während der eShop-Download ein simples Dialog-Bild übernommen hat. Des Weiteren erscheint vor Spielstart das Logo des Publishers Rising Star Games. Außerdem wird der Titel gleich mit dem New 3DS-Update ausgeliefert, welches auch die Steuerung via Circle Pad Pro erlaubt.

Die größte Überraschung war jedoch der Spielautomat im Item-Laden. Für zehn Juwelen kann man hier Super Shantae Nab!! spielen, welches Spielern von WarioWare: Do it Yourself bekannt vorkommen dürfte: Matt Bozon gestaltete im Rahmen einer Promo-Aktion nämlich ein WarioWare-Minispiel, in dem man als Shantae-Äffchen ein Juwel schnappen musste.

Das Shantae-Äffchen in Super Shantae Nab!!

Da hat Matt Bozon doch tatsächlich ein neues Easter Egg für Fans eingebaut...

Dieses Minispiel wurde nun erweitert: Als Shantae-Äffchen in Game Boy Color-Grafik hängt ihr zwischen zwei Bäumen. In unterschiedlichem Tempo bewegen sich nun Juwelen auf und ab, die ihr einsammeln müsst. Ihr könnt euch hierzu auf und ab bewegen und dann geradlinig zum Anderen Baum springen. Doch Achtung: Verpasst ihr das Juwel, ist das Spiel auch schon vorbei! Ab 10 Juwelen verändert sich auch das Bewegungsmuster der Juwelen und es kommen auch noch Fledermäuse hinzu. Die gesammelten Steine dürft ihr nach dem Spiel behalten.

Ein netter Bonus, doch einen Neukauf rechtfertigt das Extra nicht wirklich. Rising Star Games kündigte zwar "zusätzliche Features" an, die pressemitteilung erwähnte aber nur Super Shantae Nab!!, und weitere Details sind uns bisher auch nicht aufgefallen.

Hier noch ein paar Worte zur Verpackung, des wohl offensichtlichsten Kaufgrundes: Statt des bunten japanischen Covers ziert die westliche Frontseite die bekannte "Kreis-Illustration" aus früheren Werbeauftritten, welche zwar sämtliche Charaktere darstellt, aber auch viel Weißraum lässt. Welche Zeichnung einem lieber ist, dürfte aber auf persönlichem Geschmack beruhen. Auf der Rückseite befinden sich lediglich zwei Screenshots und eine Überschrift ohne Begleittext. Und natürlich die üblichen Verpackungsinfos.

In der Schachtel selbst befindet sich nur ein minimalistischer Quick Guide mit einer Erklärung für alle Knopf-Funktionen in allen Sprachen vor einem blauen Hintergrund und der Spitze des Sequin-Land-Palastes.

Ob diese Extras und Verbesserungen einem die 10€ Preisunterschied zum eShop-Release wert sind, muss jeder selbst entscheiden. Bedenkt hier allerdings, dass die physikalische Verison eher nicht in massen produziert wurde - und dass das Game Boy Color Original heutzutage über 250$ auf ebay kostet...

9.0Wertung
Highlight

Fazit

Seit Risky's Revenge hat sich einiges geändert. Die neuen Piratenwaffen bringen eine inter-essante Wendung ins Gameplay, die die erfolgreiche Formel aufrüttelt, aber nicht zu stark verändert. Das Metroidvania-artige Spiel zeigt zudem noch genug eigene Ideen und versprüht einen einzigartigen Charme. Schon der eShop-Download zeugte von der hohen Qualität eines Vollpreisspiels. Kein Wunder also, dass nun ein entsprechender physikalischer Release folgte. Da es aber nur geringfügige Unterschiede zur Download-Fassung gibt (Super Shantae Nab!!), muss jeder selbst entscheiden, ob einem der günstigere Download reicht oder ob man sich die Cartridge-Version zulegt. Das Action-Adventure selbst bekommt aber eine klare Empfehlung von uns, denn es hat sich den Regalplatz absolut verdient!

Design
9.0
Sound
9.0
  • abwechslunsgreiches Metroidvania Gameplay
  • coole Bosskämpfe
  • liebevolle Pixelgrafiken
  • tolle musikalische Untermalung
  • Zusätzliches Mini-Game "Super Shantae Nab!!"
  • bedient sich optisch sehr an früheren Formeln
  • deutsche Übersetzung teilweise mangelhaft

Vielen Dank an die Firma Koch Media für die Bereitstellung des Testmusters.

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