
Kick & Fennick
Mit Kick & Fennick erscheint ein Titel für die Wii U der zunächst PS Vita exklusiv war.
Wir haben uns den innovativen Platformer angesehen. Ob der Funken übergesprungen ist erfahrt ihr in unserer Review zu Kick & Fennick
Kick & Fennick
WES
- Genre
- Jump ’n‘ Run
- Entwickler
- Jaywalker
- Publisher
- Jaywalker
- Konsole
- WES
- Spieler
- 1 lokal
- Freigabe
USK ab 6
Ursprünglich als Playstation Vita exklusiv angekündigt hat es Kick & Fennick nun auch auf die Wii U geschafft. Bei dem Titel handelt es sich im einen Platformer der allerdings mit einer besonderen Eigenheit aufwartet.
So besitzt euer Charakter, ein kleiner Junge namens Kick, eine mächtige Wumme.
Auch wenn er diese dazu einsetzen kann seine Gegner zu beseitigen, liegt der Haupteinsatzzweck beim Rückstoß der Kanone.
Was in Filmen oft slapstickartig dargestellt oder in anderen Spielen als Rocketjump eingesetzt wird, dient hier als primäres Spielelement.
Zu Beginn findet ihr euch in einer ziemlich zerstörten Stadt wieder wo ihr auf Fennick, einen fliegenden Roboter, trefft. Bei diesem ist allerdings eine Energiezelle beschädigt.
Zusammen macht ihr euch auf den Weg um Ersatz zu beschaffen.
Warum die Stadt so zerstört ist bleibt ebenso ungeklärt wie viele andere Dinge.
Nach und nach erklärt euch das Spiel mit Hilfe von Tafeln die verschiedenen Möglichkeiten die euch zur Verfügung stehen.
(R)auf gehts
Da Kick das Ersatzteil für Fennick im Hauptturm, den man im Hintergrund sehen kann, vermutet, müsst ihr euch Stück für Stück nach oben kämpfen und katapultieren.
Mit Hilfe des rechten Analogstick, legt ihr zum einen fest in welche Richtung ihr die Waffe haltet.
Zielt ihr auf den Boden, katapultiert euch der Rückstoß nach oben. Zielt ihr nach vorne könnt ihr Gegner oder einige Objekte abschießen.
Zum Anderen legt ihr mit dem Stick den Winkel und die Stärke fest in dem ihr die Waffe abfeuern wollt. Durch den ballistischen Flug des Jungen ist dies extrem wichtig bevor ihr die Waffe abfeuert.
Befindet ihr euch in der Luft könnt ihr einmalig ein weiteres mal Zielen und Feuern.
Hierzu wird eine Art Zeitlupenmodus aktiviert sobald ihr die Taste erneut drückt.
Mit diesen Mehrfachsrpüngen könnt ihr weite Distanzen und große Höhen überwinden. Oder aber im Zick-Zack auf Ebenen über euch gelangen.
Durch den Rückschlag könnt irh auch bestimmte poröse Wände durchbrechen in dem ihr gegen sie springt.
Neben einigen Roboter-Gegnern gilt es auch fiesen Elektrofallen durch geschickten Einsatz eurer Sprungfähigkeit auszuweichen. Sollte dies mal nicht klappen, wird euch Fennick vor dem Tod bewahren und an einen sicheren Platz zurückteleportieren.
Im Laufe des Spiels bekommt eure Kanone auch Aufwertungen wodurch weitere Sprünge möglich sind.
In jedem Level gibt es 50 kleine Zahnräder und ein Spezialzahnrad zu finden.
Diese sind teilweise versteckt und laden so zum Erkunden der doch sehr linearen Level ein.
Ab und zu stellt sich euch ein größerer Roboter in den Weg den ihr hauptsächlich durch den Einsatz von Grips besiegen müsst.
Technik
Auch wenn der Wechsel zwischen Schuss und Rückstoß manchmal etwas ungenau ist, funktioniert die Steuerung des Spiels sehr gut. Das Gamepad wird eigentlich gar nicht eingebunden. Ihr seht hier ebenfalls das Spielgeschehen. Durch Druck auf das Display verrät euch Fennick in welche Richtung es weiter geht. Das ist alles.
Optisch merkt man dem Titel seine Indie Herkunft schon an. Dennoch ist es stimmig anzusehen.
Die akustische Untermalung ist sehr dezent, aber dennoch passt es zum Spiel.
Der Titel verfügt über drei verschiedene Schwierigkeitsgrade.
Fazit
Kick & Fennick macht sich ein sehr Interessantes Element aus anderen Spielen, den sogenannten Rocket Jump zu Nutze. Das Prinzip funktioniert hervorragend und verleiht dem Spiel ein einzigartiges Gameplay. Leider bietet der Titel auf Dauer viel zu wenig Abwechslung und wird somit schnell monoton. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr niedrig angesetzt, wodurch es vor allem für jüngere Spieler interessant sein dürfte. Wer auf der Suche nach einer langfristigen kniffligen Aufgabe ist, wird sie hier nicht finden.
Schade eigentlich, da der Titel wirklich viel Potential mit sich bringt.
- tolles Spielprinzip
- sehr atmosphärisch
- schnell monoton
- oft Wiederholungen
Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.


