
Starwhal
Seit knapp einer Woche steht im eShop der Wii U das Spiel STARWHAL für 9.99 Euro zum Download bereit. STARWHAL ist die Nummer eins unter den lokalen Multiplayer-Spielen mit Meeressäugetieren im Weltraum, so zumindest wird das Spiel dort beschrieben. Was letztendlich nichts bedeuten mag, denn Mutiplayer-Spiele mit Meeressäugern im Weltraum gibt es ja, abgesehen von diesem, keine.
Wir haben und den Titel einmal näher angeschaut und verraten euch in unserem Test zu STARWHAL, ob sich ein Kauf lohnt.
Starwhal
WES
- Genre
- Gesellschaftsspiel
- Entwickler
- Breakfall
- Publisher
- Breakfall
- Konsole
- WES
- Spieler
- 1–5 lokal
- Freigabe
USK ab 6
Kampf der Wale
Starwhal ist ein relativ simples Multiplayer Spiel auf dessen schon recht absurde Idee man erst einmal kommen muss. Mit bis zu 3 Mitspielern lenkt man einen Narwal der an der Bauchseite ein Herz hervorstehen hat. Dies gilt es von den Mitspielern zu treffen um den Sieg nach 5 Treffern für sich beanspruchen zu können.
Die Spieler lenkt mit den Analog-Stick dabei den Kopf des Wals, per Knopfdruck auf die A-Taste baut man Geschwindigkeit auf. Die Protagonisten bewegen sich dabei in einem abgegrenzten Spielfeld und müssen sich an den Wänden sozusagen entlangschlängeln um vom Boden wegzukommen. Aus freien Stücken können dieser nämlich nicht in höhere Gefilde gelangen was an sich ziemlich unlogisch ist, das Spielgeschehen aber irgendwo taktischer und interessanter gestalten.
Multiplayer-Spielmodis gibt es 5 Stück an der Zahl, darunter etwa Capture the Flag oder Deathmatch. Diese sind mitunder sehr wild und chaotisch und sorgen für launische Party-Duelle.. Hier gilt, je mehr menschliche Mitspieler, desto spaßiger gestalten sich die Duelle. Leider gilt dies nicht für den Solo-Modus, denn die Geschicklichkeits-Level die es zu lösen gilt wirken uninspiriert und lustlos dahin geschustert. Hier hätte man sich mehr Kreativität und Mühe wünschen dürfen.
Grafische Präsentation und Sound
Die optische Seite des Spiels ist recht schlicht gehalten, wenn auch sehr bunt. Die einzelnen Areale sind unterschiedlich designt, ähneln sich untereinander aber auch öfters. Die Hintergründe sind passend, welche jedoch ohne Animationen daher kommen. Dadurch wirkt das ganze leider arg steril und leblos. So findet man etwa einen Kraken im Hintergrund der ohne jegliche Bewegung daher kommt oder ein Berginneres mit Lava gefüllt die auch jegliche Animation vermissen lässt. Die Wale und deren Animation sind nett, mehr auch nicht – erfüllen aber ihren Zweck. Der optische Gesamteindruck weiß dank HD aber dennoch zu gefallen.
Die musikalische Untermalung ist durchaus gelungen und bringt die passende Stimmung in die äußerst spannenden Schlachten. Ebenso verhält es sich mit den Soundeffekten die zwar nicht berauschend sind, aber gut zum Spiel passen und das Geschehen untermalen.
Die Steuerung
Die Steuerung ist sehr simpel, wenn gleich man am Anfang auch erst einmal auf die Idee kommen muss, das die Wale nur an den Wänden entlang in der Ebene nach oben gelangen können. Im freien Feld kommt man nämlich nur etwa 2-3 Höhen der eigenen Maße hinauf. Das macht es natürlich fast unmöglich des Gegners Herz zu treffen. Mit den Analogstick lenkt man seinen Wal, mit dem A-Knopf nimmt man „Geschwindigkeit“ auf. Das dies ziemlich unpräzise wirkt, dürfte wohl einigen Spielern negativ aufstoßen. Auch kann man noch ein Sonar abfeuern wessen Sinn jedoch unerkannt blieb.
Fazit
Starwhal ist ein nettes, kurzlebiger Spektakel was eben besonders im Multiplayer mit bis zu vier Spielern überzeugen kann, im Solo-Modus aber gnadenlos abfällt. Wer Spaß an chaotischen Multiplayer-Duellen hat kann sich das Spiel gern mal anschauen, denn Spaß macht es mit menschlichen Mitspielern allemal. Jedoch sollte man vielleicht etwas warten, bis das Spiel im derzeitigen Preis von 9,99 Euro gesenkt wird. Solisten lassen hingegen die Finger von dem Spiel.
- spaßige Multiplayer-Duelle
- Spielkonzept durchaus interessant
- belangloser Solo-Modus
- Grafik und Sound nur zweckmäßig
- 9,99 Euro zu viel
Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.

