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Preview: Star Fox Zero

Preview: Star Fox Zero

David

Im Zuge von Nintendo Post-E3-Event hatten wir die Möglichkeit uns den neusten Ableger der Star Fox-Serie genauer anzusehen.
Welchen Eindruck wir von dem Titel haben erfahrt ihr in unserer Preview zu Star Fox Zero.

Auch wenn Fox Mc Cloud bei weitem nicht das Ansehen und die Popularität eines Marios genießt, so darf er sich doch einer großer Schar von Fans rühmen. Dementsprechend war die Freude groß als ein neuer Star Fox Titel angekündigt wurde. Als der Titel dann auf der diesjährigen E3 genauer gezeigt wurde, waren sich die Anhänger nicht ganz sicher ob das was ihnen da gezeigt wurde ihren Erwartungen entspricht. Wir konnten den Titel für euch bei Nintendos Post E3 Event anspielen und und selbst eine Meinung dazu bilden.
Erster großer Kritikpunkt bei den Zuschauern war die Grafik. Auch wenn sie in Live nicht ganz so “schlimm“ aussieht wie in diversen Videos von der E3, so lassen sich hier doch deutliche Mängel erkennen. Zum einen hat man das Gefühl, dass Elemente aus verschiedenen Spielen gemischt wurden. Während manche Bereich durchaus noch als halbwegs zeitgemäß durchgehen könnten, scheinen andere wie zum Beispiel die Gegner direkt aus dem N64 importiert worden zu sein. Alles in allem wirkt der Titel eher wie ein nicht ganz fertig aufgehübschter Titel für die Wii.
Positiv hingegen ist die Geschwindigkeit des Spiels. Auch bei vielen bewegten Objekten bleibt die Bildrate stabil und alles läuft superflüßig.
Sollte Nintendo die Grafikschraube noch anziehen, bleibt abzuwarten ob dieser Pluspunkt gehalten werden kann.

In den beiden spielbaren Abschnitten Corneria und Area 3 konnte man sich einen Einblick zwischen zwei verschiedenen Welten machen. Beim bodennahen Einsatz konnte man auch das Transformations-Feature des Spiels nutzen und seinen Gleiter in eine Art Vogel-Mech verwandeln.
Spielerisch bietet der Titel gewohnte Kost. Ihr steuert euer Arwing oder die transformierte Form davon durch verschiedene Levels und bekämpft Schurken.
Hierzu lenkt ihr euer Gefährt und dessen Waffen mit den Analogsticks des GamePads. Allerdings gestaltet sich das Zielen ziemlich schwierig, da es mit dem Stick nur sehr langsam von Statten geht. Auf dem GamePad selbst seht ihr die Zielansicht. Durch den Gyrosensor im Pad könnt ihr schnell und präzise Zielen.
In langsamen Sequenzen funktioniert diese Hybridzielerfassung aus Stick und Bewegungssteuerung erstaunlich gut. Dafür versagt sie in schnellen und hektischen Situationen absolut.
Auch wenn es vielleicht einfach auch nur etwas mehr Übung abverlangt, ist es dennoch nicht gerade komfortabelste Lösung.
Will man zum Beispiel nach links fliegen und nach rechts zielen muss man beide Sticks bedienen und gleichzeitig auch noch das GamePad bewegen nur um eine gute Zielerfassung zu bekommen. In stressigen Situationen waren wir zumindest mit dieser Art der Steuerung leicht überfordert.
Hier kann man hoffentlich darauf hoffen, dass der ProController ebenfalls eingesetzt werden kann und die Sensitivität des Ziel-Sticks dann noch erhöht wird.



Fazit: So sehr wir uns auch über einen neuen Ableger freuen, muss hier gesagt werden, dass noch einiges an Arbeit in den Titel gesteckt werden sollte um den Erwartungen der Spieler halbwegs gerecht zu werden. Es scheint als habe Nintendo den Titel vorgezogen um das dünne Lineup etwas aufzupeppen. Beim momentanen Entwicklungsstand ist es allerdings fraglich ob sie sich damit einen Gefallen tun. Optische Defizite sind nicht schön, aber verkraftbar. In Sachen Steuerung muss aber auf jeden Fall nachgebessert werden um zumindest ein sauberes Gameplay gewährleisten zu können.

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