![[Preview] Mario Kart 8 (Wii U)](https://img.nintendofans.rocks/N2dLzqSaacyFp3KYimkRcZ7SWF1hv9B7hujdbOuWEBM/w:1536/fn:newsMarioKart8.jpg/bG9jYWw6Ly8vZmlsZXMtcHJvZC9hMC80MS9hMDQxZDUwZGE0NzhhZmI3YzdmNjAyMGVlMDhiMWUwYjY1ZWY4MTZlNDk5M2U0NGI1YzI1OTEzYjE1NzhkMDAwNDY0ODg4ZmU3NTg2MTYzODRhZDZlMjZhZjM1ODQ2ZDk2Yzg2ZTU5NDUzYzFiM2Q2NjE0MjJjODJhZmZmNTYxYQ)
[Preview] Mario Kart 8 (Wii U)
Keine Sorge, wir haben Nintendos möglicherweise größten gamescom-Titel und eines der meist erwarteten Videospiele des (leider) kommenden Jahres keineswegs vergessen: Ob das neueste Kapitel der motorisierten Klempner-Raserei das Zeug hat, die Wii U-Verkäufe ähnlich zu pushen wie es vor gut einenhalb Jahren dem 3DS-Vorgänger in Bezug auf den Handheld gelang, lest ihr in unserem Preview zu Mario Kart 8!

Uns scheint fast, wir hätten ein Déjá-Vu: Wie schon beim 3DS bekam auch die Wii U keine echten System-Seller zum Launch spendiert, wodurch die Konsole nach weniger als einem Jahr bereits vergünstigt wird, und erneut müssen ein 3D-Mario-Hüpfer und Mario Kart das Ruder herumreißen. Doch MK 8 ist dabei nicht nur MK 7 mit einer neuen Nummer: Wie man an dem Logo erkennt, steht die Acht hier für die hochgestellte Unendlichkeit, welche dabei clever das neue Feature des Fun-Racers bewirbt; schließlich kommen in der jüngsten Serien-Episode zusätzlich zur Event-basierten Unterwasser-Schiffsschraube und dem Fallschirmgleiter nun auch die Anti-Schwerkraftreifen hinzu, welche es ermöglichen, Rennstrecken nun auch kopfüber zu fahren!

Zugegeben: Obwohl die obligatorische „Achter“-Strecke bereits dieses Feature nutzt, fällt es dort nicht gleich auf, denn „normales“ und „verdrehtes“ Renngeschehen gehen nahtlos ineinander über und die Reifen „morphen“ dabei automatisch (auch den schicken Grafikeffekt während dieses Vorgangs bemerkten wir erst nach ein paar Runden). Weitaus auffälliger kommt es jedoch im zweiten Demolevel zum Tragen, in welchem optional über ein Antigravitationsfeld gefahren werden darf, um an der Wand entlang zu fahren, während der Rest des Rennwettbewerbs sich noch brav an die Regeln der Newton’schen Postulate hält. Die dritte und letzte der Demo-Kurse, ein herrlich designtes Geisterhaus, wirft dann jedoch mit wabbelnden Wänden und wahnwitzig verworrenen Streckenabschnitten, welche zweifeln lassen, wo denn nun oben und wo unten sei, sämtliche Naturgesetze endgültig über den Haufen!
Dutzendware im besten Sinne
Des Weiteren kombiniert Mario Kart 8 die Vorteile seiner beiden Vorgänger für Wii und 3DS: So nehmen diesmal, ganz wie im letzten Heimkonsolen-Teil, wieder 12 Fahrer am Renngeschehen teil (in der Demo nur zwei davon menschlich, für die Endversion prognoszitieren wir einen lokalen Multiplayer für bis zu fünf Spieler im Sonic & All-Stars Racing Transformed-Stil und Online-Rennen mit einem Dutzend humanoider Teilnehmer). Außerdem sind die Motorräder wieder mit dabei, allerdings scheinen die Wheelies nicht mehr zum Programm zu gehören – in der Demo gab es zumindest keine Möglichkeit, sie zu aktivieren. Wie bereits erwähnt sind auch die Event-basierten Fahrzeugmodifikationen (zu Wasser und in der Luft) wieder vorhanden. Ob auch wieder sein eigenes Fahrzeug zusammengebaut werden darf, konnten wir in der Demo jedoch nicht überprüfen, waren die wählbaren Charaktere doch bereits an spezielle Fahrzeuge gebunden. Höchst erfreulich ist dagegen die Rückkehr von Grantscherben Waluigi, der in Mario Kart 7 bekanntlich eine Auszeit nahm. Auch Toadette ließ sich übrigens blicken.

Die Steuerung geht dabei keine Experimente ein: Spieler 1 durfte das Gamepad testen, bei dem per Touchscreen-Druck zwischen ebenso altbewährter wie tadellos funktionierender Stick- und (erfreulich präziser, aber nach wie vor geschmacksabhängiger) Gyrosteuerung gewechselt werden kann; dessen Kontrahent musste dagegen gezwungenermaßen das Wiimote-Lenkrad zur Hand nehmen...eine wenig glückliche Entscheidung für die Präsentation; von Pro Controller-Unterstützung in der Endversion ist allerdings klar auszugehen.
Auf Hochglanz poliert
Keine Kritik jedoch zur grafischen Präsentation – im Gegenteil! Ladys and Gentlemen, nach den grafisch eher mittelmäßigen Game Cube- und Wii-Episoden dürfte (leider erst) im Frühling 2014 endlich das „State-of-the-Art“-Mario Kart erscheinen, auf das wir alle gewartet haben: Dynamische Schatten- und Lichteffekte (Insbesondere das Colorbleeding auf dem benachbarten Kart während der Aktivierung der blauen Anti-Schwerkraft-Düsen kann sich wirklich sehen lassen!) sowie 3D-Texturen und realistisch anmutendes Fell machten die Go-Kart-Rennen zum Augenschmaus! Man erkennt nicht nur jedes Haar auf Donkey Kongs Rücken, glänzende Schuppen auf Bowsers Panzer und den dynamischen Faltenwurf der Kleidung der sich in die Kurve lehnenden Piloten, auch die Rennstrecken geben sich schick und detailverliebt wie nie: Wenn die motorisierte Rasselbande etwa durch ein US-amerikanisch anmutendes Küstenstädtchen samt Cable Cars und einer Peach-Variante der Freizeitsstatue brettert, dann passt einfach alles – genau so muss das Mario Kart der Zukunft aussehen!


