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DuckTales: Remastered

DuckTales: Remastered

Tommy

CAPCOM hat angekündigt, am Freitag im Laufe des Tages das Spiel Duck Tales: Remastered aus dem WiiU eShop zu entfernen.

Bis zu diesem Zeitpunkt habt Ihr jedoch die Möglichkeit, den Erwerb des Spiels nachzuholen, sofern Ihr das noch nicht gemacht habt.

Dabei soll es einen 75%-Rabatt geben (Kaufpreis ca. $ 3,70).

Ob das Spiel interessant für Euch ist, könnt Ihr in unserer Review zum Spiel aus dem Jahre 2013 nachlesen.

DuckTales: Remastered

WES

Entwickler
WayForward
Publisher
Capcom
Konsole
WES
Spieler
1 lokal
Freigabe
USK ab 6

Dagobert Duck ist wieder da!

Auf zur Schatzsuche

Dagobert, der Glückspilz, hat von einer fremden Person ein Gemälde angeboten bekommen, was ihn nur 50 Dollar kosten würde. Da der Erpel etwas an dem Gemälde merkwürdig fand und dieses etwas Mystisches ausstrahlte, zögerte er nicht lange und ging auf das Geschäft ein. In seiner Villa angekommen, bemerkt er, dass sich hinter diesem eine Schatzkarte befindet, welche 5 Standorte mit sagenumwobenen Schätzen zeigt. Da die reichste Ente der Welt natürlich nichts gegen noch mehr Geld hat, macht er sich auf die Reise um die unterschiedlichen Gebiete nach den Artefakten zu durchsuchen. Unterstützt wird er dabei von Quack dem Bruckpiloten, Daniel Düsentrieb, seinen Neffen Tick, Trick und Track sowie einigen anderen.

Das Spiel startet mit einem schön animierten Titelbild, auf welchem der Spieler die Auswahl zwischen „Neues Spiel“, „Optionen“ und „Extras“ hat. In den „Optionen“ kann man sich aussuchen, ob man den Pogosprung so, wie im Original ausführt (Steuerkreuz nach unten und Angriffsknopf) oder wie in Duck Tales 2 nur mittels Angriffsknopf, was deutlich einfacher ist. Zudem kann man noch die Rumble-Funktion ein- bzw. ausschalten sowie eine spezielle Sache, welche man erst nach dem durchspielen bzw. durch freikaufen im Shop freischaltet. Im Menüpunkt „Extras“ gibt es einen Überblick über Spielzeit, die Bestenlisten, eine Galerie, in welcher dutzende Dinge gekauft und freigeschaltet werden können, sowie die „Credits“.

Bevor das Spiel jedoch gestartet werden kann, muss man sich noch zwischen den Schwierigkeitsgraden „LEICHT“, „NORMAL“, und „SCHWER“ entscheiden. Im Gegensatz zum Original startet das Spiel nicht an Dagoberts Computer, auf welchem man zwischen den 5 Gebieten wählen konnte, sondern in seinem Geldspeicher. Hier sind soeben die Panzerknacker eingebrochen und haben das Sicherheitssystem lahm gelegt und umprogrammiert. Dagobert macht sich sofort auf, um dem Treiben ein Ende zu setzen und sein hart verdientes Geld zu beschützen. Das Spiel startet somit im Geldspeicher, in welchem einiges schief läuft. Das Sicherheitssystem spielt total verrückt und versucht nun Dagobert aufzuhalten. Dieser muss die Fallen natürlich umgehen, um die Bösewichte aufzuhalten.
Voller Entsetzen merkt er, dass seine 3 Neffen, Tick, Trick und Track, von den Panzerknackern festgehalten werden. Mit jedem „besiegten“ Knacker kommt einer der Neffen frei. Dafür muss der reiche Erpel einen Schalter betätigen, damit eines der Sicherheitssysteme auf den Bösewicht anschlägt und ihn ausknockt. In seinem Büro angekommen, wartet noch ein letzter Panzerknacker auf ihn – ist dieser besiegt entdeckt Dagobert die Schatzkarte und sein Computer zeigt die Standorte der mystischen Schätze.

Und genau hier begann auch das einstige Duck Tales, denn nun kann der Enterich zwischen den Gebieten „Amazonas“, „Transilvanien“, dem „Himalaya“, den „Minen“ und dem „Mond“ wählen. Kenner des Originals werden sich dabei gleich heimisch fühlen, denn wenn der unvergleichliche Flair des Originals nicht schon beim Titelbildschirm übergesprungen ist, tut er es spätestens hier. Wir können hier nur jedem Empfehlen, sich das Gebiet des Mondes bis zum Schluss aufzuheben, denn dieses ist auch das beste vom ganzen Spiel.

Neue Story-Elemente

Jedes einzelne Gebiet und auch das Drumherum wird von einer eigenen Geschichte erzählt, die auch in das jeweilige Geschehen des Spielabschnittes mit einfließen kann, was jedoch nicht bei jedem Level der Fall ist. Dies ist sehr interessant, denn man erfährt so den kompletten Hintergrund der Geschehnisse und etliches über die Ereignisse jeweiligen Gebietes sowie der Schätze. Somit ist es nicht mehr wie im Original: Einfach von A nach B zu laufen, Endgegner besiegen und schon ist das Level geschafft. Ebenso wurde das Zeitlimit der NES-Version abgeschafft – dadurch hat man mehr Freiraum um die Umgebung zu erkunden. Im nachfolgenden wollen wir anhand einer Erklärung von einigen Gebieten etwas näher darauf eingehen.

Im Amazonas stößt Dagobert am Anfang seines Abenteuers auf eine seltsame Münze, von denen es 8 Stück zu finden gilt. Hat er diese nicht bis zu einem bestimmten Abschnitt gefunden, kommt er auch nicht weiter. Erst wenn er diese komplettiert und an einer antiken Steintafel angebracht hat, öffnet sich ein weiterer Weg und Quack der Bruchpilot eilt zur Hilfe, um dem Erpel bei Bedarf über den großen Abgrund zu bringen. In Himalaya gibt es dank Quack dem Bruchpiloten auch sogleich eine Bruchlandung, worauf er wichtige Teile des Flugzeuges verliert, die der Erpel finden muss. Erst wenn er diese in seinem Besitz hat, kommt er im Gebiet weiter voran. Und auch Auf dem Mond muss Dagobert die Teile von Krach-Bumm-Ente finden, um unter die Mondoberfläche zu gelangen und dort den „grünen Käse der Jugend“ zu finden. Dabei erweist sich Daniel Düsentriebs neueste Erfindung, der Sauerstoff-Kauggummi, als sehr nützlich, mit welchem der Enterich keinen lästigen Raumanzug tragen muss.

In den verschiedenen Gebieten gilt es Fallen sowie Abgründe unbeschadet zu überstehen und den Angriffen der Gegner unbeschadet zu entkommen. So gibt es etwa im Amazonas viele Dornenpflanzen, bei denen Dagobert Vorsicht walten lassen muss. Im Himalaya erschweren tiefer Schnee und rutschige Eisplattformen das vorankommen des Milliardärs, ebenso ist die ungewohnte Leichtigkeit auf dem Mond mit seinem verwinkelten Raumschiff eine lokale Besonderheit des Levels. Natürlich wird es dem Protagonisten nicht leicht gemacht, denn es warten je nach Gebiet die unterschiedlichsten Gegner darauf ihm den Gar auszumachen. Im Amazonas sind dies überwiegend Gorillas, Bienen, Fleischfressende Pflanzen und Schlangen. Auf dem Mond wiederum versuchen etwas ulkig und gar lustig wirkende Gegner Dagobert von seinem Vorhaben abzuhalten. Hier könnte man allerdings bemängeln, dass diese die gleichen Bewegungsabläufe samt (eher nicht vorhandener KI) umher laufen und angreifen, wie schon damals im NES-Original.

Um sich gegen die Kreaturen zu behaupten, steht dem Erpel wieder sein Spazierstock zur Verfügung, mit dem er entweder Gegenstände wegschlagen kann oder aber mit seinem patentierten Pogo-Sprung erledigt. Dieser dient Ihm auch dazu, um an höher gelegene Ebenen oder versteckte Schatzkisten zu gelangen. Von diesen gibt es im Spiel nämlich reichlich, angefangen von kleinen bis großen Diamanten und Schatzkisten. Diese bringen der reichsten Ente eine Menge Geld ein. Und das ist doch alles, was er will! Auch gibt es einige Versteckte Räume, in denen entweder Frida mit einer Erfrischung und einem Extraleben auf den Spieler wartet, oder aber eine Schatztruhe mit einem extra Herz-Container.
Bis zu 5 Extra Herzen kann Dagobert sammeln und kommt somit auf insgesamt bis zu 8 Herzpunkten, die das Abenteuer natürlich erheblich erleichtern können. Auch wurden in den Leveln einige Abschnitte verändert, neu hinzugefügt, oder man gelangt erst nach Erledigung einer Aufgabe in den nächsten Bereich. Für Kenner des NES-Originals sicher eine erfreuliche Sache, denn so läuft das Remake nicht ganz so simpel ab wie sein Vorbild.

Mach Platz du Schurke!

Am Ende eines jeden Abschnittes wartet ein Bossgegner, welcher bei erfolgreichem Kampf den legendären Schatz des Gebietes freigibt. Im Remake wurden die Bossgegner im Aussehen und von ihren Angriffen her etwas abgeändert. So ist der kleine Schneemensch im Himalaya aus der NES Version zu einem Riesigen Schneegestalt geworden und ist nicht mehr nur mit 5 Sprüngen auf den Kopf zu besiegen. Wenn dieser wütend wird und durch schlagen gegen die Wand Eisbrocken auf den Boden fallen lässt, findet Dagobert eine steinerne Kugel, welche er auf die sich über dem Gegner befindenden Eisbrocken schlagen muss und diese dadurch auf den Riesen fallen. Habt ihr den Richtigen getroffen, wird dieser in den tiefen Schnee gestampft und gibt seine schwache Stelle, den Kopf, frei. Ebenso verhält es sich bei den anderen Bossgegnern, welche allesamt die unterschiedlichsten Angriffsmuster dazubekommen haben. Dies wirkt sich äußerst positiv auf das Spielgeschehen aus, denn somit sind diese nicht mehr so einfach zu besiegen.
Leider sind aber auch die Schwächen aus dem Original mit ins Remake gewandert. So ist es möglich an den Rand des Bildschirms neben eines Gegners nach einer Attacke zu springen, welcher sich dann in die entgegengesetzte Richtung bewegt, was einige Angriffe seitens Dagobert natürlich erleichtert.

Habt ihr alle 5 Schätze gefunden, muss der reiche Geizhals schnell feststellen, das seine 3 Neffen Tick, Trick und Track von Gundel Gaukeley entführt worden sind und auf den Berg „Vesuv“ verschleppt worden sind. Hier gilt es noch einmal ein komplett neues Level zu überstehen und am Ende gegen „Duck Graf Dracula“ zu bestehen. Hab ihr diesen, doch teils recht knackigen, Kampf überstanden, folgt der Abspann – aber Moment... vielleicht doch noch nicht? Nun, das sollte jeder Spieler am besten selbst herausfinden.

Grafische Präsentation und Technik

Hier muss man klar sagen, dass sich die Entwickler große Mühe mit der Anpassung der Grafik gegeben haben. Jedes einzelne Gebiet sieht sehr gut oder sogar teils hervorragend aus. Sei es die im Hintergrund fliegenden Schmetterlinge, sich im Wind bewegende Pflanzen, der Sternenhimmel des Mondes mit seinen Planeten und umherfliegenden Trümmerteilen oder der Regen mit Blitz und Donner im Außenbereich von Transilvanien. Die komplette Umgebung wurde optisch sehr gut gestaltet und lässt so keinerlei Langeweile aufkommen. Ebenso verhält es sich mit den unterschiedlichsten Gegnern, die sehr gut ins neue Zeitalter herüber gerettet wurden. Die Schnecken in der Mine mit ihren großen Kulleraugen, die Ziegen oder Spinnen im Himalaya, die fleischfressenden Pflanzen und Schlangen im Amazonas oder die sehr cool wirkenden Außerirdischen Kreaturen vom Mond lassen die Liebe erkennen, welche die Entwickler in das Spiel gesteckt haben.

Ebenso gelungen ist auch die Gestaltung der Entenhausener, ganz besonders Dagobert mit seinen lustigen Animationen. Bleibt dieser nämlich im Schnee stecken, schüttelt er sich sofort vor Kälte, ebenso wenn er von einer fleischfressenden Pflanze geschnappt wird, worauf er mit seinem Spazierstock so lange auf diese einschlägt, bis sie ihn wieder frei gibt. Dies lässt wirkliche Comic-Atmosphäre aufkommen und lockert das Spiel ungemein auf. Auch die Bewegungsabläufe und Animationen der Protagonisten wissen auf Anhieb zu gefallen und fügen sich sehr gut ins Geschehen ein.

Auch sei noch zu erwähnen, dass das Spiel deutsche Bildschirmtexte bietet und die Dialoge an sich sehr mit dem vorhandenen Humor von den Protagonisten überzeugen können. So gibt es einige Momente, in denen man sich ein Schmunzeln nur schwer verkneifen kann, wenn Dagobert sich über die Intelligenz von Quack oder andere Personen äußert.

Leider fiel uns aber auch ein kleiner Negativpunkt in Sachen Technik auf: Und zwar geht es um einige Abschnitte bzw. Objekte bei denen Dagobert verwundet wird. So fiel uns ganz besonders bei den Plattformen, die durch Dornenranken voneinander getrennt sind, auf, dass man schon einen Treffer kassiert, obwohl man noch gar nicht an dem eigentlichen Objekt dran war, sondern noch ein Stück davor. Dies ist natürlich sehr ärgerlich, da man bei einigen Plattformen an den äußersten Rand treten will, um bestmöglich und sicher über die Ranken zu kommen. Leider wird man aber durch diesen „Fehler“ ziemlich oft verletzt und verliert des Öfteren mal ein Energiepunkt, weil man daran im Geschehen einfach nicht denkt.

Musikalische Untermalung

Diese ist, wie man fast sagen sollte, das große Highlight des Spiels. Die neu arrangierten Musikstücke sind ein wirklicher Genuss für jedes Ohr. Hier haben sich die Entwickler wirklich keine Blöße gegeben, und die Kompositionen perfekt für ein Remake erneuert. Diese klingen einfach fantastisch und heben die Stimmung und Atmosphäre des Spieles enorm. Sei es die Musik von Transilvanien, des Himalaya oder die des Mondes, wirklich jede einzelne Komposition passt wie die Faust aufs Auge und wird, dank der Ohrwurmqualitäten, einem wohl noch länger im Gedächtnis spuken als er vielleicht will.
Ebenso erfreulich ist auch die Sprachausgabe des Spieles, wofür die Original-Sprecher verpflichtet werden konnten. Auch wenn diese nur in Englisch verfügbar sind, machen sie doch einen sehr guten Eindruck. So gibt auch der Erpel im Spiel mehr oder weniger unfreiwillig allerlei teils erfrischende Sprachfetzen von sich wenn er etwa einen Schatz einsammelt oder aber ein Gegner auf ihn zukommt.

Leider sind uns zum Ende des Tests kleine Probleme bei dem Titel aufgefallen. So etwa passierte es bei uns, das Worte an einigen Stellen in doppelter Ausführung auftraten oder plötzlich einige Sprachfetzen in Dauerschleife liefen und dies nur noch mit dem Wechsel ins Wii U-Menü beendet werden konnte. Dies sollte Capcom schleunigst ausbessern.

Freischaltbare Extras

Duck Tales: Remastered bietet allerhand Extras, welche entweder im Büro des Enterichs oder aber im Hauptmenü in der Galerie gefunden werden können. Hier kann man sich zahlreiche Dinge wie Charakter-Zeichnungen, Concept Art, Skizzen, Bleistiftzeichnungen, Hintergrundbilder, Musik sowie TV-Illustrationen freikaufen. Dafür benötigt ihr das Geld, welches ihr Anhand von Diamanten und Schätzen im Spiel erwirtschaftet habt. Allerdings wird der Besitztum des Erpels nach einmaligem Durchspielen nicht reichen, um alle Sachen freizukaufen.
Dies ist aber nicht Schlimm, denn nach Beendigung des Spiels kann man jedes einzelne Level erneut anwählen und auf Geldjagd gehen. Schade ist hierbei allerdings nur, dass man noch einmal exakt das gleiche wie schon vorher machen muss, nämlich auch noch einmal alle Gegenstände, die man braucht, um im Level weiterzukommen, aufsammeln muss.
Hier wäre es schön gewesen, wenn man die Gebiete so vorfindet, wie man sie nach dem erstmaligen spielen verlassen hat, um „schnell“ Diamanten und Schatztruhen aufzusammeln. In den Optionen kann man zusätzlich die Musik auf 8-Bit umschalten, sodass ab dem Zeitpunkt die Original NES-Musikstücke in jedem Gebiet erklingen. Wir können allerdings nicht mit Gewissheit sagen, ob das freikaufen der Musikstücke oder das Durchspielen diese neue Option freigeschaltet hat.

Die Steuerung

Diese ist gleich wie die des NES-Originals und funktioniert bis auf wenige Ausnahmen sehr gut. Es wird das Wii U Gamepad als auch der Pro-Controller unterstützt – Das Spiel kann aber auch komplett auf dem Gamepad gespielt werden. Der Erpel wird mit dem Steuerkreuz oder dem Analogstick gelenkt, mit B springt dieser und mit Y schwingt er seinen Spazierstock oder führt seinen Pogo-Sprung aus. Hier hat man erfreulicherweise die Wahl zwischen der Original-Variante (Steuerkreuz nach unten und Angriffsknopf) oder der des Nachfolgers, bei welcher man nur den Angriffsknopf drücken muss. Leider kann es aber auch ab und an mal vorkommen, dass der Held des Spiels nicht das tut, was er eigentlich soll. So kam es bei unserem Test vor, dass die Ente nicht immer gleich sprang oder sich an Seilen festhielt. Dies kann natürlich den Sicheren Verlust eines Lebens bedeuten, was ziemlich ärgerlich ist.

Auch fiel uns auf, dass es bei der Steuerung mit dem Analogstick ein Problem gibt, denn dieser funktioniert nicht, wenn man Dagobert nach rechts steuern will. In jede Richtung funktioniert die Steuerung, aber nach rechts lenken lässt sich dieser einfach nicht. Hierfür sollte man schnellstmöglich ein Update anbieten, auch wenn die Steuerung via Steuerkreuz sich für das Spielen mehr anbietet.

9.0Wertung
Highlight

Fazit

Duck Tales: Remastered ist ein grandioses Remake eines schon gelungenen NES-Originals. Die Entwickler haben sehr viel Liebe und Mühe in ihre Arbeit hinein gesteckt, was man am gesamten Spiel erkennen kann. Die Bewegungsanimationen der Protagonisten sind sehr gelungen, ebenso wie die Sprachausgabe und die fantastische Soundkulisse. Als Remake kann das Spiel ohne größere Abstriche vollstens überzeugen, als einzelnes Spiel an sich kann es allerdings nicht mit anderen Spielen mithalten, da die simplen Bewegungsabläufe des Originals nicht verändert wurden. Es kommen immer noch Gegner an der gleichen Stelle auf den Spieler zugelaufen, egal, wie lange man an der Stelle verharrt und diese besiegt. Zeitgemäß ist das mit Sicherheit nicht mehr, allerdings wollte man sicher nicht zu sehr in das Original eingreifen. Außerdem ist der Umfang mit 7 Level immer noch ziemlich kurz, auch wenn es „nur“ 14,99 Euro kostet. Dennoch ist Remastered ein tolles Spiel, was sehr viel Spaß macht und jedem Retro-Gamer ans Herz gelegt sei. Ein Remake der NES-Spiele „Duck Tales 2“ oder „Chip & Chap“ würden wir begrüßen!

Design
9.0
Sound
9.5
  • überzeugende Grafik
  • genialer Soundtrack
  • Disney Lizenz
  • viele Extras
  • kleine Steuerungs-Mängel
  • Bewegungsabläufe der Gegner nicht mehr Zeitgemäß
  • kurzweilig

Vielen Dank an die Firma Capcom für die Bereitstellung des Testmusters.

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