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Wii Play: Motion

Wii Play: Motion

Benjamin F.

Knapp 5 Jahre nach Wii Play wurde nun der Nachfolger auf den Markt gebracht. Diesmal liegt dem Spiel eine Wii-Fernbedienung mit eingebautem Motion Plus in rot bei, wobei der Preis des Bundles bei ca. 45 Euro liegt. So wird sich der ein oder andere denken, dass es sich um einen simplen Titel mit wenig Umfang handelt.

Ob dies tatsächlich der Fall ist, oder ob das Spiel doch den ein oder anderen Vertreter des Genres in den Schatten stellt, erfahrt Ihr in unserem Test.

Wii Play: Motion

WII

Entwickler
Nintendo
Publisher
Nintendo
Konsole
WII
Spieler
1–4 lokal
Freigabe
USK ab 6

Könnt Ihr euch noch an Wii Play erinnern? Das Spiel erschien damals mit der Wii-Konsole und ist im Bundle mit einer Fernbedienung erhältlich, wodurch der Titel selbst nur um die 5 Euro kostet. Knapp 5 Jahre später erschien nun der Nachfolger, welcher im Folgenden genauer unter die Lupe genommen wird.

Let’s play Wii with Motion Plus

Der Pappkarton, in welchem Wii Play Motion ausgeliefert wird, beherbergt nicht nur das Spiel, sondern, wie auch der Vorgänger, eine Wii-Fernbedinung. Diesmal handelt es sich bereits um die Variante mit integriertem Wii Motion Plus in der Farbe rot – So können auch Besitzer der limitierten Mario-Wii weitere passende Controller kaufen. Ob die Farbe nun gefällt oder nicht, muss jeder für sich entscheiden – auf jeden Fall gibt es natürlich keine Einschränkungen gegenüber den anderen Farben und die Motion Plus-Funktion kann mit dem beigelieferten Titel gleich auf Herz und Nieren geprüft werden.

Neue Wege

Minispiel-Sammlungen gibt es bereits zu Haufe – doch Wii Play Motion dürfte die erste sein, welche sich die genaue Steuerung von Motion+ zunutze macht. Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es hier 12 statt 9 Minispiele, die nacheinander in 4er-Blöcken freigeschalten werden können. Dabei können bei den meisten Disziplinen, wie auch im Vorgänger, sogenannte „Wii-Ränge“ in den Farben Bronze, Silber, Gold und Platin errungen werden. Jedes Minispiel ist grundsätzlich anders aufgebaut und hat verschiedene Modi, weshalb ich die einzelnen Spiele nun etwas näher erläutern werde.

Eiscreme Extrem

Der Name des 1. Minispiels hält gleich, was er verspricht: In der Unterkategorie „Kugeleis“ muss versucht werden, eine Eistüte, die sich stetig mit Speiseeiskugeln füllt, im Gleichgewicht zu halten – Und das in allen vier Himmelsrichtungen. Ein sehr nettes, kurzweiliges Spielchen, das immer wieder gerne zur Highscore-Jagd herausfordert. Dieser Modus kann übrigens auch zu zweit gespielt werden.

Weiters gibt es noch den Softeis-Modus, wobei hier lediglich eine festgelegte Menge an Eis in die Waffeltüte Eures Miis fließt – Hier muss versucht werden, durch Bewegung des Charakters das Softeis so in dessen Behälter fließen zu lassen, dass eine schöne Form entsteht, deren verschiedene Eigenschaften jeweils mit den verdienten Punkten bewertet werden. Hier zählt: Übung macht den Meister. Nach kurzer Zeit weiß man dann, was man wann und wo platzieren muss, damit es eine möglichst hohe Anzahl an Punkten gibt.

Auf die Rübe!

Wer kennt es nicht: Das klassische „Hau den Maulwurf mit dem Hammer“ von der Kirmes. Eine Abwandlung hiervon ist die Disziplin, die sich unter dem Namen „Gemüsewächter“ verbirgt, in der Maulwürfe versuchen, das Obst Eurer Miis zu klauen. Hier fungiert die Wii-Fernbedinung als Hammer, der dazu da ist, verschiedene Arten von Maulwürfen platt zu machen. Wartet man zu lange, stehlen sie die Früchte aus den Obstkörben, welche jedoch nach und nach von kommenden Miis wieder aufgefüllt werden. Das Spiel endet dann, wenn alle Obstkörbe für ein paar Sekunden leer sind oder alle Levels erfolgreich beendet wurden. Eine durchaus nette Disziplin, die auch nach mehrmaligem Durchspielen immer wieder auf eine Runde einlädt – das gilt auch für den Multiplayer-Modus. Hier hat jeder der 2 bis zu 4 Spieler einen Hammer und muss möglichst viele Punkte für sich erreichen.

Zuletzt gibt es noch den Spielmodus „Merk’s dir!!“. Dabei handelt es sich um das klassische „Wann taucht was wo auf“ - Spielprinzip, welches in diesem Fall natürlich Maulwürfe mit verschiedenfarbigen Helmen als Hauptprotagonisten hat, die in der richtigen Reihenfolge mit dem Hammer getroffen werden müssen, wobei nach jeder Runde ein neuer Maulwurf hinzu kommt. Diese Disziplin bietet also nichts Neues und kann durch die längere Spielzeit auch ziemlich langweilig werden.

Steine-Flitschen

Unter dem Namen dieses Spiels konnte ich mir erst gar nichts vorstellen – aber der Inhalt gab mir dann zu verstehen, dass es hier darum geht, runde Steine möglichst flach auf das Wasser zu werfen, damit diese viele „Sprünge“ auf dem Wasser vollführen können. Wie auch in der realen Welt wird hier zu allererst ein Stein ausgesucht, der daraufhin im richtigen Winkel und mit passendem Schwung auf das Wasser geworfen wird. Die Anzahl der Hüpfer hängt dabei von der Technik ab und wird nach jedem der insgesamt 5 Würfe auf die Gesamtpunkte aufsummiert. Obwohl man immer verschiedene Steine, oft auch mit ziemlich krassen Formen, wählen kann, ist dieser Teil vor dem Wurf eher nebensächlich und beeinflusst die Anzahl der Sprünge nicht; Er ist eher als Gag gedacht, was man auch an den speziellen Steinen sieht, die beispielsweise Tierlaute oder Blitze beim Springen erzeugen. Diese Disziplin erfordert abermals Übung, um die beste Technik herauszufinden, hat aber keinen hohen Wiederspielwert.

Zusätzlich bietet sich auch noch der Spielmodus „Wett-Flitschen“ an, wo es eigene Kurse gibt, in denen auch die Wurfrichtung passen muss, um möglichst viele Ringe für Punkte zu durchqueren. Wie auch der normale Modus kann dieser mit bis zu 4 Spielern, die abwechselnd an die Reihe kommen genutzt werden, um die Endpunktezahlen direkt zu vergleichen. „Wett-Flitschen“ erfordert noch mehr Technik beim Werfen und macht deshalb nicht nur mehr Spaß als das „Steine-Flitschen“ alleine sondern erhöht auch dessen Wiederspielwert.

Mii Posenspiel Plus

Vielleicht kann sich noch der ein oder andere and das Mii-Posenspiel im ersten Wii Play erinnern – Dieses hier hat, entgegen meiner Erwartungen, jedoch nur noch relativ wenig damit zu tun: Es handelt sich um eine Art „Human Tetris“ – Euer Mii steuert auf Wände mit verschieden geformten Löchern zu und nimmt dabei von selbst variierende Posen ein, während ihr versuchen musst, eure Wuselfigur so zu drehen, dass sie durch das Loch passt. Desto schneller man in der richtigen Position ist, desto mehr Punkte gibt’s dann auch im Endeffekt. Im 2-Spieler-Modus müssen die Spieler kooperierend zusammenarbeiten, um eine möglichst hohe Gesamtpunktzahl zu erreichen. Das Posenspiel hat übrigens keine weiteren untergeordneten Modi, aber die Disziplin selbst hat es schon in sich. Sowohl der 1- als auch der 2-Spielermodus machen verdammt viel Spaß und haben sehr hohen Wiederspielwert.

Meisterschütze

Hierbei handelt es sich um ein Spiel mit wirklich sehr gewöhnungsbedürftiger Steuerung. Ihr steht in einem 360-Grad-Areal, und ihr seht immer jenen Ausschnitt, den ihr mit der Wii-Fernbedienung anvisiert, auf dem Fernseh-Bildschirm. Von der Optik und der Mission selbst wirkt es wie eine Verbesserung des Schützenfestes von Wii Play. Es gibt 3 verschiedene Umgebungen und den kompletten „Level-Marathon“, wobei jede auch individuelle Widersacher hat. Beim Spiel zu zweit wird der Bildschirm horizontal geteilt, wobei das Geschehen dasselbe ist und so werden nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ die Punkte vergeben und am Ende zusammengezählt. Prinzipiell handelt es sich um ein nettes Spiel, welches zu Beginn aber eine ziemlich ungewöhnliche Steuerung aufweist, die fast den Glauben vermittelt, dass man sie bloß für den Einsatz von Wii Motion Plus verändert habe, weshalb ungeübten Spielern dann schnell einmal die Lust vergehen dürfte.

Flummiland

Ihr könnt mit der Steuerung von Super Mario nicht umgehen? Dann ist das Flummiland definitiv nicht eure Traumwelt. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Art Jump ’N’ Run in einer ziemlich exotischen Ausführung: Ihr könnt Euer Mii nicht direkt steuern, sonder es nur drehen, indem Ihr selbiges mit der Wiimote macht. Jeder Level besteht aus federndem Gummi und schleudert euer Mii in jene Richtung, in die es geneigt ist, wobei ihr auch höhere Sprünge machen und Extras sammeln könnt. Die Steuerung ist anfangs nicht ganz einfach, kann aber nach einigen Minuten beherrscht werden und funktioniert dann prima.

Alle 4 Levels können in 2 verschiedenen Varianten gespielt werden. Zum Einen gibt es die Auswahl „Juwelenjagd“, wo immer erst 100 Juwelen gesammelt werden müssen, um weiter bzw. zum Ziel zu kommen, und zum Anderen das Spiel auf Zeit, wo es lediglich darum geht, so schnell wie möglich im Ziel zu sein, wobei es Ersteres auch zu zweit gespielt werden kann, indem nach jedem Sprung die Steuerung an den nächsten Spieler weitergegeben wird, was auch ziemlich witzig sein kann. Leider hat dieses Spiel weniger Umfang erhalten, als es verdient hätte.

Flippige Wippe

Auch bei diesem Spielchen ist der Name wieder Programm. In 30 verschiedenen Levels müsst Ihr innerhalb einer vorgegebenen Zeit jeweils alle vorhandenen Zielscheiben zerstören und könnt dabei auch Extras für zusätzliche Sekunden einsammeln. Dazu habt Ihr einen Ball zur Verfügung, dessen Laufbahn über eine oder mehrere Wippen gesteuert werden soll, diese Wippen folgen dabei den Neigungen der Wii-Fernbedienung des Spielers. Nun gilt es, so viele Punkte wie möglich, auch durch Trefferserien, zu erreichen. Neben den 30 normalen Aufgaben gibt es auch noch den Endlos-Modus, wo es wiederum 3 weitere Levels gibt: In einem müsst ihr so weit wie möglich nach rechts, im nächsten so weit wie möglich nach oben kommen, wobei die Weite in Metern gemessen wird. In der dritten Variante im Bunde geht es nicht darum, eine möglichst weite Distanz zurückzulegen, sondern darum, auf einer einzelnen großen Wippe so viele hohe Sprünge wie möglich zu machen, bevor der Ball herunterfällt.

Des Weiteren besitzt das Spiel noch einen Multiplayer-Modus mit 4 Levels. Hier hat jeder Spieler seine eigene Wippe und muss versuchen, mit einem Ball seiner Farbe möglichst viele Zielscheiben, die nach und nach auftauchen, zu treffen. Insgesamt sind immer 2 Bälle im Spiel, die jeweils die Farbe der Wippe, die sie zuletzt berührt haben, besitzen. Die Einzelspielermodi machen sehr viel Spaß und haben auch einen recht angemessenen Umfang, der Mehrspielermodus ist außerdem gut durchdacht und macht mindestens ebenso viel Spaß, wobei sich jeder schnell an die Steuerung gewöhnen kann.

Gruselvilla

Ihr wolltet schon immer mal auf Geisterjagd gehen, wie es Bill Murray einst in Ghostbusters getan hat? Dann ist dieses Spiel hier genau das richtige für euch! Euer Wohnzimmer verwandelt sich in eine Spukvilla, wo es vor unsichtbaren Geistern nur so wimmelt. Während die Miis auf dem Fernseher Tipps geben, wo sich die gesuchten Gestalten befinden, müsst Ihr mit der Wiimote den Raum absuchen, indem ihr sie in jede erdenkliche Richtung neigt. Seit Ihr einem Geist nahe, so ertönen immer wiederkehrende Signale aus dem Lautsprecher der Fernbedienung, deren Abstände immer kürzer werden, desto näher man der Gestalt ist. Hat man diese gefunden, muss man sie mit dem B-Knopf greifen, zum Bildschirm hin ziehen und in den Geistersauger werfen. Natürlich gibt es auch hartnäckigere Geister, die gerne zu entfliehen versuchen; diese müssen erst „gebändigt“ werden, bevor sie sich einsaugen lassen. Ihr könnt entweder alleine oder auch mit bis zu 3 Freunden auf Geisterjagd gehen, wobei es bei letzterem auch Gespenster gibt, die sich nur mit Teamwork einfangen lassen. Insgesamt handelt es sich hier um ein interessantes und innovatives Spielprinzip, dass gar nicht übel umgesetzt wurde und immer wieder auf eine Partie einlädt.

Windiger Wettlauf

Hinter diesem Namen verbirgt sich wieder ein Minispiel, das etwas mehr Geschicklichkeit erfordert. Euer auf Rollschuhen stehendes Mii hat einen Regenschirm, der, wenn er aufgeklappt ist, wie eine Art Segel im Wind wirkt. Desto näher man den Schirm in Windrichtung hält, desto schneller wird man. Dabei gibt es 3 Level, die entweder nur auf Zeit, oder auch auf Zeit und Juwelensammeln gespielt werden können, wobei Letzteres auch zu zweit spielbar ist.

Des Weiteren gibt es auch noch die Möglichkeit, in „Weitsprung“ Euren Umgang mit dem Schirm unter Beweis zu stellen. Alles in Allem handelt es sich durchaus um ein nettes Spielchen, welches auch etwas mehr Können erfordert, aber dennoch nicht frustrierend oder schnell langweilig wird.

Schatzsuche

Es kommt nicht oft vor, dass der Wii-Spieler gebeten wird, die Handgelenkschlaufe zum Spielen abzunehmen – Nun ja, hier ist dies tatsächlich der Fall. Es geht darum, dass Euer Mii Schatztauchen geht, wobei Ihr die Seilwinde steuern müsst, an welchem jener hängt. Um tiefer zu kommen, müsst ihr die Wii-Fernbedienung nach vorne und um höher zu kommen nach hinten drehen; für eine Seitwärtsbewegung neigt man sie wie gewohnt. Nun gilt es, im Einspielermodus bei jedem der 4 Umgebungen die Tiefen der See zu erforschen, dabei so viel Schatzkisten wie möglich aufzusammeln und mit ihnen wieder an die Oberfläche tauchen. Auf dem Weg finden sich einige Hindernisse wie Seeigel oder Quallen, aber auch Diamanten, welche am Ende zusätzliche Punkte bringen. Mit der Zeit und vor allem beim Berühren von Gegnern nimmt die Atemluft ab, diese lässt sich jedoch mit auf dem Weg befindlichen Flaschen wieder teilweise auffüllen.

Des Weiteren gibt es noch zusätzlich 2 Levels, die man zu zweit absolvieren muss. Hier beginnt Ihr bereits am Meeresgrund und müsst eine große Kiste, die mit Gold und Schatztruhen befüllt ist, an die Oberfläche bringen, was gar nicht so einfach ist und viel Teamwork erfordert. „Schatzsuche“ ist ein forderndes und zu Beginn unterhaltsames Minispiel, welchem jedoch bald die Luft aufgrund des mangelnden Süchtigkeitsfaktors ausgeht.

Luftiges Treiben

Das vorletzte Minispiel findet auf einer vorgegebenen Strecke am blauen Himmel statt. Hier hängt Ihr an Luftballons und müsst diese mit einem Blatt bis zum Ziel „fächeln“. Auf dem Weg warten natürlich einige Hindernisse und Raben, die teils Eure bunten luftgefüllten Flughilfen gnadenlos zu zerfetzen drohen. Man kann die Ballons von jeder Seite aus anfächeln, wenn man die Wiimote richtig hält – Allerdings funktioniert ein Wechsel der Position nicht grade einfach und braucht es oft einige Zeit, bis man das Blatt endlich im richtigen Winkel platziert hat. Die Steuerung ist also sehr gewöhnungsbedürftig, was auch den Spielspaß stark beeinträchtigt. Zusätzlich zu 4 Levels im Einzelspieler-Modus gibt es auch noch eine große 2-Spieler-Strecke, bei der um die Wette gefächelt wird.

Raumstation

[An Raumstationen andocken /// Einzelspieler / 30 Level /// Mehrspieler (2 Spieler) (Wer schneller fertig ist, 2 aus 3 Matchen) / 3 Level] Als Weltraumreisender müsst Ihr in diesem Minigame versuchen, in 30 verschiedenen Levels jeweils an die vor Euch liegende Raumstation anzudocken. Doch das ist meist leichter gesagt als getan, denn um die Aufgabe auszuführen, bedarf es der richtigen Geschwindigkeit sowie einer nahezu exakt passenden Position, wobei auch hin und wieder Turbulenzen auftreten können. Bei der Steuerung gilt vor allem eines: Die Fernbedienung ist euer Raumschiff – So könnt ihr dieses in alle Richtungen neigen sowie insgesamt 6 Düsen durch das Drücken von Knöpfen in Betrieb setzen, um jede beliebige Position zu erreichen. Das Spiel wird, wie es sich gehört, zunehmend schwerer und fordert den Spieler gegen Ende hin auch ganz schön heraus.

Zusätzlich gibt es noch den 2-Spieler-Modus, wo es darum geht, wer schneller andockt. In den insgesamt 3 Levels wird der Gewinner dann jeweils nach dem „2 aus 3“-Verfahren, sprich, wer zuerst zwei mal schneller war als das Gegenüber, ermittelt.

Günstiges Spiel oder günstige Fernbedienung

Um es noch einmal zusammenzufassen: Wii Play Motion ist eine durchaus gelungene und teils innovative Minispielsammlung, die auch so manches Vollpreisspiel in den Schatten stellt. Auch die Grafik ist nintendo-mäßig ziemlich gut gelungen, wobei die Mii-Optik nicht jedermanns Sache ist. Musikalisch hat das Spiel einige stimmungsvolle Melodien im Petto, die immer zu den jeweiligen Spielchen passen. Auch die Steuerung per Wii Motion Plus funktioniert großteils hervorragend; lediglich bei „Luftiges Treiben“ funktioniert sie nicht tadellos. Wäre der Titel ohne Wii-Fernbedienung in den Handel gekommen, wäre er mir geschätze 25 Euro wert gewesen. So lässt sich also sagen, dass sich das Bundle mit der roten Wii-FB Plus, welches ca. 5 Euro mehr als die Fernbedienung alleine kostet, auf alle Fälle auszahlt und für Minispiel-Fans sowieso ein Muss ist.

7.5Wertung

Fazit

Im Großen und Ganzen bietet der Titel gelungene Minispiele, die immer wieder gerne auf eine Partie – allein oder mit Freunden – einladen. Den kostengünstigen Preis des Bundles mit der roten Wii-Fernbedienung Plus ist Wii Play Motion auf alle Fälle wert, weshalb man mit einem Kauf quasi nichts falsch machen kann.

Design
8.0
Sound
7.5
Online Multiplayer
8.0
  • günstiger Preis
  • gelungene Minispiele
  • Einbindung von M+
  • teils seltsame Steuerung

Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.

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