
Kirby und das magische Garn
Das ursprüngliche Wii-Spiel Kirby und das magische Garn erscheint nun mit dem Zusatz "Extra" auch für den 3DS.
Das Spiel wird alle Stages aus der Wii-Fassung beinhalten, aber zusätzliche neue Verwandlungsmöglichkeiten bieten. So kann er mit dem richtigen Item größere Wollknäuel werfen oder einen Wind beschwören, der Gegenstände einsammelt.
Außerdem gibt es neue Mini-Games mit bekannten Charakteren und einen neuen "Devilish Mode" in dem Kirby von einem fiesen Bossgegner flüchten muss.
Kirby und das extra magische Garn erscheint 2019 für den 3DS.

Kirby und das magische Garn
WII
- Genre
- Jump ’n‘ Run
- Serie
- Kirby
- Entwickler
- Nintendo
- Publisher
- Nintendo
- Konsole
- WII
- Spieler
- 1–2 lokal
Es ist wieder mal einer dieser Tage, ihr wisst schon...ihr wandert fröhlich durchs Land, freut euch über den Fund einer Tomate und verspeist sie genüsslich, nur um danach von dem wütenden Besitzer der ebenso roten wie magischen Köstlichkeit, einem bösen Zauberer, mittels seines tragbaren schwarzen Lochs in Sockenform in eine andere Welt teleportiert zu werden, wo Land, Leute und plötzlich auch ihr selbst aus Textilien zu bestehen scheinen und ihr den Auftrag annehmt, euch auf die Suche nach dem magischen Garn zu machen, um die fremde Dimension zu retten und den schurkischen Möchtegern-Merlin in die Schranken zu weisen...jaja, wer kennt das nicht...?
Stoffland in Nöten
Aber so seltsam die Story, für die Nintendo gar einen Deutsch sprechenden Märchenonkel als Erzähler gecastet hat, auch anmutet, so bezaubernd kommt der Grafikstil daher, von dem ich schon im dritten Teil unseres Grafik-Specials ausführlich geschwärmt habe: Nicht nur, dass die ganze Welt aus verschiedensten Textilien zusammengesetzt wurde und auch Kirbys Widersacher im wahrsten Sinne des Wortes von Oberschurke Grimmgarn (“Yin-Yarn” in der englischen Version – eine etwas platte deutsche Übersetzung, so wie einige andere Namen auch) gestrickt wurden, auch der Edelknödel selbst verwandelt sich bei eigentlich jeder einfachen Aktion - unter Wasser schwimmt er als U-Boot umher, eine Stampfattacke macht ihn zum tonnenschweren Gewicht und vieles mehr.
In Verbindung mit Kulissen wie Wattewolken oder Häusern aus Filz und den sehr gelungenen Animationen der oft aus einzigen Garnfäden bestehenden Gegnern, des Helden und seines Multiplayer-Kumpans Prinz Plüsch wird somit eine wahrlich herrliche Illusion des lebendig gewordenen Inhalts eines Handarbeitskoffers erreicht, die nicht nur gute Laune verbreitet – wer während des Spielens niemals lächeln muss, hat erwiesenermaßen ein Herz aus Stein und sollte sich am besten gleich als Pokémon der selbigen Elementklasse bewerben – sondern auch durchaus beeindrucken kann: Klar, einen Wow-Effekt wie damals bei Super Mario Galaxy löst Kirby und das magische Garn nicht aus, aber dennoch wurde der frische Stil technisch sehr ansprechend umgesetzt, sodass man sich kaum daran sattsehen kann.
Kirby´s Big Band
Perfekt auf das bunte Geschehen abgestimmt ist der Sound: Wenn Kirby einen Reißverschluss öffnet und daran befestigte Levelteile einfach ins Nichts fallen lässt, um neue Wege zu öffnen, klingt dies durchaus realistisch; obligatorisch sind natürlich auch die niedlichen Laute, die er Edelknödel immer wieder von sich gibt. Auch an der mal fröhlichen, mal nachdenklichen Hintergrundmusik gibt es grundsätzlich nichts auszusetzen – sie nervt nie, sorgt für einige Ohrwürmer und untermalt Kirbys Reise angenehm.
Doch habe ich die Einschränkung “grundsätzlich” nicht grundlos (höhö) erwähnt: Für sich ist der Soundtrack richtig gut, aber für Kirby-Veteranen wohl ein wenig ungewohnt. Worin sich die Musik der bisherigen Spiele mit dem rosa Knödel nämlich besonders auszeichnete, war die enorme thematische Bandbreite: Von zutiefst melancholisch (Man denke nur an die Fabrik aus Kirby 64...) über beschwingt-fröhlich bis hin zu Actionhelden-Feeling und epischer Fanfaren (siehe OldMacMario´s Music Box # 1), die selbst zahlreiche Japano-RPGs in den Schatten stellen war bislang alles drin; in der BGM des magischen Garns hingegen fehlen ein wenig die weniger unbeschwerten Tracks, welche aufgrund Fallhöhe und Qualität gleichermaßen gewisse Stages früherer Spiele so unvergesslich gemacht haben.
Und taucht in Epic Yarn - so der englische Titel des Programms – einmal ein Remake eines “historischen” Stücks aus der Kirby-Serie auf, ist dieses für sich zwar stets gelungen, doch wurde es in puncto Tempo dann meist stark gedrosselt, was es dann wieder ein Stück ruhiger und “harmloser” klingen lässt. Kurzum: Der Sound weiß sehr zu gefallen, doch ist er längst nicht mehr so variantenreich wie früher.
Textiles Werken
Nachdem die Grafik diesmal so sehr ins Auge sticht, wie sieht es eigentlich mit dem Spielprinzip aus? Nun, Entwickler Good-Feel – bekannt durch Wario Land: The Shake Dimension - entschied sich allem voran dafür, einige bisher essenzielle Gameplay-Elemente zu streichen: Kirby kann nicht mehr fliegen, nur in Fallschirmform etwas langsamer als im freien Fall nach unten gleiten; ebenso darf er keine Gegner mehr verschlucken und deren Fähigkeiten kopieren, sondern sie lediglich mittels seines verlängerten Garn-Arms aufribbeln und die daraus resultierenden Wollknäuel herumtragen und -werfen (somit ist Kirby neben Earthworm Jim der einzige mir bekannte Spieleheld, der sich selbst als Peitsche benutzt).
Was? Keine Spezialfähigkeiten mehr? Ja, leider – aber dieser Umstand ist tatsächlich halb so schlimm, da er durch neue Ideen ausgeglichen wird: Erfreulich häufig – wenn auch nur in dafür vorgesehenen Levelteilen – verwandelt sich der Edelknödel sehr wohl, und gerade diese Abschnitte strotzen geradezu vor Abwechslung und frischem Spielgefühl...oder habt ihr schon mal Kirby als riesigen Robo-Panzer gespielt? Als surfenden Pinguin? Als Flipper-Imitator? Oder als Yoshi´s Island-mäßige Eisenbahn?
Let´s morph!
Sehr schön ist hier, dass die sonst sehr einfache Steuerung – die Wiimote wird im NES-Stil gehalten, mit 2 gesprungen/geschwebt, mit 1 gepeitscht/geworfen und mittels Steuerkreuz gegangen/gelaufen/gestampft – an diesen Stellen immer sehr passend und angenehm abgewandelt wird, teils mit gelungener und unaufdringlichen Bewegungssteuerungs-Komponenten, und dass sich das Gameplay durch die Verwandlung meist drastisch ändert, wodurch sich Kirbys Reise plötzlich wie ein Shoot-Em-Up oder 2D-Racer spielt. Auch sehr amüsant, dass sich die rosa Knetkugel durch bestimmte komplette Stages als Monstertruck, mechanischer Maulwurf-Ersatz oder UFO kämpfen darf – Abwechslung ist Trumpf!
Aber all dies ändert natürlich nichts daran, dass der Variantenreichtum durch diese Änderung in gewisser Weise zurückgeschraubt wurde – seit jeher ist es ein Aushängeschild der Kirby-Serie, immer und jederzeit die gegnerischen Fähigkeiten stehlen und selbst einsetzen zu können, bis man Lust hat, sich gleich wieder einen anderen Spezialtrick zu holen. Dadurch, dass die Verwandlungen diesmal nur in bestimmten Bereichen anwendbar sind – und es niemals die Möglichkeit der Wahl zwischen verschiedenen Specialmoves gibt – sind zwar einerseits natürlich besagte Abschnitte und Kirby-Erscheinungsformen perfekt aufeinander abgestimmt, wird das Gameplay so aber doch etwas konventioneller.
Von Geisterhäusern, eisigen Riesenrädern und saurierverseuchten Urwäldern
Gleiches gilt für das Leveldesign abseits jener Spezialabschnitte. Versteht mich nicht falsch – selbiges ist gelungen und in puncto optischer Abwechslung übertrifft das magische Garn etwa Donkey Kong Country Returns, da hier wirklich auch innerhalb einer übergreifenden Welt kein Level visuell dem anderen gleicht – drei Beispiele seien in der Überschrift genannt; hinzu kommen futuristische Achterbahnen, Stages in der Schwerelosigkeit, Fahrten als Feuerwehrauto durch Lavahöhlen...es gibt nichts, was es nicht gibt, und den enorm liebevoll animierten Intermezzi auf der Weltkarte gebührt ein Extralob.
Das zweischneidige Schwert stellt eher der Umstand dar, dass sich einerseits das Spielgefühl diesmal auch für Kirby-Veteranen frisch anfühlt, da so viel geändert wurde, aber andererseits durch diese Schritte doch einige Backsteine aus der Mauer herausgebrochen wurde, welche die Serie bisher von althergebrachten Jump&Runs getrennt hat (jaja, heute bin ich echt in Metaphernlaune...) - einer war der Wegfall der stets möglichen Verwandlungen, doch geht es noch weiter: Da Kirby nicht mehr fliegen kann, schafft er es diesmal nicht einmal über zwei übereinander liegende, unzerstörbare Blöcke – ein Hindernis, das ihn früher kaum zu einem mitleidigen Grinsen animiert hätte. Ebenso scheinen diesmal Abgründe eine größere Rolle im Leveldesign zu spielen – früher waren diese ja eher Formsache, da der rosa Heißluftballon nur in den seltensten Fällen in einen solchen plumpste. Somit erhalten wir die paradoxe Situation, in welcher sich eine frische Gameplay-Brise und Erinnerungen an 1001 andere, konventionelle Jump&Runs die Klinke in die Hand geben.
Es kann dir nix g´schen!
Den Knalleffekt habe ich mir wiederum natürlich für den Schluss aufgehoben: Den Umstand, dass unser Held nicht sterben kann! Kein Neustart beim letzten Rücksetzpunkt, wenn der Gute in einen Abgrund fällt – nur Verlust von Perlen (die In-Game-Währung) und ein “Respawn” ein paar Meter weiter vorne, das war´s. Niemand bekommt Energiepunkte aberkannt, wenn er in den Speer eines Waddle Dees, den Energiestrahl eines Waddle Doos oder ins Angriffsfeld eines der vielen neuen Gegner gerät – selbiger verliert nur eine bestimmte Menge der glitzernden Kostbarkeiten. Ja, es ist noch nicht einmal möglich, in einem Bosskampf zu unterliegen!
Das klingt erst einmal sehr heftig – aber auch hier liegt ein zweischneidiges Schwert vor: Ja, es ist für geübte Spieler sicherlich gewöhnungsbedürftig – gerade, da diese “Lebe ewig!”-Idee leider nicht so konsequent durchgedacht wurde, wie es etwa in Wario Land 2 für den guten alten Game Boy der Fall war, was trotz des unsterblichen Hauptcharakters keineswegs ein einfaches Spiel darstellte.
Denn dort wurde das Leveldesign perfekt an dieses zentrale Element angepasst – bodenlose Fallgruben machten sich so z.B. rar, und Wario musste sich von zahlreichen Gegnern sogar plattdrücken, verbrennen, zombifizieren et cetera lassen, um bestimmte Hindernisse zu überwinden. In Kirby wiederum kommt manchmal doch ein wenig das Gefühl auf, man würde ein “normales” Jump&Run-Spielen, bei dem irgendein Unverwundbarkeits-Cheat aktiviert ist.
Und die Bosse waren in Warios Feldzug gegen die Piraten keineswegs leichter als bei einem sterblichen Protagonisten, im Gegenteil: Fast immer wurde man hier beim Einkassieren eines Gegentreffers aus dem Bildschirm geschleudert und musste danach den Kampf wieder ganz von vorne beginnen, wobei sich der Kontrahent zwischenzeitlich wieder komplett erholte! D.h. hier handelte es sich eigentlich sehr wohl um Kämpfe, in denen man unterliegen konnte – und es hätte keinerlei Unterschied gemacht, wenn dabei ein Lebenszähler vorhanden gewesen wäre. Bei Kirby wiederum ist es dezidiert unmöglich, gegen ein Boss zu verlieren – ihr könntet den Guten einfach vor den angriffswütigen Boss stellen, auf eurem Zweitfernseher Tales of Symphonia 1 und 2 in Folge durchzocken und nachher wieder nach dem Edelknödel sehen: Er würde immer noch topfit dort herumstehen und lediglich keine Perlen mehr in der Tasche haben.
Der Weg ist das Ziel
Wenn ihr euch jetzt aber angewidert abwendet, verpasst ihr ein hervorragendes Spiel, also lasst mir bitte noch Zeit für das große “Aber”: Aber all dies ist aufgrund der ungewöhnlichen Ausrichtung des Spiels eigentlich halb so schlimm. Gut, wer durch die Levels rast und die Endgegner “einfach nur” besiegt, hat reichlich wenig von Kirby und das magische Garn, da er so quasi im Vorfeld schon gewonnen hat – jedoch geht es im ganzen Spiel nicht darum, dass man etwas schafft, sondernwie!
Denn Kirbys neuestes Abenteuer ist sehr wohl mit genügend Secrets und Sidequests vollgepackt, um gut 15 Stunden zu unterhalten: Um einen Level wirklich komplett auszureizen, müssen einerseits jeweils drei Schätze und genügend Perlen für einen Bronze-, Silber- oder Goldrang (natürlich ist letzterer der erstrebenswerteste) gesammelt werden, was zwar in vielen Fällen beim ersten Versuch gelingt, aber stets Spaß macht und durchaus dazu animiert, zu bereits beendeten Abschnitten zurückzukehren.
Mit den gesammelten Perlen kann in der Oberwelt dann groß eingekauft werden, um Kirbys Bude mit hübschen Tapeten und Möbeln – oder auch den in den Levels gefundenen Schätzen – zu verschönern. Oder sie werden in das Apartment-Haus investiert, um selbiges aufzustocken, woraufhin die neuen, noch leeren Wohnungen hübsch dekoriert werden können, um weitere Mieter anzulocken, die daraufhin in bereits besuchten Stages stattfindende Missionen der Marke “Sammle so und so viele Perlen”, “Spiel mit mir und meinen Freunden Verstecken!” oder “Besiege eine bestimmte Anzahl von Gegnern!” an- und als Preis im Erfolgsfall spezielle Tapeten feilbieten: Zunächst sind diese Sidequests wirklich sehr einfach, doch steigt der Schwierigkeitsgrad der letzten paar Aufgaben überraschend an.
Hinzu kommen dann noch die einfallsreichen und witzigen Endgegner, die letzten Endes doch auch mehr als nur Sandsäcke darstellen: Auch hier geht es um das “Wie” - wenn es euch gelingt, möglichst viele Perlen aus eurem Gegner “herauszuprügeln” und bis zum Kampfende auch genügend davon behaltet, sodass ihr noch eine Klasse besser als der Goldrang werdet, schaltet ihr pro Welt zwei zusätzliche Levels frei, die oft besonders unterhaltsam daherkommen.
Ihr seht, es gibt durchaus eine Menge zu tun – und das Sammeln macht auch Spaß, da ihr euch jederzeit in einem separaten Raum ansehen oder anhören dürft, wie viel Prozent von Möbelstücken, Schätzen, Soundtrack-CDs, Gegnern et cetera ihr bereits gesammelt respektive entdeckt habt und über die teils richtig witzigen Kurzbeschreibungen eines jeden Items oder Wesens schmunzeln könnt.
An und für sich also ein schöner Ausgleich für das aufgezwungene ewige Leben – und wirklich: Das Anti-Game Over-Gesetz hat mich schon nach sehr kurzer Zeit weit weniger gestört als angenommen; wer nicht allergisch dagegen ist, die Levels genau zu durchforsten und möglichst alle versteckten Schätze mitzunehmen, wird viel Spaß an dem magischen Garn haben. Nur...
...ja, nur...
...ein Problem, das sich schon von Beginn an abzeichnet, bleibt bestehen: Das Ende. Ja, zwischenzeitlich kann es durchaus anspruchsvoll werden, die Bosse mit dem perfekten Rang zu bestehen, und man gewöhnt sich an das Konzept – aber ein finaler Endgegner, gegen den man nicht verlieren kann, ist sehr gewagt. Umso schlimmer, dass er bei weitem nicht der stärkste Oberschurke im Spiel ist – im Gegenteil, ganz anders als z.B. bei seinem Kollegen von zwei Welten zuvor war er beim ersten Versuch mit dem optimalen Score besiegt und der Abspann flimmerte über den Screen...
Und dieser Antiklimax schmerzt umso mehr, als dass sehr viele Vertreter der Kirby-Serie im Zuge des Endkampfs in puncto Schwierigkeitsgrad abrupt einige Gänge höher schalten und plötzlich eine richtige Herausforderung bieten – und wenn nicht, gab es dann meist noch ein geheimes “wahres” Finale, welches erst bei 100% gefundenen Secrets zugänglich wurde und in jeder Hinsicht die Krönung des gesamten Programms darstellte...
Genau so ein Abschluss fehlt in Kirby´s Epic Yarn - es hätte sich wirklich angeboten, für jene Spieler, die alles auf 100 Prozent erspielen, noch einen epischen Endkampf mit einem verwundbaren Kirby nachzuschieben, aber dergleichen fehlt leider komplett...jaja, der Donkey Kong Country 1-Effekt...wobei...da gab´s für 101% zumindest ein Lob von Cranky...
Aber dennoch: Ihr werdet keine Sekunde davon bereuen, Kirby und das magische Garn bis auf den letzten Prozent auszureizen, da es einfach ein enorm liebevoll designtes und überaus spaßbringendes Stück Software ist! Und auf keinen Fall darf der zuvor nur angeschnittene, verdammt gelungene Zweispielermodus ungenannt bleiben, in dem das komplette Spiel zu zweit simultan durchgezockt werden kann – ab und zu scheint es etwas mysteriös, ob die Kamera nun momentan Kirby oder Prinz Plüsch folgt; aber wer will, kann sich von einem Flugtierchen direkt zum Mitspieler tragen lassen, wodurch auch dieser Kritikpunkt nur halb so wild ist: Im Team macht das Spielchen eindeutig noch einmal so viel Spaß!
Fazit
Ein gelungenes Experiment! Nicht besser als die etablierte Kirby-Formel – in deren Kerbe das kommende zweite Wii-Kirby ohnehin wieder schlagen wird – aber anders und ebenfalls sehr spaßig. Wer die Unsterblichkeit akzeptiert und sein Spielverhalten ein wenig umstellt wird viel Spaß mit Kirby und das magische Garn haben – und noch mehr, wenn er einem Kumpel die zweite Wiimote in die Hand drückt!
- herrlich innovative und lebendige Optik, toller Sound
- großer Abwechslungsreichtum, spaßige Verwandlungen
- sehr gelungener Zweispielermodus
- viel zu finden und zu entdecken
- “Lebe ewig!”-Konzept nicht komplett ausgereift
- sehr geringer Schwierigkeitsgrad
- Wegfall etablierter Kirby-Tugenden
- Bonus bei 100% wäre schön gewesen
Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.




