
Ghost Trick: Phantom-Detektiv
In den letzten Monaten feierte die alte Garde aus seit Ewigkeiten existierenden Serien zahlreiche gelungene Comebacks: Sonic Colours, Donkey Kong Country Returns, Golden Sun: Dark Dawn oder das bisher zumindest in Übersee erschienene Kirby´s Epic Yarn .
Aber neben den traditionsreichen Serien, welcher immer wieder aufs Neue tolle Titel hervorbringen, existiert noch eine weitere Erscheinung, ohne die der Videospielmarkt wesentlich ärmer dran wäre: Jene der Überraschungshits! Capcoms Ghost Trick, welches Sommer letzten Jahres in Japan erschien und hierzulande von Nintendo vertrieben wird, ist so ein Spiel, dessen Hitpotential vielleicht nicht sofort offensichtlich ist: Als Geist die Umgebung manipulieren und so Morde verhindern - klingt interessant und innovativ, aber kommt es über den Status einer netten Spielerei hinaus?
Ja - und wie! Lest in unserem Testbericht zu Ghost Trick, warum Shu Takumis aktuelles Werk nicht nur Krimi- und Mystery-Fans zu empfehlen ist!
Was geschieht, wenn Mario in einer bodenlosen Grube, Link im Dodongo-Magen oder Samus auf einem explodierenden Planeten endet? Richtig – nichts geschieht mehr...denn das war´s. Aus, Ende, Game Over. Es gibt Spiele, die dieser unumstößlichen Regel folgen – und es gibt solche wie Ghost Trick, der neueste Streich von Ace Attorney-Erfinder Shu Takumi: Serienprotagonist Phoenix Wright hielt in jener Saga schon gerne ab und an einen Plausch mit den Geistern der Toten – das neue Werk von Takumi-san geht hingegen noch einen gewaltigen Schritt weiter. Genauer gesagt: Ihr seid Sissel, habt euer Gedächtnis verloren – und seid tot.
Nein, ernsthaft, ihr seid wirklich tot! Bereits zu Spielbeginn liegt der Körper eures Bildschirmhelden reglos auf dem Gelände eines schäbigen Schrottplatzes – kein schöner Anblick für Sissels Geist. Der kann sich zwar an nichts mehr erinnern, was vor seinem Ableben geschah, ist aber fest entschlossen, seinen eigenen Mord aufzuklären – und zwar schnell: Schließlich hat ihn die nette Schreibtischlampe Ray informiert, dass die Seele des Guten mit dem nächsten Sonnenaufgang gänzlich aus dem Diesseits verschwinden wird – Zeitpunkt des Todes war kurz nach 19 Uhr, viel Zeit bleibt also nicht mehr. Dafür verfügt Sissel, so Ray, von nun an über die „Kräfte der Toten“, mittels welcher er unbelebte Dinge manipulieren und in Gegenwart einer Leiche in die Zeit vier Minuten vor deren Tod zurückreisen kann, um das Schicksal zu ändern und den Exitus zu verhindern. Praktisch, da jenes junge Mädchen, welches offenbar die Leiche unseres Helden aufgefunden hat und möglicherweise über Informationen zu den Umständen seiner Ermordung verfügt, gerade von einem dem „kurzsichtigen Jeego“, einem blauhäutigen Auftragskiller, der seinem Namen alle Ehre macht, über den Haufen geschossen wurde...
Was zur Hölle?!
Die Chancen stehen gut, dass eure Gedanken unmittelbar nach dem Lesen dieser Zusammenfassung so oder ähnlich lauten. Und gewiss nicht grundlos; spätestens, wenn der blütenweiß gekleidete, ständig tänzelnde und wie ein Hybrid aus Elvis und John Travolta wirkende Kommissar am Tatort antanzt (welch Wortwitz), mutet das Geschehen endgültig ziemlich fremdartig an: Der optische Stil der bei jedem Gespräch eingeblendeten Artworks ist gewöhnungsbedürftig, etwas arg abgehoben und überzeichnet erscheinen Charaktere und Szenario, und nachdem schon sehr bald nach dem Erretten der jungen Dame bereits der zweite, optisch fast identische Auftragskiller auf der Matte steht, mag man schon befürchten, das gesamte Spiel würde daraus bestehen, die rothaarige Lynne wieder und wieder vor bläulichen Assasinen vom Fließband retten zu müssen, während eine kuriose, aber wenig tiefgründige Story seicht im Hintergrund vor sich hin dümpelt.
Teuflisch gut!
Nur: Glücklicherweise bewahrheitet sich nicht alles, was man aus welchen Gründen auch immer „befürchten mag“. Manchmal tut man einem Titel in den ersten ein, zwei Spielstunden Unrecht, nur um schon bald darauf festzustellen, dass man seit 18 Jahren der Zunft der Videospieler angehört, aber noch nie ein Stück Software mit dermaßen krassen Storywendungen in die Finger bekommen hat!
Glaubt mir: Auch wenn ihr nur den Packungstext eines Japano-RPGs lesen müsst, um eine zutreffende Prognose stellen zu können, welcher Endboss der Heldengruppe im Finale gegenüberstehen wird – zu Beginn von Ghost Trick werdet ihr nie und nimmer erraten, wie die Sache ausgeht! Während die Story voranschreitet, werden fortlaufend Geheimnisse gelüftet und geschaffen, werden Fragen beantwortet, nur um wieder neue aufzuwerfen, werden Schicksal und Charakter der Figuren immer genauer beleuchtet, wodurch sie viel mehr werden als überdrehte Karikaturen, wie sie vielleicht zu Beginn der Geschichte wirkten. Anfangs ist der Spieler genauso ahnungslos wie sein Bildschirmheld – erst nach und nach werden die Zusammenhänge klar, während beide gemeinsam Informationen sammeln, im Zuge dessen zuvor eindimensional scheinende Charaktere schon bald beachtliche Tiefgründigkeit entwickeln.
Ihr merkt schon: Ich rede hier bewusst um den heißen Brei herum, da ich euch keinesfalls Details zur Story verraten will. Nur soviel: Es gab Wendungen, die mich völlig unvorbereitet trafen und solche, die ich mir selbst schon in meinem Kopf zusammengesponnen hatte, dabei dachte „Nein, solche verrückten Twists sind sogar für Takumi und Konsorten zu krass!“ - und dann tatsächlich eintrafen. Mehr als einmal wird alles auf den Kopf gestellt, wenn man zu wissen glaubte, der Wahrheit hinter Sissels Tod schon sehr nahe gekommen zu sein. Kurz: Die Story ist vollkommen abgedreht, aber stimmig, irre, aber nachvollziehbar, surreal, aber glaubwürdig – und dabei bisweilen sehr ernst, aber andererseits mit viel Situationskomik versehen und trotz zahlreicher Todesfälle überraschend fröhlich, denn wozu können wir schließlich in die Zeit zurückreisen und tragische Schicksale ändern? Großer Respekt an die Entwickler – und ein Extralob für die tadellose Lokalisierung, für welche übrigens unter anderem ein gewisser Florian Seidel verantwortlich war: Ob es sich bei dem Herren wohl um einen ehemaligen big.N-Redakteur handelt?
The Candle of the Poltergeist
Aber Story ist ja freilich nicht alles – nach all dem Lob zu den erzählerischen Qualitäten stellt sich freilich eine wichtige Frage: Kann Ghost Trick spielerisch ebenfalls überzeugen? Ja, definitiv – aber auch hier gilt, dass die Software eine Weile braucht, um wirklich in die Gänge zu kommen. Aber von Anfang an: Das grundsätzliche Spielprinzip beruht wie gesagt darauf, dass Sissel dazu in der Lage ist, unbelebte Gegenstände zu übernehmen und zu manipulieren – steckt sein durch eine blaue Flamme dargestellter Geist etwa in einer Werkzeugkiste, so kann er sie öffnen und schließen, mit einer Flagge ist gut Flattern, eine Fernbedienung kann den TV ein- und ausschalten, eine bewaffnete Ritterrüstung ihr Schwert schwingen et cetera. Aber natürlich ist das Ganze gewissen Einschränkungen unterworfen: Sissel kann einerseits nur von jenen Dingen Besitz ergreifen, die mit einem sogenannten „Kern“ ausgestattet sind; wechselt er per Knopfdruck oder Touchscreen (ähnlich der Phoenix Wright-Serie kann auch hier jederzeit zwischen einer Steuerungsvariante per Touchscreen oder Buttons gewechselt werden) in die parallele „Geisterwelt“, so bleibt die Zeit stehen, die Umgebung wird silhouettenhaft dargestellt und „greifbare“ Gegenstände mit blauen Punkten (jenen Kernen) markiert – nach einer Rückkehr ins Diesseits spielt unser Held dann auf Befehl den Poltergeist.
Andererseits ist Sissels Reichweite allerdings stark begrenzt: In der Geisterwelt kann per Steuerkreuz oder Stylus versucht werden, eine Linie von einem Kern zum anderen zu ziehen – manchmal kein Problem (einige Items sind auch nicht einmal manipulierbar, sondern dienen nur als „Inseln“ zur Fortbewegung), schwierig, wenn die Distanz einfach zu groß scheint. Dann ist „Trick-Zeit“: Wie wäre es etwa, mit einem Ventilator Büropapiere vom Tisch zu wehen, solange ein Dokument noch in Reichweite ist, in die Geisterwelt zu wechseln, selbiges in Besitz zu nehmen und somit leicht wie eine Feder durch den gesamten Raum zu fliegen? Oder sich in der kugelsicheren Weste eines Polizisten zu verstecken und den “Freund und Helfer” somit als Fortbewegungsmittel zu nutzen? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, ob es nun darum geht, einfach nur von A nach B zu kommen (und eventuell ein Telefon zu erreichen, um auf extravagante Art durch die Kabeln zu neuen Gebieten zu reisen), bestimmte Missionen zu erfüllen (wie die Infiltration eines Gefängnisses) – oder Morde zu verhindern.
Wie Minority Report, nur andersrum!
Und genau dies ist ein ganz zentrales Spielelement: Stößt Sissel auf die Leiche eines frisch verschiedenen, so kann er in die Vergangenheit reisen, um den Unglücklichen oder die Unglückliche zu retten – in diesem Fall läuft zunächst ein Film ab, der die letzten vier Minuten vor dem Ableben des bemitleidenswerten Zeitgenossen zeigt; danach fängt diese Zeitspanne von vorne an – mit dem Unterschied, dass wir nun selbst mitmischen und das Schicksal abwenden können. Aber Achtung: Logischerweise existiert hier ein entsprechendes Zeitlimit, und bringen wir nichts zu Stande, was das Schicksal des Opfers modifiziert, so laufen die Geschehnisse exakt so ab, wie sie gerade im Video gezeigt wurden. Wird aber etwas geändert, so klein es auch sei, dann haben wir eine „Schicksalsänderung“ erreicht, welche als Checkpoint fungiert (jede Zeitreiseaufgabe kann beliebig oft von Beginn oder eben der letzten Schicksalsänderung an wiederholt werden): Nimmt Sissel etwa eine Schranke in Besitz, klappt sie hoch und schlägt dadurch Lynnes Mörder die Waffe aus der Hand, ist die Bedrohung noch nicht abgewandt, denn er schnappt sich seine Flinte natürlich rasch wieder – dennoch konnte unsere Freundin in der Zwischenzeit immerhin ein paar Meter weiter fliehen, bevor sie wieder die Hände hochnehmen muss. Auch wenn es auf den ersten Blick wenig gebracht zu haben scheint, wurde ihr Schicksal somit geringfügig verändert – beim zweiten Hinschauen hingegen ergeben sich durch die neue Position der Parteien und der Schranke in Hinblick auf die übrigen manipulierbaren Objekte wieder ganz neue Möglichkeiten...
Dieses wirklich frische Gameplay fasziniert anfangs - erweckt jedoch auch nach den ersten noch recht einfachen Aufgaben die Befürchtung, nach einer Weile ein wenig repetitiv zu werden. Aber, gute Nachricht: Dem ist nicht so! Ebenso wie die Story werden auch die spielerischen Aufgaben stetig komplexer – sehr bald reicht es bei weitem nicht mehr, einfach nur alle Objekte durchzugehen und zu schauen, was sich damit denn anstellen lässt. Das heißt, frei von Trial&Error ist das Spiel sicherlich nicht – aber es geht um Trial&Error in seiner schönsten, intelligentesten Form! Den Bildschirmausschnitt verschieben und jeden Winkel der Szenarie innerhalb der schicksalshaften vier Minuten untersuchen, Handlungen und Gespräche der Beteiligten analysieren und einen groben Schlachtplan entwerfen wird rasch zur Pflicht – aber um eine konkrete zündende Idee zu bekommen, ist es natürlich stets auch nötig zu wissen, welche Objekte sich wie manipulieren lassen: Hier einen Globus drehen, dort eine Urne umwerfen, da wiederum die Halterung eines Bilderrahmens lösen – experimentiert ihr, kommen die Lösungsansätze mit der Zeit schon von allein; auf dem Silbertablett serviert wird nichts (Auch wenn die Unterhaltungen zwischen Sissel und dem Ermordeten, dessen Seele ebenfalls die Zeitreise mitmacht und somit seinen eigenen Tod kommentiert, natürlich mehr oder minder versteckte Hinweise enthalten). Auch wenn sich eure Taktik letztendlich als falsch herausstellt, ist dies nie frustrierend – vielleicht muss sie einfach etwas abgewandelt werden, um doch noch Erfolg zu haben!
Durch den Zeitfaktor kommt hier noch ein gewisser (spannender) Stress und zusätzliche Tiefe hinzu – um etwa eine tödliche Falle der Marke „böser Zwilling des Domino Days“ zu „entschärfen“, muss exakt im richtigen Moment eingegriffen werden, um den Domino-Effekt zu unterbrechen. Ebenso kann in der „Vier-Minuten-vor-Tod“-Welt nur dann über Telefonleitungen gereist werden, wenn die zugehörigen Fernsprecher gerade genutzt werden: Will Sissel zu einem anderen Gebiet wechseln, sollte er einerseits gut überdenken, ob dies für die Vereitlung des aktuellen Mordes notwendig ist oder sie vielmehr verunmöglicht und andererseits, wenn er sich dafür entscheidet, schnell genug zum Apparat kommen: Liegt der Hörer bei seinem Eintreffen nämlich schon wieder auf der Gabel, so ist Endstation. Aber auch hier will ich nicht zu viel verraten, jedoch versprechen, dass die Fälle mit der Zeit immer interessanter werden und der spielerische Anspruch stets steigt – im späteren Verlauf der Geschichte kommt auch noch ein gänzlich neues Element hinzu, welches den Rätseln eine komplett andere Dimension hinzufügt, über das ich in diesem Review aber den Mantel des Schweigens breite. Erwähnt werden soll aber noch, dass wieder ins Leben zurückgekehrte Mordopfer Sissels Stimme von nun an wahrnehmen, wodurch die Story mit der Zeit immer dichter wird und der Protagonist so mehr und mehr in Dialoge einbezogen wird, während er anfangs als unsicht- und -hörbarer Geist von allen Lebenden ignoriert wurde.
Technik, die beGEISTert?
Also alles im grünen Bereich bei Story und Gameplay, wie sieht es denn mit der Technik aus? Nun, während der Sound niemals nervt, den einen oder anderen Ohrwurm in petto hat, insgesamt aber „nur“ gefällt, fallen die gänzlich zweidimensionalen Hintergründe hübsch, aber meist nicht unbedingt spektakulär, die Charaktermodelle bisweilen etwas pixelig, aber gelungen – und die Animationen absolut phantastisch aus: So lebendige und flüssige Animationen habe ich wohl noch nie auf einem Handheld gesehen! Als beispielsweise der eingangs erwähnte, exzentrische Kommissar ins Zimmer tanzte, sich einen Klappsessel schnappte, jenen aufstellte und sich mit einem eleganten Hüftschwung hineinfallen ließ, musste ich doch kurz überlegen, ob es sich bei dem Gerät in meinen Händen tatsächlich um den „alten“ DS handelte.
Geistreich oder geistlos, das ist hier die Frage!
Was gibt es bei so viel Gutem denn eigentlich Negatives zu berichten? Nun, im Grunde habe ich es ja bereits erwähnt – der Spielanfang fällt, in Bezug auf Story und Gameplay gleichermaßen, etwas unspektakulär aus; doch lasst euch davon ja nicht abschrecken, denn sobald beides richtig in Fahrt gekommen ist, sind die kleinen Längen zu Beginn vergessen und Ghost Trick fesselt gnadenlos. Genauer gesagt war ich die letzten beiden Tagen kaum vom DS zu trennen, bis endlich der sehenswerte Abspann über die Bildschirme flimmerte – 10 bis 15 Stunden hat dies wohl ungefähr gedauert: Weit unter jener einer Phoenix Wright-Episode beim ersten Durchspielen, aber an und für sich durchaus respektabel und, abgesehen von den ersten ein, zwei Spielstunden nahezu gänzlich ohne Längen. Schade nur, dass man, analog zu Wright, nach dem ersten Durchlauf im Wesentlichen alles gesehen hat – Sidequests oder Geheimnisse gibt es ebenso wenig wie mehr als eine richtige Lösung pro Mord; allenfalls wurden ein paar der oftmals witzigen Kommentare oder Dialoge der Belegschaft, welche einem mit der Zeit immer mehr ans Herz wächst, verpasst und können beim nächsten Mal nachgeholt werden. Aber was soll´s – auch wenn keine Schokolade dazugepackt wurde, sehe ich absolut keinen Grund, sich 10-15 Stunden Spaß und Spannung entgehen zu lassen! Klare Kaufempfehlung!
Fazit
Na, das Jahr fängt ja gut an: Solch ein gleichermaßen innovatives, liebenswertes und spannendes Stück Software habe ich schon lange nicht mehr in die Hände bekommen! Zwei Tage lang gerieten die Wii- und DS-Weihnachtshits, Vorsätze, für die Uni zu lernen und so ziemlich alles andere in Vergessenheit, bis ich den Handheld schließlich, erfreut über den gelungenen Abschluss der Story und etwas traurig über den Umstand, dass sie und damit das Spiel zu Ende war, guten Gewissens aus der Hand legen konnte. Ghost Trick ist weitaus mehr als eine Spielerei, sondern ein echter Hit und sei nicht nur Liebhabern ungewöhnlicher Spielerlebnisse wärmstens empfohlen!
- verdammt spannende Story
- sehr kreative Gameplay-Idee und gute Umsetzung derselben
- enorm geschmeidige Animationen
- Fesselt gnadenlos...
- ...zumindest nach dem recht unspektakulären Einstieg.
- wenig Wiederspielwert nach dem ersten Durchgang
Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.




