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Call of Duty: Modern Warfare 4 – Beta UPDATE

Call of Duty: Modern Warfare 4 – Beta UPDATE

Ulrich

Mit Call of Duty: Modern Warfare 4 steht der nächste große Ableger der traditionsreichen Shooter-Reihe in den Startlöchern. Nach dem durchwachsenen Echo auf den Vorgänger liegt entsprechend viel Druck auf dem neuen Modern Warfare. Die Beta sollte deshalb nicht nur zeigen, wohin die Reise spielerisch geht, sondern auch die Frage beantworten, ob Call of Duty weiterhin mit seiner Konkurrenz mithalten kann.

Vorweg können wir sagen, dass unser Test auf der Playstation 5 durchaus positiv ausgefallen ist. Modern Warfare 4 spielt und fühlt sich wie ein Call of Duty an – schnell, direkt und kompromisslos. Auch kann man sagen, dass das Spieltempo immer höher und Crossplay, vor allem mit PC-Spielern, immer herausfordernder wird.

Call of Duty: Modern Warfare 4

NSW2

Entwickler
Infinity Ward
Publisher
Activision
Konsole
NSW2PS5XSX
Modi
EinzelspielerOnline-Multiplayer
Freigabe
USK ab 18

Bewährtes Gunplay

Am Gameplay hat sich grundsätzlich nichts verändert. Das Gunplay funktioniert wie immer und man fühlt die unterschiedlichen Waffen, die genug Spielraum bieten. Ihr könnt selber entscheiden, ob ihr lieber mit der Schrotflinte die Gegend unsicher macht, via Sniper lauert oder doch mit Sturmgewehr herumballert.

Interessant wird es bei den etwas ungewöhnlicheren Waffen. Dazu gehören beispielsweise das Burst-Gewehr Hyeon AR oder das Mar-9, das im Test einen ausgesprochen starken Eindruck hinterließ. Gerade solche Waffen sorgen dafür, dass man nicht zwangsläufig immer auf die offensichtlichen Standardlösungen zurückgreifen muss.

Ergänzt wird das Arsenal durch neue Feld-Upgrades. Eine Rauchwand kann beispielsweise Bereiche abschirmen und Bewegungen verschleiern, während eine Stacheldrahtfalle Gegner verlangsamt und gleichzeitig Schaden verursacht. Auch bei den Killstreaks gibt es neue Möglichkeiten. Der Artillery Beacon ruft einen gezielten Raketenangriff herbei, während Wheelson als ferngesteuerter Mini-Panzer mit Granatwerfer über das Schlachtfeld rollt.

Überschaubares BETA-Kartenangebot

Die Beta bot eine überschaubare Auswahl an Karten. Dabei zeigte sich schnell, dass Modern Warfare 4 unterschiedliche Szenarien miteinander verbindet.

Silkworm führt durch ein urbanes südkoreanisches Gebiet mit engen Gassen und kleinen Geschäften.

Transit 213 spielt in einem Verkehrsbetriebshof und bietet dank seiner langen Sichtachsen vor allem Scharfschützen einige interessante Positionen.

Etwas weniger überraschend präsentierte sich Cachette, das mit seinen landwirtschaftlichen Gebäuden, Werkstätten und Innenhöfen relativ vertraut wirkt.

Dafür sorgt Lotus mit seiner größeren Hafenanlage für mehr Distanz und damit auch für Gefechte auf größere Entfernung.

Dann gab es noch Rooftops, was besonders viel Spaß machte. Wie der Name bereits sagt finden die Kämpfe auf den Dächern zweier miteinander verbundener Hochhäuser in New York statt. Zwischen Wartungsräumen, industriellen Bereichen und offenen Dachflächen ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für Deckung, Sprünge und überraschende Angriffe. Besonders spannend ist eine schmale Holzkonstruktion, über die man einen tiefen Spalt zwischen den Gebäuden überqueren kann.

Die Modi

Neben bekannten Modi wie Team Deathmatch, Herrschaft und Abschuss bestätigt bringt die Beta auch neue Spielvarianten mit.

Besonders interessant ist Kill Block. Hier treten zehn gegen zehn Spieler in einem Trainingsgelände gegeneinander an. Das Besondere: Die Umgebung wird zwischen den Runden verändert, wodurch zahlreiche unterschiedliche Layouts entstehen können.

Gräben, Container und Fenster bieten dabei ganz unterschiedliche Möglichkeiten, den Gegner auszuschalten. Da es keine Respawns gibt, erinnert das Prinzip an klassische taktische Modi wie Suchen und Zerstören. Allerdings geht es in Kill Block deutlich chaotischer zur Sache.

Extrem schnell!

Die Schnelligkeit ist wohl eine der größten Stärken, aber auch Schwächen der Beta. Während ihr spawnt, befindet man sich oft bereits mitten im Gefecht und wir haben schon wieder das zeitliche gesegnet, bevor wir noch Luft holen konnten.

Die Karten sind ständig in Bewegung. Explosionen, Bildschirme, Umgebungsobjekte und Gegner sorgen dafür, dass eigentlich permanent etwas passiert. Nach dem Tod dauert es zudem kaum einen Augenblick, bis man wieder im Spiel ist – was wiederum positiv ist. Dennoch kann dieser Aspekt anstrengend sein, da man kaum Zeit hat zu verschnaufen und ein Reiz nach dem anderen auf einen einprasselt.

Activision

Flüssiges Gameplay

Bei Modern Warfare 4 wurde das aus Black Ops 6 bekannte Omni-Movement-System entfernt. Stattdessen setzt Modern Warfare 4 auf ein vermeintlich kontrollierteres Bewegungssystem. In der Praxis wirkt das allerdings nicht unbedingt realistischer. Die Spielfigur bewegt sich weiterhin extrem flüssig und kann mit ordentlich Tempo um Ecken rutschen und Hindernisse überwinden. Das macht die Steuerung zwar angenehm dynamisch, eröffnet gleichzeitig aber auch Möglichkeiten für Spieler, die das Bewegungssystem bis an seine Grenzen ausreizen.

Gerade in der Beta waren deshalb immer wieder Spieler zu sehen, die durch Sprünge, Rutschen und schnelle Richtungswechsel beinahe akrobatische Manöver hinlegten. Das sieht spektakulär aus, kann für weniger geübte Spieler aber schnell frustrierend werden.

Erste Kampagnenmission in einer Beta

Eine kleine Überraschung ist die Kampagnenmission „Entrenched“, die erstmals im Rahmen einer Call-of-Duty-Beta ausprobiert werden konnte.

Die Mission beginnt in einem Schützengraben, durch den man sich gegen nordkoreanische Truppen kämpfen muss. Ziel ist eine Energieanlage. Dort entwickelt sich die Situation zu einem Wettlauf gegen die Zeit: Ein drohendes Reaktorunglück muss verhindert werden, bevor anschließend die Flucht aus der zunehmend kollabierenden Anlage beginnt.

Auch wenn eine einzelne Mission natürlich noch keine Aussage über die komplette Kampagne zulässt, liefert sie einen interessanten ersten Eindruck von der Einzelspieler-Erfahrung. Uns hat das Kapitel gefallen.

UPDATE: Die CoD: Modern Warfare 4 Beta auf der Nintendo Switch 2

Mit Call of Duty: Modern Warfare 4 erscheint erstmals seit Call of Duty: Ghosts auf der Wii U wieder ein Hauptableger der Reihe für eine Nintendo-Plattform. Wir haben uns an diesem Wochenende in die BETA gestürzt.

Vorweg kann man sagen, dass die BETA komplett gleich mit jener auf den anderen Plattformen war. Daher gelten sämtliche Infos von oben auch hier. Auch können wir bereits sagen, dass der Spielespaß zu 100% der gleiche war, wie beim Test auf der Playstation 5. Selbst das Crossplay funktioniert flüssig mit den anderen Konsolen und dem PC. Auch großartig war, dass man seinen Rang einfach auf die Switch 2 mitnehmen konnte. Einzig auf der technischen Seite muss man mit Abstrichen rechnen.

Die Technik auf der Nintendo Switch 2

Getestet wurde unter anderem im Handheld-Modus der Switch 2. Dabei lief das Gameplay insgesamt problemlos und war gut spielbar. Bei der Bildqualität müssen allerdings Abstriche gemacht werden: Das Bild ist nicht besonders scharf, wirkt etwas blass, aber bleibt während der schnellen Action flüssig.

Besonders auffällig sind einige grafische Details bei Beleuchtung und Umgebung. Gleichzeitig zeigen sich in bestimmten Situationen noch kleinere technische Schwächen, wie Kantenflimmer, gelegentliche Lags und auch ein Glitch, wo wir durch die Decke flogen, trat einmal auf.

Selbst im TV-Modus blieb man von gelegentlichen Glitches nicht verschont, die Grafik wirkte aber viel kontrastreicher, schärfer und einem Call of Duty würdiger, auch wenn bei den Gesichtsanimationen noch Luft nach oben ist.

Natürlich haben wir uns auch den Mausmodus näher angeschaut. Dieser funktioniert einwandfrei und manche werden sicherlich ihre Freude damit haben. Wir haben relativ früh wieder auf den Pro-Controller gewechselt, da uns die Steuerung zu kompliziert war. Buttons, wie jene für Sekundäre Waffen etc. erreicht man nur schwer und in Summe waren wir damit schlichtweg zu langsam für das Gameplay. Wenn man vielleicht alle Tasten optimal auf seine Spielweise anpasst, kann es durchaus funktionieren, aber unserer Meinung ersetzt das Design des Joy-Cons hier sehr schwer eine Maus.

Da es sich um eine Beta-Version handelt, lässt sich daraus noch kein endgültiges Urteil über die technische Qualität der fertigen Version ableiten. Vor dem geplanten Erscheinungstermin am 23. Oktober bleibt noch Raum für weitere Optimierungen.

Zusammengefasst funktioniert Call of Duty auf der Nintendo Switch 2 wunderbar und wer keine Alternative hat, der bekommt, wenn man die grafische Seite außer Acht lässt, ein gleichwertiges Spielerlebnis geboten wie auf anderen Konsolen. Wir hatten großartige Spielestunden, vor allem in Handheld.

8.8Wertung

Fazit

Nach dem Beta-Wochenende bleibt ein durchaus positives Gefühl zurück. Modern Warfare 4 macht Spaß und zwar genau auf die typische Call-of-Duty-Art. Das Gunplay funktioniert, die Waffen fühlen sich gut an, die Karten bieten unterschiedliche Spielmöglichkeiten und neue Ausrüstung sorgt für zusätzliche taktische Optionen.

Allerdings ist das Spieltempo enorm. Modern Warfare 4 verlangt schnelle Reaktionen, permanente Aufmerksamkeit und eine gewisse Bereitschaft, sich auf das Chaos einzulassen – noch krasser als in anderen Teilen. Für Fans der modernen Call-of-Duty-Ausrichtung dürfte das genau richtig sein. Andere könnten sich nach etwas mehr Ruhe und taktischer Tiefe sehnen.

Die Beta zeigt damit vor allem eines: Call of Duty hat seine Stärken definitiv noch nicht verloren. Gleichzeitig ist die Konkurrenz inzwischen größer und das Publikum hat mehr Alternativen denn je.

Ob Modern Warfare 4 daraus am Ende einen echten Vorteil ziehen kann, wird sich erst mit der vollständigen Version zeigen. Die Beta macht jedenfalls Lust auf mehr und wir freuen uns schon riesig auf den 23. Oktober 2026, denn da erscheint das Game für PC, PlayStation 5, Nintendo Switch 2 und Xbox.

Barrierefreiheit

U
Meinung vonUlrich

Die Beta machte Lust auf mehr und ich kanns kaum erwarten bis das Spiel erscheint.

Design
8.5
Sound
8.5
Technik
9.0
Multiplayer
9.0
Spielspaß
9.0
  • Sehr direktes und präzises Gunplay
  • Große Auswahl an unterschiedlichen Waffen
  • Neue Feld-Upgrades und Killstreaks
  • Kill Block sorgt für intensive Multiplayer-Gefechte
  • Teilweise extrem hohes Spieltempo
  • Wenig Zeit zum Verschnaufen oder taktischen Planen
  • Bewegungssystem kann von erfahrenen Spielern stark ausgenutzt werden
  • Einige Karten wirkten vertraut oder wenig innovativ

Herzlichen Dank an Activision für die Bereitstellung des Testmusters.

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