
Pokémon Pokopia - Erweiterungspass Teil 1: Blubbmeeria
Pokémon Pokopia hat bereits im Hauptspiel eine charmante Mischung aus Aufbauspiel, Lebenssimulation, Pokémon-Sammlung und entspanntem Abenteuer geboten. Mit dem Ende August 2026 erschienenen Erweiterungspass wird dieses Konzept nun um drei DLCs ergänzt. Den Anfang macht „Blubbmeeria“ und wie der Name bereits vermuten lässt, verschlägt es euch diesmal unter die Wasseroberfläche.
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Pokémon Pokopia
NSW2
- Genre
- Simulation
- Serie
- Pokémon
- Entwickler
- Nintendo
- Publisher
- Nintendo
- Konsole
- NSW2
- Spieler
- 1–4 lokal1–4 online
- Freigabe
USK ab 6
Der erste DLC erweitert Pokémon Pokopia dabei nicht nur um eine neue Umgebung, sondern führt mit dem Tauchen gleichzeitig eine neue Bewegungsmöglichkeit ein. Besonders schön: Die Attacke Taucher steht seit dem Update kostenlos allen Spielern zur Verfügung und ist somit nicht ausschließlich Besitzern des Erweiterungspasses vorbehalten.
Endlich abtauchen
Um das Tauchen zu erlernen, müsst ihr zunächst eine Insel aufsuchen und dort dem Pokémon Manaphy begegnen. Nach dieser Begegnung erhaltet ihr die Attacke Taucher und damit die Tauchblase, die euch auch unter Wasser mit Sauerstoff versorgt. Eine kleine, aber sehr gelungene Blubberblasenanimation signalisiert dabei sowohl das Eintauchen als auch das Auftauchen.
Das ist nicht nur eine nette optische Spielerei, sondern erweitert die Bewegungsfreiheit in Pokopia erheblich. Bislang waren Wasserflächen für euch vor allem dann passierbar, wenn ihr beispielsweise mit Lapras surfen, mit Magnetilo schweben oder mit Dragoran fliegen konntet. Alternativ blieb euch die Möglichkeit, mühsam Block für Block Brücken über das Wasser zu bauen.
Mit dem Tauchen gehört diese Einschränkung weitgehend der Vergangenheit an. Überall dort, wo Wasserflächen entsprechend zugänglich sind, könnt ihr nun einfach abtauchen und die Unterwasserwelt erkunden. Damit fühlt sich die Welt von Pokopia gleichzeitig ein gutes Stück zusammenhängender an und ihr könnt nicht mehr untergehen, wenn ihr in Untiefen geratet.

Willkommen in Blubbmeeria
Der Hauptfokus des ersten DLCs ist natürlich Blubbmeeria. Die neue Stadt liegt vollständig unter Wasser und wird über ein Tor erreicht. Schon beim Betreten wird deutlich, dass sich die Entwickler beim Design einiges einfallen lassen haben.
Korallen in unterschiedlichen Größen, Pflanzen und weitere Elemente formen eine schwebende Unterwasserwelt, die sich hervorragend in den gemütlichen Stil des Hauptspiels einfügt. Gleichzeitig bekommt ihr zahlreiche neue Dekorationsmöglichkeiten an die Hand, mit denen ihr Blubbmeeria nach euren eigenen Vorstellungen gestalten könnt.
Dazu gehören unter anderem Netze und weitere Unterwasser-Dekorationen. Wie bereits aus dem Hauptspiel gewohnt, könnt ihr dabei auf euren bisherigen Fundus zurückgreifen und diesen mit den neuen Elementen kombinieren.
Das Ergebnis ist weniger eine völlig neue Spielerfahrung als vielmehr eine ausgesprochen stimmige Erweiterung des bekannten Bauprinzips.

Neue Pokémon, neue Aufgaben
Natürlich dürfen neue Pokémon beziehungsweise neue Begegnungen nicht fehlen. Eines unserer ersten Treffen war Corasonn. Das kleine Korallen-Pokémon passt geradezu perfekt nach Blubbmeeria und fügt sich wunderbar in die Atmosphäre der Unterwasserstadt ein.
Aber auch weitere Wasser-Pokémon wie Tohaido warten auf eure Unterstützung. Viele der neuen Bewohner bringen dabei wieder eigene Aufgaben mit. Ihr helft beispielsweise beim Bau von Unterkünften, errichtet ein Tohaido-U-Boot oder kümmert euch um die Versorgung der Bewohner.
Damit bleibt Blubbmeeria dem bekannten Missionsdesign von Pokémon Pokopia treu. Ihr nehmt Aufträge an, sammelt benötigte Materialien, sucht passende Pokémon und setzt anschließend eure Bauvorhaben um.
Gerade diese Mischung funktioniert weiterhin hervorragend, weil die einzelnen Aufgaben selten wie klassische „Bring mir Gegenstand X“-Quests wirken. Stattdessen greifen sie meistens sinnvoll in das Aufbau- und Pokémon-System von Pokopia ein.

Wassermelonen unter Wasser
Eine der kurioseren Neuerungen sind die Wassermelonen. Die wachsen nämlich tatsächlich unter Wasser, benötigen dafür allerdings Unterstützung in Form von Blubberblasen.
Ihr braucht deshalb ein Pokémon wie Hydropi, das entsprechende Blasen erzeugen kann, damit die Pflanzen wachsen. Sind die Wassermelonen schließlich reif, ist die Arbeit noch nicht ganz erledigt. Nun müsst ihr beispielsweise Kanivanha finden, das die Früchte zerteilen kann, damit sie anschließend überhaupt gegessen werden können.
Solche kleinen Produktionsketten sind exemplarisch für das, was Pokémon Pokopia ausmacht: Ihr baut nicht einfach nur Gebäude, sondern nutzt die Fähigkeiten eurer Pokémon, um eure Umgebung und die Versorgung eurer Stadt Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Ein neues Stück Pokopia
Auch in Blubbmeeria müsst ihr wieder das Umgebungslevel erhöhen und eure Stadt sukzessive ausbauen. Ein Pokémon-Center gehört ebenso dazu wie weitere Einrichtungen, die euch nach und nach neue Möglichkeiten eröffnen.
Damit fühlt sich der DLC angenehm vertraut an. Wer bereits das Hauptspiel mochte, muss sich nicht auf ein komplett neues System einstellen. Stattdessen bekommt ihr schlicht mehr von dem, was Pokémon Pokopia bereits im Hauptspiel so erfolgreich gemacht hat: Bauen, Sammeln, Erkunden, Pokémon helfen, Aufträge erledigen und die eigene Umgebung immer weiter verbessern. Was sich ebenfalls nicht geändert hat ist der Kampf mit dem Inventar und gegen die eigene Horterei. Habt ihr also schon ein gutes Ablagesystem etabliert, wendet es hier am besten gleich wieder an!

Kleine Geheimnisse und neue Lore
Neben den eigentlichen Aufgaben gibt es erneut kleinere Geheimnisse zu entdecken. Interessant ist der neue Museumsbereich, in dem ihr diesmal unter anderem Pokéball-Fundstücke ausstellen könnt.
Darüber hinaus lassen sich neue Dokumente finden, die weitere Informationen über die Vergangenheit der Welt liefern. Wer sich für die Lore von Pokémon Pokopia interessiert, bekommt damit erneut kleine Puzzlestücke serviert, die das Gesamtbild der Spielwelt erweitern.
Auch hier setzt Blubbmeeria auf das bekannte Prinzip: Die Entdeckungen liegen nicht unbedingt auf dem offensichtlichen Weg, sondern warten darauf, dass ihr euch etwas genauer umseht. So wie sich mancher Pokéball oder ein erlernbares Rezept unter einem zerstörbaren Block befindet.

Mehr vom gemütlichen Pokopia-Gefühl
Spielerisch bleibt Blubbmeeria eng am Hauptspiel. Das dürfte für Fans erfreulich sein, bedeutet aber gleichzeitig, dass der DLC keine grundlegende Weiterentwicklung des Spielsystems darstellt.
Das muss allerdings kein Nachteil sein. Pokémon Pokopia lebt von seinem entschleunigten Spieltempo und der Möglichkeit, sich ohne großen Druck eine eigene kleine Welt aufzubauen. Blubbmeeria versteht es, dieses Gefühl unter Wasser zu übertragen beziehungsweise nun mit dem nahtlosen Wechsel von Land und Wasser zu spielen. Damit wird das ganze Spielerlebnis noch organischer und die neue Stadt als TEil davon.
Grafik, Sound und Technik
Auch optisch schlägt Blubbmeeria in die gleiche Kerbe wie das Hauptspiel. Der typische Pokémon-Pokopia-Look wird konsequent fortgeführt und um zahlreiche Unterwasser-Elemente erweitert. Gerade die Korallen, Pflanzen und schwebenden Strukturen sorgen dabei für eine angenehm verspielte Atmosphäre.
Beim Sound erwartet euch ebenfalls gewohnte Kost. Die Musik bleibt ausgesprochen eingängig, trägt die typische Pokémon-DNA in sich und unterstützt das gemütliche Spielgefühl.
Technisch gibt es ebenfalls wenig Grund zur Kritik. Die Bildrate bleibt stabil und auch die allgemeine Auflösung und Performance gibt keinen Anlass zu größeren Beanstandungen. Auch die Ladezeiten sind angemessen. Die in-Game Wartezeiten sind gleich, wenn es um Bauzeiten geht und gehören zum Spielerlebnis dazu.

Drei Teile für Pokopia
Blubbmeeria ist nur der erste von insgesamt drei Teilen des Erweiterungspasses, der mit insgesamt 34,99€ zu Buche schlägt.
Der zweite DLC soll voraussichtlich Ende 2026 erscheinen. Statt einer weiteren neuen Stadt wird hier der Fokus stärker auf Accessoires und Dekorationen liegen. Unter anderem soll es möglich werden, eure Pokémon zu verkleiden. Auch neue Pokémon sollen ihren Weg ins Spiel finden.
Der dritte Teil ist derzeit für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen und soll wieder eine neue Stadt mitbringen. Damit bekommt der Erweiterungspass eine interessante Struktur: neue Welt, anschließend zusätzliche Individualisierung und schließlich wieder eine neue Umgebung.
Wer den Erweiterungspass früh kauft, erhält außerdem bis August 2027 30 wertvolle Poké-Metallbarren. Zusätzlich stehen über das Geheimgeschenk-Menü eine Ditto-Mustertapete und Ditto-Blöcke kostenlos zur Verfügung.
Fazit
Blubbmeeria ist ein erfrischender Start in den Pokémon Pokopia Erweiterungspass! Im gleichnamigen neuen Gebiet geht es für euch unter Wasser mit neuen Pokémon, zahlreichen zusätzlichen Items und Aufgaben in eine weitere Runde gemütlichen Spielspaßes. Bewährte Mechaniken und sinnvolle Ergänzungen, wie Wasser bezogene Dekorationen und Quests sorgen für noch mehr Zugänglichkeit. Auch die Lore wird durch weitere Sammelgegenstände erweitert und es gibt nun Wassermelonen! Wer mit Pokémon Pokopia viel Freude hatte, wird den ersten Teil des Erweiterungspasses inkl. der neuen Tauch-Funktion lieben. Für den Preis von 34,99€ dürfen wir aber noch auf einiges mehr gespannt sein, Blubbmeeria ist in jedem Fall ein sauberer Anfang!
Barrierefreiheit
Die neue Tauchen-Mechanik und das charmante Blubbmeeria Gebiet haben mich schon nach wenigen Minuten verzücken können, weil sie sich einfach organisch ins Gameplay einfügen!
- Tauchfunktion erweitert Bewegungsfreiheit im Spiel
- Neue Pokémon und abwechslungsreiche Aufgaben
- Neue Bau- und Dekorationsitems
- Stimmige Atmosphäre & gelungener Sound
- Bekannte Spielmechaniken werden weitergeführt
- Neue Sammelobjekte für mehr Lore
- Blubbmeeria nur im Erweiterungspass erhältlich, nicht einzeln
- Spielerisch wenig grundlegend Neues gegenüber dem Hauptspiel
- Ladezeiten könnten kürzer ausfallen
Vielen Dank an Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.
Reactions
1 Kommentar
Da wird es wieder viele neue Videos auf youtube geben und ich finde das immer toll was die Leute da so alles bauen und dekorieren 😀
Vielleicht spiele ich es irgendwann auch mal selbst weil das Spiel ist wohl richtig gut geworden 😀
