
Super Mario Party Jamboree
Mit Super Mario Party Jamboree will Nintendo den nächsten Glückswurf erzielen. Ob das mit dem nach eigenen Aussagen „größten Mario Party“ der Franchise-Geschichte geklappt hat, lest ihr in diesem garantiert nicht zusammengewürfelten Nintendo Switch Test.
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Super Mario Party Jamboree
NSW
- Genre
- Gesellschaftsspiel
- Serie
- Mario Party
- Entwickler
- Nintendo
- Publisher
- Nintendo
- Konsole
- NSW
- Spieler
- 1–20 lokal
- Freigabe
USK ab 6
Die Party-Plaza ruft
Super Mario Party Jamboree beginnt damit, dass ihr von Kamek eine Einführung in den Spielspaß, der euch erwartet, erhaltet. Danach dürft ihr in den Heißluftballon einsteigen, der euch direkt zur Party-Plaza oder einer der vielen Spiele-Inseln bringt.
Auf der Party-Plaza dürft ihr euch, wie auf einem kleinen Jahrmarkt, an allerlei Stationen austoben, die wie Fahrgeschäfte, Buden und Riesenräder gestaltet sind. Dabei warten Aktivitäten als auch Shops auf euch.
Die Partyhelfer-Reise wird hier direkt prominent beworben. Denn ihr dürft Kamek helfen, die Spielbretter ohne Würfel zu erkunden und den NPCs dabei mit diversen kleinen Aufgaben weiterzuhelfen. Dieser Modus ist als Einzelspielerkampagne zu verstehen, in der ihr euch mit den Spielbrettern und ihren Funktionen vertraut macht, vor allem die Neuerungen sind spannend zu entdecken und immerhin gibt es von 7 Spielbrettern 5 neue zum entdecken. Am Ende der Kampagnen dürft ihr euch auf fünf Boss-Minispiele freuen, die dann ebenfalls für die Minispiel-Sammlung freigeschaltet werden.
Nebendran gibt es den Emote-Laden, denn in Nintendo-Spielen gibt es bekanntermaßen keine Sprach-Chats, sondern Kommunikationen über Sticker und Emotes, hier lässt sich eine ganze Palette neuer Emotes freischalten, von Anfeuerungen bis gehässige Hahas! Beim Party-Karten-Laden werdet ihr die namensgebenden Party-Karten erwerben können, ebenso Sticker und andere Designs. Trefft ihr auf Online-Spieler oder spielt mit Freunden, erhaltet ihr automatisch die mehr oder weniger hübsch designten Karten der anderen – eine nette Spielerei am Rande, die man auch schon vom Vorgänger Mario Party Superstars kennt. Der Musik-Shop holt euch Titel aus den Spielbrettern und Nebenaufgaben nach Hause, alle gegen Credits erwerbbar, natürlich mit vorheriger Reinhörmöglichkeit, wie man es aus guten Plattenläden kennt!

Obendrein wartet das Datenhaus, das euch den Party-Rang darstellt auf euch. Hier könnt ihr auch die Erfolge sehen, die es im Spiel zu erreichen gibt bzw. die euch noch fehlen, fein säuberlich nach Spielinhalt sortiert. Denn pro Erfolg macht ihr einen Fortschritt auf der Party-Rang-Skala, die 50 Stufen hat. Ihr könnt auch die bisherigen Tipps und Tutorials einsehen und im Album stöbern. Durch die hervorragende Aussicht aus dem Heißluftballon lässt sich mit der Zoom Funktion die ein oder andere nette Szene mit bestimmten Charakteren finden und festhalten. Hier solltet ihr besonders aufmerksam sein, denn hier könnt ihr die spielbaren Charaktere Pauline und Ninji freischalten.
Da sich Super Mario Party Jamboree mit den meisten Inhalten auch online spielen lässt, gibt es auf der Party-Plaza natürlich auch die Ranglisten Funktion einzusehen. Hier könnt ihr nach Spielmodus eure Gesamtpunktzahl bzw. euren Rang je Minispiel erfassen. Das ist ziemlich cool, weil so die Highscore-Jagd in den Minispielen noch viel reizvoller wird!
Rein in den Heißluftballon
Wer zwischenzeitlich der Party-Plaza entfliehen mag, der steigt einfach wieder in den Heißluftballon und saust davon, denn es gibt ja noch die Hauptattraktionen zu entdecken! Aus luftiger Höhe lassen sich die vielen Inseln entdecken. Die Wichtigste ist selbstredend der Mario Party Bereich. Wir möchten euch Stück für Stück durch die Inhalte führen, die ihr dieses Jahr erwarten dürft.

Von sieben Spielbrettern in Mario Party stehen zum Start des Spiels direkt vier zur Verfügung. Dazu zählen der knuffige Mega-Wigglers Leckerwald (Schwierigkeit 1), das Meisterwürfler-Motodrom (Schwierigkeit 3) sowie der imposante Regenbogen-Kaufpalast und die Gumba Lagune (jeweils Schwierigkeit 4). Schafft ihr es 10 Erfolge zu sammeln, ist eure zehnte Belohnung das Freischalten des Western-Land Spielbretts, was aus Mario Party 2 stammt und neu aufgelegt wurde. Bei 20 Belohnungen gibt es dann Marios Regenbogenburg (Mario Party 1) dazu. Bei 30 Belohnungen wartet zuletzt noch das besonders herausfordernde Spielbrett Bowsers Finsterhort auf euch.

Wer sich komplett überraschen möchte, der spielt direkt drauf los und lernt beim Spielen die Spielbretter kennen. Ihr werdet wie gewohnt die Spielreihenfolge der vier Spieler auswürfeln. Ihr könnt lokal zu viert an den Start gehen, seid ihr weniger, wird mit COM-Gegnern die Vierergruppe aufgefüllt. Anschließend geht es los. Ihr würfelt und könnt 1-9 Felder vorrücken. Dabei gibt es Münzfelder, rote Felder, auf welchen ihr Münzen verliert, Bowser-Felder, die noch rabiater zuschlagen bzw. euch Sterne klauen und Aktionsfelder, die die Umgebungseffekte der Map auslösen bzw. eine Aktion von euch abverlangen. Außerdem hat jedes Spielbrett Shops integriert, bei denen ihr euch für entsprechende Münzen mit Items eindecken dürft. Wer also auf die goldene Röhre hofft, die direkt zum heißbegehrten Stern führt, der sollte die Augen aufhalten. Diesmal gibt es bei den Item-Shops im Pro-Modus auch Mengen-Limits und wechselnde Angebote. Insgesamt haben es diesmal über 35 Items ins Spiel geschafft. Auf diese Weise ist Spielstrategie definitiv wichtiger geworden, der Faktor Glück ist aber auch in diesem Mario Party Teil immer noch der ausschlaggebende Faktor. Dadurch macht vor allem das Spielen mit jüngeren Teilnehmern Spaß..

Neu dabei sind neben 22 spielbaren Charakteren auch die zehn Jamboree-Partner. Wo im vorherigen Teil doch ziemlich übermächtige Partner eingesetzt werden konnten und die Charakterwahl durchaus eine Auswirkung hatte, kommt hier durchaus mehr Balance ins Spiel. Es gibt verschiedene dieser Partner und sie kommen auf das Spielbrett und müssen innerhalb von 3 Zügen von einem Spieler erreicht werden. Wird dies geschafft, muss in einem Challenge-Spiel ermittelt werden, wem der Jamboree-Partner anhängt. Entsprechend ihrer Stile gibt es verschiedene Challenges. Wario veranstaltet ein cooles Quiz, während Luigi in den Wirrwarrturm von Luigi’s Mansion für verschiedene Rätsel-Räume führt. Geht ihr als Sieger aus der Challenge hervor, behaltet ihr den Jamboree-Partner für maximal drei Runden an eurer Seite. Ihr erhaltet außerdem dessen wertvolle Effekte. Bei Peach kostet euch der Stern etwa nur 10 statt 20 Münzen und ihr könnt generell mit Partner 2 Sterne kaufen. Bei Rosalina erhaltet ihr zu Zugbeginn ein nützliches Item, Mario erhöht die Würfelzahl um 3 bis 8 Punkte. Das alles ist ziemlich cool und macht riesig Spaß. Leider kann der Partner aber auch schnell abgeluchst werden, wenn ihr überholt werdet. Wenn man bedenkt, wie aufwändig der Gewinn des Jamboree-Begleiters war, dann ist das schon ein wenig gemein – aber ärgern gehört eben auch dazu und sorgt dafür, dass nicht ein Spieler in den drei Runden nahezu übermächtig wird.
Ihr könnt im übrigen auch dieses Mal vor Spielbeginn wieder entschieden, wie ausführlich der Durchlauf sein soll. Ihr könnt zwischen 10, 20 und 30 Runden entscheiden, damit gibt es auch die gleiche Anzahl an Minispielen, die aus Jeder-gegen-Jeden-Spielen, Duellen, 1 vs. 3 und 2 vs. 2 ausgespielt werden. Insgesamt kommen wir so von 112 Minispielen, die es insgesamt gibt, auf etwas über 70 die für die Mario Party Spiele aufgrund ihrer Spielkonfiguration verfügbar sind. Auch enthalten ist die Option von Pro-Regeln, dabei seid ihr auf 12 Runden reglementiert und habt klarere Optionen für weniger Glücksspiel. Wer letzteres jedoch mag, der darf sich auch weiterhin nach Herzenslust für die Vergabe von Bonussternen entscheiden und diese Option angewählt lassen.

Wer sich jetzt im Übrigen fragt, wie viele Jeder-gegen-Jeden-Spiele gibt, es sind 29, während es in Mario Party Superstars noch über 40 waren. Ihr dürft aber auch außerhalb des Mario Party Modus die Minispiele nach Herzenslust ausprobieren und erhaltet diese dort auch nach Spielart gefiltert dargestellt. Es sind wieder etliche Spiele dabei, die neu hinzugefügt wurden und ungemein Spaß machen. Die Mischung und Abwechslung sorgen dafür, dass es euch nie langweilig wird, selbst wenn ihr eins nach dem anderen im freien Spiel des Minispiel-Hafens durchspielt. Besonders gefallen hat uns das Pinball-Minispiel, das Pong-Spiel, bei dem Man Blöcke in Mario Optik für Münzen zerstören muss oder eine Highspeed-Münzfahrt im Stile von F-Zero.

Etwas mehr Bewegung bitte!
Bisher haben wir aber noch kein Wort über die übrigen Modi verloren, die ihr als Mini-Inseln entdecken könnt. Da wäre zum einen der neu eingeführte Bowerathlon zu erwähnen. Hier können bis zu 20 Personen online oder ihr allein mit Computer-Gegnern ins Spiel gehen. In mehreren Runden tretet ihr in drei Spielen gegeneinander an. Diese Spiele werden aus einer 14er-Auswahl gewählt und über die Runden immer schwieriger. Jeweils nach drei Spielen gibt es ein Bowser-Boss-Spiel, bei dem ihr möglichst lang durchhalten müsst, wenn Blöcke in den Abgrund stürzen oder Bowser euch verfolgt und ihr fliehen sollt. In all den Spielen sammelt ihr Münzen, die als ein Schritt auf einem Spielfeld übersetzt werden. Wer nun über drei bzw. mehr Runden ins Ziel kommt, hat gewonnen. Wie viele Spiele ihr tatsächlich bestreiten müsst, hängt letztlich an den Münzerfolgen pro Spiel der Spieler. Dieser neue Spielmodus hat uns wirklich großen Spaß gemacht und belohnt euch bei konsequentem Spielen sogar mit aufsteigenden Rängen bis zum S-Rang, wie ihr ihn auch aus Nintendo Switch Sports bei den diversen Sportarten kennen könntet.
Weiterhin erwähnenswert ist das Bowser-Bomberteam. Hier schließen sich 8 Spieler zusammen, die Kisten mit Bomben aufbrechen müssen, um einen Trug-Bowser aus Pappe umzuhauen. Auf dem Weg zu diesem Ziel gibt es unterschiedliche Minispiele, die euch mit hilfreichen Items belohnen, um z.B. mit einem Hammer schneller die Kisten aufzubrechen.

Bei der Parakoopa-Flugschule geht es dann für euch auch so richtig mit den Bewegungs-Steuerungsfeatures los, sofern ihr sie nicht schon im ein oder anderen Minispiel erlebt habt. Dabei dürft ihr entweder im Flatterkampf gegen einen anderen Spieler oder den Computer in einem gewissen Zeitlimit so viele Parapünktchen wie möglich einsammeln, um zu gewinnen. Der zweite Modus ist das Parakoopa-Taxi, wo ihr Fluggäste einsammeln und abladen müsst. Zu guter Letzt gibt es auch einen freien Flug. Insgesamt hat aber trotz Neukalibrierung der Joy-Cons dieser Modus nur bedingt für Spielspaß gesorgt, da die Bewegungen der Joy-Cons nicht sauber als Flügelbewegungen übersetzt werden konnten. Ihr sollt nämlich – so die Spielidee – permanent mit ausgestreckten armen für Auftrieb, Abtrieb oder Neigung des geflügelten Marios sorgen. Kreativität hat Nintendo definitiv bewiesen, die technische Umsetzung hat aber ihre Tücken.

Bei der Toad-Fabrik funktioniert das Ganze bis auf wenige Ausnahmen schon deutlich besser. Hier könnt ihr durch 10 Abschnitte mit jeweils drei Leveln verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben absolvieren. Ihr müsst jeweils eine Kugel, die aus einer grünen Röhre kommt, über einen Parcours an Hindernissen zu einem Ziel führen. Mit der Zeit wird das Ganze immer weiter erschwert, weil ihr beide Joy-Cons teilweise gleichzeitig ausrichten müsst, während die beweglichen Objekte auch innerhalb eines Levels variieren können. Da wären schwenkbare Wippen, Schieberegler, Düsen für Auftrieb oder auch ansaugende Kanonen. Leider hat gelegentlich auch hier die unscharfe Bewegungssteuerung der teils minutiösen Bewegungsanforderung einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Spielzeit gestreckt. Beim 30. Level haben wir uns dadurch ziemlich die Zähne ausgebissen. Aber ein wahrer Nintendo-Fan kämpft sich trotzdem durch!
Wer nun immer noch nicht genug von bewegungsgesteuerten Spielen hat, der darf bei Peachs Rhythmus-Küche vorbeischauen. Auch hier warten wieder einige Minispiele, die allesamt auf Rhythmusgefühl, Timing und die Bewegungssteuerung setzen. Im Takt Gemüse zu zerkleinern, aufzuspießen, Rüben zu pflücken oder Butter auf Toastbrote zu schmieren, das kann ganz schön Spaß machen – oder auch nicht. In drei Schwierigkeitsgraden und einem Remix-Modus gilt es sich hier zu erproben und anschließend nach Rhythmusgefühl bewerten zu lassen. Erfolge gibts für gute Ergebnisse obendrauf. So kumulieren all diese netten Spielereien im Minispiel-Hafen. Hier dürft ihr entweder im freien Spiel alle 112 Spiele ausprobieren, sobald ihr auch die 5 Boss-Minispiele aus der Partyhelfer-Reise aktiviert habt. Ihr könnt per L und R durchscrollen, welche Spielart ihr ausprobieren wollt und startet in die Spiele, die jeweils mit kurzer Spielvorschau und Anleitung auf euren Einstieg warten. Einmal gestartet, dürft ihr zufällig immer weiter spielen oder gezielt ein Minispiel nach dem anderen auswählen.
Grundsätzlich würden wir empfehlen, mit den original JoyCons zu spielen. Bei Controllern von Drittanbietern haben wir schnell gemerkt, dass die Steuerung noch "holziger" ist. Es macht einfach keinen Spaß, wenn sich beispielsweise das Snowboard trotz Bewegungssteuerung so anfüllt, als würden wir mit einem D-Pad steuern. Darüber hinaus warten im Minispiel-Hafen auch noch das Team-Match, bei dem ihr auf einem Bananenboot sitzend in drei Spiele gegen ein anderes Zweier-Team geht. Wer zuerst eine definierte Anzahl an Sternen erreicht, hat gewonnen. Am Steg daneben gibt es Tagesherausforderungen, die eben regelmäßig wechseln und mit Freunden oder auch gegen den Computer gespielt werden können. In der Superserie geht es in den Segelflug am Motorboot und in den Minispiel-Kampf mit weltweiten Spielern. Die Challenge-Minispiel-Serie ist die letzte Spieloption am Minispiel-Hafen, wo am Ende einer Reihe von Minispielen derjenige mit den meisten Münzen zum Sieger erklärt wird. Doppelte Münzspiele und Münzklau selbstverständlich inbegriffen. Insgesamt ist also mindestens beim Minispiel-Hafen für jeden Spielertyp etwas zu finden. Egal ob mit Freunden, als Alleinspielender oder mit großen kompetitiven Ambitionen für den S-Rang in der Superserie, ihr habt die Qual der Wahl.

Hätte hätte Minispiel-Kette
Betrachtet man nun einmal zusammenfassend, was man bei Super Mario Party Jamboree auf der Habenseite findet, dann währen da eine üppige Charakterwahl von 22 Charakteren, 7 Spielbretter, 10 ausgewogene Jamboree-Partner und 112 Mini-Spiele, von deren mehr als 2/3 ganz ohne Bewegungssteuerung auskommen. Es gibt weniger Jeder-gegen-Jeden-Spiele als im Vorgänger, dafür aber eine riesige Auswahl an Minispielen jedweder Couleur. Mal springt ihr um die Wette auf einer Riesenpflanze, dann müsst ihr Basketbälle in Körbe werfen oder in einem Wasserbecken einen Spieler mit einem Käfig einfangen. Mal eben jeder für sich, allein gegen alle oder in Teams, wer sich hier über Einseitigkeit beschwert, hat Einseitigkeit noch nicht erlebt. Gleichzeitig haben manche Minispiele teilweise einen sehr langen Timer oder verfügen über mehrere Runden, sodass sich einzelne Spiele etwas ziehen können. Alten Mario Party Hasen dürfte auffallen, dass einige Minispiele aus älteren Teilen übernommen wurden oder zumindest das Spielprinzip recycelt und neu aufgelegt wurde. Aber es gibt auch genug neue Minispiele zu entdecken.
Die Spielbretter bei Mario Party variieren bei den Spielinhalten, ihrer Feldanordnung und natürlich im Design und Schwierigkeitsgrad. Pro-Regeln machen Mario Party kompetitiver und weniger glücksbasiert, gleichzeitig fehlt es uns noch an weiterer Konfigurierbarkeit der Spielregeln (z.B. 5 oder 15 Runden, gewisse Items ausschließen). Obendrauf könnt ihr alle Mini-Spiele im Hafen durchprobieren oder in verschiedenen Spiel- oder Challenge-Konfigurationen ausloten. Es gibt nahezu überall eine Online-Spiel und Ranglisten-Integration, die nötige Datenabdeckung erhaltet ihr dann wiederum im hübschen Party-Plaza Hub, der auch zum kreativen Ausprobieren mit Emotes und Party-Karten Designs, Stickern und Musikstücken einlädt.
Wer ein wenig Abwechslung sucht, die Bewegungssteuerung mag oder auf Rhythmus steht, der geht dann zusätzlich noch zur Rhythmus-Küche, der Toad-Fabrik oder zur Parakoopa-Flugschule vorbei, wobei letzteres die schwächste der nebensächlichen Zerstreuungen ist. Das mit Abstand coolste Nebenspiel ist aber klar der Bowserathlon.

Festzuhalten ist aber auch, dass allein mit den sieben Spielbrettern, dem Einheimsen der diversen Erfolge und dem Minispiel-Hafen werdet ihr aber online und im Freundeskreis Dutzende Stunden Spielspaß garantiert bekommen. Dabei funktioniert, bis auf einzelne bewegungsgesteuerte Inhalte, die Technik von Super Mario Party Jamboree tadellos. Wir haben keine Fehler entdeckt, die Ladezeiten sind wirklich kurz, die Texturen plastisch und hochwertig und die Spielbretter wunderschön und detailreich! Die Soundtracks und Effekte unterstützen alle Spiele und auch das Erleben auf den Spielbrettern stimmungsvoll und leichtfüßig. So könnte es euch, wie uns im Test, schnell mal passieren, dass ihr so durch eine Reihe von 10 Minispielen im freien Spiel durchrauscht, weil das Spielerlebnis so spaßig und nahtlos zugleich ist!
Fazit
Noch nie war eine Mario Party so vollgestopft mit Spaß! Super Mario Party Jamboree ist eine bunte Mischung aus 112 kreativen Minispielen, die durch zahlreiche soziale und online-Features angereichert wurden. 7 fantastische Spielbretter warten auf hitzige Mario Partys, die mit Freunden von 10 bis 30 Runden mit geringfügig anpassbaren Optionen oder im Pro-Modus gespielt werden können. Neu sind auch die Jamboree-Partner, die euch mit Boni unterstützen. Egal ob ihr allein, im Team oder gegen eine 3er Gruppe spielt, ihr werdet so viele Spielangebote erhalten, dass sich nahezu jeder Modus rund und spannend anfühlt. Erweitert wird das Erlebnis durch kleinere Nebenspiele, von denen drei maßgeblich auf die Bewegungssteuerung der Joy-Cons setzen. Ein Highlight ist aber vor allem der Bowserathlon, in dem ihr online - zu zwanzigst - in drei schwerer werdenden Minispielen nach Münzen um den Sieg hascht. Obendrein dürft ihr wieder Emotes, Sticker, Musikstücke und Karten kaufen und steigt für Erfolge im Party-Rang. Super Mario Party Jamboree ist somit vielseitig und garantiert ein willkommener Gast auf jeder Party!
- 112 abwechslungsreiche Minispiele
- innovativer Bowserathlon für 20 Spieler
- diverse Spielmodi
- schicker Party-Plaza Hub
- Balance der Spiele variiert
- Konfigurierbarkeit mit Potenzial
- Steuerungsunschärfe der Bewegungsspiele
Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.
