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Death Ray Manta SE

Death Ray Manta SE

Maik

Death Ray Manta SE

NSW

Konsole
NSW
Spieler
1 lokal
Freigabe
USK ab 6

Death Ray Manta ist eines dieser Hardcore-Arcade-Games, welches es schon vor einigen Jahren gab, aber immer wieder aufpoliert und neu veröffentlicht wird. So bekommen wir nun Death Ray Manta SE für die Nintendo Switch präsentiert. Was der Titel für eine Wertung abgeschossen hat, lest ihr hier:

Galaktisches Gameplay mit Epilepsie-Garantie

Allen voran erwähnt: DRM SE ist ein Twin-Stick Shooter, der wie der Name schon sagt, lediglich beide Controll-Sticks der Konsole benötigt. Mit dem linken Stick fliegen wir unseren Manta und der rechte Stick dient dem Schießen. Es gilt in so vielen Wellen wie möglich die außerirdischen Raketen, Geschosse, Aliens und Co abzuschießen, um den eigenen Highscore nach oben zu treiben. Dieser wird zum einen durch die Abschüsse in Wellen beeinflusst, zum anderen davon, ob wir in jeder Welle rechtzeitig das Juwel einsammeln, dass zufällig auf der Map erscheint oder es versehentlich mit abschießen. Effekte erhalten wir jedoch von keinem Gem. Weder ein Schild noch erhöhte Feuerkraft. Das einzige, was sich ändert, sind die Feinde, die in unserem Rechteck, in dem wir uns befinden, spawnen bzw. uns umkreisen. Entsprechend schnell treten die Tode ein. Einmal kurz unaufmerksam und wir werden von einem feindlichen Projektil getroffen und aus dem Spiel geworfen, einmal zu schnell gewendet und wir fliegen in einen Gegner – Spiel vorbei. So geht es das gesamte Spiel hindurch. Es ist frustrierend und motivierend zugleich, da ein Spieldurchlauf quasi jederzeit möglich ist und nahezu keine Zeit verbraucht. Das Spiel lädt umgehend und wir können uns beweisen.

Erwähnenswert ist dabei, dass das gesamte Spiel in Englisch dargestellt wird, also die wenigen Texte, die wir eingeblendet bekommen, z.B. nach erfolgreichem Absch(l)uss einer Welle oder nach Einsammeln des Schmuckstücks. Dass dies so dermaßen rasant passiert, kann schon einmal verursachen, dass ihr die Augen zusammenkneifen müsst oder das Gefühl bekommt, dass euch eine Sicherung durchknallt. Entsprechend sollte ein Warnhinweis für Epileptiker vor Spielstart angezeigt werden, denn für diejenigen unter euch, die unter Fotosensitivität- und Epilepsie leiden, ist dieses Spiel, dass auf Schnelligkeit und Neon-bunte Pixel- und Partikeleffekte setzt, absolut nichts. Spielspaß, Fortschritt, Sound Wie bereits erwähnt, ist DRM SE nicht nur schnellgängig vom Spielprinzip, sondern auch äußerst schnelllebig. Wir starten ins Spiel und müssen gleichzeitig sofort darauf gefasst sein, uns auf unser Ableben einzustellen. Es gibt keine Upgrades, es gibt keine anderen Welten, es gibt keine Fähigkeiten. Nur den Manta, nur eure zwei Sticks, die verschiedenen Welten und den Highscore. Wem das reicht, sich die Pixel bei Elektrosounds um die Ohren knallen zu lassen, der kann hier kurzweilig einigen Spaß einheimsen. Für längere Spieleabende und große Motivation taugt es aber nur bedingt.

6.0Wertung

Fazit

Death Ray Manta SE ist ein pixelbuntes Neon-Abenteuer, dass zurecht den Titel eines Hardcore-Arcades verdient. Es ist ein bockschwerer Twin-Stick-Shooter, der Spielgeschwindigkeit, euren Reflexen und dem Hochtreiben eures Highscores lebt. Es mangelt ihm aber an Abwechslungsreichtum und einem Chancenangebot für die Gelegenheitsspieler, ebenfalls Spaß an einem Spiel mit hoher Schwierigkeit zu finden.

Design
7.0
Sound
6.0
  • geniale Neon-Pixel-Explosionen
  • ernsthafte Challenge für Hardcore-Arcader
  • mangelnder Abwechslungsreichtum
  • keine Upgrades oder Fähigkeiten
  • Mechanikarmut: Core-Twin-Stick-Shooter

Vielen Dank an die Firma Thalamus Digital für die Bereitstellung des Testmusters.

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