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Pentagon verbietet Pokémon Go - Wegen Sicherheitsrisiko

Pentagon verbietet Pokémon Go - Wegen Sicherheitsrisiko

Benjamin A.

Wie bei jedem neuen Hype gibt es natürlich jede Menge Kritiker, die der Neuerung skeptisch gegenüberstehen. So soll Facebook analoge Sozialkontakte verkümmern, "Killerspiele" sollen an Amokläufen Schuld sein, Fernsehen verblödet und Bücher lesen ist sowieso ganz schlecht für die Augen.

Eine gar nicht so ungerechtfertigte Kritik an Pokémon Go ist allerdings der Umgang mit dem Datenschutz. Dabei geht es weniger darum, dass das Leben eines einzelnen Otto Normalverbrauchers ausspioniert oder gar von Interesse werden könnte (wer sich mit Mobilfunknetzen auskennt weiß, dass es dazu nicht mal ein Smartphone bräuchte), sondern dass die GPS-Daten in der Masse zu Werbezwecken weitergenutzt werden könnten.

Doch das Pentagon scheint allein die Möglichkeit der Spionage schon als Grund genug zu sehen, die App auf ihrem Gelände zu verbieten. Laut der Washington Post glauben Sicherheitsbeauftragte, dass Details über die Position von Räumen und wichtige Positionen am Gelände geortet werden könnten. Auch eine Arena in der Nähe des Pentagons wurde entfernt:

"A memorandum sent July 19 warned all officials and defense contractors that playing Pokémon Go, the hugely popular Japanese video game, poses a potential a security risk to secure and sensitive facilities.

[...]

Pentagon security officials are concerned the data obtained playing the game could provide pinpoint accuracy on the locations of rooms and other sensitive facilities where secrets are stored."

Was haltet ihr von den Bedenken? Übertrieben, oder genau richtig für ein Gebäude der nationalen Sicherheit? Hat diese Information Einfluss auf eure private Spielweise?

Pokmon Go Karte

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