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Ist Nintendo auf dem Weg zur Software-Firma?

Ist Nintendo auf dem Weg zur Software-Firma?

Benjamin A.


Die Wii U polarisiert. Die einen meinen, sie bringe interessante neue Möglichkeiten und endlich HD-Grafik, andere meinen wiederum, Nintendo hätte wieder den Zahn der Zeit übersehen und sehen im Tablet-Controller nur ein weiteres Gimmick. Nachdem auch der 3DS Startschwierigkeiten hatte beginnen natürlich einige an der Zukunft Nintendos zu zweifeln.

So auch Bing Gordon, ehemaliger Chief Creative Officer bei Electronic Arts. Er meint auf die Frage, ob sich die Wii U gegen 200$ Tablets durchsetzen kann, dass Nintendo sich wie Sega bald in den Software-Markt zurückziehen wird:

"I think Nintendo's already on track to become primarily a software company. We saw that with Sega back in the day; Sega made some missteps and became primarily a software company. Nintendo hasn't really made misstep[.]"

Er betont zwar, dass Nintendo keine Fehltritte wie Sega machte (Mega Drive-Erweiterungen und Saturn, so wie der Dreamcast, der dadurch keine Chance mehr hatte), aber dass ihr momentaner Erfolg an der kreativen Leitung, insbesondere an Miyamoto, hängt:

"Miyamoto's still the best in the business. [...] So far, when Miyamoto makes a perfect game, in his career he makes games worth $200 - it's worth buying a system for. I think the handheld is going to be under a lot of pressure."

Des weiteren meint er, dass es von Vorteil wäre, wenn Nintendo Apps entwickeln würde, auch wenn Apple und Nintendo momentan nicht für eine Partnerschaft zu haben sind.

Wii U Logo

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