
DS-Version von Ni No Kuni bleibt in Japan
Die Idee klang bei der Ankündigung absolut genial: Die mehr als nur renommierten Animatoren der Ghibli-Studios ("Mein Nachbar Totoro", "Das wandelnde Schloss" uvm.) arbeiteten für eine Koproduktion, welche für DS und PS3 erscheinens sollte, mit dem nicht minder geschätzten Entwickler Level-5 (Professor Layton-Serie, diverse RPGs) zusammen, welche auch noch mit einem gedruckten Zauberbuch (Bild) als wichtigem Spielelement ausgeliefert werden sollte.
Ob das Endprodukt ebenso genial geworden ist - davon dürfen sich nun im Westen leider nur PS3-Spieler überzeugen: Die Übersetzung des physischen Druckwerks in andere Sprachen und die damit zusammenhängenden Druckkosten verhindern den DS-Release außerhalb Japans, heißt es. Diese Problematik bestünde nicht für die PS3-Variante, da jene mit einer digitalen Version des Buches ausgeliefert würde.
Wer den enorm charmant klingenden Anachronismus, Ni No Kuni auf dem guten alten DS, stets mit einem altmodischen "Zauberbuch" stets in der Reichweite, zu spielen, erleben will, muss also leider wohl oder übel Japanisch lernen...