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Generelles Verbot von Killerspielen umstritten

realMiB

Der Bundesrat hat sich am Freitag neben der Gesundheitsreform auch zum Thema "Killerspiele" beraten. Zu dem von Bayern auf die Tagesordnung gebrachten Punkt wurde allerdings kein Beschluss gefasst.

NRW und die Bundesregierung widersprachen einem Entwurf von Bayern und Niedersachsen, der auf eine Verschärfung des Strafrechts abzielt. Danach sollen Gewaltspiele mit massiver Gewaltdarstellung generell verboten werden können. Der Bund und NRW wollen nur den Verkauf der Spiele an Jugendliche verbieten. Dieses soll mit mit einem Sofortprogramm zur Verschärfung des Jugendschutzes geschehen. Unter anderem drohen bei diesem moderateren Plan den Händlern künftig hohe Bußgelder und auch von Werbung, wie bspw. für Red Steel, wird man sich wohl verabschieden müssen.

Bayerns Antrag auf ein totales Verbot wurde an die Ausschüsse verwiesen, in denen dieser nun weiter bearbeitet wird. Mit einer grundsätzlichen Entscheidung ist daher erst im Herbst zu rechnen.

Für weitere Informationen zum aktuellen Bundesratsvorstoß empfehle ich diesen Artikel auf heise.de.

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